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Die Weltwirtschaft schmiert ab – und die Aktienmärkte? Marktgeflüster (Video)

Bärenmärkte passieren immer nur dann, wenn entweder eine Rezession kommt – oder die Fed auf die Bremse tritt..

Markus Fugmann

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am

Heute kamen durch die Bank schwache Wirtschaftszahlen: zunächst aus Japan (Einkaufsmanagerindex Gewerbe 48,5), Deutschland und Eurozone (Einkaufsmanagerindex Gewerbe 47,9 und 49,2) – also die Industrie bereits in der Rezession. Heute die Wall Street tiefer, nachdem auch die US-Daten sehr schwach (vor allem Philly Fed und US-Immobiliendaten) ausfallen. Dazu senken immer mehr Unternehmen ihre Ausblicke, so wie heute vor allem der Weltgrößte Container-Reeder Maersk. Was aber wird jetzt an den Aktienmärkten passieren? Bärenmärkte passieren immer nur dann, wenn entweder eine Rezession kommt (was immer wahrscheinlicher wird) – oder die Fed auf die Bremse tritt (was immer unwahrscheinlicher wird). Der Markt wartet nun auf Ergebnisse der Handelsgespräche zwischen den USA und China..

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Marko

    21. Februar 2019 21:53 at 21:53

    Die Gegenfrage wäre, die Weltwirtschaft schmiert ab, und was machen die Anleihemärkte ?

    Wie soll die EZB (die EZB ist eine Notenbank, vielleicht sogar die stärkste de Welt?),

    noch mehr auf die Bremse treten sollen/können/dürfen/ müssen ?

    Die EZB reagiert sehr, sehr vorsichtig, das sollte doch klar sein ?

    Also einen Bufu um die 200-250 Punkte ? Na, dann wird das ganze Theater komplett lächerlich. :D

    Dies wären dann massiviste Bewertungsdifferenzen zwischen dem Anleihe- und dem Aktienmarkt ? Da dürfte doch jeder Finanz-Depp klar erkennen können, dass die Notenbaken den Markt komplett verzerrt haben ? Sowas nennt sich Marktmanipulation.

    Bei den Aktienmärkten ein absolutults „no go“, bei den Anleihemärkten…

    Von 2008-2018 ein „proaktives Handeln“ der FED , also ist die FED, der Nabel der Welt ?! Wer es glaubt ?

    Die FED die einzig relevante Notenbank ? – Lebt Ihr Bären immer noch im „Gestern“ ?

    Das hat sich nach dem EUR geändert, die FED möchte, dass die EZB „mitmacht“ mit den Zinserhöhungen.

  2. Avatar

    Marko

    21. Februar 2019 22:05 at 22:05

    Und es geht garantiert nicht darum, wer „stärker“ ist , die FED oder die EZB.

    Die Zinsen müssen rauf, die „Geldbomben“ der Notenbanken müssen ein Ende finden. Der Markt sollte sich im Laufe der Zeit normalisieren.

    Und dies wäre höchste Zeit.

  3. Avatar

    Marko

    21. Februar 2019 22:13 at 22:13

    Und wenn das nicht stimmt, dass die EZB eine gewisse Macht hat, dann lassen wir die Charts
    „sprechen“

    https://www.finanzen.net/leitzins/usa

    Siehe EUR/USD Wechselkurs, sonst noch Fragen ? :D

  4. Avatar

    Marko

    21. Februar 2019 22:21 at 22:21

    Und jetzt wisst, hoffentlich, was ich meinte sollte die EZB die Zinsen erhöhen, eine Rakete starten.

    Dies sind verrückte Zinsabstände, zur „Referenz“, „Zur Nummer 1“, dem „Nabel der Welt“ – der Welt, der USA – und : trotzdem, trotzdem ist der EUR stärker, klingelt´s langsam ? :D

  5. Avatar

    Christoph

    21. Februar 2019 22:24 at 22:24

    schlechte Makro-Zahlen; Trump droht mit Zöllen und der DAX schließt im Plus…mhhh
    Gestern verkündet die Staatsanwaltschaft, dass sie gegen Daimler wegen Diesel ermittelt (VW 1Mrd. Strafe, Audi 800 Mio. Strafe) und die Aktie ist eine der Tagessieger im DAX…mhh

    Crazy!

  6. Avatar

    Übelkeit

    21. Februar 2019 23:12 at 23:12

    Kleine Korrektur des wie immer guten Beitrags:

    Die FED ist nicht erst seit Oktober 2018 restriktiv sondern seit Anfang 2018.

    https://fred.stlouisfed.org/series/WALCL?utm_source=series_page&utm_medium=related_content&utm_term=related_resources&utm_campaign=categories

    Und noch hat man nichts geändert sondern lediglich angekündigt etwas ändern zu wollen. Keiner aber feiner Unterschied. Die Bilanzreduktion geht weiter bis China in die Knie gezwungen wurde.

    Und die FED ist nicht für die Rallye Anfang diesen Jahres verantwortlich, sondern schlicht die wichtigste Untersützungslinie seit 2009.

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Aktienmärkte: Warum fallen sie denn? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Ja warum fallen sie denn, die Aktienmärkte? Dass die so verwöhnte Wall Street (und auch der Dax) heute unter Druck kommt, hat mehrere Gründe: erstens Zweifel, ob Biden wirklich sein Stimulus-Programm verwirklichen kann. Dann, zweitens, wieder schwache US-Einzelhandelsumsätze – und schließlich die Nachricht, dass Pfizer deutlich weniger Impfstoff in den nächsten Wochen für die EU liefern wird. Im Grunde sind angesichts der absehbaren Verschärfungen der Lockdowns in Europa die Prognosen für ein starkes wirtschaftliches Jahr 2021 schon jetzt obsolet. Aber ein Rücksetzer der Aktienmärkte war ohnehin überfällig, zuletzt fehlte es deutlich an Dynamik auf der Oberseite. Vielleicht spielt auch die Unruhe vor der Amtsübernahme von Biden schon eine Rolle, man fürchtet erneute Ausschreitungen..

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Aktienmärkte: Buy the rumor, sell the fact? Videoausblick

Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem Biden seinen Stimulus-Plan vorgstellt hat. Buy the rumor, sell the fact?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem der neue US-Präsident Biden seinen Stimulus-Plan vorgestellt hat. Ist die Reaktion auf Bidens Plan das klassische „buy the rumor, sell the fact“-Schema? Man kauft also die Hoffnung, und verkauft dann, wenn die Hoffnung eintritt? Heute dürfte für die Aktienmärkte auch der kleine Verfall eine Rolle spielen, denn der Bestand an Call-Optionen ist gigantisch. Die Fed hat in Gestalt von Jerome Powell klar gestellt, dass die Zinsen nur dann angehoben würden, wenn die Inflation deutlich über 2% schießen würde. Und in Deutschland drohen Verschärfungen des Lockdowns, was den Dax aber bisher nicht wirklich interessiert – obwohl damit die optimistischen Wirtschafts-Prognosen obsolet wären..

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Aktienmärkte: Euphorie – aber das ist die größte Gefahr! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte weiter in Euphorie: viele Indizes mit neuen Allzeithochs. Aber da ist eine Gefahr, die die Märkte vielleicht nicht auf dem Zettel haben..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte sind weiter in Euphorie: der Dax, aber auch die viele Indizes der Wall Street heute mit neuen Allzeithochs. Was soll schon schief gehen: die Fed und andere Notenbanken bleiben auf dem Gaspedal, dazu nun noch das erwartete große Stimulus-Paket der neuen US-Regierung unter Biden. Wo also ist das Risiko für die Aktienmärkte, speziell für die über-bullische Wall Street? Das größte Risiko dürfte der neue US-Präsident sein, der zwar viel Stimulus verspricht, aber der eben auch (anders als Trump) einem viel härteren Lockdown auch in den USA den Weg bereiten könnte. Noch härtere Lockdowns nämlich sind der aktuelle Trend schlechthin: Frankreich verhängt eine Ausgangssperre ab 18Uhr, in Deutschland überlegt man gar, den Nah-und Fernverkehr einzustellen aus Sorge um die aggressive Corona-Mutation..

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