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Dirk Müller: Aktienmärkte werden wahrscheinlich noch einmal einbrechen

Redaktion

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Die Aktienmärkte haben eine mustergültige V-Erholung seit den Tiefs im März erlebt – Dirk Müller aber geht davon aus, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% noch einmal ein Einbruch kommen werde (den er im Herbst erwartet):

„Ich kann Anlegern momentan nicht guten Gewissens raten, jetzt in Aktien reinzugehen. Meine Haupterwartung ist, dass wir mit 70 Prozent Wahrscheinlichkeit das Tief noch nicht gesehen haben. Dass wir in der zweiten Jahreshälfte noch mal den zweiten schweren Schlag bekommen. Dann würde ich gestaffelt in den Markt einsteigen“, so Dirk Müller, auch bekannt als „Mr. Dax„.

Zwar könnten die Aktienmärkte in dieser „verrückten Welt“ länger irrational bleiben – aber die Realwirtschaft werde sich absehbar nicht mehr auf das Niveau von vor der Coronakrise erholen. Millionen von Menschen würden weiterhin arbeitslos bleiben, sodass die Hoffnung auf eine komplette Erholung, die die Aktienmärkte mit der Liquidität der Notenbanken bereits eingepreist haben, sich zerschlagen werde.

Gleichwohl gebe es, so Dirk Müller, auch schon jetzt gute Chancen bei einzelnen Aktien: so etwa jene Aktien, die durch den „Green Deal“ in Europa profitieren werden. Insgesamt gehe der Trend hin zu den großen Digitalkonzernen (wie Amazon) – und weg von den kleinen und mittelgroßen, wenig digitalisierten Unternehmen.

Für Europa erwartet Dirk Müllerdie Ablsöung von Bargeld hin zu einem E-Euro, der von der französischen Notenbank schon vorbereitet werde

Dirk Müller erwartet einen Rückschlag für die Aktienmärkte

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Hesterbär

    27. Mai 2020 15:46 at 15:46

    Die 2. Crash-Welle wird ganz übel für die Bullen. Irgendwie tun sie mir jetzt schon leid, weil sie sich einerseits von ihrem Weltbild und andererseits von ihrem Geld verabschieden müssen.

  2. Avatar

    Shortbrüller

    27. Mai 2020 19:36 at 19:36

    Realistische Annahmen von Dirk Müller, obwohl er oft kritisiert wurde hat er den letzten Crash gut überstanden. Zudem ist er so unabhängig u.darf auch den Bitcoin Scheiss bem Namen nennen.
    Er wird auch die nächste Korrektur gut überstehen, wobei viele V-Erholungsträumer wieder auf die Schnauze fallen.

  3. Avatar

    Altbär

    27. Mai 2020 19:41 at 19:41

    @Hesterbär, wir werden beim Grillfest eine Sammlung machen für „ WIEDERGEFALLENE BULLEN.

    • Avatar

      Hesterbär

      29. Mai 2020 01:57 at 01:57

      @Altbär
      Ja, das sind wir den Bullen schuldig, weil sie doch so nett sind, die Fallhöhe immer so herrlich zu erhöhen. Wir sollten sie auch zum Grillfest einladen und ihnen heiße Ochsenschwanzsuppe reichen, damit sie mal wieder etwas Warmes in den Bauch bekommen. Die leckeren Bullensteaks bleiben aber den Bären vorbehalten.

  4. Avatar

    mike

    27. Mai 2020 21:26 at 21:26

    Da die Mehrheit mit noch tieferen Kursen als bisher rechnet ist das der perfekte Kontraindikator
    Die Märkte werden solange weiter steigen bis auch die letzte Hausfrau in fomo Stimmung kommt
    Erst dann wird die Kuh gemolken
    Die shorties werden noch bluten :]

    • Avatar

      Keine Ahnung oder doch?

      28. Mai 2020 08:44 at 08:44

      Yeah…die Frage ist aber nach wie vor: was kommt in welcher Reihenfolge und mit welchem Ausmaß.
      Das Ausgangsniveau ist mitentscheidend für das Spiel Kursanstieg /-rückgang.
      Trader sind dann m.E. im Vorteil: Daytrader haben jeden Tag Ups and Downs!!!! The big picture
      shows buy on dips.

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Finanznews

Aktienmärkte: Die Montags-Rally – und Karl Kraus! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute zunächst stark. Warum? Vermutlich weil heute Montag ist: der Nasdaq hat knapp zwei Drittel seiner Gewinne seit Jahresbeginn am Montag erzielt, die Montage waren in 76% der Fälle positiv. Im Vorergrund standen wieder einmal – in Ermangelung von Impfstoff-Nachrichten – die Stimulus-Hoffnungen, die jedoch ziemlich vage sind. Wohl bis morgen muß ein Deal zwischen den US-Republikanern und den US-Demokraten zustande kommen. Passiert das doch nicht, droht ein zumindest temporärer Rücksetzer für die Aktienmärkte. Der österreichische Schrifsteller und Satiriker Karl Kraus hat einmal formuliert: „Der Sex hält nie das, was die Onanie verspricht“. Das gilt wohl auch für die Stimulus-Hoffnungen der Märkte, daher nach einem starken Beginn schnell Ernüchterung..

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Wall Street vor US-Wahlen: Was machen die Aktienmärkte?

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Durch den Anstieg bis über den Widerstand bei 3.494 Punkten (0.76-Retracement) konnte der marktbreiteste Index der Wall Street, der S&P 500, die jüngste Prognose exakt nachvollziehen. Die an den letzten Tagen angelaufene Korrektur verfügt noch nicht über die in Erwartung gestellte Ausdehnung. Hierüber ist indes noch nicht das letzte Wort gesprochen, wenngleich eine Dramatisierung der Ausgangslage nicht zu erwarten ist. Die jüngsten Bewegungen stellen die erste Phase einer größeren Bodenbildungsphase dar. Im Chart habe ich diese Option lediglich angedeutet.

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Ausblick für den S&P 500, den Leitindex S&P 500:

Hervorgerufen durch das mehrfache Überschreiten des 0.76-Retracements (3.494 Punkte) konnte der S&P 500 die erste Unterwelle (i) der übergeordneten Welle (C; nicht dargestellt) ausbilden. Der regelkonforme Abschluss dieser Welle ist noch ausstehend, denn erst durch eine Korrektur (ii), wie diese im Chart dargestellt ist, würde dieser Schritt begangen. Resultierend daraus ist für die sich anschließenden Tage von einem schwächelnden Chartverlauf der Wall Street insgesamt auszugehen. Mit dem Anlauf an das 0.76-Retracement (3.286 Punkte) habe ich im Chart das maximale Ausmaß dieser Korrektur dargestellt.

Der Leitindex der Wall Street, der S&P 500

Aller Voraussicht nach wird sich der Trendverlauf bei Weitem nicht so massiv einstellen. Im Umkehrschluss sollte ein Bruch dieser Supportline vermieden werden, um das beschriebene Szenario nicht in Erklärungsnöte zu versetzen. Das endgültige Aus, für den seit Monaten laufenden Aufwärtstrend, würde indes erste ein eventueller Bruch des 1.62-Retracements (3.178 Punkte) in die Wege leiten.

Fazit:

Die momentane Verfassung präsentiert sich vielleicht etwas schlechter, als es gerechtfertigt wäre. Ein erneutes Signal ist noch nicht in Sichtweite..

Dow Jones, der älteste Index der Wall Street:

Der dienstälteste Aktienindex der Wall Street, ja sogar der Welt konnte mit der Performance, welche sich an den zurückliegenden beiden Wochen eingestellt hat, die jüngste Prognose hinreichend genau nachvollziehen. Dadurch bestärkt, habe ich das bisherige Szenario unverändert belassen und lediglich der aktuellen Entwicklung Rechnung tragend, Anpassungen vorgenommen. Dennoch sollte der Index mit Argusaugen betrachtet werden, denn die aktuelle Konstellation deutet nicht darauf hin, dass eine neue weittragende Rallye unmittelbar bevorsteht. Die Charts zeigen das.

Ausblick für den Dow Jones:

Der Schlusskurs des Dow Jones über 28.547 Punkte (0.76-Retracement) verleiht dem aktuellen Geschehen einen positiven Ausblick, sodass die Titulierung mit Welle (1) durchaus zu rechtfertigen ist. Die aktuell laufende Korrektur dient demzufolge der Ausbildung der ultimativen Welle (2). Mit dem 0.76-Retracement (27.089 Punkte) liegt die maximale Grenzlinie für Welle (2) in überbrückbarer Entfernung, wenngleich eine „2“ diese Linie nur relativ selten anläuft. Die Performance der folgenden Tage wird sich daher im Zeichen der Korrektur darstellen.

Der Dow Jones, der älteste Index der Wall Street

Eine stärkere Ausbildung der Korrektur, hin zu einer regelverletzenden Bewegung, ist dennoch nicht zu erwarten. Nach Abschluss von Welle (2) wird sich der Dow Jones wie auch die anderen Indizes der Wall Street wieder emporschrauben können und aller Voraussicht nach zu einem neuen Allzeithoch führen. Der Startschuss für diese Rally fällt mit einem erneuten Überschreiten der 0.76-Linie (28.547 Punkte) und kann eine hohe Dynamik zur Folge haben. Größere Gefahren würde sich erst unterhalb der 0.76-Linie (27.089 Pkt.) einstellen.

Fazit:

Die aktuelle Verfassung lässt auf eine Fortsetzung des seit März laufenden Aufwärtstrends der Wall Street schließen. Dennoch bleiben Unsicherheiten, welche auch eine seitliche Performance begünstigen..

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Indizes

Rüdiger Born: Aktuelle Lage bei Indizes und Silber

Rüdiger Born

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