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Dirk Müller mit genialem Vortrag – so wollen die USA China zum Einsturz bringen

Redaktion

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Dirk Müller (Mr. Dax) muss man nicht mehr groß vorstellen. Man muss nicht alle seine Aussagen teilen. Aber im folgenden aktuellen Vortrag liefert er eine eindrucksvolle Gesamtargumentation zum Thema China, und wie und warum die USA das Land nicht weiter wachsen lassen wollen. Durch kombinierte Zinsanhebungen der Fed sowie einen massiven Handelskrieg soll die chinesische Wirtschaft und vor allem die massiv überschuldete chinesische Privatwirtschaft zum Kollaps gebracht werden. Dadurch soll China daran gehindert werden die USA als weltweite Macht Nummer 1 abzulösen.

Man muss die Meinung von Dirk Müller diesbezüglich nicht teilen, und kann sie natürlich auch als Verschwörungstheorie abtun. Aber seine Argumente, scheine Schilderung der tatsächlichen Lage in China, sowie die ausführliche Darlegung der Interessenlage der USA sind bestechend! Wir können das aktuelle Video nur empfehlen, ob man Dirk Müller nun mag oder nicht. Am Anfang geht es zunächst um übliche Schauplätze wie den Euro etc. Wir empfehlen das Video erst ab Minute 8:30 anzuschauen!

https://youtube.com/watch?v=GrMweTdqbs4

Dirk Müller / Xi Jinping
Foto: Dirk Müller und Xi Jinping. Müller-Foto: FNDE CC BY-SA 4.0 / Xi Jinping Foto: Antilong CC BY-SA 3.0 / Änderungen: Beide Fotos zusammgengefasst

26 Kommentare

26 Comments

  1. Avatar

    Andreas

    31. Oktober 2018 10:43 at 10:43

    Liebe Redaktion,
    ihr müsst euch nicht verteidigen, weil ihr ein Video von Dirk Müller gut findet (-;
    „Mann muss nicht alle seine Aussagen teilen…“
    „Ob man Dirk Müller nun mag oder nicht…“
    „Mann muss die Meinung Dirk Müllers diesbezüglich nicht teilen…“
    Drei Rechtfertigungen in einem kurzen Text…

    Jeder der sich ein bisschen mit der Wirtschaft in Deutschland beschäftigt, kommt an Dirk Müller nicht vorbei. Der Mann hat eine sehr große Anhängerschaft, weil er schlicht und einfach alle großen Themen der Weltwirtschaft unzensiert und gut verständlich an die Bevölkerung weitergibt.
    Ich persönlich teile wohl 99% der Aussagen Dirk Müllers. Ein guter Mann(-:!

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      tm

      7. November 2018 09:31 at 09:31

      Aber sicher muss oder sollte man das begründen, da Müller ein Verschwörungstheoretiker und Scharlatan ist, der bisher noch mit so ziemlich allen Prognosen daneben lag und dessen Fonds mehr als schlecht läuft. Ich vermute, Sie teilen seine Aussagen, weil Sie sein Weltbild teilen.

      • Avatar

        Andreas

        7. November 2018 11:49 at 11:49

        Machen sie sich keine Sorge Thomas Müller, ihre Meinug geht mit beispielsweise am Allerwertesten vorbei.
        Da sind mir die „Verschwörungstheorien“ vom Müller lieber.

      • Avatar

        Columbo

        7. November 2018 13:37 at 13:37

        @tm, der Fonds liegt auf Jahressicht 7,7% im Plus.

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    frank

    31. Oktober 2018 12:56 at 12:56

    Ich dachte ihr mögt Dirk Müller nicht…

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    Sabine

    31. Oktober 2018 13:12 at 13:12

    Das Uhrheber-Argument (das hat der und der gesagt) ist das schwächste aller Argumente! Sagt der hl. Thomas von Aquin (1225-1274).

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      Columbo

      31. Oktober 2018 14:28 at 14:28

      @Sabine, ich dachte, das „Uhrheber-Argument“ wird verwendet, wenn die Uhr zu schwer ist?.

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        Lars Kirchner

        31. Oktober 2018 20:02 at 20:02

        ?

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        Sabine

        12. November 2018 08:33 at 08:33

        Hihi!

        „Wenn du etwas weitersagen willst, so seihe es zuvor durch drei Siebe: Das Erste läßt nur das Wahre hindurch, das Zweite läßt nur das Gute hindurch, und das Dritte läßt nur das Notwendigste hindurch. Was durch alle drei Siebe hindurchging, das magst du weitersagen.“ Sokrates

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    joralari

    31. Oktober 2018 20:24 at 20:24

    Die Fakten und die geopolitischen Betrachtungen finde ich informativ und einleuchtend.

    Mit dem Schluss bin ich aber nicht einverstanden.(Zukunftsdenken: gesellschaftlicher Frieden ohne Arbeit)
    Hier wird eine ganz wichtige Wesensart der Menschen unterschlagen.
    Der Mensch ist im Grundwesen ein eitler Egoist und sucht sich zu profilieren. (nicht Alle in der gleichen Intensität)

    In der Zukunft wird die oberflächliche Nächstenliebe noch frommer und die Zweiklassengesellschaft noch stärker zunehmen. (Trotz Roboter am Arbeitsplatz, vielleicht aber auch gerade deswegen…)

    Zwischenfrage: Was war die Hauptschwachstelle des kommunistischen Systems?

    Ich bin der Meinung, dass wir schon heute ohne viel Aufwand alle Menschen mit allem was zum Leben benötigt wird versorgen könnten.

    Zwischenfrage: Was hindert uns daran?

    Mit dem Grundeinkommen wird lediglich das Brot und der Zugang zu den Spielen sichergestellt.
    Für mich ist das keine Freiheit und kein gesellschaftlicher Frieden.
    (Im Geiste sind wir weiterhin Knechte der Sünde)

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    joah

    31. Oktober 2018 22:47 at 22:47

    Ich frage mich nur, was vorweg die Bugwelle der Verunsicherung (FUD) noch mit eigentlicher Sachlichkeit gemein haben soll: entweder man veröffentlicht einen Beitrag, weil er eine valide Perspektive bietet, oder man lässt es bleiben. Aber veröffentlichen und dann halb-fehl als Verschwörungstheorie zu verunglimpfen ist unsachlich.

    Überlegt euch bitte wo Ihr steht, liebe FMW-Redaktion.

  6. Avatar

    Uru Sig

    31. Oktober 2018 23:04 at 23:04

    Bei mir ist das Video nur noch stark gekürzt zu sehen, ca 19 min. ????

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    Tobi

    1. November 2018 00:50 at 00:50

    Stimme @Andreas zu, die ersten zwei Sätze des Kommentars klingen auch echt abgedroschen. So eine klare und ehrliche Sicht auf die derzeit wichtigsten Themen wie bei Dirk Müller erhalten wir heute viel zu selten. Ihr seid aber auch sehr gut liebe FMW Redaktion??? hier gibt es die längere und wie ich finde sehr aufschlussreiche Version des Beitrags.

    Gesellschaftliche Dinge sollten wir endlich mal wieder mehr selbst in die Hand nehmen als uns nur auf gewählte und nicht-gewählte „Volksvertreter“ zu verlassen. Zb einfach mal selbst den ein oder anderen Tag das Auto stehen lassen, wer‘s kann, keine Kreuzfahrten machen, dann muss es auch keine unsinnigen Dieselfahrverbote geben.

  8. Avatar

    Tobi

    1. November 2018 00:53 at 00:53

    • Avatar

      Kalle

      1. November 2018 13:12 at 13:12

      Danke für die Info !! Bei Google war es schön gesperrt“ !

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    Beobachter

    1. November 2018 07:25 at 07:25

    Was Dirk Müller sagt ist nichts Neues, nur will es noch Niemand wahrhaben.Felix Zulauf, der übrigens den 87 er Crash genau voraussagte, schrieb Anfang August einen Artikel, der genau die Thematik der Schwellenländer- Kredite betrifft.Wie wir ja wissen können aber auch die Unternehmenskredite der USA ein Problem werden.
    Artikel von F. Zulauf

    • Avatar

      Uru Sig

      1. November 2018 14:50 at 14:50

      Hallo Beobachter, Artikel von F. Zulauf, hast du da eventuell einen Link? LG

      PS: Danke an Tobi.

  10. Avatar

    beobachter

    1. November 2018 15:24 at 15:24

    @ Uru Sig, Der Titel des Berichts war einfach googeln!
    Habe es so beschrieben,FMW hat uns das unterschlagen ??

  11. Avatar

    Beobachter

    1. November 2018 15:51 at 15:51

    Was ist mit FMW los ?? Der Titel war: Der Flügelschlag des Schmetterlings.
    Das zweite mal nicht geschrieben, sagt mir wenigstens warum??

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. November 2018 15:53 at 15:53

      @Beobachter, was meinen Sie? Mir ist der Zusammenhang Ihrer Aussage nicht klar..

  12. Avatar

    Beobachter

    1. November 2018 15:58 at 15:58

    @ Herr Fugmann,jetzt hat es geklappt, der Titel den man googeln musste (. Der Flügelschlag des Schmetterlings) habt ihr 2 mal nicht geschrieben. Vielen Dank trotzdem.

  13. Avatar

    Uru Sig

    1. November 2018 16:17 at 16:17

    Danke!

  14. Avatar

    Bela

    5. November 2018 16:28 at 16:28

    Das video ist nicht mehr vefügbar. (05.11.2018)
    Wer hat es nur gelöscht?
    Und warum?

    • Avatar

      admin

      5. November 2018 18:23 at 18:23

      Der Kanal existiert noch. Warum das Video dort nicht mehr auffindbar ist, wissen wir nicht.

  15. Avatar

    Quintus

    7. November 2018 13:52 at 13:52

    Hier alternativ?dasselbe Video unter unverfänglichem Titel:

    https://m.youtube.com/watch?v=GXtuUzWxE5E

    Gruß
    Quintus

  16. Avatar

    AuroLapis

    8. November 2018 21:15 at 21:15

    Selbst dieses Video bei Youtube gelöscht. Es lebe die „Freie Presse“. Ab 2019 ist keinerlei Youtube-Aktivität für europäische Produzenten vorgesehen, der EU-Urheberrechtsschutz macht’s möglich. Willkommen in der totalitären Zukunft!

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

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So sichern Sie Ihr Depot optimal ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktienmärkte eilen von einem Rekord zum nächsten. Das Virus wühlt zwar weiterhin, und tatsächlich eilt auch die Anzahl der Covid-Neuinfektionen weltweit von einem Rekord zum nächsten. Wir vertrauen allerdings auf die Kraft des Impfstoffes und sehen die Volkswirtschaften dieser Welt nächstens befreit.

Bei so viel Euphorie beschleicht allerdings den ein oder anderen Börsianer ein ungutes Gefühl. Sie haben also das Bedürfnis Ihr Depot, Ihre Buchgewinne einmal zumindest teilweise abzusichern. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, welche drei goldenen Regeln Sie berücksichtigen müssen, damit die Absicherung auch wirklich greift.

Das Absichern oder Shorten eines Depots ist kein Hexenwerk. Allerdings sind wir als Börsianer natürlich eher geeicht auf steigende Kurse und Chancen. Mit anderen Worten: Shorten zählt bei den meisten von uns nicht zur ersten Begabung.

Das sind die drei goldenen Regeln:

– Fassen Sie immer punktuell und kurzfristig zu!
– Definieren Sie Ihren Depotschwerpunkt und vergessen Sie Einzelaktien!
– Legen Sie eine prozentuale Absicherungsquote fest!

Was sagen uns diese Regeln konkret?

Zu 1. Ein Short – ganz gleich ob als Optionsschein, Short-ETF oder Zertifikat – ist kein Pkw-Anschnallgurt, den wir fortwährend zur Anwendung bringen. Erfolgreiches Shorten verlangt eine kurzfristige Marktmeinung. Solche Instrumente kaufen wir immer punktuell und lediglich für wenige Wochen oder Monate. Andernfalls verzichten wir auf Geld und Rendite. Dabei sind weniger die laufenden Kosten eines Short-ETFs oder eines Optionsscheins das Problem. Sondern: Shorts – egal in welcher Form – bringen uns Verluste, wenn der Markt entgegen unserer Prognose doch steigt. Zudem fehlt uns das Kapital für den Short auf der Aktienseite. Zu Deutsch: Ein unsauber gesetzter Short wird schnell zum doppelten Renditekiller.

Zu 2. Das ist offensichtlich: Wenn von 20 Ihrer Depotpositionen 15 aus dem DAX stammen, sichern Sie nicht gegen den S&P 500 oder NASDAQ-Index ab, sondern natürlich gegen den DAX. Als kluger Börsianer kennen Sie den Schwerpunkt Ihres Depots und erwerben dazu passend einen Short. Ganz wichtig: Vergessen Sie…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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