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Diese Aktie ist vom Pech, von Inkompetenz oder Dummheit verfolgt – in großem Bogen meiden, oder doch eine Kaufgelegenheit?

Die Aktie des schwedischen Mode-Einzelhändlers Hennes & Mauritz (H&M) ist derzeit nicht gerade mit Glück gesegnet. Erst im Dezember verkündete das Unternehmen einen Umsatzrückgang im Jahresvergleich von…

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FMW-Redaktion

Die Aktie des schwedischen Mode-Einzelhändlers Hennes & Mauritz (H&M) ist derzeit nicht gerade mit Glück gesegnet. Erst im Dezember verkündete das Unternehmen einen Umsatzrückgang im Jahresvergleich von 4%, und dazu noch die Schließung von Filialen – denn das Onlineschopping gräbt der Filialkette das Geschäft ab. Sichtbar war die Reaktion der Börse im ersten Chart mit dem Absacker von 200 auf 170 Kronen. Danach ging es bis gestern gemächlich weiter bergab, bis gestern auf 163 Kronen.

Und dann das. H&M schafft es doch tatsächlich in seiner Kollektion für den britischen Markt mit einem kleinen farbigen Kind zu werben, das ein T-Shirt präsentiert mit der Aufschrift „Coolest Monkey in the Jungle“ – also der coolste Affe im Dschungel. Noch schlimmer wird es noch, weil in der selben Kampagne ein weißes Kind das T-Shirt trägt mit dem Titel „Survival Expert“ (Überlebensexperte). Wie kann man nur so dumm sein und so etwas machen? Wer hier nicht an Rassismus denkt, für den bleiben nur die Worte Dummheit und/oder Inkompetenz für die Kampagnenmanager von H&M übrig.

Die Reaktion war dementsprechend. Massiver Shitstorm gegen H&M auf den bekannten Social Media-Plattformen, Künstler haben sogar schon verkündet nicht mehr mit H&M zusammenarbeiten zu wollen. Der Imagesschaden ist angerichtet, und wirkt erstmal in den nächsten Tagen und Wochen. Vielleicht ein Umsatzdämpfer auch in den Läden? Wer weiß. Die Frage lautet: Hat das eine mittelfristige reale Auswirkung auf die Aktie? Oder ist der nun weiter fallende Kurs langsam ein Kaufkurs? Im Moment wirkt der Chart so (Kurs jetzt knapp unter 160 Kronen), als würde man als Käufer in ein fallendes Messer greifen. Aber entscheiden Sie selbst…

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Der Kursverlauf der H&M-Aktie seit Juli 2017.


Der Kursverlauf der H&M-Aktie seit 2014. Von 368 auf jetzt 168 schwedische Kronen.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    9. Januar 2018 18:00 at 18:00

    Ich wollte diesen Artikel auch hier reinstellen,aber ich war mir Sicher,dass er von der FMW geloescht werden wuerde,u.a.weil er von Yahoo ist incl.dem „dunklen“Kind.
    Aber so spielt das Kommentatoren-Leben….

  2. Avatar

    baeuerin

    9. Januar 2018 18:31 at 18:31

    Ich lese immer mehr,dass von US-Firmen,die Laeden u.a.auch in DE schliessen muessen!!
    Warum unterbindet die EU bzw.DE ,nicht das ausrottende Treiben der Amazons,Starbucks ect. mit einer 30%igen Steuer?
    Warum geht der dt.Unternehmer(Kleinbetriebe)nicht mal auf die Barikaden?
    Bei TTIP waren ca.250000 peoples auf den Strassen(leider nur 1-2 Tage)
    Kann mir mal einer erklaeren,warum man sich da nicht wehrt,obwohl doch Trump ein Feind der dt.Politik ist?
    Da sollte man mal an seine eigenen Betriebe in DE denken!
    Auch bei diesem Thema,schafft sich DE ab!
    Wo bleibt der Patriotismus,in der dt.Geschaeftswelt?
    Aber mit dem Traktor nach Berlin fahren,um seine Milch auszuschuetten…das ist doch nicht mehr normal!
    In Italien,will sich Starbucks jetzt auch einnisten!

  3. Avatar

    frank

    10. Januar 2018 10:24 at 10:24

    Das ist doch ein gutes Beispiel für Hysterie und krankhafte politische Korrektheit. Ich verstehe nicht wie man sich da nur anschließen kann, das ist doch völlig daneben. H&M Rassismus zu unterstellen ist absurd und im Umkehrschluss ist es eine Frechheit. Wer Schwarze mit Affen assoziiert sollte sich vielmehr fragen ob er nicht ein Problem mit Rassismus hat. Mir käme es nicht in den Sinn. Wenn nun das weiße Kind das „Affen“-Shirt angehabt hätte und das schwarze Kind das „Überlebensexperte“-Shirt hätte es niemanden gejuckt. Umgekehrter politisch korrekter Rassismus scheint vollkommen ok zu sein.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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