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Dirk Müller: Folgen von G-20 – Repressalien für Jedermann?

Die desaströsen Ereignisse im Umfeld des G20-Gipfels in Hamburg liegen hinter uns – und Dirk Müller, auch bekannt als Mr. Dax, stellt die gar nicht abwegige Frage: was wäre denn los, wenn die Randalierer keine Linken, sondern Rechte gewesen wären? Müller vermutet nun, dass die Ereignisse vom der letzten Woche den Weg ebnen für noch mehr Überwachung..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die desaströsen Ereignisse im Umfeld des G20-Gipfels in Hamburg liegen hinter uns – und Dirk Müller, auch bekannt als Mr. Dax, stellt die gar nicht abwegige Frage: was wäre denn los, wenn die Randalierer keine Linken, sondern Rechte gewesen wären? Müller vermutet nun, dass die Ereignisse vom der letzten Woche den Weg ebnen für noch mehr Überwachung:

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Foto: FNDE – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47204504

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    walter

    11. Juli 2017 12:04 at 12:04

    Das kam mir auch in den Sinn,wenn es die RECHTEN gewesen waeren!
    Aber was waere den in DE los,wenn Rechte u.Linke in Zukunft an einem Strang ziehen wuerden?
    Die Polizei hatte ja sowas von Glueck,denn was waere passiert,wenn sich die Randale am vergangenen Wochenende,in den Grosstaedten von DE vollzogen haetten?
    Zu diesem Szenario werden wir bald hoeren!
    Eine DEMO hat in DE noch nie zu einem Umschwung der Politik gefuehrt.
    Mr.DAX gebe ich vollkommen recht…die sog.Freiheit wird durch solche Taten eingeschraenkt werden,wie der Wellensittich in dt.Wohnzimmern….
    Auch die „Gutmenschen“ werden ihre Meinung aendern,wenn sie begreifen,wie sie jahrelang ueber den Senkel gezogen wurden und verstaerkt werden!
    Siehe RENTE u.SOZIALSYSTEME….uns wurden doch seit dem Fall der Mauer,doch schon etliche Rentenpunkte abgezogen!
    Die Rente in naher Zukunft,ist eine Volksverarschung sonders Gleichen….
    Riester ist das beste Besp…..
    Privatisierung der Autobahnen….
    Ab 50 Jahren,keine Aussicht auf einen Job…
    Siehe die 1 Euro Jobstrategie….
    Und z.Z.die Enteignung die noch horrormaessig enden wird….

  2. Avatar

    walter

    11. Juli 2017 12:38 at 12:38

    >>>Insgesamt habe der Staat „versteckte Schulden in einem Ausmaß von mehr als einer Billion Euro, die wir als Lasten zu schultern haben, ohne dass wir dafür eine Rückstellung gebildet haben“. Die demografischen Lasten schulterten im Moment alle außer den Beamten. „Und das ist eine schreiende Ungerechtigkeit. Wenn es Zumutungen gibt, dann muss es sie für alle geben“, so Raffelhüschen.>>>

    Schulden: Pensionslasten des Bundes auf rund 650 Milliarden Euro gestiegen | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9728617-schulden-pensionslasten-bundes-650-milliarden-euro-gestiegen

    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9728617-schulden-pensionslasten-bundes-650-milliarden-euro-gestiegen

    …ist nichts mehr hinzu zu fuegen…
    Aber eins ist sicher,dass die Rentner u.Pensionisten von Tag zu Tag,immer mehr wedren!
    Werden die dann mit Krueckstock auf die Barrikaden gehen,wenn die monatl.Zahlungen auf griechische Verhaeltnisse absinken?

  3. Avatar

    Rainer Köhler

    11. Juli 2017 12:38 at 12:38

    Recht hat der gute Mann. Daher ist es für mich unbegreiflich, dass Menschen aus der Mitte die Hexenjagd auch noch befeuern, indem sie nach härteren Maßnahmen gegen Linksextremisten schreien. Am Ende sind sie diejenigen, die dumm aus der Wäsche gucken. Denn die Extremisten auf beiden Seiten bewegen sich jetzt schon in der Illegalität, ich denke nicht, dass man die durch neue „Extremistendateien“ zurechtweisen kann – bei den staatlichen Mitteln, die man hat. Überwachung ohne Konsequenzen soll nur Angst schaffen, um die Bevölkerung damit zu kontrollieren. Die Extremisten haben diese Angst jedoch schon lange abgelegt, in Bezug auf diese Gruppe ist das also nutzlos, wenn man gar nicht die Vollstreckungskapazitäten hat. Denn wie bereits von Scholz gesagt: das was in Hamburg an Polizeikräften aufgefahren wurde, war das absolute Maximum. Was also, wenn die Extremisten noch mehr werden? Kippt dann auf einmal das Kräfteverhältnis?

  4. Avatar

    Dieter G.

    11. Juli 2017 12:46 at 12:46

    Und stell Dir nur mal vor, es wäre weder das eine noch das andere Lager, sondern einfach nur fehlgeleitete Typen? Da hätten wir aber ein echtes Problem im deutschen Schubladendenken ;-)

    Was die Überwachung betrifft, da bin ich ja ganz entspannt. Denn es wird doch von allen befürwortet. Von Dir, von mir, von der hiesigen Redaktion usw. usw. . Dann kann das ja nicht sooooo falsch sein.

    Was die Rente betrifft, da sehe ich auch schwarz. Aber es gibt ja Möglichkeiten. Mach ´nen tollen Kanal auf YT, und freu Dich über fantastische Werbeeinnahmen. Oder verwende die hier auf FMW vorgeschlagenen TdT. Funktionieren teilweise sogar gut, auch wenn ich im Bezug zum aktuellen CADCHF vorsichtig wäre.

    Keinen Job mehr ab 50? Mach keinen Scheiß. Ich habe noch viel vor !!!

    Aloha aus dem Bergischen

    Dieter

  5. Avatar

    walter

    11. Juli 2017 13:22 at 13:22

    Logisch,die „new generation“faehrt ja total auf die Totalueberwachung ab!
    …aber leider wissen sie nicht,wie ein West-DE ,OHNE Ueberwachung funktioniert hat!
    Vom Feinsten!

  6. Avatar

    Juke

    11. Juli 2017 14:59 at 14:59

    Wer kann denn mit Sicherheit sagen wer die Randalierer waren? Weiß man wirklich ob es linke, rechte, oder „einfach nur“ europaweit angereiste Fußball-Ultras gewesen sind die Spaß an Gewalt haben?

    • Avatar

      Juke

      11. Juli 2017 15:04 at 15:04

      Nachtrag: Ich meine damit nicht die Demos im Schanzenviertel, sondern die Gruppen die sich hier Autos anzündend durch alle Stadtteile bewegt haben.

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

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So sichern Sie Ihr Depot optimal ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktienmärkte eilen von einem Rekord zum nächsten. Das Virus wühlt zwar weiterhin, und tatsächlich eilt auch die Anzahl der Covid-Neuinfektionen weltweit von einem Rekord zum nächsten. Wir vertrauen allerdings auf die Kraft des Impfstoffes und sehen die Volkswirtschaften dieser Welt nächstens befreit.

Bei so viel Euphorie beschleicht allerdings den ein oder anderen Börsianer ein ungutes Gefühl. Sie haben also das Bedürfnis Ihr Depot, Ihre Buchgewinne einmal zumindest teilweise abzusichern. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, welche drei goldenen Regeln Sie berücksichtigen müssen, damit die Absicherung auch wirklich greift.

Das Absichern oder Shorten eines Depots ist kein Hexenwerk. Allerdings sind wir als Börsianer natürlich eher geeicht auf steigende Kurse und Chancen. Mit anderen Worten: Shorten zählt bei den meisten von uns nicht zur ersten Begabung.

Das sind die drei goldenen Regeln:

– Fassen Sie immer punktuell und kurzfristig zu!
– Definieren Sie Ihren Depotschwerpunkt und vergessen Sie Einzelaktien!
– Legen Sie eine prozentuale Absicherungsquote fest!

Was sagen uns diese Regeln konkret?

Zu 1. Ein Short – ganz gleich ob als Optionsschein, Short-ETF oder Zertifikat – ist kein Pkw-Anschnallgurt, den wir fortwährend zur Anwendung bringen. Erfolgreiches Shorten verlangt eine kurzfristige Marktmeinung. Solche Instrumente kaufen wir immer punktuell und lediglich für wenige Wochen oder Monate. Andernfalls verzichten wir auf Geld und Rendite. Dabei sind weniger die laufenden Kosten eines Short-ETFs oder eines Optionsscheins das Problem. Sondern: Shorts – egal in welcher Form – bringen uns Verluste, wenn der Markt entgegen unserer Prognose doch steigt. Zudem fehlt uns das Kapital für den Short auf der Aktienseite. Zu Deutsch: Ein unsauber gesetzter Short wird schnell zum doppelten Renditekiller.

Zu 2. Das ist offensichtlich: Wenn von 20 Ihrer Depotpositionen 15 aus dem DAX stammen, sichern Sie nicht gegen den S&P 500 oder NASDAQ-Index ab, sondern natürlich gegen den DAX. Als kluger Börsianer kennen Sie den Schwerpunkt Ihres Depots und erwerben dazu passend einen Short. Ganz wichtig: Vergessen Sie…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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