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Die wichtigsten Aussagen des FOMC in Headlines: Viel hawkisher als erwartet!

Redaktion

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FMW-Redaktion

FMW: Fed hawkisher als erwartet, Dezember-Anhebung jetzt sehr wahrscheinlich! Daher der Dollar stärker! Im Juni erwarteten noch 8 Fed-Mitglieder eine Zinsanhebung in 2017, nun sind es 11! Einer erwartet sogar 2 Zinsanhebunge in 2017!
Die Fed hat ihre Inflationserwartung wie erwartet gesenkt, bleibt aber bei ihrer Projektion, dass es sieben Zinsanhebungen geben wird bis 2020 – trotz geringer als erwarteter Inflation! Das legt den Schluss nahe: der Fed geht es nicht nur um Inflation, sondern sie will auch eine Überhitzung der Wirtschaft vermeiden, die sie jetzt positiver sieht als noch im Juni! Faktisch will sie also die „financial conditions“ etwas straffer gestalten, unabhängig von der Inflation..

– keine Zinsänderung

– Fed wird ab Oktober Bilanz reduzieren

– Fed: 3 Zinsanhebungen in 2018, 2 in 2019, 1 in 2020

– Hurrikanes haben vermutlich keinen größeren Einfluss mittelfristig

– Fed hebt Wachstumsprognose für 2017 auf 2,4% an

– 4 Mitglieder erwarten keine Zinsanhebung mehr in 2017, 8 erwarten Schritt; 4 erwarten zwei Zinsanhebungen in 2017

– Fed erwartet nur noch Zinsen bei 2,8% statt zuvor 3,0%

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Das FOMC-Statament im Wortlaut:

Information received since the Federal Open Market Committee met in July indicates that the labor market has continued to strengthen and that economic activity has been rising moderately so far this year. Job gains have remained solid in recent months, and the unemployment rate has stayed low. Household spending has been expanding at a moderate rate, and growth in business fixed investment has picked up in recent quarters. On a 12-month basis, overall inflation and the measure excluding food and energy prices have declined this year and are running below 2 percent. Market-based measures of inflation compensation remain low; survey-based measures of longer-term inflation expectations are little changed, on balance.

Consistent with its statutory mandate, the Committee seeks to foster maximum employment and price stability. Hurricanes Harvey, Irma, and Maria have devastated many communities, inflicting severe hardship. Storm-related disruptions and rebuilding will affect economic activity in the near term, but past experience suggests that the storms are unlikely to materially alter the course of the national economy over the medium term. Consequently, the Committee continues to expect that, with gradual adjustments in the stance of monetary policy, economic activity will expand at a moderate pace, and labor market conditions will strengthen somewhat further. Higher prices for gasoline and some other items in the aftermath of the hurricanes will likely boost inflation temporarily; apart from that effect, inflation on a 12-month basis is expected to remain somewhat below 2 percent in the near term but to stabilize around the Committee’s 2 percent objective over the medium term. Near-term risks to the economic outlook appear roughly balanced, but the Committee is monitoring inflation developments closely.

In view of realized and expected labor market conditions and inflation, the Committee decided to maintain the target range for the federal funds rate at 1 to 1-1/4 percent. The stance of monetary policy remains accommodative, thereby supporting some further strengthening in labor market conditions and a sustained return to 2 percent inflation.

In determining the timing and size of future adjustments to the target range for the federal funds rate, the Committee will assess realized and expected economic conditions relative to its objectives of maximum employment and 2 percent inflation. This assessment will take into account a wide range of information, including measures of labor market conditions, indicators of inflation pressures and inflation expectations, and readings on financial and international developments. The Committee will carefully monitor actual and expected inflation developments relative to its symmetric inflation goal. The Committee expects that economic conditions will evolve in a manner that will warrant gradual increases in the federal funds rate; the federal funds rate is likely to remain, for some time, below levels that are expected to prevail in the longer run. However, the actual path of the federal funds rate will depend on the economic outlook as informed by incoming data.

In October, the Committee will initiate the balance sheet normalization program described in the June 2017 Addendum to the Committee’s Policy Normalization Principles and Plans.

Voting for the FOMC monetary policy action were: Janet L. Yellen, Chair; William C. Dudley, Vice Chairman; Lael Brainard; Charles L. Evans; Stanley Fischer; Patrick Harker; Robert S. Kaplan; Neel Kashkari; and Jerome H. Powell.


Foto: Federal Reserve

24 Kommentare

24 Comments

  1. Avatar

    Michael

    20. September 2017 20:10 at 20:10

    Mittelfristig sollte man jedoch die Hurrikanes der nächsten Jahre auch mit einbeziehen. Ob die von den Auswirkungen schlimmer werden, wird sich herausstellen…
    Einmal abgesehen von dem Hurrikan, den die Zinserhöhungen in der Schuldenblase hervorrufen werden ;)

  2. Avatar

    Denker

    20. September 2017 20:17 at 20:17

    Das ist schön,… für die nächsten Jahre steigende Kurse, …und ich dachte schon der Crash kommt… uff, noch mal Glück gehabt.

  3. Avatar

    PK

    20. September 2017 20:19 at 20:19

    Trademöglichkeit aktuell klar NQ short gegen Dax long wegen Euro

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      20. September 2017 20:23 at 20:23

      @PK, exakt!

      • Avatar

        Masud79

        20. September 2017 21:36 at 21:36

        Müsste der Dow nicht fallen ? Ach was frag ich überhaupt noch

  4. Avatar

    Gerd

    20. September 2017 20:19 at 20:19

    Die Mehrheit erwartet also für 2017 noch einen Zinsschritt. Und immerhin 4 auch noch einen Zweiten.
    Könnte den Euro eigentlich noch ein bisschen weiter drücken als aktuell.
    so auf 1,17.
    Und wenn am Sonntag dann die vom Mainstream als Rechtspopulisten bezeichnete Partei stark abschneiden würde, könnte der Euro vor lauter Angst richtig durchsacken.
    Ui, da freuen sich aber die Exportunternehmen und deren Anteilseigner.

    • Avatar

      Lars

      20. September 2017 20:56 at 20:56

      @Gerd, die vom Mainstream als Rechtspopulisten bezeichnete Partei ist tatsächlich zumindest rechtspopulistisch. Und nicht nur vom sog. Mainstream (was auch immer das genau sein soll) so bezeichnet. Das Attribut ist eher euphemistisch, ich würde sogar sagen, die Partei ist hoffnungslos von Nazis durchsetzt. Und ohne die Hasskampagne gegen Flüchtlinge wären die Zustimmungswerte unter 5%. Da hat den Nazis die Situation vor der Wahl in die Hände gespielt. Keine Flüchtlinge, keine Stimmen.

      • Avatar

        Walter Schmid

        20. September 2017 21:45 at 21:45

        Wie kann man nur einen solchen Blödsinn schreiben? …“die Partei ist hoffnungslos von Nazis durchsetzt“ und … „Hasskampagne gegen Flüchtlinge“. Sie wissen offenbar nicht zwischen einer rechten politischen Partei und Nazis zu unterscheiden.

        • Avatar

          Leftutti

          20. September 2017 23:52 at 23:52

          @Walter Schmid, @Mulinski
          Das alte NS-Regime ist inzwischen in Persona ausgestorben. Nicht jedoch deren Gedankengut, deren unglaubliches Vermögen und deren Nachfolger und Erben.
          Der Begriff Nazis sollte und muss für die geistigen Nachfolger wieder zur Verfügung stehen dürfen.
          Die Töne aus den 1930er Jahren klingen doch sehr vertraut mit denen, die man heute hört.
          Schon Anfang der 1980er Jahre wurde das Thema treffend und eindeutig von einer großartigen Band thematisiert:
          https://www.youtube.com/watch?v=HSCNpsovmPY

          Es findet also keine Hasskampagne gegen Flüchtlinge statt? Nun gut, es ist vielleicht nur eine forcierte Kampagne zugunsten Ferkelfleisch, Bikinis, Burgunder und ähnlichem Schmarrn gegenüber Burkas. Es geht nur um die Burkas, nicht um Ausländer an sich. Die können alle bleiben, wenn nur deren Weiber endlich besoffen in Bikinis rumlaufen wie die Ferkel.

        • Avatar

          Lars

          21. September 2017 00:38 at 00:38

          @Walter Schmid
          Waren die Nazis vor der absoluten Machtübernahme nicht auch eine rechte politische Partei?
          Und fahren sie derzeit keine Hasskampagne gegen Flüchtlinge?

          • Avatar

            Walter Schmid

            21. September 2017 14:01 at 14:01

            @ Lars
            Wer völlig undifferenziert und unpassend die Nazikeule schwingt, wie es auch viele Politiker gerne tun, zeigt nur seinen Mangel an demokratischem Verständnis und sachlicher Argumentation. Zynischer Populismus und fehlende Toleranz sind bei den Gegnern der AfD stärker ausgeprägt, als bei denen, die man mit diesen höchst unfeinen Mitteln zu bekämpfen sucht. Einer der Gipfel böswilliger Medienhetze gegen die AfD war der inszenierte „Schießbefehl“ an der deutschen Grenze.
            Auf der ganzen Welt gesellen sich natürlich auch echte Nazis (solche also, die diese Bezeichnung wirklich verdient haben) unter die rechten Parteien. Es gibt sie auch bei der AfD und auch hier ist es eine kleine, von den meisten ungewollte ideologische Gruppierung. Auch im dritten Reich waren die meisten unserer Vorfahren alles andere als Befürworter eines Menschen verachtenden Systems. Dennoch wird ein ganzes Volk dafür in Sippenhaft genommen.
            Die Methoden, den politischen Gegner zu verunglimpfen, sind auch heutzutage weder in Deutschland noch in den USA und anderswo keinen Deut besser, als die, die Hitler und seine Schergen im dritten Reich angewandt hatten. Scheinbar funktioniert Politik aber nicht anders.

        • Avatar

          Lars

          21. September 2017 11:53 at 11:53

          Holocaust-Mahnmal in Berlin: „Denkmal der Schande im Herzen der Hauptstadt“…
          Bombardierung Dresdens: Vergleich mit den Atombomben-Abwürfen auf Hiroshima und Nagasaki…
          Eingewandertes „Lumpenproletariat der afro-arabischen Welt“…
          Es dürfe „auf (ausländische, Anm.) Frauen und Kinder im Bereich der deutschen Grenze geschossen“ werden…
          Klingt irgendwie gruselig vertraut…

      • Avatar

        Mulinski

        20. September 2017 22:00 at 22:00

        Lars, solche sinnbefreiten Aussagen sind eine Verharmlosungen des NS-Regimes, mal darüber nachdenken bevor Sigi Mittelfinger nachgeplappert wird!

        • Avatar

          Lars

          21. September 2017 00:31 at 00:31

          @Mulinski, ich weiß zwar nicht, wer Sigi Mittelfinger ist, habe aber 2,5 Stunden nachgedacht. Die Aussagen der heutigen Nazis klingen für mich noch immer sehr ähnlich denen, die deren Vorgänger in den frühen 1930er Jahren von sich gegeben haben.

          • Avatar

            Mulinski

            21. September 2017 08:30 at 08:30

            Lebensraum im Osten, Rassenreinheit, Kampf dem Großkapital, Verstaatlichung. Hörst sich schon sehr nach der AfD an. Siggi Mittelfinger ist der geistige Vater solcher ahnungslosen Nachplapperer!

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    PK

    20. September 2017 22:02 at 22:02

    da haben die Pawlowschen Hunde auch diesmal wieder ihr Fressi bekommen, obwohl ich mich frage, wieviel hawkischer dieses FOMC Meeting überhaupt noch hätte ausfallen können ?
    Entweder ist der Markt total verblödet, daß er nicht versteht was da gesagt wurde, oder er glaubt es schlichtweg nicht (ich glaubs auch nicht, das mit der Bilanzsumme wird ein Wunschtraum bleiben).
    Jedenfalls hätte ich den Dow bei -200 taxiert wenn mir vorher jemand den Wortlaut des FOMC verraten hätte.
    Hat keinen Sinn gegen diesen Markt zu gehen, es gibt aktuell anscheinend gar nichts mehr, was den nach unten bringt.

  6. Avatar

    madsoul

    21. September 2017 01:21 at 01:21

    Warum – 200 im Dow, war doch klar, dass die US Jungs das buy the dip Spiel machen, egal welche Entscheidung die Fed getroffen hätte. Die Algos scheinen beim Dow immer bei Erreichen des Vortagslow und beim Nas100 bei 5959 wieder in den Buy modus zu gehen. Ich hätte bei dem Text auch eher mit einem Test der 22000-22080 gerechnet. Aber irgendeiner meint wohl, dass Buffets Vision schneller kommen muss.
    Blöd für uns Bären, aber das wird wohl nix mehr in 2017 mit einer Korrektur von mehr als 2 %.
    bin mal gespannt wie unser Fugi das in den Kommentar verpackt, denn wenn der Dow noch weiter seine 40 Punkte pro Tag nach oben schleicht, macht das auch keinen Sinn mehr immer nur zu kommentieren, eigentlich nix passiert heute. Fehlt eigentlich nur der Ausbruch des nas 100 auf 6150 oder mehr, denn jetzt wäre enfach wieder mal Tech dran mit ATH.

  7. Avatar

    madsoul

    21. September 2017 01:39 at 01:39

    Warum – 200 im Dow, war doch klar, dass die US Jungs das buy the dip Spiel machen, egal welche Entscheidung die Fed getroffen hätte. Die Algos scheinen beim Dow immer bei Erreichen des Vortagslow und beim Nas100 bei 5959 wieder in den Buy modus zu gehen. Ich hätte bei dem Text auch eher mit einem Test der 22000-22080 gerechnet. Aber irgendeiner meint wohl, dass Buffets Vision schneller kommen muss.
    Blöd für uns Bären, aber das wird wohl nix mehr in 2017 mit einer Korrektur von mehr als 2 %.
    bin mal gespannt wie unser Fugi das in den Kommentar verpackt, denn wenn der Dow noch weiter seine 40 Punkte pro Tag nach oben schleicht, macht das auch keinen Sinn mehr immer nur zu kommentieren, eigentlich nix passiert heute. Fehlt eigentlich nur der Ausbruch des nas 100 auf 6150 oder mehr, denn jetzt wäre enfach wieder mal Tech dran mit ATH. schliesslich ist der dow 5% nach oben und der nas 100 testet die 6000 zum 10 ten mal , da sollte er doch allein aus Fairnessgründen auch noch ein bisserl hoch.

  8. Avatar

    burberg

    21. September 2017 06:55 at 06:55

    Vielleich hat das PPT auch eingegriffen, um die Sache am Anfang gleich mal zu beruhigen. Die haben den Algos gleich mal signalisiert, das alles in Butter ist.

  9. Avatar

    ex-Bänker

    21. September 2017 09:32 at 09:32

    @burberg,könnte gut sein, immer bei so wichtigen Terminen hat das PPT doch Sondereinsatz.Wird jetzt interessant an der US-Börse, nach oben mag sie nicht mehr, nach unten darf sie nicht, die können doch gleich die Börsenkurse staatlich festlegen u.in der Finanzindustrie auch noch 50% aller Arbeitsplätze sparen

  10. Avatar

    Trigo

    21. September 2017 10:21 at 10:21

    Bilanzreduzierung ? Lungenmaschine abstellen? Ja klar….. und wer kauft das ganze toxische Zeug? Gut, die Hoffnung stirbt zuletzt… aber sie stirbt.

  11. Avatar

    aAussenstehender

    21. September 2017 14:52 at 14:52

    AFD Gegner,
    Spätestens wenn die AFD 30 % Wähleranteil hat sollten sie merken ,dass nicht alle Nazis sind,denn ich glaube nicht dass 30% der Deutschen das sein könnten.

    • Avatar

      Juke

      21. September 2017 15:07 at 15:07

      Schlagen Sie doch bitte bei Wikipedia kurz die Ergebnisse der „Reichstagswahlen 1930 – 1933“ nach. Dort sehen Sie dass es geht.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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