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Die Wahrheit über den „sensationellen“ Marshallplan

Man denkt beim Wort „Marshallplan“ immer, dass die USA kurz nach dem 2. Weltkrieg große Geldsummen nach Europa überwiesen um hier die Konjunktur anzukurbeln. Das stimmt aber nicht. Die US-Regierung gab US-Landwirten Geld, damit sie vor allem ihre…

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FMW-Redaktion

Die ARD hat Anfang der Woche eine höchst interessante Dokumentation über den Marshallplan ausgestrahlt. Bevor wir damit beginnen, nochmal vorab ein Kommentar zur ARD. Ja, wir „Kleingeistigen“ bei FMW kritisieren regelmäßig den Rundfunkbeitrag und die Sinnhaftigkeit diverser Programminhalte der Öffentlich Rechtlichen. Aber wir haben nie behauptet, dass alle Inhalte der ARD Schrott sind. Eine Doku wie die über den Marshallplan ist äußerst wertvoll und hilft beim Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge enorm weiter!

Der große „sensationelle“ Marshallplan

Als vor einigen Jahren in Griechenland die Krise am Schlimmsten wütete, wurde unter anderem nach einem Marshallplan gerufen. Genau so wollen viele „Experten“ Regionen wie Afrika auf die Beine helfen. Gemeint ist damit ein Konjunkturprogramm, ein finanzieller Impuls von außen, damit eine Volkswirtschaft auf die Beine kommt.

Man denkt beim Wort „Marshallplan“ immer, dass die USA kurz nach dem 2. Weltkrieg große Geldsummen nach Europa überwiesen um hier die Konjunktur anzukurbeln. Das stimmt aber nicht. Die US-Regierung gab US-Landwirten Geld, damit sie vor allem ihre Überproduktion an Baumwolle und Tabak nach Europa verschifften (Großbritannien, Frankreich, Deutschland waren die Hauptnutznießer). Diese Waren kamen bei europäischen Verarbeitern an, die dafür ganz normal zum Beispiel in D-Mark bezahlen mussten. Sie bezahlten aber nicht an die US-Produzenten, sondern an die deutsche Staatsbank KfW. Die nahm das Geld und vergab damit Kredite, zum Beispiel für den Wohnungsbau in Deutschland. Die Doku zeigt eindeutig, dass das Volumen dieser Kredite und ihr Effekt auf den Aufschwung in Deutschland aber nur minimal war.

Und auch war der Marshallplan kein Geschenk, sondern ein Kredit der USA. Die Bundesregierung zahlte diesen Kredit in US-Dollar in vollem Umfang wieder an die USA zurück. Die Doku-Autoren kommen zu dem Schluss, dass das Wirtschaftswunder in Deutschland möglich war, weil zum einen hunderttausende Besatzungssoldaten ihre harten Dollars in Westdeutschland verkonsumierten, und damit Nachfrage schufen. Und die industrielle Basis war in Deutschland vorhanden, um den Wiederaufbau in Europa mit neu produzierten Wirtschaftsgütern versorgen zu können.

Was die Doku übrigens nicht erwähnt hat: Anfang der 50er-Jahre tobte der Korea-Krieg. Die USA hatten nach dem 2. Weltkrieg ihre Rüstungsproduktion stark zurückgefahren, und stießen aufgrund des hohen Munitionsverbrauchs in Korea an ihre Kapazitätsgrenzen. Sie baten Deutschland in Windeseile Kapazitäten hochzufahren. So produzierten ehemalige deutsche Wehrmachtslieferanten zügig Munition in großem Umfang für die US-Streitkräfte – für den Korea-Krieg. Das war die Geburtsstunde der deutschen Rüstungsindustrie nach dem 2. Weltkrieg, was ebenfalls zum Aufschwung beitrug.

Darum würde der Marshallplan für Afrika nicht funktionieren

Wie die Autoren der ARD-Doku gut erläutern, haben beispielsweise die Briten mehr Unterstützung (Kredit) aus dem Marshallplan erhalten als die Deutschen. Dennoch waren die Bürger in Großbritannien noch deutlich länger auf Lebensmittelkarten angewiesen, wo in Deutschland schon die große „Fresswelle“ eingesetzt hatte. Der Grund war die breit vorhandene industrielle Basis sowie das Fachwissen der Arbeiter und Ingenieure.

Die deutsche Wirtschaft war zügig bereit das kaputte Europa mit neuen Maschinen zu versorgen, wo aber in Großbritannien zur selben Zeit keine vergleichbare breite industrielle Basis vorhanden war. In der Doku wird auch auf Versuche der Vereinten Nationen in den 50er-Jahren verwiesen einfach nur mir Geld Afrika auf die Beine zu helfen. Das Konzept verpuffte. Auch das klassische Modell des Marshallplans dürfte heutzutage in Afrika verpuffen.

Die Förderung einer Volkswirtschaft von außen kann eben nur dann etwas bringen, wenn diese Volkswirtschaft technologisch und vom Wissensstand her in der Lage ist Produktion aufzubauen. Deswegen wäre es wohl erstmal sinnvoller eine breit angelegte Bildungsoffensive in Afrika aufzulegen, bevor man auf die Idee kommt immer wieder einfach nur Geld zu überweisen.

Die Gründe für das deutsche Wirtschaftswunder

Was waren also die Gründe für das Wirtschaftswunder. Da war der Support für die deutsche Industrie durch die amerikanischen Anforderungen an Munition, dank des Korea-Kriegs. Und es gab die hunderttausenden Besatzungssoldaten, die hier harte Währung unter die Leute brachten. Darüber hinaus gab es den ausdrücklichen Wunsch der US-Regierung, dass die Staaten in Westeuropa untereinander freien Handel treiben. Da war letztlich auch die noch vorhandene industrielle Infrastruktur in Deutschland sowie das Fachwissen der Arbeiter. Und ja, da war auch in einem gewissen kleinen Umfang der indirekte Marshallplan-Effekt. Aber seine Wirkung wird heute massiv überbewertet. Wie die Doku gut zeigt, hat das auch mit dem damals großflächigen Marketing der Amerikaner zu tun. Das führte auch dazu, dass sich die Westdeutschen dem westlichen Bündnis zugehörig fühlen, und nicht Richtung Osten tendierten. Dieser Plan ging ja auch auf.

Die 44 Minuten lange Doku „Marshallplan – Mythos oder Masterplan?“ können Sie hier in voller Länge sehen. Einfach hier klicken.

Marshallplan
Das offizielle Marshallplan-Logo. Der damalige US-Außenminister Marshall (Namensgeber des Projekts) war wärhend des 2. Weltkriegs Generalstabschef der US-Streitkräfte.

27 Kommentare

27 Comments

  1. GN

    19. April 2018 13:41 at 13:41

    ….so, jetzt wünsche ich mir noch ne kleine Aufklärung vom Historiker Fugmann über die Verwicklung und Förderung der NSDAP durch amerikanische Industrielle (Henry Ford) bzw. Banken (J.P. Morgan)……auch wurde die deutsche Wehrmacht durch amerikanische Unternehmen bis 1944 mit kriegswichtigen Rohstoffen versorgt (Standardoel)…….ja unsere großen amerikanischen Befreier haben natürlich nur Gutes im Schilde gehabt……….so waren ja auch die 20 Millionen Kriegstote durch US-Kriege unbedingt erforderlich (Ironie)…

  2. tm

    19. April 2018 14:03 at 14:03

    Vielleicht sollte man beim „Deutschen Wirtschaftswudner“ erwähnen, dass andere westeuropäische Länder ähnlich hoher oder zum Teil sogar höhere Wachstumsraten in der Nachkriegszeit erwirtschafteten.

  3. hans

    19. April 2018 14:31 at 14:31

    ich habe es ja schon immer vermutet, der Slogan **America first** stammt gar nicht vom Trumbel.

    Wenn die Ausbeutung der Meere und ganzer Kontinente so weiter geht, bleibt die Hoffnung, das es dann auch heißt**America first**

  4. Jan

    19. April 2018 15:43 at 15:43

    First in den Hungertod oder was first?
    Die holen sich first genügend was die first brauchen werden. Wer dann hinten ansteht und auf dem leeren Teller schaut, pfuu, das merkt first keiner.
    Aber das war mit den Neandertalern auch schon so.
    Es geht einfach weiter wie es schon immer ging. Stark gewinnt. Schwach wird versklavt oder getötet.
    Übrigens ist ein Großteil der US bevölkerung entgegen jede Logik von deutscher statt Indianer Abstammung. Ob das helfen wird…
    Fazit: nicht rumheulen. Anpacken. Vorne sein.

  5. Jan

    19. April 2018 20:24 at 20:24

    Ganz toller Beitrag, bitte mehr davon!!
    Beitrag der US-Industrie zur Finanzierung der Nazis wäre ebenfalls in der Tat, wie bereits erwähnt ein Wunschthema meinerseits.

    Besonderes Augenmerk auf deutsche Industrie dabei richten, die aufgrund des 1.WK Großteils unter US-Verwaltung stand (IG-Farben) und die unter amerikanischer Steuerung ebenfalls Großspenden an die NSDAP gerichtet haben.

    Das Thema wurde m.E. viel zu lange totgeschwiegen… 😉

  6. Klaus L.

    19. April 2018 21:16 at 21:16

    Wie war das eigentlich mit den Dollars die man aus Amerika in Nazi Uniformen investierte.Hitler war damit nämlich in Bedrängnis und Amerika half. Seltsam – oder!

  7. Helmut

    20. April 2018 00:05 at 00:05

    Deutschland musste die Kohle auch unter Weltmarktpreis verkaufen…weiss auch fast keiner.

    Im übrigen starben nach dem Krieg mehr Deutsche als während des Krieges(Adenauer:6 Millionen sind verloren gegangen…),das heisst jeder der schwach war starb.War von den Amis auch gewollt.Erst als man wieder Angst vor der UDSSR bekam half man Deutschland auf die Beine,sonst wären es wohl paar Millionen Tote mehr geworden.

    Suchen sie mal nach Rheinwiesenlagern.Die SOldaten wurden sogar mit falschen Verspreche gelockt,nämlich das sie nach der Genfer Konvention behandelt werden.Dann erfand man aber einfach eine neue Bezeichung und lies sie am Rhein verhungern.Auch steckte man sogar Kinder und jeden der eine Uniform hatte(Förster etc.)dort rein.Der Bevölkerung und den Wachsoldaten war es verboten den Hägtlingen Nahrung zu geben.Es gab auch keine Hütten,Unterstände,Zelte etc.

    • Steve

      20. April 2018 10:40 at 10:40

      Die KZs wurde ja auch nur umgetauft in „russische Speziallager“

  8. Michael

    20. April 2018 00:15 at 00:15

    Schon wieder die ARD: Kritisch und interessant zum Missfallen der AfD
    (Ich vergaß: Seit den Trump-Untersuchungen werden die Mainstreammedien ja wieder kritischer und freier, Global Deep State gibt ihnen etwas mehr Leine) 🙂

    Darüber hinaus gab es den ausdrücklichen Wunsch der US-Regierung, dass die Staaten in Westeuropa untereinander freien Handel treiben.
    Das ist das letzte, was der protektionistische Handels-Warlord auch nur in Erwägung ziehen möchte. Freier Handel, oh Graus, oh weh!
    Frei ist nur, wer Wonderland als Alphatierchen weiterhin akzeptiert.
    Der Artikel zeigt auf, dass amerikanische Pläne seit jeher nur den eigenen Vorteil beinhalten und historisch aufgrund zufälliger Nebenwirkungen lediglich missinterpretiert wurden.

    Lieber 5 afrikanische Freunde statt eines amerikanischen Opportunisten im Land…

    • Petkov

      21. April 2018 07:47 at 07:47

      Passt für mich, solange du persönlich für die afrikanischen Freunde bürgst und bei Straftaten mit Privatvermögen haftest.

      Ich bin übrigens gegen eine Obergrenze für Asylbewerber (echte Flüchtlinge sind sowieso die Allerwenigsten von denen). Auch die Anerkennungsverfahren sollen abgeschafft werden, jeder wird direkt anerkannt und bekommt die ihm zustehenden Sozialleistungen.

      Finanzert wird dies nicht mit Steuergeldern oder durch Erhöhungen der Sozialabgaben, sondern durch ein Fonds. Darin müssen alle Beamten (inkl. Richter, Polizisten etc.) und Politiker (auch die kleinen Gemeinderäte) monatlich prozentual das einzahlen, was Angestellten für die Rentenversicherung abgezogen wird.
      Die Fondsanteile können auch börsengehandelt werden. Die Entwicklung des Fonds soll an den langfristigen Gesamtbeitrag der Hilfesuchenden zum Wohlstand der Gesellschaft gekoppelt sein und das Rentenniveau der Politiker und Beamten determinieren.

      Wenn also michaels afrikanische Freunde einen kurzen, günstigen Sprachkurs bekommen, dann eine Sozialwohnung, aber nur für wenige Wochen, denn danach starten sie kometenhaft durch, arbeiten wie ein Schweizer Uhrwerk und füllen die Sozialkassen…. Dann sieht es prächtig aus für die Renten unserer Beamten und Politiker. Das Reichtum gönne ich denen sodann aus ganzem Herzen.

      Ach, übrigens sollen die Opferentschädigungen bei Kriminaltaten wie Vergewaltigungen und Körperverletzungen/Totschlägen ebenfalls aus diesem Fonds bezahlt werden. Aber solche Vorfälle passieren ohnehin praktisch nie, das sind extrem seltene massenhafte Einzelfälle, nicht der Rede wert.

      Das wäre echte Solidarität, die auf Verantwortung und Nachhaltigkeit basiert.

      • Michael

        24. Mai 2018 11:26 at 11:26

        Das ist mal ein sehr interessanter Beitrag!!! So habe ich diese ganze Asylantenangelegenheit bisher nicht gesehen. Aber wer probiert es aus

      • Michael

        25. Mai 2018 02:49 at 02:49

        @Petkov, erst einmal vorab: Da schreibt auch ein anderer unter dem Nickname Michael.
        Aber es passt gerade thematisch und weltanschaulich: Da wäre ich sofort dabei, wenn du im Gegenzug für alle Straftaten, wirtschaftlichen Schäden, Morde und Tötungsdelikte unserer amerikanischen Freunde, die diese im Ausland zu verantworten haben, mit deinem Privatvermögen haftest. So betrachtet, sind sie ja auch Migranten, die unerwünschten Einfluss auf andere Länder ausüben.
        Ich halte finanziell vermutlich etwa 30 Sekunden durch, du ungefähr 0,00001 Millisekunden 😉

        • Petkov

          25. Mai 2018 08:13 at 08:13

          Hallo Michael, du merkst aber hoffentlich selber, dass deine Antwort ziemlich skurril ist. Wann habe ich mich als Anwalt oder Verfechter von den Amis angeboten oder gar so wie du vorgeschlagen, Kuhhandeln zu betreiben: 5 Amerikaner für einen kriminellen Afrikaner. Gar nicht! Du bist Derjenige, der ständig schräge Nationalitätenvergleiche zieht, halb Europa (den Osten) in Schubladen steckt und die USA pauschal als größten Teufel der Menschheitsgeschichte an eine riesige Wand malt. Bezogen auf deinen starken, wenn auch seltsamen und unnötigen Nationenbezug möchte ich dich daran erinnern, dass du im Gegensatz zu mir ein Deutscher bist und somit ethnisch verwandt mit 80.000.000 Amerikanern inkl. Trump. Das ist aber für mich trotzdem kein Grund wie die Claudia Roth „Nie wieder Deutschland“ oder „Deutschland verrecke“ auf Demos zu skandieren.

          Ich spreche mich lediglich dafür aus, die Rechtsprechung sowie die Regeln und Normen möglichst genau unabhängig von Nationalitäten und Rassen anzuwenden. Das war früher in Deutschland absolut der Fall, in Merkelistan nicht mehr.

          Darüber hinaus kann ich in jeder Hinsicht als Integrationsexperte fungieren und in dieser Rolle sagen, dass es die merkel mit ihrem Ansatz auf keinen Fall „schafft“ und schon in wenigen Jahren offiziell als die größte politische Versagerin und Verbrecherin der neuen deutschen Geschichte da stehen wird.

          • Michael

            26. Mai 2018 01:45 at 01:45

            Hallo Petkov, meine Antwort ist auch nicht skurriler als dein Original-Kommentar oder deine Antwort. Ständig wetterst du gegen Asylanten aus dem süd-süd-östlichem Raum, steckst diese selber in Schubladen und malst pauschal einen eigenen größten Teufel an eine riesige Wand.
            Die ethnische Verwandtschaft mit Trump & Co. interessiert mich nicht im Geringsten. Ich habe keine ethnischen Präferenzen, derartiges Gedankengut überlasse ich gerne der AfD, Pegida und vergleichbaren Kaspern.

            Ich habe bereits mehrmals geschrieben, dass ich gegen jede Art von Gewalt, Kriminalität und Rechtsbruch bin. National und international, auf gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Ebene. Idioten und gute Menschen gibt es in allen Nationalitäten, Glaubensrichtungen und Hautfarben.

            Mit Claudia Roth oder Merkel habe ich nichts zu schaffen, bitte bringe mich nicht ständig in einem Satz mit diesen Personen in Verbindung.

            Und wenn du schon zynisch-sarkastisch extrem seltene massenhafte Einzelfälle bei Vergewaltigungen und Körperverletzungen/Totschlägen ins Feld führst, vergiss doch bitte nicht die russischen, ukrainischen, chinesischen, italienischen, deutschen oder amerikanischen Mitbürger und Freunde, die in dieser Statistik eine nicht unbedeutende Rolle spielen.

          • Petkov

            26. Mai 2018 13:53 at 13:53

            Michael, ständig bringst du diese absurde Argumentationslogik an den Tag, so dass wir nicht wissen, sollen wir uns über dich aufregen oder dich bemitleiden! Was spielt es für eine Rolle, ob Deutsche, Russen, Amerikaner oder Chinesen ggfs. auch kriminell sein könnten? Es geht hier darum, dass eine selbsternannte Weltretterin im Kanzleramt auf Kosten des gesamteuropäischen Sozialfriedens und ohne rechtliche Grundlage Völker eingeladen hat, die in der Regel weder kulturell noch arbeitsmarkttechnisch ein integrierter Bestandteil der hiesigen Gesellschaft werden können. Die vielen positiven Ausnahmen davon hatten auch bisher geregelte und legale Möglichkeiten nach Europa zu kommen. Nicht von ungefähr sehen die gut integrierten Türken, Afghanen, Syrer, Nordafrikaner etc. das merkelsche Migrationsdisaster extrem kritisch.

            Du beschwerst dich selber ständig, welche Abgabenlast du aktuell als Freiberufler zu tragen hast. Die IHK zählt dich als Künstler, was du nicht sein willst, musst aber zahlen Blabla… Glaubst du, mit deinen arabischen und afrikanischen Freunden wird’s besser, wo du auch deren 6-10 köpfige Familien durchbringen musst? Was für Job- und Verdienstchancen haben sie in einer hochentwickelten, postindustriellen Gesellschaft auf dem Weg zur flächendeckenden Digitalisierung von Produktion und Dienstleistungen?

            Aber mir geht es nicht wirklich um die sozialwirtschaftlichen Risiken, sondern vielmehr um die Gefahren für Leib, Leben und Seele. Du weißt sehr genau, dass die Politik, Polizei sowie Justiz in deinem Land noch lange keine adäquate Antwort auf das stetig steigende Gefahrenpotential finden können oder wollen. Magst du ganze Landstriche deines Vaterlands für Ghettos und No-Go-Areas opfern? Wem willst du was beweisen, magst du amerikanische Verhältnisse haben? Und wenn die Amis Trump gewählt haben, wen würden erfahrungsgemäß die Deutschen wählen, wenn’s denen richtig an Kragen geht? Was wäre das für eine Gesellschaft oder für ein Europa?

            Wem willst du mit deinem undifferenzierten Linkspopulismus was beweisen? Klar hat dein Volk Millionen Juden vergast, aber du kannst das nationale Gewissen nicht reinwaschen, indem du das Land mit den größten Feinden der Juden flutest: zurückgebliebenen, extremistisch- bornierten Moslems.

            Man muss immer versuchen, anderen Menschen zu helfen. Dabei soll man mit den vorhandenen begrenzten Ressourcen möglichst viele Bedürftige erreichen und dabei auch an die eigene Sicherheit denken, damit die Hilfe nachhaltig geleistet werden kann. Die merkelsche Zuwanderungsapokalypse wird keiner der genannten Anforderungen gerecht.

            Die Lösung lautet, mit viel weniger Geld viel mehr Menschen zu helfen, allerdings vor Ort oder in den Ländern aus dem gleichen Kulturkreis. Ich habe vielfältige Ideen, wie man Anreize dafür schaffen kann: Konjunkturprogramme, subventionierte Engagements europäischer Unternehmen, Bildungsinitiativen. Insbesondere Sexualbildung, damit man die untragbare Bevölkerungsexplosion als Fluchtursache beseitigt… Das bedarf eines guten Managements und ist nicht trivial, aber auf jeden Fall machbar. Und im Gegensatz zu deinen reaktiven Sticheleien ist das ein konkreter Plan.

            Du dagegen brüllst seit Jahren dein wirres Mantra rauf und runter, dass die amerikanische Politik aggressiv ist und die Russen eine Mafia haben, deswegen dürfen auch Nafris, Somalier und Araber mal die europäische Rechtsstaatlichkeit untergraben. Der deutsche Staat scheitert immer wieder an den Problemen, die mehrere Individuen aus besagten Erdteilen verursachen. Also muss man erst mal zumindest das Wachstum des Problempotentials unterbinden. Ob Chinesen, Amerikaner oder Marsianer ebenfalls „böse“ sein können, ist hier Stuss.

            Du kannst nicht nach einer Existenzberechtigung für die Pest suchen, nur weil es auch Cholera gibt.

          • Michael

            28. Mai 2018 21:59 at 21:59

            @Petkov, jetzt mach aber mal langsam und überdenke deine eigene absurde Argumentationslogik. Alles basiert auf meinem ersten Kommentar zu diesem Artikel zum Marshallplan. Ich spreche darin der ARD (nicht verwechseln mit AfD) darin lediglich zu, dass sie auch den einen oder anderen interessanten und kritischen Nicht-Mainstream-Artikel publizieren.
            Und ich zweifle weiterhin an, dass die USA ein großer Fan von Freihandel ist, außer dies geschieht zum eigenen Vorteil.
            Nicht mehr, nicht weniger.
            Und in einem kurzem Satz am Ende schreibe ich, dass mir 5 afrikanische Freunde lieber sind, als ein amerikanischer opportunistischer Supermilliardär. Freunde, lieber Petkov, aus Afrika, keine kriminellen oder illegalen arabischen Einwanderer (ein populistischer Kniff, den du zur perfekten Überleitung zu deinem Postulat benutzt).
            Hast du keine afrikanischen Freunde, glaube mir, da verpasst du was, da gibt es echt coole Menschen?!
            Nicht mehr, nicht weniger schreibe ich in meinem original Kommentar.

            Dann kommst du, mit Haftung fürs Privatvermögen, mit Kuhhandel, mit schrägen Nationalitätenvergleichen, mit ethnischen Verwandtschaften, mit Claudia Roth und Merkel.

            Du fragst dich, ob wir uns über mich aufregen oder mich bemitleiden sollen. Wer ist wir? Regt euch doch auf und bemitleidet mich gleichzeitig 😉 Dann ist jedem von euch geholfen. Mir ist das wurscht.

            Du beherrscht zweifelsohne besser als ich die Sprache der Populisten, um dich einmal zu zitieren:
            Wem willst du mit deinem undifferenzierten Linkspopulismus was beweisen?
            Wem willst du mit deinem hochdifferenzierten 😉 Rechtspopulismus was beweisen?
            Deine fast perfekte Grammatik und Rechtschreibung wird hoffentlich keinen über die vollkommen verquere Logik deiner wirren und haltlosen Logik hinwegtäuschen.

          • leftutti

            29. Mai 2018 02:59 at 02:59

            @Michael, Hey, mein Tipp: Lass es gut sein mit dem Typen, du hast ihm ja bereits öffentlich die Friedenspfeife angeboten. Der will halt nicht verstehen, sondern seinen Müll publizieren. Da rennst du gegen eine populistische Wand ||
            Als ich vor ein paar Monaten über wissenschaftliche Erkenntnisse zu unseren Untersuchungen an Bohrkernen in der Arktis schrieb, die nun seit Wochen global im Web und im TV laufen, waren die Kommentare vergleichbar erbärmlich, aber populistisch „logisch“ aufgebaut.
            Sollen die „Skeptiker“, Zyniker und Realitätsverweiger doch glauben, was sie wollen, ich bin raus aus diesen Diskussionen, die ein jedes Mal aus Viere Fünfe machen.

          • Petkov

            29. Mai 2018 07:21 at 07:21

            Sorry Michael, aber du hast im Laufe der Zeit so viele Privatinformationen von dir preisgegeben, dass ich mittlerweile fast ein perfektes Profil von dir erstellen kann. Und ich gehe mit dir jede Wette ein, dass ich zwar wesentlich jünger als du bin, aber auf meinem Lebensweg bislang erheblich mehr Ausländer aus allen Erdeckchen und auch aus allen Bildungs- und Gesellschaftsschichten kennengelernt habe. Selbst mit deinen moslimischen Patenkindern kannst du da wenig wett machen.

            Allein mein XING-Profil weist eine kulturelle Vielfalt auf, die extrem schwer zu toppen ist. Selbstverständlich auch Araber und Afrikaner aus verschiedenen Ländern. Und die alle sind, wie ich oben bereits erwähnt habe, allesamt Merkel-kritisch und würden meine Argumente bedenkenlos unterschreiben.

            Sie sagen über mich, dass ich vertrauenswürdig, fair und hilfsbereit bin. Aber eben auch erfahren und direkt, ich nehme bei wichtigen Themen kein Blatt vor den Mund.

            Du dagegen diffamierst mich als Rechtspopulisten, was dich selbst bloßstellt und noch lächerlicher macht. Das einzige, was an meiner absolut integeren Persönlichkeit kratzt, ist, warum ich mich immer wieder mit dir einlasse. Den Fehler werde ich jedoch korrigieren. Du bist eben Opfer deines eigenen reaktiven Verhaltens, wahrscheinlich alles unterbewusst in der Schule eingepflanzt. In der Schule eines Landes mit damals ungeheuerlichen psychologischen Altlasten. In der Schule eines gespaltenen und überall fremdbesetzten Landes. Viele Jahrzehnte danach spürt man die negativen Folgen.

          • Michael

            29. Mai 2018 16:12 at 16:12

            Hey Leftutti, alter Eisbohrer 🙂 Bist du endlich wieder im Lande?

          • leftutti

            29. Mai 2018 17:58 at 17:58

            Hey Michael, alter Nasenbohrer 😉 Ich bin auf dem Weg zurück in Richtung Süden (klar, in diesen Breiten gibt es ja praktisch nur diese Himmelsrichtung) 🙂
            Was soll ich noch noch hier, es gibt ja fast kein Eis mehr, dass man bohren könnte 🙁
            Ich melde mich mal bei dir, wenn ich wieder da bin. Höchstwahrscheinlich nächstes WE.

          • Michael

            31. Mai 2018 00:03 at 00:03

            @Petkov, du schreibst hier ganz öffentlich:
            Sorry Michael, aber du hast im Laufe der Zeit so viele Privatinformationen von dir preisgegeben, dass ich mittlerweile fast ein perfektes Profil von dir erstellen kann.
            Speicherst du personenbezogene Daten von mir auf deinem Rechner und betreibst du Profiling?

            Wenn ja, mache ich dich auf folgende Abschnitte der DSGVO aufmerksam:

            Profiling
            Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

            Recht auf Auskunft
            Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten.

            Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)
            Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden.

          • Petkov

            31. Mai 2018 08:32 at 08:32

            🙂 🙂 🙂 Der war gut, Michael, wirklich! Das stupide Kopieren von AGBs für die Webseiten deiner Kunden färbt langsam ab, nicht wahr?

            Ja, ganz richtig, ich speichere personenbezogene Daten von dir mit dem klaren Ziel ein Profil zu erstellen. Ein Profil vom Bürgertypus, der den Nährboden für politischen Dreck wie Claudia Roth, Teufela Merkel, Petri, Meuthen usw. bildet. Denn deine undifferenzierte, unreflektierte, starre und realitätsverweigernde Denkweise begünstigt erst die Bildung und Verfestigung dieses Abschaums – egal ob links- und rechtsrum gequirlt. Die einen unterstützst du direkt, die anderen mittelbar nach dem Prinzip „keine Wirkung ohne Nebenwirkung“. Oder nach dem Wechselwirkungsgesetz der Physik 😉 Leute mit deiner Denkweise schaffen ein großes Ungleichgewicht. Und da Ungleichgewichte nicht dauerhaft bestehen können, werden Prozesse in Gang gesetzt, die wir heute leider in der politischen Realität Europas ertragen müssen.

            Ich speichere deine Daten nicht nur, ich verarbeite sie auch. Und zwar mit dem mächtigsten Prozessor, der je existiert hat. Mit einem Prozessor aus Kohlenwasserstoffatomen, unerreicht von Intel, AMD & Co. Ein Prozessor, dessen Verarbeitungsalgorithmen nicht vorgegeben sind, sondern sich frei entfalten können. Und nicht an letzter Stelle: ein Prozessor, der keiner Verordnung und keiner bürokratischen Norm unterworfen werden kann.

            Du bist aber der Liebling eines jeden Politikers und glaubst, dass es für jedes Problem irgendwo irgendeine Verordnung gibt, die man einfach copy-pasten kann und schon ist die Welt wieder rosa-grün 😀 Hauptsache man vertraut blind der unendlichen Weisheit der „Volksparteien“ und denkt ja nicht selber mit, sondern ermahnt die anderen sich zu fügen. Sonst funktioniert es in der Schafsherde nicht. Süß!

            Aber jetzt im Ernst: hör auf deinen im hohen Norden unterkühlten und immer verschnupft wirkenden Freund, der tutti Löcher in seinem Leben left-rum gebohrt hat. Hör auf ihn und hole dir nicht ständig Watschn von mir ab. Hast du es nicht schon satt, von einem spät zugezogenen Ausländer in deiner eigenen Muttersprache ständig durch den Kakao gezogen zu werden?

          • Michael

            31. Mai 2018 19:58 at 19:58

            Ach Petkov, ich fühle mich von dem zusammenhanglosen pseudowissenschaftlichen Gequassel nicht im Geringsten durch den Kakao gezogen oder abgewatscht. Vielmehr amüsiert es mich jedes Mal aufs Neue, und ich freue mich, dass ich immer wieder der Mühen des großen Profilers wert bin.
            Ich denke, du schließt da von dir auf andere, genau wie bei deinem unscharfen Pseudoprofil über mich. Erkennst du darin nicht zu großen Teilen den Petkov wieder?

  9. Steve

    20. April 2018 10:30 at 10:30

    Jo .
    Vor allem war viel Bedarf da , da viel kaputt.

    So läuft das Spiel …heute auch noch

  10. Wolfgang Harzig

    20. April 2018 23:14 at 23:14

    Für Geld lügt jeder. Es ist bloß die Frage, wieviel Sekunden die Druckmaschine laufen muss.

    • Kilian

      27. November 2018 10:02 at 10:02

      Die frage die wirklich wichtig ist,ist wie man das ausrechnet…
      und zwar mit einem Dreisatz…!!!!!!!

  11. Beobachter

    29. Mai 2018 18:37 at 18:37

    Die von FMW ,Wolfgang M. u.mir schon lang erwähnten Umschichtungen von US Aktien in TBonds sind anscheinend im Gange.Es brauchte aber sehr viel Überzeugungskraft um den BÖRSENSPEZIALISTEN zu erklären ,dass das CRV von 3 Mt. US Anleihen viel besser als von US Aktien ist.Ich bin gespannt, wie lange die hochbewerteten Nasdaq Titel die negative Lage noch ignorieren können.Viele hoffen auf die angekündigten Aktienrückkäufe.Könnte auch sein, dass Firmenbosse mit mittelmässiger Intelligenz die Aktienrückkäufe auch erst nach einer Korrektur machen!!!

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Türkische Waffengeschäfte mit Russland – Trumps Reaktionen und wieder muss Deutschland bangen

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Das Sanktionskarussell dreht sich immer weiter. Die amerikanisch-türkischen Beziehungen stehen bekanntlich nicht zum Besten. Aber gerade jetzt droht sich ein echter Handelsstreit zwischen den beiden Ländern zu entwickeln, der auch andere Nationen in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Das Waffengeschäft der Türkei mit Russland

Obwohl die USA Präsident Erdogan davor gewarnt haben ein russisches Luftabwehr-Waffensystem zu erwerben, scheint die Türkei bereits „Nägel mit Köpfen“ gemacht zu haben. „Wir haben sie längst gekauft“, wie der türkische Staatschef erst kürzlich behauptete. Es handelt sich dabei um russische Boden-Luft-Raketen des Typs S-400. Dies wäre ein Verstoß gegen das CAATSE-Gesetz, welches, wie gegen den Iran angewendet, Sanktionen gegen das Land am Bosporus zur Folge hätte.

Die Strafmaßnahmen mit ihrer fatalen Streuwirkung

Sollten die USA zu solchen Maßnahmen greifen, wären sofort Länder betroffen, die Geschäfte mit der Türkei machen. Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sofort berechnete, ginge es im Falle Deutschlands um ein Geschäft von 30 Milliarden Euro, also um Summen, die weitaus bedeutsamer wären als die, die mit dem Iran erzielt würden.

Deutsche Firmen haben nach DIHK-Angaben in der Türkei einen Kapitalstock von rund zehn Milliarden Euro aufgebaut, mit mehr als 130 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 31,1 Milliarden Euro (2017). Die Firma Bosch hat allein 17 000 Mitarbeiter in der Türkei, dazu beträfen die Sanktionen Großkonzerne wie Siemens und viele Mittelständler wie Schmitz Cargobull, Jungheinrich, Hymer und viele andere. Insgesamt soll es sich um 7000 deutsche Firmen handeln. Das Ganze hat natürlich noch einen militärischen Hintergrund, denn die USA drohen der Türkei mit dem Ausschluss aus dem Rüstungsprogramm für das Tarnkappen-Kampfflugzeug F-35. Maschinen, die bereits gekauft sind, aber noch nicht ausgeliefert wurden.

Fazit

Egal wie man die militärischen und strategischen Beweggründe einschätzt, es zeigt wieder einmal die Dimensionen des globalisierten Welthandels. Sollte es zu Sanktionen kommen, wäre erneut der Ex-Exportweltmeister Deutschland betroffen. Wie würde die deutsche Wirtschaft im Verhältnis zu den USA reagieren? „You can make an educated guess!“

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Trading Day 2019 am 21. Juni

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Verpassen Sie nicht das Online-Trading Event dieses Sommers: Ein ganzer Nachmittag mit Top-Tradern, die Sie mit auf ihre Trading-Reise nehmen. Mit dabei sind bekannte Namen wie Jochen Schmidt, André Stagge, Samir Boyardan sowie das Trading-Team der ATT Trading School aus Österreich.

Die komplette Agenda finden Sie unter folgendem Link: Agenda – Trading Day 2019

Trading – Der Traum vom schnellen Geld

Dieser Wunschgedanke begleitet viele Anleger tagtäglich bei ihren Aktivitäten an den Finanzmärkten. Aus diversen Gründen zerplatzt dieser Traum meist sehr schnell. Wie schaffen es Trader also, Gewinne zu erzielen? Wie bereiten Sie sich aufs Trading vor und wie agieren sie generell an den Märkten?

Auf diese Fragen gibt es keine Nonplusultra-Antwort. Zudem agieren Top-Trader je nach ihren eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten: Der Daytrader handelt in einem kurzen Zeitfenster und sammelt Profite, der Chart-Tool-Trader nutzt Indikatoren, und wenn dann noch die Markttechnik ins Spiel kommt, könnte es für den einen oder anderen zu kompliziert werden.

Blicken Sie Top-Tradern online über die Schulter

Am Freitag, den 21. Juni 2019, veranstaltet XTB den Trading Day 2019. Ab 14:00 Uhr können Sie in insgesamt vier Einzel-Sessions diverse Top-Trader LIVE in Aktion erleben.
Nachfolgend eine Übersicht:

14:00 Uhr
Thema: Traden wie ein Portfoliomanager
Referent: André Stagge

15:00 Uhr
Thema: Chart-Tool-Trading in der xStation 5
Referent: Samir Boyardan

16:00 Uhr
Thema: Intraday-Trading nach markttechnischem Ansatz
Referent: Jochen Schmidt

17:00 Uhr
Thema: Wie denken und handeln professionelle Trader?
Referent: Ali Taghikhan, Stefan Koblitz, Dominik Müller (ATT Trading School)

Die Anmeldung sowie die Teilnahme sind kostenfrei. Eine einmalige Anmeldung ist ausreichend, um am gesamten Trading Day 2019 teilzunehmen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von XTB: Trading Day 2019

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Boris Johnson Favorit – Pfund mit merkwürdiger Ruhe

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Gestern haben die Tories parteiintern eine erste Abstimmungsrunde abgehalten. Wer soll neuer Parteichef und damit auch neuer Premier von Großbritannien werden? Der Brexit-Hardliner Boris Johnson erzielte gestern mit 114 von 313 Stimmen mit weitem Abstand das beste Ergebnis. Der zweitbeste Kandidat nach Johnson hatte nur 43 Stimmen. 3 Bewerber schieden gestern bereits aus dem Partei-Auswahlverfahren aus, und 7 Kandidaten verbleiben noch.

Boris Johnson
Boris Johnson. Foto: EU2017EE Estonian Presidency – CC BY 2.0

Boris Johnson im Fokus

Es braucht nun also schon ein großes Wunder, damit die Tories NICHT Boris Johnson zu ihrem neuen Chef machen. Der Prozess wird sich aus formalen Gründen noch bis Juli hinziehen. Bis Ende Juli sollen dann alle 160.000 Parteimitglieder in einer Stichwahl abstimmen zwischen den beiden besten verbliebenen Kandidaten. Aus Sicht der EU-Befürworter auf der Insel besteht eigentlich nur noch die Hoffnung, dass sich alle Gegner von Boris Johnson in der Partei irgendwie hinter einem Kandidaten versammeln, der EU-freundlich eingestellt ist.

Am Mittwoch schrieben wir bereits über (nach unserer Meinung) wertlose Aussagen von Boris Johnson. Er versuchte klar zu machen, dass er ein besseres Ergebnis in Brüssel verhandeln könne als Theresa May. Und das sagte er, während kurz zuvor Jean-Claude Juncker mehr als klar gemacht hatte, dass die EU nicht neu verhandeln wird.


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Die britischen Aktien reagieren aktuell leicht negativ mit -35 auf 7337 Punkte im FTSE100. Das britische Pfund ist seit gestern Abend gegen den US-Dollar von 1,2685 auf aktuell 1,2658 gefallen. Somit reagiert der britische Kapitalmarkt de facto gar nicht geschockt darauf, dass der Grantler und Dampf-Plauderer Boris Johnson sehr wahrscheinlich bald den Brexit für UK durchführen wird.

Woher kommt die Gelassenheit? Wir verstehen es nicht. Schon seit Monaten treibt uns dieses Thema um. Die Briten vertrödeln immer mehr Zeit. Die EU gewährte zeitliche Aufschübe. Und man darf stark annehmen, dass die aktuelle Frist bis Oktober nun wirklich die aller, allerletzte Fristverlängerung war. Aber man sieht ja. Auch dieses Mal haben die Briten alle Zeit der Welt. Wir vermuten einfach mal, dass im britischen Pfund noch einiges an Abwärtspotenzial steckt, welches erst dann gehoben wird, wenn der Markt den Ernst der Lage irgendwann mal realisiert. Das soll natürlich keine Handelsempfehlung sein!

Pfund vs USD seit September 2018 - Boris Johnson im Fokus
Im Großen Bild ist das Pfund vs USD (seit September 2018) zwar am Fallen. Aber seit einigen Tagen zeigt der Chart trotz dramatischer politischer Lage in London eher einen Seitwärtstrend.

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Deutsche Bank mit Bad Bank? Eher eine Sinnestäuschung

Die Deutsche Bank plant eine Bad Bank. So schreibt es die Financial Times, und so übernehmen es auch aktuell zahlreiche Medien. Die Deutsche Bank selbst hat dazu noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Bankchef Sewing soll angeblich im Juli dazu etwas sagen. Aber worum geht es hier wirklich?

Wäre dies wirklich eine Bad Bank? Hauptsächlich sollen lang laufende Derivate in diese Sondereinheit der Bank umgebucht werden. Warum gerade Derivate? Nun, die scheinen offenbar wenig ertragreich für die Deutsche Bank zu sein. Und noch wichtiger: Durch neue Regulierungen in den letzten Jahren sind die Kapitalanforderungen für Hochrisiko-Positionen gestiegen, und von daher verlangen sie nach mehr Kapitalunterlegung. Also will die Bank wenig profitable und einengende Assets los werden?

Wirklich eine „Bad Bank“ für die Deutsche Bank?

Tja, doch was macht eine Bad Bank? Sie ist eigentlich dafür da, dass eine kurz vor dem Kollaps stehende Bank Schrott auslagert, damit zukünftig eine gesunde Kernbank weiter arbeiten kann. Und damit das Konstrukt überhaupt arbeiten kann, muss der Staat in die Bad Bank einsteigen und mit Steuergeldern die kaputten Vermögenswerte aus der gesunden Bank heraus kaufen (hier ein gutes Beispiel von der HSH Nordbank). Aber es ist kaum vorstellbar, dass der deutsche Staat Geld bereit stellt, nur damit die Deutsche Bank ihre Profitabilität und Kapitalbasis ein klein wenig aufhübschen kann.

Tja, den Namen Bad Bank hat die FT ins Spiel gebracht, und nicht die Deutsche Bank selbst. Man sollte es wohl eher so bezeichnen. Die Deutsche Bank wird wohl (wenn der Bericht stimmt) Derivate in eine gesonderte Geschäftseinheit umbuchen, wo sie im Laufe der Jahre abgewickelt werden. Man kann sie noch so oft in externe Gesellschaften umbuchen. Solange keine externen Gelder fließen, bleibt es ein hausinternes Problem für die Deutsche Bank.

Oder sollen externe Profi-Investoren für Werte unter dem offiziellen Marktwert die Derivate aus der DB herauskaufen? Dann hätte die DB ja Verluste hinzunehmen. Also, egal wie man es dreht und wendet. Solange die Bank nicht gerade vor dem totalen Kollaps steht, ist das bevorstehende Konstrukt wohl eher eine Ausgliederung in eine hausinterne gesonderte Geschäftseinheit, damit ungeliebte Assets optisch klarer vom zukünftigen Kerngeschäft getrennt und abgewickelt werden können. Aber eine „Bad Bank“ im klassischen Sinne wird dies wohl kaum sein.

Ob das der Bank wirklich weiter hilft? Es wäre wohl für die hausinternen Abläufe eine gewisse optische Hilfe, weil klar ersichtlich ist, welches Geschäft nur noch verwaltet und abgewickelt wird, und welches weiter aktiv betrieben wird.

Deutsche Bank
Die Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt. Foto: Thomas Wolf (Der Wolf im Wald) CC BY-SA 3.0

Eine interessante Woche steht bevor – Notenbanken und Einkaufsmanagerindizes im Fokus

Da sich die Weltwirtschaft erkennbar in einer Phase der Abkühlung befindet, nicht zuletzt initiiert durch den endlosen Zollkrieg der beiden Führungsmächte, ist man an zwei Entwicklungen besonders interessiert. Was machen die großen Notenbanken angesichts der Bedrohungslage und gibt es weitere Aufschlüsse durch die Einkaufsmanagerindizes in wichtigen Ländern? Diese gelten als Frühindikatoren, die Hinweise liefern können. Über beide wird in dieser Woche diskutiert werden.

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In punkto Notenbanken:

Am Montag beginnt in Sintra/Portugal die Notenbankenkonferenz der EZB mit der Einführungsrede von Chef Mario Draghi.
Am Mittwoch endet die Sitzung der US-Notenbank mit möglichen Hinweisen auf die weitere Zinspolitik.
Am Donnerstag findet nicht nur die Notenbanksitzung der Bank of England statt, es kommt auch in Japan zum Treffen der Notenbank. Die BoJ fasst Entschlüsse über die künftige Geldpolitik nach einem Rückgang der japanischen Exporte nach China, den fünften Monat in Folge.

 

Und die Konjunkturdaten?

Am Dienstag gibt es den ZEW-Index mit den Konjunkturerwartungen und eine Konjunkturvorschau des Ifo-Instituts für die Jahre 2019 und 2020.
Am Freitag kommen die sehr beachteten Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor für die Länder Deutschland und Frankreich.

Nicht zu vergessen den dreifachen Hexensabbat, den Verfall von Futures und Optionen auf Aktien und Indizes am dritten Freitag im Monat Juni.

Also reichlich Stoff für die Märkte zur Spekulation vor dem großen Event, eine Woche später, dem G20-Gipfel in Osaka/Japan.

 

Ökonomen-Barometer an der Wachstumsschwelle von 50 Punkten – aber die Institute rechnen mit keiner Rezession für Deutschland

Man könnte fast vermuten, dass das Wort Rezession bei den Wirtschaftsinstituten auf einem Index steht. Obwohl sich die Wachstumsindikatoren für die deutsche Wirtschaft nach wie vor weiter eintrüben, rechnet keiner mit einer Schrumpfung.

 

Die Indikationen im Sinkflug

Ob IWF, Ifo-Institut, Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IW) oder die Bundesregierung, seit fast einem Jahr befinden sich alle Prognosestellen in einem Abwertungswettlauf für das deutsche Wirtschaftswachstum – von anfänglichen zwei Prozent auf derzeit etwa 0,5 Prozent. Aber von Rezession will keiner etwas wissen. Eine aktuelle Umfrage eines Ökonomen-Barometers für den Monat Juni erbrachte gerade noch einen Wert von 50 Punkten, also praktisch dem Nullwachstum, ein Rückgang von vier Punkten zum Vormonat. Besonders bedenklich ist der Rückgang der Erwartungen für die nächsten 12 Monate um neun Punkte auf rezessive 42,6 Punkte.

 

Bau und Dienstleistungen sollen es richten

Bei einer Fahrt durch die Lande wird es vielerorts ersichtlich.

2018 erzielte das Baugewerbe einen Auftragseingang von 79,5 Milliarden Euro – der höchste Wert seit 24 Jahren. Viele Unternehmen sind derzeit sogar stärker ausgelastet als während des großen Baubooms nach der Wiedervereinigung in den 90er-Jahren.

Deshalb rechnen auch die fünf großen Wirtschaftsforschungsinstitute für die kommenden zwei Jahre mit Wachstumsraten, die das BIP-Wachstum deutlich übersteigen. So sollen die Bauinvestitionen 2019 zwischen 2,9 und 3,1 Prozent steigen.

Dazu kommt noch der starke Dienstleistungssektor in Deutschland (seit Monaten steht der Einkaufsmanagerindex auf starken 55 Punkten), eine niedrige Arbeitslosenquote und eine starke Verbraucherstimmung (GfK) mit nach wie vor über 10 Punkten.

Aber es gibt eine Entwicklung, die Deutschlands Ökonomie insgesamt in die Schrumpfung zwingen könnte.

 

Automobilindustrie vor „Super-Rezession“?

Ausgerechnet in Deutschlands Schlüsselindustrie, der Automobilbranche, stehen die Zeichen auf Sturm. Die Gefahr geht von China aus, wo der Neuwagenverkauf im Mai den zwölften Monat in Folge zurückgegangen ist. In früheren Jahren hatte die Nachfrage der chinesischen Konsumenten noch ein Viertel der weltweiten Autoproduktion vom Markt aufgesaugt. Allein VW verkaufte 4 seiner 10 Millionen Fahrzeuge in China.

Nach Berechnungen des Forschungsinstituts CAR der Universität Duisburg weisen 12 der 15 größten Automärkte der Welt sinkende Verkaufszahlen auf.

Der weltweite Absatz neuer Autos werde dieses Jahr um gut fünf Prozent auf 79,5 Millionen Stück sinken, ein Rückgang der größer werden könnte, als in der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009, so der Leiter des Instituts.

Zum Vergleich: Nach der Lehman-Pleite 2008 waren die Verkäufe nur um 3,6 Prozent zurückgegangen. Bisher konnten die deutschen Autobauer die Krise durch Verkäufe in den Rest der Welt noch ausgleichen, aber eine Schrumpfung des Automarktes in China um 10 Prozent in diesem Jahr ist schon ein Pfund, zumal man die Kapazitäten im Reich der Mitte erst stark ausgebaut hat.

Dazu kommen noch die starken Investitionen in die neue Antriebstechnik, die höheren Abgasvorschriften, und vieles mehr.

Bald kommen die Absatzzahlen für das Quartal Q2, mit den entsprechenden „Outlooks“.

 

Fazit

Verzweifelter Optimismus an der Ökonomenfront, könnte man meinen. Nach wie vor sinken die Aussichten für die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt und immer noch bilden eine boomende Baukultur, der starke Dienstleistungssektor und eine niedrige Arbeitslosigkeit ein Bollwerk für den abstürzenden Industriesektor.

Deutschland kann ja noch die Kurve kriegen mit einer Stabilisierung des Wachstums, aber es darf halt das nicht passieren, worüber wir schon x-fach berichtet haben. Eine weitere Abschwächung des Welthandels infolge der Eskalation im Handelsstreit, ein ungeordneter Brexit und nicht zuletzt doch noch die Einführung von weiteren US-Zöllen gegenüber der EU. Dann wird das eintreten, was in den letzten Jahrzehnten Usus war: Die führenden Wirtschaftsinstitute konnten eine Rezession noch nie richtig vorhersagen.

Lufthansa mit Gewinnwarnung – Aktie -7%

Die Lufthansa-Aktie notiert aktuell vorbörslich mit -7%. Das liegt an der gestern veröffentlichten Gewinnwarnung. Der operative Gewinn für 2019 solle statt bisher 2,4-3,0 jetzt bei 2,0-2,4 Milliarden Euro liegen. Gravierend: Offenbar ist der Preisdruck bei den Billigfliegern so stark, dass die Lufthansa-Billigtochter Eurowings kräftig in Mitleidenschaft gezogen wird.

Hier die Lufthansa im Wortlaut:

Der Preisverfall im Europaverkehr, der durch marktweite Überkapazitäten und aggressiv wachsende Billigkonkurrenten ausgelöst wurde, übt Druck auf die Durchschnittserlöse auf der Kurzstrecke aus. Der Konzern passt deshalb seinen Finanzausblick für das Jahr 2019 an. Die Netzwerk Airlines werden im Jahr 2019 voraussichtlich eine Adjusted EBIT1 Marge zwischen 7 und 9 Prozent erreichen. Bei Eurowings geht der Konzern von einer Adjusted EBIT Marge zwischen -4 und -6 Prozent aus. Unter der Annahme eines Umsatzwachstums im niedrigen einstelligen Prozentbereich wird die Adjusted EBIT Marge des Konzerns damit zwischen 5,5 und 6,5 Prozent liegen. Dies entspricht voraussichtlich einem Adjusted EBIT für den Konzern zwischen 2,0 und 2,4 Milliarden Euro. Der Konzern wird außerdem wegen einer Änderung der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs im Zwischenbericht zum 30. Juni 2019 eine Rückstellung für ein steuerrechtliches Risiko in Höhe von 340 Millionen Euro bilden.

Lufthansa
Foto: Lufthansa AG

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Dax-Signal machte am Freitag 140 Punkte Gewinn (Wochenergebnis: +239 Punkte)

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Ebenso wie Donnerstag konnte das Dax-Signal (hier gratis einsehbar) auch zum Wochenausklang knapp 100 Punkte Gewinn im ersten Trade realisieren. Der bereits am kurz nach Börsenstart einsetzende Abwärtstrend hielt bis um 14:00 Uhr Serverzeit an. Die darauffolgende Aufwärtsbewegung führte zu weiteren 42 Punkten. In der Summe ein sehr guter Handelstag.

Achtung: Das Dax-Signal wir heute durch die neue Version ersetzt – auch wechseln wir nun zur Handelsplattform von Markets.com.

Die Signale lassen sich übrigens am einfachsten mit CFD´s umsetzen – sichern Sie sich noch heute Sonderkonditionen (DAX-Handel ohne An- und Verkaufsgebühren) bei einem der größten CFD-Broker auf https://www.trading-house.de/markets/?ref=Finanzmarktwelt&ref2=finmktwlt

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Kurze Zeiteinheiten ermöglichen das schnelle Erkennen von Trendwechseln.

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Dax-Signal

Die trading-house Börsenakademie ist ist Sponsor und Herausgeber des Dax-Signals.

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Wichtigste Wochen des Jahres! Videoausblick

Viele Analysten sprechen von den zwei wichtigsten Wochen des Jahres für die Märkte, die nun anstehen: erstens vor allem wegen der Fed (Entscheidung am Mittwoch), und zweitens wegen des G-20-Gipfels (Ende des Monats in Japan). Die alles entscheidende Frage dürfte sein, ob die Fed wieder auf das Quengeln der Märkte reagiert – wie zuletzt mit der Absage weiterer Zinsanhebungen und dem Ende der Bilanzreduzierung. Dabei sollte man nicht vergessen, dass vor allem die Aktienmärkte glaubten, in einem „goldilock-Szenario“ zu sein und die schwächer werdenden US-Konjunkturdaten völlig ignorierten, nun aber offenkundig den Untergang der US-Wirtschaft erwarten, weswegen die Fed nun in rascher Folge die Zinsen senken müsse. Die Fed aber sieht die US-Konjunktur wohl weniger pessimistisch..

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Marktüberblick zum Wochenende: Glaubt die Börse dem US-Militär nicht?

Das aktuell beherrschende Thema an der Börse ist der Angriff auf zwei Öltanker im Golf von Oman. Wer war es, was ist da passiert? Die USA haben ziemlich schnell ein Video hervorgezaubert, auf dem angeblich zu sehen sei, wie iranische Soldaten auf einem Schnellboot eine Haftmine von einem Öltanker entfernen, weil sie nicht explodiert war. Aber den späteren erfolgreichen Angriff auf den Öltanker zeigt das Video nicht. Ob es der Iran war? Vielleicht ja, vielleicht nein. Oder vielleicht auch iranische Kommandeure, die auf eigene Faust handeln?

Wie auch immer. Wenn man sich heute die Marktreaktionen anschaut, dann darf die Frage erlaubt sein: Glaub die Börse dem US-Militär nicht? Glaubt man an ein Fake-Video? Oder ist den meisten einfach klar, dass dieses Video ja nun mal keinerlei Angriff auf den Öltanker zeigt, und dass es von daher keinen Beweis für einen Angriff durch den Iran gibt? Wir halten uns bei einer konkreten Bewertung raus, und können nur Fragen stellen. Das Problem für die USA ist wohl, dass ihre Seriosität in Sachen Beweislieferung seit den Fake-Beweisen für den Irak-Krieg im Jahr 2003 im Eimer ist.

Der Aktienmarkt jedenfalls reagierte von gestern bis heute überhaupt nicht ängstlich auf diese mögliche Krise. Der Dow ist seit gestern früh bis jetzt um 70 Punkte gestiegen, der Dax notiert exakt +-0 seit Bekanntwerden der „Tanker-Krise“. Im folgenden Chart haben wir Dax und Dow übereinander gelegt und das Bekanntwerden der Angriffe eingekreist.

Dax und Dow

Und der Devisenmarkt? Im folgenden Chart schauen wir mal auf Euro vs USD. Links eingekreist haben wir eine winzige, ganz kurze Reaktion zum Tanker-Angriff. Sie ist aber eigentlich nicht mal erwähnenswert. Denn danach lief EURUSD mehr als 24 Stunden fast seitwärts. Erst heute (Pfeile) kam durch die Konjunkturdaten in den USA ein klein wenig Bewegung in den Markt, und der Dollar wertete gegen den Euro ein wenig auf.

Euro vs USD

Und sonst? Die Zeichen für eine Konjunktureintrübung mehren sich. Russland hat heute seinen Leitzins gesenkt, und will wohl bald weiter senken. Der Grund: Die Wirtschaft laufe schwächer als bislang gedacht. Die Internationale Energie-Agentur spricht heute von nachlassender Öl-Nachfrage. Dass die Institutionellen Anleger auch eine weitere Verschlechterung der Konjunktur erwarten, sehen wir am Ehesten im Anleihemarkt. Die extrem wichtige und auch international stark beachtete deutsche Bundesanleihe (10 Jahre Laufzeit) weist heute eine weiter fallende Rendite auf. Sie fiel heute im Tief auf -0,269%. Einfach unglaublich. Zum Jahresanfang 2019 lag die Rendite noch mit 0,25% im Plus.

Rendite 10 Jahre Bund

Gold

Wohl die Kombination aus dem Konjunkturabschwung, Handelskrieg und den Tanker-Angriffen lässt Gold spürbar steigen. Viele Analysten sind der Meinung, dass mehr Potenzial auf der Aufwärtsseite vorhanden ist. Wie wir es heute früh schon sagten. Nach dem Überschreiten des Hochpunkts bei 1.346 Dollar aus Februar ist der Weg charttechnisch nach oben erstmal frei. Heute stieg Gold bis auf 1.358 Dollar. Bis jetzt kam es wieder zurück auf 1.348 Dollar. Also: Die Flucht in die Sicherheit ist im Gold erkennbar, aber aktuell hat die Angst auch wieder abgenommen. Aber Handelskrieg, Tanker und Co bieten wohl auch nächste Woche die Möglichkeit für einen steigenden Goldpreis.


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Gold

Öl

Und das liebe Öl? Wenigstens hier hat man den USA geglaubt, und jagt den Ölpreis gnadenlos nach oben, weil ein Krieg zwischen Saudis und USA gegen den Iran bevor steht? Offensichtlich glauben auch die Termintrader am Ölmarkt nicht so richtig an die große Kriegsangst für die Region. Zwar reagierte der Ölpreis gestern mit gut 2 Dollar nach oben. Im Chart haben wir den Anstieg eingezeichnet. Aber danach folgte bis jetzt erstmal eine Seitwärtsphase. Wie es weiter geht? Ganz schwer zu sagen. Natürlich kann die Lage weiter eskalieren, und Öl schießt weiter nach oben. Aber die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt eine kurze Halbwertzeit für solche Zwischenfälle. Möglich ist, dass sich der Ölmarkt in den nächsten Tagen wieder der globalen Konjunkturschwäche und der damit einhergehenden Nachfrageschwäche widmet. Das würde natürlich auf einen fallenden Ölpreis deuten.

Öl

Russland senkt Leitzins, stellt weitere Schritte in Aussicht

Die Russische Zentralbank hat heute den Leitzins von 7,75% auf 7,50% gesenkt. Der russische Rubel ist seit der Entscheidung sogar minimal gestiegen. USD vs Rubel sank nämlich von Von 64,41 auf 64,31. Also was ist hier los? Die Zentralbank sagt als Begleittext, dass der Rückgang der Inflation voran schreite. Und das Wirtschaftswachstum in Russland im 1. Halbjahr sei geringer als vorher erwartet. Auch sagt man heute klipp und klar, dass weitere Zinssenkungen in den nächsten Sitzungen möglich seien (hier der gesamte Text im Wortlaut).

Der IWF hatte Russland vor einigen Tagen dazu geraten die Zinsen zu senken. Es sei nun Zeit für diesen Schritt, so der IWF in seinen Aussagen. Von daher war die Senkung heute offenkundig keine Überraschung für die Märkte. Aber dass der Rubel trotz Ankündigung weiterer Zinssenkungen eher leicht steigt, als zu fallen – das ist schon bemerkenswert. Im Chart sieht man USD vs Rubel seit September 2018. In den letzten Monaten gab es eine nicht zu übersehende Range in einem Seitwärtstrend für das Währungspaar. In dieser Range ist man derzeit mitten drin.

Russland - USD vs Rubel

Zentralbank Russland
Russische Zentralbank in Moskau. Foto: Ludvig14 CC BY-SA 4.0

Internationale Energie-Agentur: Öl-Nachfrage rückt in den Fokus

Die Internationale Energie-Agentur hat heute ihren aktuellsten Ölmarktbericht veröffentlicht. Ausgerechnet heute, einen Tag nach den Vorfällen mit den Öltankern zwischen dem Oman und Iran. Bis vor Kurzem sei es nur um die Angebotsseite am Ölmarkt gegangen, als da wären Libyen, Iran, Venezuela, und die Fördermengenkürzung der OPEC. Diese Sichtweise habe Brent im April über 70 Dollar geschoben, so die IEA.

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Die aktuelle Tanker-Story hat die IEA in ihrem Bericht aber schon mit erwähnt. Aufgrund einer Angst vor Verknappung des Angebots (so unsere Klar-Formulierung der IEA-Aussagen) sei Öl gestern um 4% gestiegen. Die Themen auf der Angebotsseite seien aktuell nicht verschwunden. Aber jetzt liege der Fokus auf der Nachfrageseite, da die ökonomischen Indikatoren schwächeln würden (also tendenziell sinkende Öl-Nachfrage).

Im Mai habe die OECD (Mutterorganisation der IEA) eine Prognose für das globale BIP-Wachstum herausgegeben. 2019 sollen es +3,2% werden, weniger als in der vorigen Prognose. Das weltweite Wirtschaftswachstum sei auf die niedrigste Rate zurückgefallen sei der Finanzkrise vor zehn Jahren. Die Folgen für die Nachfrage nach Öl seien offenkundig, so die IEA. Das Wachstum in der globalen Öl-Nachfrage könne aber von vermutlich +1,2 Millionen Barrels pro Tag in 2019 auf +1,4 Millionen Barrels pro Tag in 2020 steigen. Hier einige Detailaussagen der IEA im Wortlaut zur Nachfrageseite:

The consequences for oil demand are becoming apparent. In 1Q19, growth was only 0.3 mb/d versus a very strong 1Q18, the lowest for any quarter since 4Q11. The main weakness was in OECD countries where demand fell by a significant 0.6 mb/d, spread across all regions. There were various factors: a warm winter in Japan, a slowdown in the petrochemicals industry in Europe, and tepid gasoline and diesel demand in the United States, with the worsening trade outlook a common theme across all regions. In contrast, the non-OECD world saw demand rise by 0.9 mb/d, although recent data for China suggest that growth in April was a lacklustre 0.2 mb/d. In 2Q19, we see global demand growth 0.1 mb/d lower than in last month’s Report. For now though, there is optimism that the latter part of this year and next year will see an improved economic picture. The OECD sees global GDP growth rebounding to 3.4% in 2020, assuming that trade disputes are resolved and confidence rebuilds.

Auch sagt die Internationale Energie-Agentur, dass es für die Angebotsseite schwierig sein werde die Nachfrage zielgenau zu treffen. Massenhaft zusätzliche Ölproduktion komme aus Nicht OPEC-Staaten auf den Markt. Alleine die USA würden im laufenden Jahr 90% des Zuwachses von 1,9 Millionen Barrels pro Tag ausmachen. Und wir wissen ja (unsere Anmerkung), dass die Fracker in den USA völlig unberechenbar sind. Es handelt sich um jede Menge kleine, mittelgroße und große Privatunternehmen, die anders als staatliche Ölkonzerne in anderen Ländern nicht von oben herab zu regulieren sind.

Heute hat die Internationale Energie-Agentur zum ersten Mal einen Öl-Ausblick für 2020 gegeben. Eine klare Botschaft für das Jahr 2020 sei, dass es viele Angebotssteigerungen außerhalb der OPEC geben werde, um ein wahrscheinliches Niveau der Nachfrage zu decken. Dies könne eine willkommene Nachricht für die Verbraucher und die allgemeine Gesundheit der derzeit anfälligen Weltwirtschaft sein, da sie den erheblichen Aufwärtsdruck auf die Ölpreise begrenzen werde.

Kurz-Fazit unsererseits: Die IEA sieht die Nachfrage-Seite schwächeln. Auf der Angebotsseite könnte es zu nicht kontrollierbaren zusätzlichen Mengen kommen. Also: Abwärts mit dem Ölpreis auf mittlere Sicht gesehen?

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