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Die Wall Street und Thanksgiving: Überragende Wahrscheinlichkeiten!

Blickt man auf die vergangenen Jahre an der Wall Street, so zeigt sich: in den letzten 35 Jahren war die Entwicklung des Leitindex S&P500 zwischen dem Mittwoch vor und dem Freitag nach Thanksgiving in 34 Fällen positiv – also fast immer! Bei der einzige Ausnahme war der S&P nicht im Minus, sondern unverändert – der letzte Rückgang in dieser Zwei-Tagesperiode war im Jahr 1964!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Bekanntlich lieben die Amerikaner nichts mehr als Statistiken – und das macht natürlich auch vor den Aktienmärkten nicht halt! Blickt man auf die vergangenen Jahre an der Wall Street, so zeigt sich: in den letzten 35 Jahren war die Entwicklung des Leitindex S&P500 zwischen dem Mittwoch vor und dem Freitag nach Thanksgiving in 34 Fällen positiv – also fast immer! Bei der einzige Ausnahme war der S&P nicht im Minus, sondern unverändert – der letzte Rückgang in dieser Zwei-Tagesperiode war im Jahr 1964!

Seit dem Jahr 1945 liegt die durschnittliche Performance in der Thanksgiving-Woche bei +0,64%, aber in Jahren, in denen der S&P mindestens 10% gestiegen war vor dieser Woche (so wie in diesem Jahr), lag die durchschnittliche Performance bei +0,76%.

Bislang sieht es an den US-Märkten so aus in dieser Woche: der S&P 500 stieg um +0.8%, der Dow Industrial Average um +1%, der Nasdaq Composite um + 1.2%. Ist also das Pulver schon im Vorfeld von Thanksgiving verschossen worden?

Überhaupt beginnt ja im November die saisonal beste Zeiten für den US-Aktienmarkt: zwischen November und April steigt der S&P um durchschnittlich 6,7%, der Anstieg erfolgte in 76% der Fälle in den letzten Jahrzehnten. In Jahren, in denen der S&P mindestens 5% gestiegen war, liegt die Performance sogar bei durchschnittlich +8,2%!

Hier eine Liste der Performance des S&P500 zwischen Thanksgiving und dem Jahresende seit dem Jahr 1952:
https://www.stocktradersalmanac.com/UploadedImage/blog_20171115_SP500_Thanksgiving_trade.jpg?link=mktw

Und noch etwas ist sehr auffallend: die Truthähne, die zu Thanksgiving verspeist werden, sind in den letzten Jahren immer größer geworden – legt man die Charts der Truthahn-Größe neben den Chart des S&P500, so zeigt sich ein nahezu identischer Verlauf!

Bleibt nur die Frage, warum die Aktienmärkte sich so auffallend gut entwickeln um Thanksgiving herum? Die einzige Erklärung ist wohl, dass die Stimmung im Umfeld des Feiertags irgendwie auch feierlich ist – manchmal sind die Dinge eben wirklich sehr einfach!

Und diesmal sind die Gründe noch handfester: die Wall Street rechnet inzwischen fest mit der Verabschiedung der US-Sterureform noch vor Weihnachten – und solange diese Hoffnung lebt, dürften die US-Aktienmärkte wohl weiter steigen..


Ein typisches Thanksgiving dinner
Foto: Ben Franske – Own work, GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4459003

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Michael

    22. November 2017 12:48 at 12:48

    Ein weiterer Grund könnte eine proportional zunehmende Debilität durch das maßlose Verspeisen pharmazeutisch verseuchter, verhaltensgestörter Truthahn-Zuchthybriden sein.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff- und Merger-Montag

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die vierte Woche in Folge gibt es pünktlich Montag Mittag eine Impfstoff-Meldung, diesmal von Moderna. Und IHS Markit soll von S&P Global gekauft werden. Markus Koch spricht von einer massiven Konsolidierung im Bereich der Finanzdaten.

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Performance-Check: Das sind die härtesten Aktien der Welt – Werbung

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Lieber Börsianer,

wir alle wissen, wenn der Aktienmarkt einmal ins Rutschen gerät, bleibt kein Auge trocken. Selbst die Aktien anerkannter Qualitätsunternehmen fallen dann unisono mit dem Gesamtmarkt. Man ist dann als Anleger schon zufrieden, wenn sich das eigene Depot der Korrekturbewegung zumindest teilweise entzieht.

Genauso wissen wir, wenn die Weltkonjunktur einmal lahmt, sinken die Unternehmensgewinne durch die Bank. So ist nun einmal die Börse.

Aber ich bohre tiefer. Gibt es wirklich keine Unternehmen, die sich einem negativen Markttrend entziehen? Gibt es wirklich keine Ausnahme, die die Regel bestätigt?

Doch, die gibt es! Tatsächlich existiert in den USA eine Aktiengattung, die sich bereits seit Jahrzehnten durch eine ganz ungewöhnliche Stabilität auszeichnet. Diese ausgesuchten Unternehmen erwirtschaften nicht selten sogar in der tiefsten Rezession, z.B. zuletzt 2008/9, beste Gewinne. Mehr noch: Sie erhöhen selbst in diesen Phasen, wo die „normalen“ Unternehmen versagen, regelmäßig die Dividenden.

Börsianer bezeichnen solche unverwüstlichen Unternehmen als „Dividendenaristokraten“. Diese Dauerbrenner zeichnen sich vor allem durch zwei Merkmale aus:

1)
Naturgemäß verfügen die Dividendenaristokraten über langjährig bewährte und unantastbare Geschäftsmodelle.

2)
Deshalb erhöhen diese Unternehmen die Dividende seit mindestens 25 Jahren, und zwar jährlich.

Und das Regelwerk für Dividendenaristokraten ist knallhart. Wenn ein Unternehmen, sagen wir, im 43. Jahr die Dividende einmal nicht mehr jährlich erhöht, dann wird ihm der Aristokraten-Titel sofort entzogen. Folglich verlässt das Unternehmen dann auch den entsprechenden Index und muss sich nun wieder aufs Neue beweisen. Mit anderen Worten: Hier ist wirklich kein Platz für Verlierer oder

Nicht nur mehr Stabilität, sondern einfach auch mehr Rendite

Wie bereits angedeutet schaffen nur eine Handvoll Unternehmen diese Kriterien. Gegenwärtig gelten rund 10 % der Unternehmen des marktbreiten S&P 500 als Dividendenaristokraten. Die anderen 90 % des S&P 500 sind eben ganz normale Unternehmen, deren Gewinne im Einklang mit der Konjunktur mal fallen und mal steigen.

Gegenwärtig finden Sie im Dividendenaristokraten-Index zahlreiche Unternehmen aus traditionellen Industriesparten. Namhaft sind hier etwa Caterpillar, 3M oder etwa der Maschinenbauer Illinois Tool Works. Natürlich bringt auch die nicht-zyklische Konsumgüter-Branche…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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4. Impfstoff-Montag in Folge: Moderna beantrag Zulassung, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Arzt mit Spritze

Die letzten drei Montage gab es immer Mittags zu deutscher Zeit von Pharmafirmen Erfolgsmeldungen zum jeweils eigenen Corona-Impfstoff. Jedes Mal gab es einen positiven Effekt auf die Aktienmärkte. Am 16. November war das US-Pharmaunternehmen Moderna an der Reihe mit eine positiven Meldung über den eigenen Wirkstoff. Heute zwei Wochen später hat Moderna vor wenigen Minuten eine weitere Meldung veröffentlicht, welche die Aktie vorbörslich in New York um 11 Prozent in die Gewinnzone befördert.

Man will eine Notfall-Zulassung bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Und noch wichtiger, als erstes Pharmaunternehmen will Moderna jetzt die Zulassung für einen Corona-Impfstoff in der EU beantragen. Der Moderna-Antrag auf eine „bedingte Zulassung“ solle noch heute bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur „EMA“ gestellt werden. Hier auch soeben veröffentlichte Detailaussagen von Moderna zum eigenen Corona-Impfstoff, im Wortlaut:

The Phase 3 study, known as the COVE study, enrolled more than 30,000 participants in the U.S. and is being conducted in collaboration with the National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), part of the National Institutes of Health (NIH), and the Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA), part of the Office of the Assistant Secretary for Preparedness and Response at the U.S. Department of Health and Human Services.

The primary endpoint of the Phase 3 COVE study is based on the analysis of COVID-19 cases confirmed and adjudicated starting two weeks following the second dose of vaccine. Vaccine efficacy has been demonstrated at the first interim analysis with a total of 95 cases based on the pre-specified success criterion on efficacy. Today’s primary analysis was based on 196 cases, of which 185 cases of COVID-19 were observed in the placebo group versus 11 cases observed in the mRNA-1273 group, resulting in a point estimate of vaccine efficacy of 94.1%. A secondary endpoint analyzed severe cases of COVID-19 and included 30 severe cases (as defined in the study protocol) in this analysis. All 30 cases occurred in the placebo group and none in the mRNA-1273 vaccinated group. There was one COVID-19-related death in the study to date, which occurred in the placebo group.

Efficacy was consistent across age, race and ethnicity, and gender demographics. The 196 COVID-19 cases included 33 older adults (ages 65+) and 42 participants identifying as being from diverse communities (including 29 Hispanic or LatinX, 6 Black or African Americans, 4 Asian Americans and 3 multiracial participants).

The safety profile of the Phase 3 study of mRNA-1273 was previously described on November 16. A continuous review of safety data is ongoing and no new serious safety concerns have been identified by the Company. Based on prior analysis, the most common solicited adverse reactions included injection site pain, fatigue, myalgia, arthralgia, headache, and erythema/redness at the injection site. Solicited adverse reactions increased in frequency and severity in the mRNA-1273 group after the second dose.

The Company will submit data from the Phase 3 COVE study to a peer-reviewed publication.

“This positive primary analysis confirms the ability of our vaccine to prevent COVID-19 disease with 94.1% efficacy and importantly, the ability to prevent severe COVID-19 disease. We believe that our vaccine will provide a new and powerful tool that may change the course of this pandemic and help prevent severe disease, hospitalizations and death,” said Stéphane Bancel, Chief Executive Officer of Moderna. “I want to thank the thousands of participants in our Phase 1, Phase 2 and Phase 3 studies, as well as the staff at clinical trial sites who have been on the front lines of the fight against the virus. I would again like to thank our partners at NIH, NIAID, BARDA and Operation Warp Speed who have helped us advance the clinical development of mRNA-1273. Finally, I want to thank the Moderna team and our suppliers and partners for their tireless work on the research, development and manufacturing of our vaccine. We will file today for an Emergency Use Authorization from the FDA and continue forging ahead with the rolling reviews that have already been initiated with several regulatory agencies around the globe.”

Chart zeigt Verlauf der Moderna-Aktie seit Ende 2019

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