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Die Superreichen werden immer reicher!

FMW-Redaktion

Hurra! Die Superreichen werden immer superreicher – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Boston Consulting Group. Als „superreich“ gelten INvestoren, wenn sie mehr als 100 Millionen Dollar besitzen (als Einzelperson oder Familie). Ihr Reichtum wird sich bis 2020 mit einer annualisierten Rate von 9,5% vermehren, so die Beratungsfirma. Im Jahr 2020 werden diese Superreichen über ein Vermögen von 224 Billionen Dollar verfügen – damit würde ihr Anteil an dem gesamten Wohlstand der Welt bei 52% liegen – derzeit sind es 47%. Demgegenüber liegt der Anteil der „normalen“ Privathaushalte am gesamten Wohlstand nur bei 5,2%. Vor einem Jahr waren es noch 7% – Boston Consulting geht jedoch davon aus, dass der Anteil bis 2020 wieder auf 5,9% steigen wird.

Grund für die zu erwartende Zunahme des ohnehin schon immensen Reichtums der Superreichen sind die global gestiegenen Aktienmärkte, die besonders große Aktionäre begünstigen. Hinzu kommt, dass viele Banken und Vermögensverwalter für die Superreichen immer bessere und günstigere Bedingungen geschaffen haben – die Superreichen sind für diese Instituionen von großer Bedeutung, nachdem die Einkünfte aus der kriselnden Sparte Invesntment-Banking stark zurückgegangen sind. Dagegen sind Dienstleistungen – Beratung für deren Unternehmen, großvolumige Kredite etc. – für die Banken wenig Kapital-intensiv und bieten gute Margins. Führend in diesem Bereich sind – wie könnte es ander sein – die schweizer Banken UBS und Credit Suisse, bei den US-Banken hat JPMorgan Chase die Nase vorne.

Das „Mekka“ der Superreichen ist dabei nach wie vor die Schweiz – dort werden 2,3 Billionen Dollar dieser Klientel verwaltet. Auf ein ähnliches Volumen kommen Großbritannien (London, offshore-Inseln) und Irland (Dublin). Die höchsten Steigerungsraten sieht Boston Consulting jedoch bei Singapur und Hongkong mit einer jährlichen Steigerungsrate von 10%, wo derzeit gesamt 1,8 Billionen Dollar verwaltet werden. Wichtiger Player in diesem Sektor sind auch die karibischen Inseln und Panama (mit 1,2 Billionen Dollar).



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