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Dirk Müller über die Youngster-Attacke auf Shortseller

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Dirk Müller äußert sich in einem aktuellen Video zu den aktuellen Börsenturbulenzen. Die wilde Zockerei um die Aktie Gamestop und die Aktivitäten auf dem Forum Wallstreetbets auf Reddit waren die letzten Tage das große Thema an der Börse, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Fast schon beeindruckt kann man sein, dass eine Crowd von unzähligen Kleinanlegern große Hedgefonds übelst in die Enge getrieben haben. Die setzten bei einigen anfälligen Aktien massiv auf fallende Kurse, und gerade deswegen sprang die wilde junge Börsenmeute auf diese Aktien, und kaufte sie kräftig nach oben. Die Hedgefonds erlebten in wenigen Tagen Milliardenverluste und geraten aktuell in Schieflage.

Laut Dirk Müller hat das mit Börse nichts mehr zu tun

Dirk Müller ist der Meinung, dass diese Zockerei mit der Börse wie man sie früher mal kannte, nichts mehr zu tun habe. Es sei noch nicht mal mehr ein Glücksspiel, sondern von beiden Seiten (Hedgefonds und wilde junge Zockermeute) eher ein betrügerisches System. Was könne man auch schon erwarten, wenn die Notenbanken alles mit Geld fluten, und dadurch jegliche Verbindung zwischen Börse und Realwirtschaft zerstören, so der Kommentar von Dirk Müller im Video. Und ja, da ist was dran!

Übrigens ist Dirk Müller auch der Meinung, dass der Preisrückgang bei großen liquiden Aktien diese Woche auch mit diesen Vorgängen rund um das Forum auf Reddit und den wilden Zockereien zu tun habe. Seiner Meinung nach würden die Hedgefonds, die arg in Margin Calls geraten sind (Nachschussforderungen der Broker wegen hohen Verlusten), andere Aktienbestände zu Cash machen, um weiterhin bei ihren Short-Wetten im Spiel zu bleiben.

Markus Fugmann hatte sich dem Thema zuletzt heute früh gewidmet (siehe hier). Wolfgang Müller hat vor wenigen Minuten dazu einen sehr interessanten Kommentar veröffentlicht, den Sie beim Klick an dieser Stelle finden. Die Headline lautet „GameStop: Symptom für Entgleisung der Märkte – wie war das möglich?“.



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6 Kommentare

  1. Lohnt sich denn ein Cashkurs bei einem selbsternannten Experten der seinen Anlegern seit Jahren nur gebühren verrechnete, aber noch nie einen Cent Gewinn erwirtschaftet haben soll?

  2. Müllers Aktienfonds notierte im Januar 2021 mit 93 Euro unter dem Ausgabepreis von 100 Euro, es wurde also eine negative Rendite erzielt. Der MCSI World erwirtschaftete im selben Zeitraum (17. April 2015 bis 25. Januar 2021) 55,73 % Rendite.
    Hier hat wirklich nur einer verdient. Und die großen Sprüche, dass er mit seinem fonds beim crash im Tief billig Aktien einsammelt war glatt mal ein Flop. Der DAX war in 2020 zwischenzeitlich um über 5.000 Punkte gefallen. Eingesammelt hat aber wieder nur einer……

  3. Herrn Müllers Kompetenz in allen Ehren, aber genau das hat damit zu tun: Früher war man unter sich, um dem Dump das Geld aus der Tasche zu ziehen, eine Krawatte sollte das Schrauben an den OS-Variablen es nur seriöser aussehen lassen. Zum Schluss alles gemischt mit 5-Sterne-Rating versehen und an LZBs verkauft. Und der eigenen Gemeinde gleich noch eine Zinswette angedreht … für mich ist das Sch……. in die eigene Küche.

  4. Kurze Antwort: Nein!

  5. @HPG.Vollkommen richtig. Wie man sich hier noch trauen kann, den großen Experten zu spielen, bei einer solchen Performance. Der Premiumfonds von Dirk Müller hat ein Volumen von 585 Millionen Euro, seine Jahresgebühren betragen 1,4 Prozent und das bei einer negativen Rendite. Leistungsloses Grundeinkommen. Eine Unverfrorenheit sich ständig zu allen Themen zu äußern. „Ich habe im Januar Corona kommen sehen und man muss in einer Krise nur die richtigen Aktien haben.“ Was für ein Schaumschläger.

  6. Wenn ich auf dem Wochenmarkt eine Rolex kaufe, nur weil mich einer dauernd anbrüllt, darf ich mich später nicht wundern, wenn sie sich als Fälschung herausstellt.

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