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Märkte

Weltbank + API pushen den Ölpreis – 16:30 Uhr EIA-Lagerbestände

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Der Ölpreis steigt momentan doch fast von alleine. Aber er bekommt ganz aktuell weiteren Support u.a. von den gestern um 22:35 Uhr vermeldeten API-Daten zu den US-Lagerbeständen für Rohöl. Die fielen mit -1,1 Millionen deutlich niedriger als als erwartet (+0,8 Mio). Das gab dem WTI-Ölpreis gestern Abend einen Push von 0,80 Dollar nach oben. Die heute um 16:30 Uhr erwarteten offiziellen Öl-Lagerbestände der US-Behörde EIA werden mit +2 Millionen erwartet.

Im Hintergrund unterstützend wirkt auch die aktuelle Aussage der Weltbank: Man hebt die Prognose für den Ölpreis für 2016 von 37 auf 41 Dollar an. Der liegt zwar jetzt schon darüber, aber die Aussagen der Weltbank sind grundsätzlich Öl-bullisch. Steigende Nachfrage, rückläufige Produktion in den USA – auch wenn die ausbleibende Einfrierung der Produktionsmenge durch die OPEC Probleme machen könnte, so die Weltbank. Zitat:


Amid improving market sentiment and a weakening dollar, the World Bank is raising its 2016 forecast for crude oil prices to $41 per barrel from $37 per barrel in its latest Commodity Markets Outlook, as an oversupply in markets is expected to recede.

The crude oil market rebounded from a low of $25 per barrel in mid-January to $40 per barrel in April following production disruptions in Iraq and Nigeria and a decline in non-Organization of the Petroleum Exporting Countries production, mainly U.S. shale. A proposed production freeze by major producers failed to materialize at a meeting in mid-April.

“We expect slightly higher prices for energy commodities over the course of the year as markets rebalance after a period of oversupply,” said John Baffes, Senior Economist and lead author of the Commodities Markets Outlook. “Still, energy prices could fall further if OPEC increases production significantly and non-OPEC production does not fall as fast as expected.”

Hier geht´s zum kompletten aktuellen Rohstoffausblick der Weltbank.

Juni WTI
Der Juni-WTI-Preis seit 19. April.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Peter

    27. April 2016 12:29 at 12:29

    Das ist schon lustig. Wenn ich (wie vor kurzem) hier schreibe: ‚Ihr bashed Öl‘ , dann werde ich von FMW korrigiert: ‚Nein, wir bashen nicht, wir geben nur unsere Einschätzung.‘

    Aber die Weltbank pushed? *lol* Nein, die gibt auch nur Ihre Einschätzung.

    FMW (Herr Kummerfeld ???) ist sowas von überzeugt von fallenden Öl-Kursen und liegt schon länger daneben.
    Dabei hat FMW doch selber schon erkannt, dass Überzeugungen (ich kann es auch Sturheit nennen) nicht hilfreich sind.

    Wie allg. bekannt ist sind Goldman Sachs & Co. short im Öl, das auch schon seit längerem.
    Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mich etwas ärgert:
    Sollen wir Leser von FMW (mal vereinfacht) die Öl-Shorts von Goldman & Co teuer abkaufen?
    NEIN!!!
    Warum steigt Öl selbst bei bad news?
    Wie schon x-mal geschrieben: Weil es nach oben will.
    Weil da eine Menge BigBoys (viele mit Gewinn) noch short sind.
    Weil jetzt auch noch die Charttechnik dazukommt.

    Bitte stemmt Euch nicht gegen den Markt und macht Eure Leser nicht arm und die Goldmänner nicht reicher… :-)
    Peter

  2. Avatar

    Steven

    27. April 2016 13:07 at 13:07

    Peter Peter , …klar kann man die Einschätzungen von FMW mit der der Weltbank vergleichen . ob nun positiv oder negativ .

    Dafür muss man nur uniformiert(!) genug sein und die Weltbank als neutrale Instanz anzuerkennen . Also so neutral wie zB FMW .

    Klar will der Markt nach oben …und jede Blase will wachsen .

  3. Avatar

    Peter

    27. April 2016 16:30 at 16:30

    Steven, Steven, … Vergleiche bzw. Pushen oder Bashen waren nicht Hauptthema.

    Der springende Punkt (, der mich etwas ärgert:) ist, dass FMW seit längerer Zeit beim Thema Öl stur, unbelehrbar am Markt vorbei schreibt, die Fetten (Goldman and Co) fetter werden lässt und vor allem FMW-Leser potentiell zu Öl-Shorties macht und Ihnen damit wirklich keinen Gefallen antut.
    Wenn selbst „bad news“ ignoriert werden und etwas steigt (oder nur kurz fällt), dann will der Markt nach OBEN. Wer das NICHT erkennt sollte KEINE !!!! Einschätzung zur Börse schreiben. PUNKT!!!

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Finanznews

Aktien: Generation Z und die Spekulation! Marktgeflüster (Video)

Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht wieder Schlagzeilen und pusht auch heute wieder bestimme Aktien nach oben. Das böse Ende aber wird kommen..

Markus Fugmann

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Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht auch heute wieder Schlagzeilen und pusht wieder Aktien wie Gamestop oder Beyond Meat nach oben. Diese Generation Z wird nicht nur den Klimawandel ausbaden müssen, sondern ahnt auch, dass sie seit langer Zeit die erste Generation sein wird, für die der Kuchen nicht größer, sondern vermutlich kleiner sein wird. Und diese Generation Z wähnt sich nun durch die Fed und andere Notenbanken in einem Casino, in dem man ohne Risiko zocken könne – weil Aktien angeblich immer steigen. Aber an der Börse hat die Mehrheit schon immer verloren, und das wird diesmal nicht anders sein..

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Devisen

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Rüdiger Born

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Aktien

Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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