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Dirk Müller mit genialem Vortrag – so wollen die USA China zum Einsturz bringen

Redaktion

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Dirk Müller (Mr. Dax) muss man nicht mehr groß vorstellen. Man muss nicht alle seine Aussagen teilen. Aber im folgenden aktuellen Vortrag liefert er eine eindrucksvolle Gesamtargumentation zum Thema China, und wie und warum die USA das Land nicht weiter wachsen lassen wollen. Durch kombinierte Zinsanhebungen der Fed sowie einen massiven Handelskrieg soll die chinesische Wirtschaft und vor allem die massiv überschuldete chinesische Privatwirtschaft zum Kollaps gebracht werden. Dadurch soll China daran gehindert werden die USA als weltweite Macht Nummer 1 abzulösen.

Man muss die Meinung von Dirk Müller diesbezüglich nicht teilen, und kann sie natürlich auch als Verschwörungstheorie abtun. Aber seine Argumente, scheine Schilderung der tatsächlichen Lage in China, sowie die ausführliche Darlegung der Interessenlage der USA sind bestechend! Wir können das aktuelle Video nur empfehlen, ob man Dirk Müller nun mag oder nicht. Am Anfang geht es zunächst um übliche Schauplätze wie den Euro etc. Wir empfehlen das Video erst ab Minute 8:30 anzuschauen!

Dirk Müller / Xi Jinping
Foto: Dirk Müller und Xi Jinping. Müller-Foto: FNDE CC BY-SA 4.0 / Xi Jinping Foto: Antilong CC BY-SA 3.0 / Änderungen: Beide Fotos zusammgengefasst

26 Kommentare

26 Comments

  1. Avatar

    Andreas

    31. Oktober 2018 10:43 at 10:43

    Liebe Redaktion,
    ihr müsst euch nicht verteidigen, weil ihr ein Video von Dirk Müller gut findet (-;
    „Mann muss nicht alle seine Aussagen teilen…“
    „Ob man Dirk Müller nun mag oder nicht…“
    „Mann muss die Meinung Dirk Müllers diesbezüglich nicht teilen…“
    Drei Rechtfertigungen in einem kurzen Text…

    Jeder der sich ein bisschen mit der Wirtschaft in Deutschland beschäftigt, kommt an Dirk Müller nicht vorbei. Der Mann hat eine sehr große Anhängerschaft, weil er schlicht und einfach alle großen Themen der Weltwirtschaft unzensiert und gut verständlich an die Bevölkerung weitergibt.
    Ich persönlich teile wohl 99% der Aussagen Dirk Müllers. Ein guter Mann(-:!

    • Avatar

      tm

      7. November 2018 09:31 at 09:31

      Aber sicher muss oder sollte man das begründen, da Müller ein Verschwörungstheoretiker und Scharlatan ist, der bisher noch mit so ziemlich allen Prognosen daneben lag und dessen Fonds mehr als schlecht läuft. Ich vermute, Sie teilen seine Aussagen, weil Sie sein Weltbild teilen.

      • Avatar

        Andreas

        7. November 2018 11:49 at 11:49

        Machen sie sich keine Sorge Thomas Müller, ihre Meinug geht mit beispielsweise am Allerwertesten vorbei.
        Da sind mir die „Verschwörungstheorien“ vom Müller lieber.

      • Avatar

        Columbo

        7. November 2018 13:37 at 13:37

        @tm, der Fonds liegt auf Jahressicht 7,7% im Plus.

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    frank

    31. Oktober 2018 12:56 at 12:56

    Ich dachte ihr mögt Dirk Müller nicht…

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    Sabine

    31. Oktober 2018 13:12 at 13:12

    Das Uhrheber-Argument (das hat der und der gesagt) ist das schwächste aller Argumente! Sagt der hl. Thomas von Aquin (1225-1274).

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      Columbo

      31. Oktober 2018 14:28 at 14:28

      @Sabine, ich dachte, das „Uhrheber-Argument“ wird verwendet, wenn die Uhr zu schwer ist?.

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        Lars Kirchner

        31. Oktober 2018 20:02 at 20:02

        ?

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        Sabine

        12. November 2018 08:33 at 08:33

        Hihi!

        „Wenn du etwas weitersagen willst, so seihe es zuvor durch drei Siebe: Das Erste läßt nur das Wahre hindurch, das Zweite läßt nur das Gute hindurch, und das Dritte läßt nur das Notwendigste hindurch. Was durch alle drei Siebe hindurchging, das magst du weitersagen.“ Sokrates

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    joralari

    31. Oktober 2018 20:24 at 20:24

    Die Fakten und die geopolitischen Betrachtungen finde ich informativ und einleuchtend.

    Mit dem Schluss bin ich aber nicht einverstanden.(Zukunftsdenken: gesellschaftlicher Frieden ohne Arbeit)
    Hier wird eine ganz wichtige Wesensart der Menschen unterschlagen.
    Der Mensch ist im Grundwesen ein eitler Egoist und sucht sich zu profilieren. (nicht Alle in der gleichen Intensität)

    In der Zukunft wird die oberflächliche Nächstenliebe noch frommer und die Zweiklassengesellschaft noch stärker zunehmen. (Trotz Roboter am Arbeitsplatz, vielleicht aber auch gerade deswegen…)

    Zwischenfrage: Was war die Hauptschwachstelle des kommunistischen Systems?

    Ich bin der Meinung, dass wir schon heute ohne viel Aufwand alle Menschen mit allem was zum Leben benötigt wird versorgen könnten.

    Zwischenfrage: Was hindert uns daran?

    Mit dem Grundeinkommen wird lediglich das Brot und der Zugang zu den Spielen sichergestellt.
    Für mich ist das keine Freiheit und kein gesellschaftlicher Frieden.
    (Im Geiste sind wir weiterhin Knechte der Sünde)

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    joah

    31. Oktober 2018 22:47 at 22:47

    Ich frage mich nur, was vorweg die Bugwelle der Verunsicherung (FUD) noch mit eigentlicher Sachlichkeit gemein haben soll: entweder man veröffentlicht einen Beitrag, weil er eine valide Perspektive bietet, oder man lässt es bleiben. Aber veröffentlichen und dann halb-fehl als Verschwörungstheorie zu verunglimpfen ist unsachlich.

    Überlegt euch bitte wo Ihr steht, liebe FMW-Redaktion.

  6. Avatar

    Uru Sig

    31. Oktober 2018 23:04 at 23:04

    Bei mir ist das Video nur noch stark gekürzt zu sehen, ca 19 min. ????

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    Tobi

    1. November 2018 00:50 at 00:50

    Stimme @Andreas zu, die ersten zwei Sätze des Kommentars klingen auch echt abgedroschen. So eine klare und ehrliche Sicht auf die derzeit wichtigsten Themen wie bei Dirk Müller erhalten wir heute viel zu selten. Ihr seid aber auch sehr gut liebe FMW Redaktion??? hier gibt es die längere und wie ich finde sehr aufschlussreiche Version des Beitrags.

    Gesellschaftliche Dinge sollten wir endlich mal wieder mehr selbst in die Hand nehmen als uns nur auf gewählte und nicht-gewählte „Volksvertreter“ zu verlassen. Zb einfach mal selbst den ein oder anderen Tag das Auto stehen lassen, wer‘s kann, keine Kreuzfahrten machen, dann muss es auch keine unsinnigen Dieselfahrverbote geben.

  8. Avatar

    Tobi

    1. November 2018 00:53 at 00:53

    • Avatar

      Kalle

      1. November 2018 13:12 at 13:12

      Danke für die Info !! Bei Google war es schön gesperrt“ !

  9. Avatar

    Beobachter

    1. November 2018 07:25 at 07:25

    Was Dirk Müller sagt ist nichts Neues, nur will es noch Niemand wahrhaben.Felix Zulauf, der übrigens den 87 er Crash genau voraussagte, schrieb Anfang August einen Artikel, der genau die Thematik der Schwellenländer- Kredite betrifft.Wie wir ja wissen können aber auch die Unternehmenskredite der USA ein Problem werden.
    Artikel von F. Zulauf

    • Avatar

      Uru Sig

      1. November 2018 14:50 at 14:50

      Hallo Beobachter, Artikel von F. Zulauf, hast du da eventuell einen Link? LG

      PS: Danke an Tobi.

  10. Avatar

    beobachter

    1. November 2018 15:24 at 15:24

    @ Uru Sig, Der Titel des Berichts war einfach googeln!
    Habe es so beschrieben,FMW hat uns das unterschlagen ??

  11. Avatar

    Beobachter

    1. November 2018 15:51 at 15:51

    Was ist mit FMW los ?? Der Titel war: Der Flügelschlag des Schmetterlings.
    Das zweite mal nicht geschrieben, sagt mir wenigstens warum??

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. November 2018 15:53 at 15:53

      @Beobachter, was meinen Sie? Mir ist der Zusammenhang Ihrer Aussage nicht klar..

  12. Avatar

    Beobachter

    1. November 2018 15:58 at 15:58

    @ Herr Fugmann,jetzt hat es geklappt, der Titel den man googeln musste (. Der Flügelschlag des Schmetterlings) habt ihr 2 mal nicht geschrieben. Vielen Dank trotzdem.

  13. Avatar

    Uru Sig

    1. November 2018 16:17 at 16:17

    Danke!

  14. Avatar

    Bela

    5. November 2018 16:28 at 16:28

    Das video ist nicht mehr vefügbar. (05.11.2018)
    Wer hat es nur gelöscht?
    Und warum?

    • Avatar

      admin

      5. November 2018 18:23 at 18:23

      Der Kanal existiert noch. Warum das Video dort nicht mehr auffindbar ist, wissen wir nicht.

  15. Avatar

    Quintus

    7. November 2018 13:52 at 13:52

    Hier alternativ?dasselbe Video unter unverfänglichem Titel:

    https://m.youtube.com/watch?v=GXtuUzWxE5E

    Gruß
    Quintus

  16. Avatar

    AuroLapis

    8. November 2018 21:15 at 21:15

    Selbst dieses Video bei Youtube gelöscht. Es lebe die „Freie Presse“. Ab 2019 ist keinerlei Youtube-Aktivität für europäische Produzenten vorgesehen, der EU-Urheberrechtsschutz macht’s möglich. Willkommen in der totalitären Zukunft!

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Weniger Konsum: So deutlich ändert sich das Verhalten bei Gering- und Normalverdienern

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Brieftasche wird zusammengepresst

Grundsätzlich ist es kein Geheimnis. Durch Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Zukunftsängste geht der Konsum bei vielen Menschen in der Coronakrise deutlich zurück. Und je weniger Konsum, desto schlechter geht es den Betrieben, die Konsumprodukte zur Verfügung stellen. Schaut man dieser Tage auf zahlreiche Aussagen von Politik und Ökonomen, dann läuft die Konjunkturerholung derzeit auf Hochtouren, und wir haben die Lücke zur Vor-Corona-Zeit fast schon wieder geschlossen. Aber wer sich die Innenstädte, Restaurants, Einzelhandel, Reisebüros, Fluggesellschaften uvm anschaut, kann an so eine glatte, wunderschöne Erholung nicht so recht glauben. Ganz abgesehen von dem Heer der Solo-Selbständigen, die quasi unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit in ein Desaster schlittern, und direkt bei Hartz4 landen, ohne Sonderhilfen.

Der Anbieter Creditreform (Deutschlands führender Anbieter von Wirtschaftsinformationen und Lösungen zum Forderungsmanagement) hat heute eine repräsentative Umfrage veröffentlicht, die sich vor allem dem Konsum der Gering- und Normalverdiener in der Coronakrise widmet. Ende August mussten demnach hochgerechnet rund 15,5 Millionen Haushalte in Deutschland auf einen Teil ihres Haushaltseinkommens verzichten. Auffällig sei, dass es besonders die Gering- und Normalverdiener betreffe, die ein dünneres Finanzpolster hätten als Gutverdiener. So fehlten laut der Umfrage rund drei Viertel der Befragten bis zu 30 Prozent ihres regulären Einkommens.

Verhalten beim Konsum geändert

So haben die Menschen lauf Creditreform ihr Verhalten beim Konsum bereits geändert. So gaben 55 Prozent der Befragten Ende August an, krisenbedingt weniger Geld für den Konsum und die Lebenshaltung auszugeben. Das entspricht rund 22,7 Millionen Haushalten. Fast jeder Dritte sei sich unsicher, ob das Geld in den kommenden zwölf Monaten reicht, um alle finanziellen Verpflichtungen wie Miete und Nebenkosten, Kredite oder Versicherungsbeiträge bezahlen zu können. Gut jeder Zehnte gab sogar an, die Ratenzahlungen für Konsum-, Immobilien- oder Kfz-Kredite gestundet zu haben.

In Notzeiten schauen die Menschen laut aktueller Aussage von Creditreform strenger auf ihr Geld und verzichten eher auf unnötigen Konsum. Die Menschen würden den Rotstift demnach zuerst bei Urlaub, Bekleidung oder Schmuck ansetzen. Bei Medikamenten, der Altersvorsorge oder ihren Haustieren seien sie hingegen kaum zu Abstrichen bereit. Diese Ausgabenvorsicht helfe derzeit noch, die finanzielle Situation der Haushalte zu stabilisieren. Aber sollten die Menschen langfristig auf Teile ihres Einkommens verzichten müssen, rechne man mit einem starken Anstieg der überschuldeten Verbraucher. Besonders brisant würden die kommenden Wochen, da die von der Bundesregierung beschlossene Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für zahlungsunfähige Unternehmen im Oktober wieder aufgehoben sei. Die Folge wären nicht nur steigende Insolvenzzahlen bei den Unternehmen, sondern auch ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, so Creditreform.

Grafik zeigt Gründe für sinkende Einkommen

Grafik zeigt wo Verbraucher beim Konsum sparen

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Gewerbeumsatz im August rückläufig – warum es tatsächlich aber ein Anstieg ist

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Sprühender Funken bei Industrieproduktion

Den Gewerbeumsatz prognostizieren die Statistiker vom Statistischen Bundesamt aus den monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen. Daher können sie heute für den Monat August vorläufig sagen, dass der Umsatz in der gewerblichen Wirtschaft (gemeint sind die Bereiche Industrie, Bau sowie Handel und Dienstleistungen) im Vergleich zu Juli um 1,3 Prozent gesunken ist. Der Wert für August liegt vor Revision um 4,7 Prozent niedriger als im Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland. Diesen Abwärtshaken beim Aufschwung erkennt man auch im Chart am Ende des Artikels, der den Indexverlauf seit Anfang 2015 anzeigt.

Dieser aktuelle Rückgang kann aber täuschen. Man achte zum Beispiel auf die aktuellen Worte von Jörg Krämer, Chefökonom der Commerzbank. Die deutschen Unternehmen hätten zwar im August 1,3% weniger umgesetzt als im Juli gemacht. Aber der ohnehin starke Juli-Umsatz sei nach oben revidiert worden. Juli und August zusammen liegen jetzt 9,2 Prozent über dem 2. Quartal, und beim BIP zeichne sich ein starkes Plus von 9 Prozent ab, so seine Worte.

Und siehe da, schauen wir uns doch mal den Juli-Indexwert in der heute veröffentlichten Grafik der staatlichen Statistiker an. Er liegt bei 128,0 Indexpunkten. Schaut man auf die Original-Veröffentlichung der Statistiker für Juli vom 27. August, dann sieht man hier einen Juli-Indexwert von nur 125,9. Also, in der Tat. Der Juli-Wert wurde heute von 125,9 auf 128 kräftig nach oben revidiert. Von daher ist der heutige Rückfall auf 126,3 im August immer noch höher als in der Erst-Veröffentlichung für Juli aus dem Vormonat. Geht man also nach den jeweiligen Erstschätzungen, dann klettert der Gewerbeumsatz von Juli auf August weiter an.

Rückläufig ist der heutige August-Wert nur, weil man einen aktuellen Schätzwert in Relation zu einer revidierten Zahl setzt. Sinn macht es aber nur, wenn man entweder zwei Schätzwerte oder zwei revidierte Werte miteinander vergleicht. Man darf vermuten, dass der August-Wert, welcher Ende Oktober veröffentlicht wird, nach oben revidiert wird. Denn die Statistiker erwähnen heute auch, dass sich die Werte aufgrund von Nachmeldungen durch Revision noch erhöhen können. Der Anstieg im Gewerbeumsatz in Deutschland geht also vermutlich weiter, ohne unterbrechenden Abwärtshaken.

Chart zeigt Verlauf im Gewerbeumsatz seit 2015

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Meine Absage an Panikmache und Alarmismus – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Zentralbanken fluten derzeit wieder den Markt mit frischem Geld. Zunächst senkte die US-Fed den Leitzins im März praktisch auf Null (0-0,25 %). Die US-Regierung erprobte daneben gleich einmal eine Art Helicopter-Geld und unterstützte Arbeitslose mit 600 USD pro Monat.

Dann feuerte die EZB in den Markt und stockte im Rahmen des sog. PEPP-Programms (Pandemic Emergency Purchase Programme) die turnusmäßigen Anleihenkäufe um 600 Milliarden Euro auf. Derweil wurde die PEPP-Maßnahme nochmals erweitert. Nunmehr lassen die Währungshüter um Christine Lagarde bis Juni 2021 insgesamt 1,35 Billionen Euro rollen, um die angeschlagene Konjunktur zu stabilisieren.

Nie zuvor haben Notenbanken und nationale Regierungen derartige Summen mobilisiert in solch kurzer Zeit in den Markt gegeben. Im Vergleich dazu mutet die Geldpolitik der vergangenen Jahre geradezu konservativ und zurückhaltend an.

Vor diesem Hintergrund mehren sich die Stimmen, die nicht nur steigende Inflation prognostizieren, sondern zumindest für den Euro wieder die Existenzfrage aufwerfen. Die Sorgen vieler Marktteilnehmer spiegeln sich eindrücklich unter anderem in steigenden Preisen für Gold und Silber. In dieser Situation sucht man Substanz, und einer Papierwährung trauen diese Substanz üblicherweise nicht zu. Nichts als bedrucktes Papier, so der verbreitete Tenor.

Aber schauen wir uns die Fakten an. Ist es im digitalen Zeitalter überhaupt noch zulässig von einer Papierwährung zu sprechen? Tatsächlich laufen gegenwärtig in der Euro-Zone Geldscheine und Münzen im Wert von rund 1,4 Billionen Euro um. Das entspricht also grob der Bewertung der Apple-Aktie vor vier Wochen. Heute hat Papiergeld streng genommen kaum noch eine wirtschaftliche Funktion außerhalb des Dienstleistungssektors bzw. des Einzelhandels. Papiergeld brauchen wir um Semmeln beim Bäcker zu holen und um ein Eis auf die Hand beim Stadtbummel zu kaufen.

Alle modernen Währungen sind heute elektronisch. Die wahren Geldmassen lagern heutzutage auf Konten, in Depots oder sind in Immobilien gebunden. So wiegt etwa der private Immobilienmarkt allein in Deutschland rund 5 Billionen Euro. Der DAX, also nur die 30 größten Unternehmen hierzulande, wiegen derzeit rund 1 Billion Euro. Noch ein Beispiel: Der französische Leitindex CAC 40 ist noch schwerer. Seine Unternehmen sind gegenwärtig rund 1,5 Billionen Euro schwer.

Möglicherweise sind diese Marktwerte aufgebläht. Diese Aussage ist zulässig. Die Aussage, dass eine moderne Währung ungedeckt von Sachwerten wäre, hingegen ist Humbug. Ich halte ganz generell die Sorgen um den Kollaps des Euro bzw. einer anderen westlichen Währung für übertrieben. Die Sorge, dass eine…..

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