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Die US-Arbeitsmarktdaten morgen – und was man dagegen tun kann..

Über den Spaß, den man eigentlich haben könnte mit den Märkten – wenn man nicht gerade Anja Kohl heißt..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Morgen ist es endlich so weit – die lang erwarteten US-Arbeitsmarktdaten stehen dann an. Das werden die wichtigsten Arbeitsmarktdaten – seit den letzten Arbeitsmarktdaten, könnte man scherzen. Wie fallen die Daten aus (Prognose ist 180.000)? Sehen wir uns einmal zwei Amerikaner an, die zeigen, dass man durchaus Begeisterung haben kann für die Märkte – das sei einmal unseren traurigen Pflichterfüllern wie Anja Kohl gesagt, deren Moderation im öffentlich-rechtlichen Fernsehen das Temperament von Todesanzeigen in der Zeitung haben!

Die beiden Amerikaner – Jim Iuorio und Scott Martin – wollen die morgigen Daten übrigens mit Optionen auf den S&P500 spielen:

Dass die US-Aktien inzwischen ein bißchen teuer sind – und warum das so ist, sehen Sie hier:

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    gerd

    1. September 2016 12:27 at 12:27

    ADP-Arbeitsmarktzahlen – JULI/AUGUST

    Kleiner Korrekturhinweis mit der Bitte zur Kenntnisnahme an Herrn Fugmann.

    Herr Fugmann hat sich gestern womöglich etwas irritieren lassen durch eine Anfrage eines Mitlesers.
    Sowohl in der Beantwortung dessen Frage als auch ausdrücklich im abendlichen VIDEO erklärte Herr Fugmann, dass die ADP-Daten den offiziellen Arbeitsmarktzahlen hinterherhinken.
    Konkret: die ADP-Zahlen vom gestrigen Mittwoch beträfen den Monat Juli und die vom morgigen Freitag wären Zahlen für August. Nein.

    Sowohl ADP als auch offizielle Stellen betrachten
    den s e l b e n M o n a t , in dem Fall den August.

    Das wäre ja wohl auch ein noch hahnebüchenderer Unsinn als überhaupt und sowieso, wenn man sich mittwochs auf Zahlen stürzt, die zwei Tage später schon wieder schlagartig um 30 Tage veraltet sind.

    Aber davon ab, bei uns durchgeknallten Börsianern wundert mich nichts mehr. Da wird ja auch jeweils unter Schnappatmung auf die Veröffentlichung der vierteljährlichen Bruttosozialprodukt-Zahlen gewartet – obwohl selbst der letzte zum jeweiligen Quartal gehörende Monat bei Bekanntgabe bereits mindestens schon 6 Wochen vorüber ist. Und der erste Monat ist dann schon mehr als 4 Monate vorbei. Und daraus liest der gewiefte Spekulant dann augenblicklich, wie gut es der Wirtschaft a k t u e l l oder gar z u k ü n f t i g geht.
    Wir Börsianer sind einfach KLASSE!
    Nur normal, des samma ned.

    Übrigens meine ADP-Aussage kann man bei dem
    Research-Intitut bestätigt finden.
    http://www.adpemploymentreport.com/

  2. Avatar

    V

    1. September 2016 12:39 at 12:39

    Hallo Herr Fugmann,
    was mich immens stutzig macht: wo ich auch lese, fast jeder warnt vor den Risiken, einem Anleihen und subsequenten Aktien-Crash, dem Ende des 75 jährigen Kreditzyklus, dem Ende des Earningsgrowth, vor derzeit mind. 40% überbewerteren Aktien. Sei es Goldman, Deutsche Bank, UBS oder wie sie sonst nicht alle heißen.
    Von normalen Aktienanalysen weiß ich, dass man diesen Instutionen und Meinungsmachern kein Stück glauben darf, da sie stets die eigenen Interessen vertreten und diese meistens den Retailinvestor durch ihre Meinungsmache in die falsche Richtung locken wollen.
    Zudem: Wo ist die Euphorie, die normalerweise einem sterbenden Bullenmarkt vorausgeht? Alternativ habe ich noch keinen black swan gesehen….
    Also was stimmt hier in diesem Bild nicht? Kann es nicht sein, dass wir trotz oder eben wegen dieser offensichtlich so offen und medial ausgeprochenen Risiken noch eine ganze Strecke im Bullenmarkt zu gehen haben?
    Viele Grüße
    V

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Aktien

Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Twitter-Quartalszahlen: Besser als erwartet, trotzdem Aktie -17 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Twitter App auf Handy

Die Twitter-Quartalszahlen wurden soeben vermeldet. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 936,2 Millionen Dollar (Vorjahresquartal 823,7/erwartet 777).

Der Gewinn (Non Gaap) liegt bei 0,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,17/erwartet 0,06).

Die Zahl der „monetarisierbaren“ täglich aktiven Nutzer liegt bei 187 Millionen (gegenüber 145 vor einem Jahr und 186 Mio im letzten Quartal). Für heute wurden 195 Millionen erwartet.

Die Aktie notiert vorbörslich mit -17,5 Prozent.

Kurz-Fazit: Die Finanzdaten überzeugen. Sie fallen deutlich besser aus als erwartet. Nur weil das Wachstum der aktiven Nutzer NUR bei +1 Mio liegt im Quartalsvergleich, stürzt die Aktie so stark in den Keller.

Twitter auszugsweise im Wortlaut mit der Headline-Aussage zu den Zahlen:

“We have grown our daily audience by 42 million in the last year as people all around the world come to Twitter to find out about the topics and events they care about most. I’m pleased mDAU grew 29% year over year to 187 million, driven by global conversation around current events and product improvements,” said Jack Dorsey, Twitter’s CEO. “We’re helping people find trusted sources of information by better organizing and surfacing the topics and interests that bring people to Twitter.”

“Advertisers significantly increased their investment on Twitter in Q3, engaging our larger audience around the return of events as well as increased and previously delayed product launches, driving revenue to $936 million, up 14% year over year,” said Ned Segal, Twitter’s CFO. “We also made progress on our brand and direct response products, with updated ad formats, improved measurement, and better prediction. We remain confident that our larger audience, coupled with ongoing revenue product improvements, new events and product launches, and the positive advertiser response to the choices we’ve made as we have grown the service, can drive great outcomes over time.”

Gewinn in Grafik zeigt die Gaap-Zahl:

Grafik zeigt Details zu Quartalszahlen von Twitter

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