Gas

Dirk Müller ist sich sicher – Krise bei Strom und Gas selbstgemacht!

Laut Dirk Müller ist die Krise bei Strom und Gas in Deutschland selbstgemacht. Hier dazu sein aktueller Kommentar per Video.

Strom aus Wind und Sonne statt aus Atomkraftwerken

Der von den großen Medien als Crashprophet abgestempelte Mr Dax Dirk Müller wird auch von uns öfters für einige seiner Thesen kritisiert. Aber wir arbeiten auch heraus, wenn er mal Aspekte aufwirft, die eine Berechtigung haben. Heute prescht Dirk Müller vor mit der Behauptung, dass die deutsche Krise bei Strom und Gas (jüngst kräftig steigende Großhandelspreise) selbstgemacht sein soll!

Deutschland habe sich dafür entschieden kein Gas mehr aus Russland zu erhalten, man tue auch alles dafür – lieber wolle man hierzulande frieren. Deswegen komme man in eine selbstgemachte Gas-Krise. Dirk Müller betont, dass dies keine Krise sei, die Russland alleine zu verantworten habe – sondern man habe in Deutschland „die Entscheidung getroffen, dass diese Krise entsteht“. Kein Gas im Winter zu haben, sei dann die Schuld Deutschlands.

Besprochen wird im Video eine Grafik basierend auf EU-Daten, die zeigen soll, dass man russisches Gas nicht wird ersetzen können. Dies funktioniere auch nicht, wenn man mit voller Wucht mehr Flüssiggas importiert, erneuerbare Energien hochfährt, die Effizienz beim Heizen steigert usw. Laut Dirk Müller wird man in Deutschland im kommenden Winter vor einem Problem stehen.

Hat Dirk Müller recht? Oder ist es doch eher zu einfache Polemik? Das Bashing gegen die jetzige Bundesregierung ist natürlich in diesem Kontext eine recht einfache Aufgabe. Es ist nun mal eine politische Entscheidung, dass man gegen Russland Sanktionen erlässt aufgrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine. Und ja, im Winter kann es eng werden, wenn Russland die Gaslieferungen ganz einstellt. Ob das so kommt, weiß man wohl genauer Ende Juli. Denn ab dem 10. Juli schaltet Gazprom die Pipeline Nord Stream 1 komplett ab für eine zehntägige Wartung. Die Angst ist groß, dass Gazprom die Pipeline danach weiterhin abgeschaltet lässt.



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14 Kommentare

  1. Noch schnell ein paar Liter warmes Wasser für den Winter einfrieren, solange der Kühlschrank noch läuft.

    1. Wurde die Kriege der USA eigentlich auch immer als Angriffskrieg bezeichnet? Und wurden die ebenfalls zu unserem Nachteil sanktioniert? Hat sich überhaupt ein Land jemals aus geheuchelten Motiven dermaßen selbst geschadet? Fragen über Fragen….

  2. Mann ist dieser Dirk Müller intelligent… wenn man beschliesst Energie von Russland einzusparen, um den Mörder und Verbrecher nicht noch das Morden finanziell zu unterstützen, dann hat man auch weniger Gas.

    1. Mike, lieber gehen wir bankrott, als von „ihm“ Rohstoffe zu holen.
      Da sind die Franzosen lockerer: Sie importieren aus Russland soviel Flüssiggas wie noch nie….

    2. Hallo Mike, das Problem ist nur, dass Russland nun das Öl, Gas, die Kohle und viele andere Rohstoffe, an andere Interessenten auf der Welt verkauft. Natürlich zu höheren Preisen als an Deutschland, und sich dabei eine goldene Nase verdient.
      Europa kauft dann z. B. von Indien das russische Öl zurück, und Frankreich nimmt gleich direkt das teure russische Flüssiggas.
      Europa, und ganz besonders Deutschland schadet sich nicht nur ungemein, sondern sorgt gleichzeitig für Putins Reichtum.
      Und, es wird kalt werden in den deutschen Wohnungen.
      Das zeugt nun nicht gerade von Intelligenz.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  3. na ja, wenn ein Kohlehändler nur ein Lierfferante ht und diesem kündigt, darf er sich nicht wundern, wenn die Marktbegleiter seines ehenmaligen Lieferanten nich mit „hurra“ einspringen, vor allen Dingen, wenn die Nachfrage nach Kohle eh schon sehr hoch ist.
    Seine Entscheidungwar eben nicht rational….

  4. Die Lieferverträge mit deutschen Firmen, über russisches Erdgas (zu sehr günstigen Preisen) laufen mindestens bis 2036.
    Es ist sicherlich auch nicht die Frage, ob und wie die Verträge gekündigt werden können.
    Der Verlierer wird in jedem Fall Deutschland sein, indem die Industrie an die Wand gefahren wird, wenn (egal warum) kein russisches Gas mehr fließt.
    Putin hat dann Deutschland massiv geschadet, und kann sein Gas anderen Interessenten verkaufen.
    N1 und N2 haben zusammen eine Kapazität von etwa 2 Flüssiggastankern am Tag.
    Die wird Russland spielend am Weltmarkt in der Form von LNG -Gas verkaufen können.
    Aber dann richtig teuer, und nicht zu Preisen wie aus der Pipeline.
    Frankreich kauft schon mal:
    Ausgerechnet Frankreich importiert mehr russisches Flüssiggas als je zuvor – WELT

    https://www.welt.de/politik/ausland/plus239659985/Atomland-Ausgerechnet-Frankreich-importiert-mehr-russisches-Fluessiggas-als-je-zuvor.html

    Wenn Deutschland auch etwas davon abbekommt, dann geschätzt zum zehnfachen Preis, gegenüber dem Gas aus der Pipeline.

    Kann nun Putin aus den Verträgen mit Deutschland aussteigen, oder wird „ausgestiegen“, dann wird er sich mit dem Gas, was er sonst bis etwa 2036 nach Deutschland hätte liefern müssen, auf dem Weltmarkt, als LNG- Gas, eine goldene Nase verdienen.
    Verflüssigungsanlagen sind auch in 2 Jahren gebaut.
    Ich möchte wetten, die Fundamente sind schon gegossen.
    Die Energiewende hätte mit N1 und N2 als Brückenversorgung, mit den neu gebauten Gaskraftwerken funktionieren können.
    Alleine in wenigen Monaten Rot/Grün wurde der Grundstein gelegt, um Deutschland (mit einigen Monaten Verzögerung) gegen die Wand zu fahren
    Jetzt folgt nur Chaos, Entbehrungen, Kälte, Wohlstandsverlust und vielleicht sogar dunkle Wohnungen und Nahrungsmittelknappheit.
    Ganz zu schweigen davon, wieviel millionen Arbeitslose es geben wird, wenn die Industrie nicht genug Gas zur Verfügung hat.
    China als Konkurrent wird sich die Hände reiben, über soviel Dummheit.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Ja Frankreich, die sind mit ihren Atomkraftwahn wirklich die Allerschlauesten, etwa auf Augenhöhe mit ihren kongenialen Nachbarn aus der Schweiz.

      Rekordstrompreise in Frankreich und der Schweiz seit Dezember – Windenergie dämpft Börsen-Strompreise in Deutschland
      In ganz Europa sind die Großhandelspreise seit Dezember 2021 geradezu explodiert. Ursache ist ein massiver Ausfall französischer Atomkraftwerke vor Weihnachten. Zeitweise waren mehr als 15, d.h. 30 Prozent, der 56 französischen Atomkraftwerke wegen aufgedeckter technischer Qualitätsmängel bei den AKW-Kontrollen sowie wegen Wartungsverzögerungen auf Grund von Covid-19 nicht verfügbar und abgeschaltet.

      So musste Frankreich im Dezember 2021 teils bis an die Grenze der technischen Möglichkeiten von seinen Nachbarländern Strom importieren, auch aus Deutschland. Die Strompreise an der Börse im Tageshandel für das Marktgebiet Frankreich stiegen im Dezember 2021 auf 27,5 ct/kWh, das ist 24 Prozent mehr als in Deutschland (22,1 ct/kWh). Noch teurer war der Strom in der Schweiz (28,2 ct/kWh). Auch in Österreich (25,0) und in den Niederlanden (23,8 ct/kWh) musste mehr für Strom bezahlt werden als in Deutschland.

      Strommangel in Frankreich: EDF senkt Prognose für französische Atomstrom-Produktion 2022
      Im Januar 2022 teilte der französische Energieversorger EDF mit, dass nach den unverhofften AKW-Ausfällen die Jahresprognose für die Atomstromproduktion nicht zu halten ist. Derzeit geht EDF von einem Rückgang der AKW-Stromerzeugung um rd. 10 Prozent für 2022 aus. Das sind 30 Mrd. kWh weniger Atomstrom im laufenden Jahr.

      Die Spannweite der erwarteten französischen AKW-Stromerzeugung wird danach durch EDF von 330-360 Mrd. kWh auf nur noch 300-330 Mrd. kWh reduziert. Das führt weiterhin vor allem im Winterhalbjahr zu mehr Stromimporten aus den Nachbarländern und zu insgesamt höheren Tagesstrompreisen auf Grund der Ersatzbeschaffung.

      Im Januar 2022 mussten im Marktgebiet Frankreich im Durchschnitt 21,1 ct/kWh gezahlt werden, fast so viel wie in der Schweiz (21,9 ct/kWh). Deutschland liegt mit 16,8 ct/kWh deutlich darunter. Selbst die Börsenstrompreise in Österreich und den Niederlanden mit jeweils (18,9 ct/kWh) lagen deutlich über dem deutschen Preisniveau.

      https://www.windbranche.de/news/nachrichten/artikel-37798-windenergie-fast-40-prozent-mehr-windstrom-im-januar-2022-in-deutschland

  5. Es werden durch die Entscheidung der Politiker 100.000-de in der BRD sterben.
    Heute hatten wir erneut einen Stromausfall. Alle die zu Hause beatmet werden, sind die ersten denen ganz langsam der Sauerstoff ausgeht. Die Krankenkassen stellen nämlich nur ein strombetriebenes Gerät zur Verfügung ohne Ersatzgerät.

    Die Pflegeheime werden sich selbst überlassen werden.

    Wie soll die Pflege durchgeführt werden, wenn es nur für kurze Zeit warmes Wasser gibt?
    Die Einrichtungen sind darauf ausgelegt, jemand kurz abzuduschen. Beim Abtrocknen erfolgt dann die Massage und die Sichtung der Haut.

    Schon einmal einen alten oder kranken Menschen vollständig mit mehreren Waschlappen abgewaschen?

    Es werden sich Seuchen ausbreiten, durch den Krieg hereingetragen, mangelnde Hygiene, Kälte, Schimmel, Ungeziefer und Mangelernährung.

    Menschen werden in den ungeheizten Wohnungen unterkühlen und erfrieren. In einer Großfamilie ist ein Sturz kein Problem, aber alleine ohne warme Zentralheizung?

    Zu Weihnachten durfte man nicht zusammenkommen, nun werden beheizte Massennotunterkünfte eingerichtet.

    Ich hoffe, die Wähler ziehen ihre Politiker zur Verantwortung und man steuert rechtzeitig um.

    1. Sollen wir wetten, und bei allen Verstorbenen wird noch ein Coronatest gemacht, damit man sie möglichst der dann schlimmsten Corona-Variante zuordnen kann.
      Ganz besonders die Menschen, die wegen kalter Wohnungen eine Lungenentzündung bekommen haben.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. @Helmut

        Mit Rücksicht auf Ihre Gesundheit drücke ich mich zurückhaltend aus: Ihre Kommentare werden geschmacklos.

      2. Langsam wird es geschmacklos und nur noch dämlich, lieber Helmut!

  6. Ja, dem Michel muss man einreden, dass er auch frieren muss um Putin zu schaden.
    Aber sonst muss“ der Rubel rollen“.

    Deutsche Exporte nach Russland steigen im Vormonatsvergleich um fast 30 Prozent – WELT

    https://www.welt.de/wirtschaft/article239716153/Deutsche-Exporte-nach-Russland-steigen-im-Vormonatsvergleich-um-fast-30-Prozent.html

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  7. Dirk Müller ,Einfach genial.
    Warum Nicht Gas aus Griechenland?
    Dirk Müller ,In seinen Buch Machtbeben, Seite72 beschrieben!
    Wenn das Gas ausfällt ,kann man sich von den Glaswerken verabschieden!
    Das ist aber nur ein Problem von vielen!
    Rainer Kohle

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