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Diese Anlagestrategie können Sie aus Black Friday und Cyber Monday ableiten!

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Symbolbild für Cyber Monday

Black Friday und Cyber Monday liegen nun hinter uns. Waren die beiden Sonderangebots-Tage für den Handel ein Erfolg und wenn ja, was heißt das für Aktionäre? Wir schauen uns die ersten Zahlen aus Deutschland, aber auch aus anderen Ländern an und ziehen unsere Schlüsse für die Zukunft. Dabei stelle ich Ihnen auch eine mögliche Anlagestrategie vor, mit der Sie unabhängig von Bullen- und Bärenmärkten aus der Veränderung des Verbraucherverhaltens Gewinne ziehen können!

Black Friday ist in den USA der Tag nach Thanksgiving, an dem viele US-Amerikaner frei haben und mit dem Kauf von Weihnachtsgeschenken beginnen (hier wird noch mal grundlegend die Bedeutung für die US-Wirtschaft erklärt). Händler geben an diesem Tag in der Regel besonders üppige Rabatte. Um sich vom klassischen Präsenzhandel abzusetzen, begann der Onlinehandel schon vor mehr als einem Jahrzehnt, am darauffolgenden Montag mit Rabatten um Kunden zu werben – dem Cyber Monday.

Black Friday und Cyber Monday: Der Offline-Handel ist out!

Interessante Zahlen liefern Salesforce und Adobe. Salesforce bietet Unternehmenssoftware als Cloudlösung an und kann so die Transaktionen von vielen Millionen Unternehmen auf der ganzen Welt auswerten. Adobe wiederrum trackt die Umsätze von 80 der 100 größten Einzelhändler in den USA. Während Salesforce von Online-Umsätzen von 7,2 Milliarden US-Dollar am Black Friday ausgeht, kalkulierte Adobe mit 7,4 Milliarden US-Dollar. Das sind Zuwächse von rund 20% verglichen mit dem Vorjahr.

Gleichzeitig kommt das Unternehmen ShopperTrak, das Besuche in Läden untersucht, auf einen Besucherrückgäng von 6,2%. Da am Vortag, an Thanksgiving, mehr Menschen in die Läden strömten als im Vorjahr, reduziert sich der Besucherrückgang insgesamt auf 3%. Doch auch mit dieser kleinen Korrektur ist klar, dass sich das Einkaufsverhalten stark in Richtung Onlinehandel verschoben hat. Und auch innerhalb des Onlinehandels gab es drastische Verschiebungen. Inzwischen werden laut Salesforce 56% aller Käufer über mobile Endgeräte wie Smartphones abgewickelt.

Interessant ist auch, dass sowohl Salesforce als auch Adobe Umsätze nennen, die unterhalb der Erwartungen liegen. Denn angenommen wurde, dass der US-Onlinehandel insgesamt 7,6 Milliarden US-Dollar umsetzen könnte. Stattdessen wurden es nur 7,2 bis 7,4 Milliarden US-Dollar.

Überhaupt noch nicht berücksichtigt ist dabei übrigens die Frage, ob der Handel mit Black Friday und Cyber Monday überhaupt Gewinne macht. Teilweise gibt es sehr große Nachlässe und Verbraucher schieben geplante Käufe auf, um an diesen Schnäppchentagen günstiger einkaufen zu können. Es ist also durchaus denkbar, dass sich der Handel mit den Rabatten ins eigene Fleisch schneidet und nur eine Umsatzverlagerung statt einer Umsatzsteigerung stattfindet, die gleichzeitig die Margen erodieren lässt.

Mit dieser Strategie ziehen Sie Nutzen aus dem neuen Shoppingverhalten!

Aus Anlegersicht ergeben sich daraus mehrere Schlussfolgerungen:

1. Der Offline-Handel wird es zunehmend schwerer haben, seine Kosten zu decken. Bei sinkenden Umsätzen und steigenden Mieten sowie Löhnen ist es nur eine Frage der Zeit, bis es keinen Offline-Handel mehr in der aktuellen Form geben wird. Diverse börsennotierte Konzerne aus der alten Offline-Handelswelt sind bereits pleite gegangen.

2. Wer keine überzeugende Online-Strategie hat, die den Trend hin zu mobilen Endgeräten berücksichtigt, wird auch als Onlinehändler nicht überlebensfähig sein. Das dürfte insbesondere die kleineren Anbieter treffen, die Online bislang nebenher betrieben.

3. Auch im Onlinehandel wachsen die Bäume nicht in den Himmel, wie die nicht erfüllten Umsatzerwartungen in diesem Jahr zeigen.

Langfristig orientierte Anleger können aus diesen drei Schlussfolgerungen eine Anlage-Strategie ableiten. Hier bietet sich eine Alpha-Strategie an, bei der Sie nicht darauf setzen, dass die Kurse bestimmter Aktien steigen oder fallen. Vielmehr geht es bei der Alpha-Strategie darum, relativ schwache und relativ starke Werte zu identifizieren und erstere mit Short- und letztere mit Long-Positionen zu handeln. Die Theorie dahinter ist, dass ein relativ schwacher Wert in Aufwärtsphasen geringere Gewinne und in Abwärtsphasen größere Verluste erzielen wird als ein relativ starker Wert. Handeln Sie beide Werte zum Start mit gleichen Beträgen und hebeln, dann ziehen Sie aus der relativen Wertänderung beider Werte zueinander Ihren Gewinn. Und zwar in Aufwärts- wie Abwärtsphasen, ohne dass Sie sich vorher festlegen müssten, ob wir uns im Bullen- oder Bärenmarkt befinden.

Eine potentielle Kombination im Rahmen der Alpha-Strategie könnte zum Beispiel Amazon long und Metro short sein. Unbedingt berücksichtigen sollten Sie, dass die Bewertungen vieler Onlinehändler bereits ein üppiges Wachstum vorausnehmen.

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Weltwirtschaftskrise – vorher schnell noch reich werden

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Beispielbild für die Weltwirtschaftskrise

Die globale Überschuldung zwingt die Notenbanken in eine Interventionsspirale. Die positiven Auswirkungen des Gelddruckens sollte man nutzen, bevor es zu einer Weltwirtschaftskrise kommt.

Relativer Wohlstand und Sicherheit statt Weltwirtschaftskrise

Nach wie vor ist vielen Menschen nicht bewusst, wem sie die scheinbare Normalität ihres Alltags zu verdanken haben. Die statistisch relativ niedrige Arbeitslosigkeit, die steigenden Vermögenspreise, die oberflächliche Stabilität des Bankensystems, Sicherheit, Freiheit, Rechtssicherheit, Unterhaltung, die Versorgung mit Lebensmitteln, Energie, Wasser, Medikamenten bis hin zur Müllentsorgung funktionieren nur noch deshalb, weil in Europa die EZB und in vielen anderen Regionen der Welt die zuständigen Noten- und Zentralbanken die Wirtschaft mit Billionensummen und historisch niedrigen Leitzinsen stabilisieren. Schon eine relativ kurze Zeitspann ohne diese Notfallmaßnahmen würde alle genannten Segnungen in akute Gefahr bringen.

Das Krisenmanagement der Zentralbanker kann man grundsätzlich kritisieren. Doch wie würde man selbst als Präsident oder Präsidentin der Europäischen Zentralbank handeln? Kann man sich überhaupt moralisch über einen Mario Draghi oder eine Christine Lagarde erheben, ohne die sich die Eurozone bereits in einer für alle spürbaren Zerfallskrise befände? Fakt ist, dass all die Immobilienmakler, Aktienhändler, Goldbugs (zu denen ich mich selbst zähle) sowie bonusverwöhnte Top-Manager ihre Erfolge und Einkommen nicht ausschließlich den eigenen Fähigkeiten verdanken, sondern in essenziellem Maße der zunehmenden Interventionspolitik der Notenbanken. Viele Ökonomen, Bestsellerautoren und Hobby-Volkswirte, die es angeblich besser wissen, würden die von ihnen prognostizierte Weltwirtschaftskrise sofort selbst auslösen, wenn sie ihrer Kritik entsprechend als Zentralbanker diese „unseriöse“ Geldpolitik sofort beenden würden.

Alt und arm ist keine Option

Anstatt sich also über andere zu erheben oder die Realität zu ignorieren, sollte man den positiven Beispielen aus der gut dokumentierten Weltwirtschaftskrise von 1929 ff. folgen. Schaut man sich die Geschichte der „Great Depression“ an, dann litten besonders die Menschen, die die Krise und ihre Herausforderungen nicht haben kommen sehen am meisten unter den Folgen. Anders als z. B. die Familie Kennedy, die erst dank des Geschäftsmannes, Diplomaten und Börsenspekulanten Joseph P. Kennedy durch den Boom am Aktienmarkt und den folgenden Crash im Jahre 1929 zu einer wohlhabenden Dynastie aufstieg oder der wohl berühmteste Short-Seller aller Zeiten, Jesse Lauriston Livermore, der auch als König der Börsenspekulanten und bester Trader aller Zeiten in die Annalen der Börsengeschichte einging (Buchempfehlung: „Das Spiel der Spiele“ von Edwin Lefèvre). Diese Männer gingen wohlhabend durch die Krise und stellten später im Falle der Kennedys sogar den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich der Verlauf der nächsten Weltwirtschaftskrise gestaltet, wie stark unsere Demokratie noch Schaden nehmen und wie sich die Sicherheitslage darstellen wird. Aber wenn man das Wissen um die Ursachen und Auswirkungen der zunehmend systemrelevanten Geldpolitik besitzt, dann sollte man dieses Wissen auch nutzen und gemäß den Erkenntnissen des Ökonomen Richard Cantillon und dem nach ihm benannten Cantillon-Effekt im eigenen Interesse und im Interesse der eigenen Familie und Freunde opportunistisch handeln (siehe Video). Denn nur wer später noch Mittel zur Verfügung hat, kann auch anderen Helfen und eventuell sogar die Zeit nach der Krise mitgestalten. Wobei Letzteres wohl realistisch betrachtet in die Kategorie „Illusionen“ gehört. Aber nur so besteht zumindest die Chance auf ein menschenwürdiges Leben auch im Alter, trotz der vermutlich unvermeidbaren Weltwirtschaftskrise.

Die Interventionsspirale und ihre Wirkung

Optionen, wie man eine solche Krise verhindern und aus der Interventionsspirale ausbrechen kann, gibt es spätestens seit dem Platzen der New-Economy-Blase nicht mehr. Damals machte Alan Greenspan den Anfang mit radikalen Zinssenkungen, um die Folgen des Zusammenbruchs der Aktienmärkte weltweit abzumildern. Ab 2006 setzte Ben Bernanke diese Politik mit dem Start der „QE-Programme“ fort, gefolgt von der gelpolitischen „Verwalterin“ Janet Louise Yellen und nun in extremer Form neu gestartet durch Mr. Jerome Hayden „Jay“ Powell.

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Kreditwachstum abgekoppelt von der Wirtschaftsleistung – die Gründe

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Das Kreditwachstum der letzten Jahre in Deutschland ist beeindruckend. Die Bundesbank hat aktuell dazu ausführliche Daten und Grafiken veröffentlicht. Man schaue auf die folgende Grafik seit den 1980er-Jahren, wo das Kreditwachstum (an Unternehmen außerhalb der Finanzbranche) in Prozentpunkten als blaue Linie dargestellt wird. Man sieht, wie die Wirtschaftsleistung (schwarze Linie) zuletzt immer mehr Richtung Nullwachstum abfällt, aber das Kreditwachstum eine viel höhere Wachstumsrate aufweist. Woran liegt das?

Kreditwachstum vs Wirtschaftsleistung

Schauen wir dazu auch auf die folgende Grafik, wo das jährliche Kreditwachstum (Durchschnitt in blauer Linie) seit 2014 dargestellt wird. Hier auf diesen kurzen Zeitraum bezogen ist der Dreh von vormals negativen Raten ins Plus gut erkennbar. Selbst zuletzt, wo die gesamte Wirtschaftsleistung (BIP) immer mehr Richtung Null-Linie läuft, verharrt die Wachstumsrate bei Krediten über 5%.

Kreditwachstum seit 2014

Was wir lobend erwähnen möchten: Die Bundesbank hat mit einem sehr einfach verständlichen Text die Gründe dafür aufgearbeitet, warum das Kreditwachstum sich von der Wirtschaftsleistung abgekoppelt hat. Bevor wir noch einen anschließenden Kommentar abgeben, hier die Bundesbank im Wortlaut:

Die Buchkredite deutscher Banken an nichtfinanzielle Unternehmen in Deutschland sind in den letzten Jahren nachhaltig und über alle Laufzeiten, Wirtschaftszweige und Bankengruppen gestiegen. Wesentlichen Einfluss auf diesen Aufschwung hatten die anhaltende konjunkturelle Erholung sowie die gesunkenen Kosten der Kreditfinanzierung. Das kräftige Wachstum der Unternehmenskredite lässt sich mit diesen beiden Größen allein jedoch nicht vollständig erklären.

Mögliche weitere Einflussgrößen sind sowohl auf der Kreditnachfrage- als auch auf der Kreditangebotsseite zu finden. Nachfrageseitig relevant waren vor allem das anhaltend niedrige Zinsniveau sowie Verschiebungen in der Finanzierungsstruktur der Unternehmen und in der Investitionstätigkeit einzelner Wirtschaftszweige. Infolge der lebhaften Baukonjunktur sowie des damit verbundenen Preisauftriebs bei Bauleistungen und Immobilien erhöhte sich vor allem der Mittelbedarf des Bau- und Immobiliensektors. Dieser ist typischerweise besonders kreditintensiv, was dazu führte, dass die Kredite an diesen Wirtschaftszweig zur treibenden Kraft des Kreditaufschwungs wurden. Auf der Angebotsseite fällt auf, dass die Banken ihre Kreditvergabepolitik in den letzten Jahren wiederholt lockerten. Sie führten dies vor allem auf die angespannte Wettbewerbssituation im Bankensektor zurück.

Zusätzlich spielten die ab 2014 beschlossenen geldpolitischen Sondermaßnahmen des Eurosystems eine Rolle, die über ihren rein zinssenkenden Effekt hinaus positiv auf die Kreditdynamik wirkten. Eigene empirische Analysen auf der Basis von Bankbilanz-Einzeldaten deuten darauf hin, dass Banken in Deutschland, die an den gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften und am
erweiterten Programm zum Ankauf von Vermögenswerten teilnahmen, in den Jahren 2014 bis 2019 ein höheres Wachstum der Unternehmenskredite aufwiesen als nichtteilnehmende Banken. Darüber hinaus geben Umfragedaten Hinweise darauf, dass das negative Niveau des Einlagesatzes für sich genommen zwar die Nettozinserträge der Banken dämpfte, jedoch bislang nicht zu einer Einschränkung ihrer Kreditvergabe führte.

Kommen wir zur letzten Bemerkung der Bundesbank. Bislang gebe es also noch keine Anzeichen für eine Einschränkung der Kreditvergabe durch die Banken. Geht das Kreditwachstum also weiter, auf hohem Niveau bei 5%? Wir erinnern an die im Detail erläuterte Prognose des Bankexperten Markus Krall. Viele Beobachter mögen seine Analysen und Schlussfolgerungen ablehnen, weil sie zu viele Variablen enthalten. Aber dennoch sind die Worte von Markus Krall aufschlussreich. Durch das Fehlen der Zinsmarge bei den Banken (dank der von der EZB abgeschafften Zinsen) schmelze das Eigenkapital der Banken derzeit immer weiter ab. Da die Banken für jeden vergebenen Kredit einen gewissen Teil an Eigenkapital vorhalten müssen (als Risikovorsorge für ausfallende Kredite), müssten die Banken ab einem bestimmten Zeitpunkt ihre Kreditvergabe einschränken, da sie ja ein ständig schrumpfendes Eigenkapital hätten, so Markus Krall.

Und laut seinen Berechnungen (sehen Sie dazu bitte folgendes ausführliches Video ab Minute 32) werde die Kreditkontraktion (weniger Kreditvergabe durch die Banken) Ende 2020/Anfang 2021 einsetzen, weshalb die Wirtschaft mangels neuer Kredite massive Probleme bekommen werde. Soweit die Theorie von Markus Krall. Wird es so kommen? Zumindest basierend auf den aktuellen Aussagen der Bundesbank läuft jetzt noch alles rosig. Aber es sind ja noch mindestens 3 Quartale Zeit, bis laut den Schätzungen von Markus Krall die Kreditkontraktion einsetzen soll.

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Bundesbank: Wirtschaftswachstum wohl exakt auf der Null-Linie

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Die Bundesbank hat vor wenigen Minuten ihren Monatsbericht für Januar veröffentlicht. Das Wirtschaftswachstum ist gegen Ende des Jahres 2019 wohl exakt auf der Null-Linie gelandet, so die aktuelle Prognose der Bundesbank. Die Zweiteilung zwischen Binnenkonsum/Dienstleistungen sowie der Produktion bleibt weiterhin bestehen. Aber man erkenne, dass sich im Verarbeitenden Gewerbe eine Stabilisierung abzeichne. Dies wird auch im erläutert. Zitat auszugsweise:

Auftrieb sei nach wie vor von der Binnenwirtschaft gekommen. Hier hielten die trotz schwacher gesamtwirtschaftlicher Entwicklung recht günstigen Arbeitsmarkt- und Einkommensaussichten die Konsumfreude der Verbraucher aufrecht.

„Ein Ende das Baumbooms zeichnet sich weiterhin nicht ab“, schreiben die Expertinnen und Experten.

Demgegenüber habe die Abwärtsbewegung in der exportorientierten Industrie weiterhin angehalten, heißt es im Bericht. „Zuletzt mehren sich jedoch Anzeichen dafür, dass sich das verarbeitende Gewerbe mit Beginn des neuen Jahres stabilisieren könnte“, schreiben die Ökonominnen und Ökonomen. So hätte sich die industrielle Auftragslage seit einigen Monaten nicht weiter eingetrübt und die Warenausfuhren würden merklich steigen. Die kurzfristigen Exporterwartungen hätten sich ebenfalls erholt und würden nun erstmals seit einem halben Jahr wieder den positiven Bereich erreichen. Dem Bericht zufolge stieg die deutsche Industrieproduktion im November 2019 kräftig an. Sie übertraf demnach den Stand vom Oktober saisonbereinigt um 1 Prozent. Im Mittel der Monate Oktober und November lag die industrielle Erzeugung dennoch erheblich unter dem Durchschnitt der Sommermonate (-1½ Prozent).

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