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Dirk Müller: Mögliches Gold-Verbot, tieferer Dax, wann die Inflation kommt

Claudio Kummerfeld

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am

Dirk Müller erklärt wann die Inflation anspringt

Dirk Müller wird von vielen Leitmedien als einer der alles schlecht redenden „Crashpropheten“ oft in die Clown-Ecke gestellt. Dabei muss man aber betonen, dass er immer wieder sagt, dass auch er keine Gewissheit hat wohin die Kurse gehen werden, oder wie sich bestimmte Dinge entwickeln. Er spricht in seinen Aussagen über Tendenzen und seine Meinung, welche Entwicklung wahrscheinlicher ist.

Dirk Müller über die Tendenz im am Aktienmarkt

In einem ganz aktuellen Interview mit Manuel Koch von Inside Wirtschaft spricht Dirk Müller unter anderem über die Lage am Aktienmarkt. Er wisse es auch nicht, aber tendenziell glaube er eher an starke Einbrüche im Dax. Denn die wirtschaftliche Situation bei der breiten Masse der Unternehmen sei katastrophal aufgrund der Coronakrise. Die gute Lage weniger großer Unternehmen gerade aus der Tech-Branche täusche über die tatsächliche Lage hinweg. Eine Kettenreaktion aus Unternehmenspleiten, ausfallenden Krediten und Problemen bei Banken steht laut Dirk Müller in den den nächsten 12-24 Monaten noch an.

Inflation

Kurz, knapp und einfach verständlich erklärt Dirk Müller, wann die Inflation womöglich kommen wird. Derzeit passiere noch nichts, weil die Leute ihr Geld nicht ausgeben würden. Durch die Rettungsaktionen sei neu gedrucktes Geld ins System gekommen. Aber nichts davon werde derzeit ausgegeben. Sobald die Krise vorbei sei und die Menschen wieder Vertrauen fassen, würden sie laut Dirk Müller wieder konsumieren, und dadurch werde die Inflation angeheizt. Die Geldumlaufgeschwindigkeit nehme dann zu.

Verbot von Gold?

Wird der Staat den Bürgern den Besitz von Gold verbieten, damit sie aus dem Papiergeldsystem oder neuen elektronischen Zahlungsmitteln nicht entfliehen können? Nun, Dirk Müller spricht nicht davon, dass ein Gold-Verbot definitiv kommen wird. Aber er sagt, dass er so ein mögliches Verbot jetzt für wahrscheinlicher halte als noch vor zwei Jahren. Übrigens seien die Preise für Gold und Silber derzeit anfällig für Kursrückschläge in dieser deflationären Phase. Sobald die Inflation anspringe, werde sie die Preise Gold uns Silber nach oben treiben.

Beim Klick an dieser Stelle finden Sie unseren vorigen Artikel über Dirk Müller, bei dem es auch um Gold geht, sowie um Taschenspielertricks und die bevorstehende Pleitewelle.

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    PK

    10. November 2020 10:49 at 10:49

    wenn jemand bei der Wettervorhersage seit 10 Jahren immer exakt daneben liegt, würde ich dann noch so einen Wetterbericht anhören ?

  2. Avatar

    Mike Lohmann

    10. November 2020 13:06 at 13:06

    Ach ja der liebe Herr Müller alias Mr. Dax… einfach gewaltig. Aber eines muss man ihm lassen, Fonds-Gebühren und Beraterhonorare haben sich für die Fondsanleger gewaltig angehäuft, während seine Anleger noch Nix gesehen haben. Warum wird der nachweisbar erfolglose Typ immer wieder zitiert?

  3. Avatar

    dontspeak

    10. November 2020 13:07 at 13:07

    Erschreckend, dass Dirk Müller immer noch Nullkommanull Ahnung von Bitcoin hat. CBDC != Crypto und != Deflationär, sondern == digitales FIAT-Geld. Und Bitcoin wurde doch nicht als „trojanisches Pferd“ „eingeführt“, um den Leuten CBDC schmackhaft zu machen??? Selten so einen absoluten Unfug gehört!

    Und Goldverbot in 2020? Absoluter Unsinn. Wir werden aktuell auch nicht mit Maschinenpistolen und GeStaPo in Schach gehalten, sondern mit Angstmacherei, Verdummung, Propaganda und Histerie. Die Zeiten ändern sich.

    Bitcoin ist eine digitale, liberale Bürgerbewegung. Natürlich würden Regierungen es gerne „verbieten“, geht nur leider nicht :-) Ich sag immer, Bitcoin vertraut nur derjenige, der es verstanden hat. Denn man muss es *verstehen*, um zu verstehen, warum Bitcoin einen Wert hat. Dirk Müller hat sich offensichtlich nicht mal die Mühe gemacht sich in die Funktionsweise von Bitcoin einzulesen.

    Zum Glück hatte die echte Arche damals Noah gebaut, und nicht Dirk, sonst hätten wir heute keine Zoos.

  4. Avatar

    D.Webre

    10. November 2020 13:21 at 13:21

    Vielleicht kommt ja gar keine Hyperinflation? Der digitale Euro wird als Zentralbankwährung mit Zentralbankkonto eingeführt. Auch Kredite werden nur noch über die Zentralbank vergeben.

    Die Vermögen werden in diese digitale Währung auf Zentralbankkonnten überführt. Das Ganze käme über Nacht, und es würde Niemandem etwas abgezogen werden.

    Die Verkehrsgleichung lautet: G×U = H×P

    Dann könnte man doch über Zwangsmaßnahmen an der Umlaufgeschwindigkeit herumdrehen: „Ja, sie haben zwar das Guthaben, und es ist ja auch noch da, aber so schnell können sie nicht soviel Geld auf einmal ausgeben.“

    Das Geld wäre dann sozusagen eingefangen.
    Und so könnte man es auch wieder knapp machen.

    War nur so eine Idee….. mittlerweile muss man an Alles denken
    Gut fände ich das natürlich nicht.

  5. Avatar

    Columbo

    10. November 2020 14:24 at 14:24

    Das wird dem Herrn Doktor Krall aber gar nicht passen, daß sein Untergangs-Kollege ein Goldverbot am Horizont sieht.
    Soweit ich mich erinnere, hält das der Doktor für ziemlich unwahrscheinlich. Wie war das gleich bei Marc Friedrich? Wenn die sich mal endlich einigen würden…
    Ja, warum kommt die heilige Dreifaltigkeit (Krall, Friedrich, Müller) so oft zu Wort?
    Weil die Leser heilige Schauer spüren, so eine Art Götterdämmerungsfeeling erleben wollen. Gerade in Krisenzeiten beginnt man gerne wieder zu glauben…

  6. Avatar

    Lausi

    10. November 2020 16:37 at 16:37

    Sie haben Recht, lieber @Columbo: Wenn wir das nächste Jahr heil überstehen, werde ich zum Atheisten! ;-)

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Sparverträge: BaFin rät Kunden zu aktivem Vorgehen gegen Banken

Redaktion

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Von

Sparverträge sind seit Jahren ein heißes Thema bei Banken, und zwar wegen den in den „guten alten Zeiten“ versprochenen hohen Zinszahlungen. Heute dann der Hammer! Ein höchst ungewöhnlicher Vorgang ist das, was von Seiten Deutschlands oberster Finanzaufsicht BaFin da heute veröffentlicht wurde. Es geht um Prämiensparverträge, welche die Bankkunden sorgfältig überprüfen sollen. Viele ältere Verträge enthalten laut BaFin Zinsanpassungsklauseln, mit denen Banken die zugesicherte Verzinsung einseitig abändern könnten. Diese Klauseln sind laut Bundesgerichtshof (BGH) seit 2004 unwirksam.

Aber kurz ein Schritt zurück. Die letzte Zeit hat die BaFin alles andere als geglänzt. Das Wirecard-Desaster war nur die Spitze. Die BaFin-Vizepräsidentin Elisabeth Roegele spielte zum Beispiel beim CumEx-Skandal eine zweifelhafte Rolle. Sie war vor ihrer BaFin-Zeit Chefjuristin der Dekabank, als diese auf Gewinne aus Cum-Ex-Geschäften klagte (mehr Details dazu hier). Von daher kann man es als Image-Maßnahme ansehen, dass gerade Frau Roegele explizit mit Namen zitiert wird, wenn die BaFin heute betroffenen Sparern dazu rät, jetzt selbst aktiv auf ihre Banken zuzugehen und sich erläutern zu lassen, welche Klausel ihre Sparverträge ganz konkret enthalten.

Runder Tisch über Sparverträge gescheitert – BaFin rät Kunden zur Offensive gegen Banken

Der nächste Schritt müsse dann laut heutiger Aussage der BaFin sein zu prüfen, ob diese Klauseln rechtskonform seien. Bei Fragen zur Geltendmachung zivilrechtlicher Ansprüche oder zur Unterbrechung etwaiger Verjährungsfristen rät Frau Roegele den Kunden, sich bei Bedarf an eine Verbraucherzentrale oder auch einen Rechtsanwalt zu wenden. Das ist echt der Hammer. Die BaFin rät aktiv Bürgern dazu sich im Kampf gegen Banken an Anwälte oder Verbraucherschützer zu wenden? Bislang hielt sich die BaFin aus sowas doch raus?

Die BaFin geht davon aus, dass Banken und Sparkassen oft falsche Zinsklauseln verwendet und den Kunden zu wenig Zinsen gutgeschrieben haben. Betroffen seien laut BaFin-Statement insbesondere langfristig variabel verzinste Sparverträge aus 2004 und früher. Ein Runder Tisch, den die BaFin zum Thema Prämiensparen Ende November 2020 unter anderem mit den Verbänden der Kreditwirtschaft und Verbraucherschutzorganisationen einberufen hatte, habe leider keine kundengerechten Lösungen gebracht. Neben ihrem Verbraucheraufruf prüfe man deshalb jetzt auch konkrete verwaltungsrechtliche Optionen, mit denen das Ziel ausreichender Kundeninformation erreicht werden könne. Bereits im Februar 2020 hatte die BaFin die Banken aufgefordert, auf die betroffenen langjährigen Kunden zuzugehen und ihnen eine Lösung anzubieten.

Was soll man dazu sagen? Der gute Herr Hufeld (BaFin-Chef) und die gute Frau Roegele wollen wohl in der Öffentlichkeit endlich auch mal Pluspunkte sammeln, als oberste Beschützer der kleinen Leute mit Sparkonto? Zum Thema Prämiensparverträge liefert die BaFin auch folgende Erläuterung, im Wortlaut:

Ein Prämiensparvertrag ist eine langfristige Sparform mit variabler Verzinsung und gleichbleibender Sparleistung. Kunden erhalten zusätzlich zum Zins eine Prämie, die meist nach der Vertragslaufzeit gestaffelt ist. Viele Kreditinstitute verwendeten in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Zinsanpassungsklauseln, die ihnen einräumten, über Änderungen der vertraglich vorgesehenen Verzinsung mit unbegrenzt einseitigen Ermessensspielräumen zu entscheiden. Diese Praxis erklärte der BGH 2004 für unwirksam und äußerte sich auch in späteren Entscheidungen in 2010 und 2017 zu den Anforderungen an solche Klauseln. Dennoch bestehen weiterhin Unsicherheiten, wie Kreditinstitute mit den Anforderungen der BGH-Rechtsprechung umzugehen haben. Hinweise dazu liefert ein Urteil, welches das Oberlandesgericht (OLG) Dresden im April 2020 auf die Musterfeststellungsklage der Verbraucherzentrale Sachsen getroffen hat. Es stellt etwa klar, dass die Verzinsung sich an einem angemessenen, langfristigen, öffentlich zugänglichen Referenzzinssatz orientieren muss und monatlich anzupassen ist. Als angemessen sieht das OLG Dresden beispielsweise die 9- bis 10-jährige Zeitreihe der Deutschen Bundesbank WX 4260 (damalige Bezeichnung) an. Die Entscheidung ist bislang nicht rechtskräftig; es wurde Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt. Weitere Musterfeststellungsklagen sind anhängig.

Sparverträge werden oft in Beratungsgesprächen abgeschlossen
Beispielfoto einer Beratung in einer Volksbank. Foto: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

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Deutschland: Restaurants und Hotels bis 10.Januar geschlossen

Markus Fugmann

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am

In Deutschland werden laut einem Insider sowohl Gastronomie als auch Hotels bis zum 10.Januar geschlossen bleiben – darauf haben sich laut diesem Insider die Bundesregierung und die Bundesländer verständigt. Am 04.Januar sollen dann Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten zusammen kommen um das weitere Vorgehen zu beraten. Diese Entscheidung soll heute Nachmittag verkündet werden.

Also die nächste Hiobsbotschaft für Gastro und Hotels..

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Zinseszinseffekt: So verdoppeln Sie Ihr Depot binnen weniger Jahre – Werbung

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Lieber Börsianer,

Albert Einstein bezeichnete ihn einst als 8. Weltwunder. Für Starinvestor Warren Buffett gilt er als wichtigster Erfolgsfaktor beim Investieren. Die Rede ist vom Zinseszinseffekt. Es kommt nicht von Ungefähr, dass diese beiden Genies dem Zinseszins eine so hohe Bedeutung beimessen. Denn er verhilft selbst bei kleinen investierten Beträgen über einen längeren Zeitraum zu großen Erfolgen. Folgende kleine Geschichte veranschaulicht den Effekt des Zinseszinses:

Die Legende vom Reiskorn

Die beeindruckende Wirkung des Zinseszinseffektes war offenbar bereits den alten Persern bekannt. Von ihnen stammt die Legende vom Reiskorn. In dieser forderte der König seine Untertanen auf ihm die Langeweile zu vertreiben. Wer es schafft, sollte eine Belohnung erhalten.

Ein kluger Höfling brachte dem König daraufhin das Schachspiel bei. Der König war begeistert ob der neuen Zerstreuung und wollte den Höfling belohnen. Dieser sprach: „Ich möchte nichts weiter als ein paar Reiskörner. Ich möchte, dass ihr mir das Schachbrett mit Reis füllt. Legt ein Reiskorn auf das erste Feld und dann auf jedes weitere Feld jeweils die doppelte Anzahl an Reiskörnern.“

Der König wunderte sich über den bescheidenen Wunsch seines Dieners und sagte sogleich die Belohnung zu. Er dachte wohl an ein kleines Säckchen voller Reis. In Wahrheit hätte er aber dank der 64-maligen Verdopplung mehr Reis gebraucht, als auf der ganzen Erde wächst.

Wie ist eine solche Fehleinschätzung möglich?

Das menschliche Gehirn ist nicht besonders gut in Prozentrechnung. Diese Art der Verzinsung ist in unserer Evolutionsgeschichte erst seit wenigen hundert Jahren von Bedeutung. Deshalb unterschätzen wir genau wie der persische König systematisch die Macht des Zinseszinses. Investmentgewinne von 5% locken nur wenige hinter dem Ofen hervor. Doch über einen…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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