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Die wirklich unvermeidliche Prognose für das Jahr 2018 – geht alles so weiter wie 2017, oder doch nicht?

Blickt man auf die Prognosen der Banken in den letzten Jahren für das jeweils folgende Jahr (wir sind schon in intensivster Vorfreude für die Ausblicke auf 2018 unserer so hoch geschätzten Finanzinstitute!) dann fällt auf: man schreibt regelmäßig die bisherigen Entwicklungen in die Zukunft fort. Im Grunde bleibt, so die Prognosen in schöner Regelmäßigkeit, alles irgendwie so wie es ist..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Blickt man auf die Prognosen der Banken in den letzten Jahren für das jeweils folgende Jahr (wir sind schon in intensivster Vorfreude für die Ausblicke auf 2018 unserer so hoch geschätzten Finanzinstitute!) dann fällt auf: man schreibt regelmäßig die bisherigen Entwicklungen in die Zukunft fort. Im Grunde bleibt, so die Prognosen in schöner Regelmäßigkeit, alles irgendwie so wie es ist.

Daher werden die Banken-Prognosen etwa für den Dax im Jahr 2018 zwischen ca. 12800 und 14.000 Punkten schwanken, ausnahmslos. Keiner wird sagen: der Dax steigt auf 16.000, keiner auch wird die Prognose wagen, dass der Dax auf 9000 Punkte fällt – jede Wette!


Von Ruben Wisniewski – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2827702

Unabhängig von der Entwicklung der Indizes dürfte übrigens für die US-Aktienmärkte gelten: Aktien von großen US-Banken sind wohl die größten Profiteure der US-Steuerreform (sie könne sich nun aussuchen, in welchem Teil der Erde sie ihre Gewinne steueroptimieren), während die Tech-Werte (die meist ohnehin schon sehr wenige Steuern zahlen) sich schwächer entwickeln dürften.

Europa dagegen scheint derzeit gut in Form zu sei, das Wachstum ist wieder da. Hören wir die Einschätzung von Carsten Brzeski (ING Markets), der optimistisch ist, aber auch von denkbaren schwarzen Schwänen spricht:

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    22. Dezember 2017 13:58 at 13:58

    …da sieht man mal wieder,wie voreingenommen die FMW-Redaktion ist!!
    >>>keiner auch wird die Prognose wagen, dass der Dax auf 9000 Punkte fällt – jede Wette!>>>

    ICH.. ja ,genau ich.. die @baeuerin hat euch letzte Woche eine pers.Analyse
    vom DAX bis auf ca.7500 Punkte hier verkuendet!!!
    WETTEN..ihr Herdentiere……
    Auf welcher Schiene faehrt den FMW 2018???

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. Dezember 2017 14:02 at 14:02

      @baeuerin, ich weiß ja, dass Sie leicht narzistisch veranlagt sind – vielleicht ist Ihnen daher entgangen, dass nicht die Rede von Ihnen, sondern von den Jahresprognosen der Banken war..

      • Avatar

        Riw

        22. Dezember 2017 14:07 at 14:07

        Leicht bitte streichen.

      • Avatar

        baeuerin

        22. Dezember 2017 14:17 at 14:17

        Richtig Hr.Fugmann,,aber man (IHR)habt mich vergessen zu erwaehnen!!
        …zu Narzistisch veranlagt…..?
        Fugi mia san Bayern (AFD die meisten %ual Stimmen in Westdeutschl.)
        In Bayern..in den Bierkellern,da wurde doch der 2.WK „entdeckt“ oder?
        Des mia san mia…Hr.Fugmann..des kummt ned von Ungefaehr!!!
        Wenn i koa bayr.Herz haet,dann dad i hier ned schreim!!
        DE..i.. war no nie a Deitscher und desweng geht mia der restliche dt.Siff am Arsch vorbei.
        Des muas a moi so direkt gsogt wern..denn wenn die Raut“n..a no ueber Bayern herziagt,dann muass des den Guatmenschen direkt ins Gsicht ghaemmert wern.
        Und desweng bin i bei eich do herin,ok ,passt des so?

        • Avatar

          baeuerin

          22. Dezember 2017 14:24 at 14:24

          Sie Herr Fugmann,san schuid,dass i do bei eich gestrandet bin!
          Ja..beim Exilbayern…mei,do hob i mi aber gfreit…
          A boarischer Analyst..und a guada no dazua….des is selten!!!
          Aber i woas a..dass da typ.Preissn-deitsche, an Franz Josef a ned ausstehn hod kenna…..

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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