Folgen Sie uns

Allgemein

Dirk Müller über die dramatischen Folgen der Corona-Krise

„Unser Finanzsystem hat fertig“

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Corona-Krise nimmt immer dramatischere Foolgen für die Wirtschaft an – der Einbruch ist heftiger als in der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929, sagt Dirk Müller. Eigentlich sollte „Mr. Dax“ bei einer Finanzmesse auftreten – aber da das aufgrund der Corona-Krise nicht möglich ist, hielt Dirk Müller seinen Vortrag von zuhause aus per Video.

Corona-Krise schlimmer als Weltwirtschaftskrise 1929

Der Crash der Aktienmärkte passierte sogar schneller als in der Weltwirtschaftskrise der Jahre 1929 (und folgende). Und das wird bedeuten, dass da viele Finanz-Player erwischt wurden – daher sind viele Pleiten im Finanzsektor wahrscheinlich, von denen wir in den nächsten Wochen und Monaten erfahren werden. Das gilt auch und vor allem für Banken – Dirk Müller erwartet daher Banken-Pleiten. Wenn aber Banken pleite gehen, werden auch die Gelder auf deren Konten in Gefahr sein, sagt Dirk Müller – denn faktisch ist ein Kontoguthaben bei einer Bank eine Art Kredit, den man der Bank gibt.

Dirk Müller über den Crash des Kreditsystems

„Unser Finanzsystem hat fertig“, so Dirk Müller – wir erleben jetzt einen reset des Systems. Das Coronavirus sei nur der Auslöser für diesen reset – und die Ausrede zugleich, warum eben dieser „reset“ nun vermeintlich nötig sei. Bisher haben die Notenbanken es nicht geschafft, die Märkte zu beruhigen, was aber eigentlich durch das „plunge protection team“ der Amerikaner möglich gewesen, aber eben nicht erfolgt sei, meint Dirk Müller.

Das eigentliche Problem könnten die Notenbanken so oder so nicht lösen, so „Mr. Dax“: den „Credit Crunch„. Alle brauchen nun Liquidität, um Kredite und Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Cash ist King im deflationären Schock.

Dirk Müller über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gesellschaft

Was fast noch schlimmer ist: die Menschen haben Angst um ihre Jobs und damit um ihre Zukunft. Dazu kommt noch die Angst um die Gesundheit der eigenen Familie – Müller spricht daher von einer so noch nie dagewesenen „Angstkombination“, die massive und bisher unkalkulierbare Auswirkungen auf die psychische Verfassung der Gesellschaft haben dürfte. Es könne daher zu sehr häßlichen Szenen kommen, die wir bisher nicht für möglich halten. Diese „Angstkombination“ in der Gesellschaft verstärke dann die Neigung der Menschen, Sündenböcke zu suchen – vielleicht die Flüchtlinge, die mit der einheimische Bevölkerung etwa um Arztbesuche konkurrieren?

Sehen Sie hier das Szenario von Dirk Müller über die Auswirkungen der Corona-Krise:

Dirk Müller über die Folgen der Corona-Krise

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    3. April 2020 21:53 at 21:53

    Wie lange spricht er jetzt vom ultimativen Untergang des „Systems“? Zehn, zwanzig Jahre? Jetzt endlich…mit Hilfe eines Virus, das er nicht vorausgesehen hat.
    Was hat er uns damals so spannend erzählt, von irgendwelchen Gas-oder Ölvorkommen vor der Küste Griechenlands und daß deshalb die ganze Welt Griechenland retten wollte? Was ist damit? Warum hört man da nichts mehr?
    Ich gebe es zu, Dirk Müller, Markus Krall, Marc Friedrich sind spannende, aufregende, intelligente, eloquente Persönlichkeiten, die es vermögen, mit Worten Hollywood-3D-Katastrophenfilme vor den Augen des Zuhörers ablaufen zu lassen in der Tradition der ganz großen Erzähler. Man ist schockiert oder begeistert, nie gelangweilt.
    Nur ist die Realität ganz anders, nie wie im Film. Leider…oder zum Glück.

  2. Avatar

    Mamit

    3. April 2020 22:30 at 22:30

    Eigentlich schätze ich die Aussagen des Herrn Müller. Allerdings habe ich zur Zeit die Vermutung, dass seine selbst auferlegte Quarantäne eine gewisse intellektuelle Begrenztheit zu Tage fördert.Herr Müller spricht hier viele Themen an (das macht eine Meinungsgegendarstellung sehr aufwendig).Ich greife daher nur einige Themen auf.
    Punkt 1. Corona : unterschätzt oder überschätzt? Meine Meinung…überschätzt!!
    Warum? Stand heute laut NDR 13 Tote durch Corona in Hamburg (gestern waren es laut Robert Koch Institut 14).Hamburg hat ca. 1,841 Millionen Einwohner. Ich habe einfach mal nach einer anderen seltenen Todesart gesucht. In diesem Fall Darmverschluss ICD10 Ileus.
    2017 gab es in Hamburg (nachprüfbar auf http://www.gbe-Bund.de) 185,94 Tote im Jahr, macht pro Monat 15,49 Tote. Jetzt fragt sich jeder, was will er uns damit sagen. Schaut mal in Eurem Umkreis nach Todesfällen durch Darmverschluss (ist wirklich selten). Selbst wenn sich die Todesfälle durch Corona noch verdoppeln oder verdreifachen würden, kommen wir vermutlich nicht auf die Summe von 185,94 Tote. Panikmache? Ich denke, ja. Bitte hierzu folgende Videos mal anschauen:https://www.youtube.com/watch?v=UxaAgqBtn7A und
    https://www.youtube.com/watch?v=cceye2GMRko
    Im Netz so zu finden (nicht aus meiner Feder): Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Vor kurzem stießen wir wieder auf diesen geflügelten Satz, der sehr gerne Winston Churchill in die Schuhe geschoben wird. Die etwas besser Informierten meinen oft, dass der Satz nicht von Churchill, sondern von Goebbels stamme.
    Hierzu auch Grippe: Berlin – Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet.
    Ausgangssperren 2017/2018 ? Nö. Das Thema ist für mich soweit erledigt. Ist gesteuert.
    Nächstes Thema: Er wiederspricht sich in viele Themen selber. Geld sichern (Inflation kommt aber). Hä?
    Gold und Silber fällt durch Bedarf an Liquidität. Mag sein. Preise an der Comex sind für Ihn noch real, meiner Meinung nach völlig falsch. Es kann ja mal Jemand versuchen, für den Comexpreis eine Unze Gold oder Silber physikalisch zu erwerben. Comexpreis für Silber war schon 12 Dollar. Zur selben Zeit wurden bei den Edelmetallhändlern eine Unze Maple Leaf für ca. 20€ bis 23€ angeboten. Da läuft offensichtlich etwas schief. Die Future-Kontrakte an der Comex sind nur zu ca. 10% mit physikalischen Gold und Silber gedeckt (ist eigentlich bekannt). Mann haut also mit Papier- Giralgeld bzw. ungedeckten Wetten auf physische Werte. In normalen Zeiten hat es funktioniert. Wenn sich aber 20% der Kontraktinhaber die Kontrakte in Gold oder Silber ausliefern lassen würden, dann ist ende im Gelände (nicht gedeckt).
    Thema Müllers Fond: Im Jahr 2015 ca. 100€, 2016 ca. 87€, 2020 aktuell 103€. Totale tote Hose!!!!! In fünf Jahren!!!!!
    Xtrackers MSCI World Swap UCITS ETF WKN: DBX1MW: 2015 ca. 44€, Anfang 2020 ca. 65€, zur Zeit ca. 47€. Was war jetzt besser?Müller behauptet immer dass sein Fond gesichert ist. Wenn er im steigenden Markt nicht steigt, und im fallenden Markt nicht 30% steigt, hat hier jemand etwas falsch gemacht. Jeder hätte mit physikalischen Gold seit 2015 mehr Geld verdient (krisensicher und werterhaltend).
    Fazit: Müller Fond = Zitronenlimonade

    Gruß

    • Avatar

      joachim

      4. April 2020 18:55 at 18:55

      Der Comexpreis ist aber nach wie vor der Maßstab, der angelegt werden sollte.
      Die Unze Maple Leaf für 20-23 Euro ist eher eine Kombination aus Münzknappheit, Angst und Gier (die Händler verdienen sich gerade ein Schweinegeld mit den in den letzten Jahren angehäuften Ladenhütern). Differenzbesteuert sollte die Unze Maple Leaf gerade im Einkauf um die 15 oder 16 Euro kosten…wer jetzt sowas mit einem Aufschlag von oft über 70% vom Spot kauft, dem ist eigentlich nicht zu helfen.
      Ja, da läuft gerade vieles schief…

      • Avatar

        joachim

        4. April 2020 19:17 at 19:17

        Ein (bisher) seriöses Edelmetallhaus bietet gerade 250 Stk. 1 Unze Känguru Silber das Stück um 23,10 Euro an, differenzbesteuert….zahlbar sofort….Lieferzeit mindestens 50 Tage!
        Die Sinnhaftigkeit eines solchen Termingeschäftes verstehe ich nicht, da wäre die Angst mein Geld zu verlieren unmittelbar größer als die Sicherheit einiger viel zu überteuert gekaufter Unzen….wer kann in Krisenzeiten jetzt unmittelbar 50 Tage im Voraus planen (mit Preisgarantie)…gibt’s die Firma nächstes Monat überhaupt noch (Margin-Call)???
        Wenn es in dem Segment durch die gerade hochkommenden physischen Termingeschäfte zu Verwerfungen bei den Händlern kommt wäre das der erste Schritt zum (temporären) staatlichen Edelmetall-Kauf-Verbot.

  3. Avatar

    joachim

    4. April 2020 18:42 at 18:42

    Die Frage ist halt, wie lange man die Quarantäne schadlos überlebt. Wozu er seit Ende Jänner in Quarantäne lebt ist mir absolut unklar wenn man bedenkt, dass fast jeder von uns in den nächsten Monaten mit dem Virus mehr oder weniger zu kämpfen hat…

    Eigentlich hätte ich mir insgeheim von Herrn Müller erwartet, dass er einer der ersten gewesen wäre der das Virus sehr schnell (gezielt?) bekommt, sich in Quarantäne begibt und danach mit voller Kraft und ohne Ängste um die eigene Gesundheit durch die Krise steuern würde….weit gefehlt….anscheinend will er es so haben.

    Schwache Performance für ein „Vorbild in der Krise“.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Neofiskalismus – die Zeit für größere Regierungsaktivitäten ist gekommen

Avatar

Veröffentlicht

am

Eine neue Ära vermehrter Regierungsaktivitäten hat begonnen und wird sich wahrscheinlich noch über Jahrzehnte fortsetzen, so die Analyse des Global Macro Research Teams von Insight Investment. Das Insight’s Global Macro Research Team hat für dieses Phänomen einen neuen Begriff eingeführt: „Neofiskalismus“. Damit soll eine sich abzeichnende Ära beschrieben werden, in der Regierungen durch ihre Finanzpolitik eine noch direktere und offensivere Rolle in der Wirtschaftspolitik und -steuerung ausüben. Dies steht in starkem Kontrast zu dem gegenwärtigen Modell, unter dem Zentralbanken weitestgehend in der Lage waren, geldpolitische Entscheidungen ohne politische Intervention zu treffen.

Das neoliberale Paradigma reduzierter Regierungsinterventionen in der Wirtschaft ist in Gefahr. Längerfristige Trends gingen bereits in diese Richtung, aber die Notfallpolitik, die zur Bewältigung der COVID-19-Krise angewandt wurde, hat einen möglichen Wendepunkt geschaffen. Das Global Macro Research Team hat fünf Folgen für die Märkte identifiziert:

1)
Die Anleihenmärkte könnten für einen langen Zeitraum ähnlich wie in Japan werden. Eine im historischen Vergleich relativ geringe Volatilität könnte dazu führen, dass die Suche nach Renditen die Spreads verringert und die Zinskurven abflacht.

2)
Ein Anstieg der Inflation könnte Anleiherenditen kurzfristig nach oben treiben, wenn sie eine Abschwächung der quantitativen Lockerung bewirkt. Solche Gelegenheiten dürften attraktive Einstiegspunkte sein, solange längerfristig erwartet wird, dass die Inflation nach den Finanzierungsengpässen in der Wirtschaft wieder auf den Zielwert zurückkehrt.

3)
Für Staaten ohne vollständige Kontrolle über die Währung, in der sie ihre Emissionen tätigen, sollte die Wirksamkeit der Regierung von entscheidender Bedeutung sein. Effektiv handelnde Regierungen, die in der Lage sind, die Produktivität und das Trendwachstum zu steigern, könnten das Verhältnis Schulden/BIP rascher reduzieren.

4)
Das Identifizieren von Regierungen, die in der Lage sind, das Trendwachstum zu maximieren, dürfte für die Aktienmärkte wichtig werden, da dies zu einem wichtigen Ertragsmotor wird.

5)
Unternehmen mit staatlicher Unterstützung dürften in Perioden mit Finanzierungsengpässen einen Vorteil haben.

Experte erklärt neues Phänomen des Neofiskalismus
Gareth Colesmith, Head of Global Rates and Macro Research bei Insight Investment

weiterlesen

Allgemein

Glas halb voll oder halb leer? 21 statt 33 Prozent der Betriebe stark von Corona betroffen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Zahl von Corona stark beeinträchtigter Betriebe sinkt

Der eine sagt das Glas ist halb voll, der andere sagt es ist halb leer. Ansichtssache! So wohl auch in diesem Fall. Denn ab wann kann man sagen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage so weit gebessert hat, dass die Coronakrise im großen Bild überstanden ist? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute aktuelle Umfrageergebnisse veröffentlicht. Regelmäßig befragt man 1.500 Betriebe.

Demnach berichteten für den Monat Mai 33 Prozent der Betriebe von starken negativen Corona-Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Heute meldet das IAB, dass noch 21 Prozent der Betriebe von starken negativen Auswirkungen sprechen. Also ein Fünftel der Unternehmen ist immer noch ernsthaft von Corona beeinträchtigt, und das laut Bundesregierung vier Monate nach dem wirtschaftlichen Tiefpunkt der Krise. Der eine erachtet dies als großen Schritt in die richtige Richtung, der andere sieht darin ein Desaster, dass immer noch so viele Betriebe ernsthafte Probleme haben. Dazu hier einige Aussagen des IAB im Wortlaut:

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe sehr deutlich gegenüber dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr verbessert hat“, erklärt IAB-Forscher Jens Stegmaier.

Von den im Mai stark negativ durch die Corona-Krise betroffenen Betrieben sind 49 Prozent weiterhin stark betroffen. 25 Prozent der im Mai stark negativ betroffenen Betriebe geben aktuell geringe negative Auswirkungen an, 23 Prozent keine oder gleichermaßen positive wie negative Auswirkungen und 3 Prozent überwiegend positive Auswirkungen.

Am heftigsten wurde das Gastgewerbe von der Corona-Krise getroffen: Im Mai lag der Anteil der Betriebe mit starken negativen Auswirkungen bei 78 Prozent und der Anteil mit geringen negativen Auswirkungen bei 17 Prozent. Aktuell sind 45 Prozent stark negativ betroffen und 17 Prozent gering negativ betroffen.

Im Bereich Information und Kommunikation waren im Mai dagegen nur 3 Prozent der Betriebe stark negativ betroffen. Gering negativ betroffen waren 25 Prozent. Aktuell sind 5 Prozent stark negativ und 29 Prozent gering negativ betroffen.

Das Verarbeitende Gewerbe liegt dazwischen: Für den Mai berichteten 37 Prozent der Betriebe von starken negativen und 28 Prozent von geringen negativen Auswirkungen. Aktuell sind 29 Prozent mit starken negativen Auswirkungen und 24 Prozent mit geringen negativen Auswirkungen konfrontiert.

weiterlesen

Allgemein

Geldpolitik: US-Notenbank macht Nullzins langfristig fest – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

gestern haben sich im Rahmen ihres turnusmäßigen Treffens die US-Notenbanker nochmals zur Geldpolitik eingelassen. Dabei verzichtete man erstmals auf jede Geheimniskrämerei und garantierte dem Kapitalmarkt, den gegenwärtigen Leitzins von Null langjährig beizubehalten. Die Fed wird dabei auch zumindest vorübergehend Inflationsraten oberhalb der bisher starren Inflationsgrenze von 2 % akzeptieren.

Das war nicht der ganz große Wurf der Fed. Am Aktienmarkt hatte man doch auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik gehofft. So hofften die Börsianer, dass die Notenbanker nächstens ihre Anleihenkäufe nochmals ausweiten und künftig auch im Junk-Bereich (Anleihen mittlerer und schlechter Qualität) einkaufen werden. Diese Phantasie ist nach der gestrigen Notenbank-Sitzung erst einmal vom Tisch.

Trotzdem hatten die Währungshüter rund um Jerome Powell auch positive Nachrichten für uns. Mittlerweile wissen wir, die Pandemie hat sich nicht so zerstörerisch auf die US-Volkswirtschaft ausgewirkt wie zuvor befürchtet. So rechnen die Analysten der Fed nun damit, dass die Arbeitslosenrate in den USA Ende des Jahres zwischen 7 und 8 % liegen wird, aktuell übrigens 8,4 %. Zuvor war man noch von einer Rate in der Spanne zwischen 9 bis 10 % ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund sah der Offenmarktausschuss – das oberste Gremium der Fed – keine Notwendigkeit, kurzfristig weitere Mittel in den Markt zu pumpen. Folglich schwächelten die Aktienmärkte rund um den Globus zum Wochenausklang.

Eine Frage: Warum ist eigentlich die Geldpolitik der Fed, aber auch der EZB so immens wichtig für uns als Anleger? Warum reagieren die Märkte jedes Mal nahezu prompt auf die Einlassungen der Geldpolitiker?

Hierzu einige Hintergrund-Informationen: Die Geldpolitik bestimmt vereinfacht gesprochen, wieviel Geld die Wirtschaftssubjekte wie Unternehmen, Verbraucher und auch Investoren in der Tasche haben. Und je lockerer oder expansiver eine Geldpolitik, desto mehr Kapital befindet sich im Wirtschaftskreislauf. Und viel Geld bedeutet letztlich immer steigende Aktienkurse.

Damit ist die Geldpolitik neben der fundamentalen Entwicklung in den Unternehmen der große und entscheidende Faktor für die Aktienmärkte. Ich behaupte, dass die Börsenhausse der vergangenen Jahre ganz wesentlich auf der lockeren…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen