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Dirk Müller über Trumps Handelskrieg (VIDEO)

Donald Trump hat selbst verkündet, dass er einen Handelskrieg mit dem Rest der Welt haben will, und dass er ihn auch spielend leicht gewinnen werde. Und wenn es schief geht, und die Börsen dank des Handelskriegs crashen? Was dann? Dann könne die US-Öffentlichkeit…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Donald Trump hat selbst verkündet, dass er einen Handelskrieg mit dem Rest der Welt haben will, und dass er ihn auch spielend leicht gewinnen werde. Und wenn es schief geht, und die Börsen dank des Handelskriegs crashen? Was dann? Dann könne die US-Öffentlichkeit ja wunderbar leicht dem bösen Donald Trump die Schuld geben, so Dirk Müller in diesem aktuellen Video. Die bösen Globalisierungsgegner und Nationalisten seien dann schuld. By the way… unsere Meinung wird in dem Video nicht wiedergegeben, aber wir veröffentlichen diese Meinung als Müller´s Sichtweise!

Dirk Müller
Mr. Dax Dirk Müller. Foto: FNDE / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

22 Kommentare

22 Comments

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    Europäer

    8. März 2018 17:48 at 17:48

    Eine derartige implizite Inschutznahme von „The Donald“ wundert einen nicht wirklich, bei einem ausgewiesenen Trump-Fan namens Dirk Müller (eigenes Label, marketingtechnisch bis in die stets formvollendet gefönten Haarspitzen perfektioniert: „sozial“, „ethisch“, „ehrlich“, „stets der hanseatischen Kaufmannsehre verpflichtet“…):

    https://www.youtube.com/watch?v=RT7a4mGNUrg

    https://www.youtube.com/watch?v=jT6l6HY9r3c

    Wie kann man einem bereits VOR AMTSANTRITT erkennbar rassistischen, frauenverachtenden, islamfeindlichen und außenpolitisch gefährlichen Dummschwätzer wie Donald Trump auch nur ansatzweise argumentativ die Stange halten? Und das noch als „Menschenfreund“, dessen Blog auch noch bis in den Firmennamen hinein mit einem ethischen Anspruch daherkommt (während er zugleich versucht, auch der FMW-Plattform den einen oder anderen Autor abzuluchsen)? Ist jemals in der Menschheitsgeschichte irgendjemand zu nachhaltigem Erfolg, Anerkennung und Respekt gelangt (ob im Kleinen oder auf der großen politischen Bühne), der in seiner abgrundtiefen Menschenfeindlichkeit alle Welt, das halbe Land und nahezu sein gesamtes Team gegen sich aufbringt?

    https://www.zerohedge.com/news/2018-03-07/trump-white-house-losing-one-senior-staff-member-every-20-days

    Vage Vermutungen, Unterstellungen und stimmungsmachende Schlagzeilen statt unbestechliche Fakten und stichhaltige, nachvollziehbare Zusammenhänge! „Mr. Dax“, so wie man ihn kannte, enttäuscht von Tag zu Tag mehr und vergeht sich zunehmend in wenig substanzielle Ansätze, die Zuhörer und Leser immer mehr verunsichern statt tatsächlich mündiger in Finanzdingen zu machen. Da äußert man sich mal lieber ausführlich zur AfD oder den Iran (von dem man keine Ahnung hat) anstatt sich etwa umfänglich um den eigenen Fonds zu kümmern. Ein enger Freund von mir hat zu dessen Auflage Mitte April 2015 einen fünfstelligen Betrag in den Dirk-Müller-Fonds investiert und liegt seitdem damit durchgängig unter Wasser – drei Jahre Minusperformance, Mr. Dax!! Nicht an einem einzigen Handelstag wurde die 100er-Schwelle jemals wieder erreicht, trotz diverser Allzeithochs. Es gibt wahrlich viel Wichtiges zu tun, Herr Müller…

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      Jana

      8. März 2018 18:30 at 18:30

      pffff so äußert man sich wenn man andere Meinungen nicht akzeptieren kann – Ihre völlig undiffernezierte Einwürfe (Rassismus, Frauenverachtung, Islamfeindlich) zeigt sofort, dass welche Medien demgegenüber Ihre uellen sind: nämlich fast alle die man so kennt (Bild, Spiegel, FAZ, ZDF, ARD,…) – nun ist es so dass dort eine konträre Betrachtungsweise nicht mehr stattfindet – es gibt nur eine zugelassene Meinung – diferenzierte Betrachtungen sind de facto tot……

      Wo blieben denn die kritischen Berichte über den Obama, der fast nach belieben Krieg spielen konnte auf dem Planeten und mit seinen Drohnenangriffen so viele Tote zu verantworten hat? Und wennes um Menschen- und Frauenverachtung geht – wo bleibt die Stellungnahme Ihrer Informationsquellen wenn man sich diesbezgl. Merkel mal anschaut?………In Köln können in einer Silvesternacht über tausend Nordafrikaner sexuelle Übergriffe auf Frauen durchführen (mit als Ergebnis Merkels Politik) – wo bleibt die Diskussion das unsere Politiker Frauenfeindlich sind?….vor ein paar Monaten wurden öffentlich in Berlin Israelfahnen auf den Straßen verbrannt – wo bleibt die Diskussion, dass Merkel den Antisemitismus (Judenfeindlichkeit) in Deutschland wieder salonfähig gemacht hat?………

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        Europäer

        8. März 2018 18:54 at 18:54

        Differenzierung scheint wohl Ihre exklusive Stärke zu sein, wie Ihr Kommentar-Sammelsurium eindrücklich beweist… Wie bei typischen AfD-Vertretern und -Wählern (mit besonders hoher Sympathie für Trump & Co. by the way) liegt die primäre Stärke erst einmal ihn der Ablenkung von den vorgebrachten Argumenten. Indem man also gar nicht darauf eingeht, sondern dem Argumentierenden das Recht auf eine eigene Meinung abspricht. Oft wird dann geklagt, man befinde sich in einer Meinungsdiktatur, man sieht sich aber nicht in der Lage, fundiert dagegen zu argumentieren. Wie eben Trump auch. Der schreit und twittert. Und als Sahnehäubchen erklärt man sich dann oberflächlich solidarisch mit Juden – und glauben Sie mir: Diese Solidaritätsadressen falscher Freunde widern die meisten Juden, die ich kenne, schlicht nur noch an! Denn man erkennt sehr schnell, dass man – gerade aus der rechten Ecke heraus – nur aufs übelste benutzt wird…

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          Jana

          8. März 2018 19:16 at 19:16

          Haha achso – ich kene genau einen Menschen der zur jüdischen Gemeinschaft gehört und der wählt AfD – und die können nicht verstehen was der Herr Dr. Schuster vom Zentralrat der Juden hier ohne jegliche Kritik an der Entwicklung in Deutschland auf dieser Position zu suchen hat – in Berlin-Neuköln und anderen Stadtteilen kann man sich nicht nicht mehr mit Kippa shene lassen ohne ANgst um seine Gesundheit haben zu müssen, und SIe wollen mir hier erzählen deren größtes Problem haben die mit der AfD? Haha – herrlich….in Frankreich ist man da schon weiter mit der – auf dem Weg ist Deutschland auch……….und was ist an Solisaritätsbekundungen denn falsch?

          https://www.berliner-zeitung.de/politik/frankreich-neuer–brutaler-antisemitismus-alarmiert-juedische-gemeinden-29726110

          https://www.welt.de/politik/deutschland/article171430290/Demonstranten-verbrennen-israelische-Flaggen-in-Berlin.html

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            Europäer

            8. März 2018 19:36 at 19:36

            Und ich kenne Dutzende von Juden, die auf gepackten Koffern sitzen, wenn die AfD bereits in einer Koalition mit an die Regierung gelangen sollte! Denn: „Alle sahen Schnittmengen zur AfD beziehungsweise sprachen von einer Fraternisierung von AfD und NPD.“ Ach ja, weil Sie passenderweise Josef Schuster erwähnen…

            http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29994

            Aber wie will man die Judenfeindlichkeit unter dem Gewand falscher und verlogener Solidarität erkennen, wenn man noch nicht einmal in der Lage ist zu erkennen, was das AfD-Programm TATSÄCHLICH für den sog. „kleinen Mann“ bedeutet?! Bei so viel rücksichtslosem Sozialdarwinismus können FDP & Co. aber wirklich einpacken ;-):

            https://makronom.de/wahlprogramm-bundestagswahl-die-afd-ist-keine-partei-der-kleinen-leute-21449

            http://www.nachdenkseiten.de/?p=36906

            Wie heißt es doch so treffend: „Die allerdümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber.“

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            Europäer

            8. März 2018 20:06 at 20:06

            P.S.: Das „zeigt sofort, dass welche Medien demgegenüber Ihre Quellen sind: nämlich fast alle die man so kennt (Bild, Spiegel, FAZ, ZDF, ARD,…)…“ Tschuldigung: „Berliner Zeitung“ und „Welt“ sind absolut „off mainstream“ und gehören selbstredend nicht dazu…;-)

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          Michael

          8. März 2018 21:04 at 21:04

          @Europäer, Sie sprechen mir aus der Seele, zu 100%. Sie treffen den Nagel voll auf den Kopf, besser lässt sich die primitive und einfach gestrickte, wenn auch zugegebenermaßen wirksame Taktik der Rechtspopulisten nicht beschreiben: Ablenkung, kein Recht für Andersdenkende auf eigene Meinung, aber selbst keine eigenen fundierten Argumente…
          Verschwenden Sie nicht weiter Ihren scharfen Intellekt und gesunden Menschenverstand an diese wütend brüllenden Primaten. Die haben den Vorteil, quasi mit Textbausteinen „antworten“ bzw. ablenken zu können. Und wenn dem einen die Luft ausgeht, labert der nächste denselben Unsinn weiter.
          Wer keinen Unterschied und keine Vielfalt mehr zwischen Bild, Spiegel, FAZ, ZDF, ARD und vielleicht auch der SZ erkennen kann, sollte ggf. eine Untersuchung auf Alzheimer in Erwägung ziehen. Und vor allem auflisten, über welche objektiven und vielfältigen Quellen er/sie sich informiert.
          Mal sehen, wie lange es dauert, bis wieder einer der Schlaumeier unterstellt, dass Sie ich oder ich Sie bin. Das wurde nämlich schon des öfteren behauptet, sobald sich jemand findet, der Nicht-AfD-Ansichten in gewissem Maße teilt ;) Was dem differenziertem Weltbild hinsichtlich der Medien perfekt entspricht.

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            Pit M.

            8. März 2018 22:12 at 22:12

            „Wütend brüllende Primaten“
            „sollte ggf. eine Untersuchung auf Alzheimer in Erwägung ziehen“
            Zum Glück bleiben Sie aber auf einer sachlichen nicht beleidigenden Ebene. Der Kommentar ist selbstentlarvend.

          • Avatar

            Michael

            8. März 2018 23:16 at 23:16

            @Pit M., ich korrigiere, präzisiere bzw. erläutere Ihnen gerne wissenschaftliche Begriffe jenseits Ihres Verständnisses von Trivial Pursuit:
            Primat (von lat. primus, der Erste) bezeichnet etwas, das an erster Stelle steht, etwas Vorrangiges. Ein Angehöriger der am höchsten entwickelten Ordnung der Säugetiere. Die Spitze der Evolution, nicht nur ein Gutmensch, ein viel besserer Mensch.
            Alzheimer-Symptome:
            Der Erkrankte wiederholt immer wieder die gleiche Frage.
            Der Erkrankte erzählt immer wieder die gleiche kurze Geschichte.
            Der Erkrankte kommt immer wieder auf die gleichen Argumente zurück.
            Wer keinen Unterschied und keine Vielfalt mehr zwischen Bild, Spiegel, FAZ, ZDF, ARD und vielleicht auch der SZ erkennen kann, sollte sich ggf. selbst hinterfragen, ob sein Verstand in der Lage ist, völlig unterschiedliche Berichterstattungen und journalistische Bewertungen zu unterscheiden.
            Merken Sie eigentlich, dass auch Sie bereits wieder auf der genannten Schiene argumentieren? Ablenkung, nicht Eingehen auf Argumente, keine eigenen Argumente, knackige suggestive Behauptung, Ende.

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        Europäer

        8. März 2018 19:07 at 19:07

        P.S.: Ihre einmal mehr völlig faktenfreie Unterstellung hinsichtlich meiner Medienquellen betreffend: Keine der von Ihnen aufgeführten gehören dazu. Ich informiere mich fast ausschließlich „off mainstream“. Puh, das bringt Ihr offenbar sehr eindimensionales Schubladenraster aber gehörig durcheinander, nicht wahr?

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          Sabine

          8. März 2018 21:20 at 21:20

          „Wie kann man einem bereits VOR AMTSANTRITT erkennbar rassistischen, frauenverachtenden, islamfeindlichen und außenpolitisch gefährlichen Dummschwätzer wie Donald Trump“
          Erstaunlich, daß man auch ohne Bild-Gehirnwäsche so denken kann. Aber sie sind der beste Beweis, daß es das gibt.
          Objektiv ist Ihr Kommentar jedenfalls nicht, sondern Wut, Haß, Zorn. Ein Haßpkommentar sozusagen. Aber Sie sind ja bei den „Guten“, Sie dürfen das.
          Sowie Ströbele die AFD hassen darf und eine genehmigte Demo verhindern. Christian Ströbele, ehemals Anwalt der 68er-Revolutionäre und von RAF-Terroristen (Sozialistisches Anwaltskollektiv in West-Berlin) forderte auf Twitter auf: „Was kann es am trüben Samstag sinnvolleres geben, als diesen rassistischen ‚Marsch der Frauen‘ ab 14 Uhr zu verhindern?“ (Christian Ströbele, Grüne) Der Bundestagsabgeordnete beteiligte sich neben anderen Politikern von Linken und Grünen an den Gegendemonstrationen vor Ort.
          Ich will hier nicht die AFD verteidigen, aber das Recht auf Demo darf von Politikern nicht verhindert werden.
          Nazis sind dagegen staatsfeindlich, wie echte Kommunisten. Die dürften erst gar nicht als Verein erlaubt sein. Da ist dann die Sache deswegen anders!

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            Michael

            8. März 2018 22:28 at 22:28

            @Sabine, @Jana, @Dieter G., @AfD: Erscheint Ihnen Ihr eigenes, sich andauernd wiederholendes Gesülze nicht langsam selber etwas schal und lau?
            Die gesamte Argumentation dieses rudimentären Gedankengebildes basiert doch lediglich auf ein paar vollkommen unbewiesenen, nie hinterfragten und willkürlich in den Raum gestellten Prämissen. Über fundierte Gegenbeweise wäre ich sehr dankbar:
            1. Es gibt nur noch Lügen- und Lückenpresse, alle Medien berichten denselben Mainstream
            2. Alle Medien und praktisch jeder veröffentlichende Journalist sind von der allmächtigen Bundesregierung, speziell von Frau Merkel gesteuert und haben ihre Unabhängigkeit komplett verloren
            3. Es gibt sog. „Gutmenschen“, die alles dürfen. Neutral und objektiv erscheindende Kommentare von Gutmenschen sind in Wirklichkeit „dunkeldeutsche“ Wut-, Hass- und Zornesäußerungen
            4. Die Grünen und die Linken sind die wahren Feinde der Gesellschaft, alles ehemalige RAF-Terroristen, -unterstützer oder -anwälte
            5. Abweichende Meinungen fallen nicht unter Meinungsfreiheit, sondern unter Gehirnwäsche

            Sehen Sie nicht, wie lächerlich das alles ist? Welcher „Gehirnwäsche“ Sie eigentlich unterliegen? Bitte zeigen Sie uns geneigten Lesern auf, aus welchen verschiedenen seriösen journalistischen Quellen Sie vielfältige Betrachtungsweisen beziehen und daraus Ihr differenziertes Meinungsbild aus These, Antithese und letztendlich Synthese schmieden!

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          Jana

          8. März 2018 22:00 at 22:00

          @Europäer: warum nehme ich als uellen bewusst die Welt und Berliner Zeitung????
          Genau weil Sie im Falle jeder anderer Quelle sagen es seine unseriöse Quellen die nur Lügen verbreiten – daher suche ich da bewusst soclhe Sachen heraus. Leute wie Sie würden andere Quellen sofort als Fake News abstempeln.

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            sabine

            9. März 2018 08:31 at 08:31

            „Zu Michael sagt“ Zitat: „andauernd wiederholendes Gesülze nicht langsam selber etwas schal und lau? …dieses rudimentären Gedankengebildes basiert …vollkommen unbewiesenen, nie hinterfragten und willkürlich in den Raum gestellten Prämissen.“
            Diese Worte sind weder objektiv, noch seriös. Sie nehmen da Urteil der Verdammung vorweg, und stellen dann halt noch Fragen, um Ihr fertiges Urteil zu untermauern. (Das kenn ich von den Grünen.) Um es modern zu sagen, hier ist ein politisch korrekter Wutbürger mit seinen Hasskommentaren.
            Nur kurz:
            „Es gibt nur noch Lügen- und Lückenpresse, alle Medien berichten denselben Mainstream“ Sagt niemand, oder können Sie das beweisen? Ich finde nur Aussagen wie „die Großen Medienkonglomerate“ und „oft wird in den Medien gelogen oder unterlassen.“ Wie es wirklich ist, kann jeder vergleichen. Warum sollen „wir“, die Achse des Bösen (auch so ein primitiver Sprachgebrauch der Gutmenschen), jemandem das beweisen? Man braucht nur 2 Augen und dahinter ein funktionierendes Gehirn.
            „Alle Medien und praktisch jeder veröffentlichende Journalist sind von der allmächtigen Bundesregierung, speziell von Frau Merkel gesteuert und haben ihre Unabhängigkeit komplett verloren“ Alle Medien? Jeder Journalist? Nein, ein von unbeugsamen Journalisten bevölkertes Netz hört nicht auf, den Qualitätsmedien Widerstand zu leisten. (Ironisch und frei nach Asterix). Natürlich ist das „Alle“ noch nie von irgendjemand Alternativem gesagt worden. Selbst Trump der Böse sagt, „die Großen bringen oft Fake“. Und so wird ein Schuh draus.
            Bekämpfen sie doch mal solche Aussagen, nicht ihre erfundenen? Oder möchten Sie das erst einmal von der Achse des Bösen bewiesen haben? Nur selber Essen macht stark.

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      Dieter G.

      8. März 2018 20:29 at 20:29

      Lool….zunächst mal zum Freund. Wer einem Fonds einen fünfstelligen Betrag zur Verfügung stellt und erwartet, innerhalb kürzester Zeit die wundersame Geldvermehrung einsammeln zu können, der hat nichts, aber auch gar nichts, begriffen. In einen Fonds investiert man auf viele Jahre, oder man managed sein Geld selbst.

      Zum Rest. Ja, ich bin mittlerweile auch gegen den Islam, weil er mit unserer Kultur nicht vereinbar ist. Und mal davon abgesehen, können die meisten Islamisten den Koran überhaupt nicht lesen, weil sie die hier verwendete Sprache nicht können. Es schreibt also ein Depp vom nächsten ab, und schreibt noch was dazu. Informationen dazu liefern z. B. die türkischen Verbände / Moscheen.

      Bitte mal ein objektives Beispiel bringen für eine frauenverachtende Aussage Trumps. Jetzt bitte nicht mit den Mädels kommen, die mit Trump für Kohle um die Ecke gezogen sind. Wenn Trump also ein Dummschwätzer ist, wo sind die objektiv nachvollziehbaren Aussagen? Jetzt bitte keine Übersetzungen oder getürkte Filmchen. Das er mal ordentlich einen raus gehauen hat, würde mich nicht wundern. Allerdings steht unser Schulz, das Merkel oder Nahles dem in keinster Weise nach.

      Und nein, ich habe mit der AfD nix zu tun, erlaube mir die Anmerkung, es ist eine rechtsstaatliche Partei. Falls der Vorwurf „Nazi“ kommen sollte, dann bitte konkret belegen, was ein solcher sein soll.

      Für Dich sollte man das Internet sperren. Man sieht ja was draus wird. Dummschwätzer halt ;-) (Sorry, musste sein)

      So, und was hat Dein sinnentleerter Kommentar jetzt für einen Mehrwert für eine Finanzseite, wo es letztendlich ums Geldverdienen geht? Genau, siehe vorherigen Absatz.

      Toi…toi…toi für den weiteren Lebensweg.

      Dieter

      • Avatar

        Europäer

        8. März 2018 21:30 at 21:30

        Zu „grab the pussy“-Donald gibt es die eine oder andere einschlägige Sammlung, hier mal aus dem Medien-Mainstream:

        http://www.rp-online.de/politik/ausland/us-wahlen/us-praesident-donald-trump-und-seine-frauenfeindlichen-macho-sprueche-iid-1.5297051

        Aber warum sollten bloß Frauen Ziel seiner Menschenfeindlichkeit sein? Wie wäre es etwa mit Behinderten?

        https://www.youtube.com/watch?v=EJKaEkLqGgs

        Oder Mexikaner, die – ganz pauschal – vergewaltigen und mit Drogen handeln?

        https://www.youtube.com/watch?v=TML2cApMueU

        „Dreckslochländer“ und was es dazu zu sagen gibt…

        https://www.youtube.com/watch?v=X86DhwFXHUE

        „Für Dich sollte man das Internet sperren.“ Ich zitiere dazu „Jana“ (s.o.): „Nun ist es so dass dort eine konträre Betrachtungsweise nicht mehr stattfindet – es gibt nur eine zugelassene Meinung – diferenzierte Betrachtungen sind de facto tot…“ Es soll also nun noch eine Meinung geben, nämlich die Ihrige. Pluralismus und Meinungsvielfalt? Tot! Typisch für illiberale verbohrte Foristen, die sinnentleerte Kommentare auf einer Finanzseite posten und es anderen verbieten wollen, gleiches zu tun. Sollte eine solche Geisteshaltung eines Tages zum überall gültigen Prinzip werden, brechen faschistische Zeiten an!

        • Avatar

          Jana

          8. März 2018 21:55 at 21:55

          Die AfD ist nicht die Partei des kleinen Mannes -das sind die anderen PArteien aber auch nicht – viele Neuwähler der AfD kommen teilweise von der linken Seite weil sie die Entwicklung der inneren Sicherheit mit Schrecken beobachten müssen. Was bringt denen selbst ein Staat mit bester Sozialer Sicherheit, wenn man mehr und mehr Angst haben muss in Großstädten abends noch rauszuegen – diese Entwicklung steht in Zusammenhang mit Merkels Migrationspolitik. Und wie sie selber auch gesagt hat: sie sieht nicht was sie anders machen sollte. Deutschland hat invielen Bereichen die Kontrolle verloren. Und ein Baustein die Sicherheit wiederzufinden wäre es, die Grenzen zu kontrollieren respektive zu wissen wer in diesem Land ist. Der Typ der mit LKW über den Weihnachtsmarkt in Berlin gefahren ist hatte hier 14 Identitäten hier – da muss man doch mal Fragen wie viel Kontrolle der Staat überhaupt noch hat. Was bringt den Opfern der Anschläge die beste soziale Sicherung bitte? Nichts. Begreifen Sie das?
          Warum sind denn die Verkäufe von Pfferspray und Kleinwaffen so stark angestiegen bitte? Weil es einen absoluten Kontrollverlust im Bereich Sicherheit gibt – und die Altparteien sind nicht gewollt das wieder gerade zu rücken.
          http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/anis-amri-ralf-jeager-berlin-anschlag

          • Avatar

            Europäer

            8. März 2018 22:24 at 22:24

            Wenn Behörden sträflich versagen, sind natürlich nur jene hunderttausende Flüchtlinge Schuld, die unbescholten im Land leben… Wie nennt man das? Sündenbock-Mentalität vielleicht? Alice Weidel hat schon die nächsten Sündenböcke ausgemacht: Sinti und Roma. Bei Andre Poggenburg sind es die Türken. Björn Höcke assoziiert ein Gedenken an jüdische Nazi-Opfer mit einem „Denkmal der Schande“. Und alle versuchen zu relativieren oder abzustreiten. Erkennen Sie den Mechanismus dahinter? Angst, Vereinfachung, Hass, Ausgrenzung, Agitation, und zwar immer zu Lasten der Schwächsten und/oder Minderheiten. Kommt uns doch irgendwie bekannt vor. Begreifen Sie das?

      • Avatar

        Michael

        8. März 2018 21:47 at 21:47

        @Dieter G., sorry, aber primitiver geht es wohl nicht mehr?
        Für Dich sollte man das Internet sperren. Man sieht ja was draus wird. Dummschwätzer halt ? (Sorry, musste sein).
        So, und was hat Dein sinnentleerter Kommentar jetzt für einen Mehrwert für eine Finanzseite, wo es letztendlich ums Geldverdienen geht? Genau, siehe vorherigen Absatz
        .
        Warum soll man für denkende Menschen mit gesundem Menschenverstand das freie Internet sperren, während Primaten mit hohlen Textbausteinen auf alles antworten dürfen?
        Und welchen Mehrwert haben die sensationellen Kommentare von Jana und Konsorten für eine Finanzseite, die bei jedem x-beliebigen Thema normalerweise spätestens im zweiten Satz auf die Rundfunkgebühren umschwenken? Oder Ihre eigenen Kommentare, die sich praktisch nie auf Finanzmärkte oder Geldverdienen beziehen, sondern immer überheblich und unverschämt ausfallen, wie dieser hier. Und nur darauf abzielen, andere Kommentatoren zu beleidigen, herabzuwürdigen und zu diskreditieren?

      • Avatar

        Europäer

        8. März 2018 21:58 at 21:58

        P.S.: Fakten, und zwar nicht die „alternativen“, können sehr unbequem sein. Zu „The Donald“ und zur AfD. Klar, dem Trump kann man eines Tages einen Crash in die Schuhe schieben… weil er dafür weder mitverantwortlich noch irgendein Auslöser sein wird…

        https://www.heise.de/tp/features/Trump-Ich-bin-der-Koenig-der-Schulden-3960396.html

        https://www.heise.de/tp/features/AfD-Die-Masken-fallen-3830717.html

    • Avatar

      SchwarzWeiß

      8. März 2018 21:57 at 21:57

      Weder an der Börse noch bei Fonds wird zum Ein-oder Aussteigen geklingelt. Alte Börsenweisheit, deshalb spekuliere ich nur, wenn ich auf mein Geld böse bin.

  2. Avatar

    fran scheuer

    8. März 2018 18:19 at 18:19

    Bei aller Kritik- ich kann gut verstehen,wenn jemand schlechte Erfahrungen gemacht hat und manche Kritik hat auch seine Berechtigung
    Es geht hier aber nur um einen einfachen Denkansatz,denn außnahmslos alle
    Politiker sind bestimmt nicht die eigentlichen Entscheider und man kann alle persönlichen charakterlichen Schwächen als Instrument nutzen.

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Exporte: Zweite Corona-Welle verschlechtert die gute Laune

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Containerschiff im Hamburger Hafen

Die Konjunktur in China hat sich schnell und kräftig erholt, was den deutschen Exporteuren hilft. Aber die globale Abschwächung durch die nun laufende zweite Corona-Welle dämpft die Laune der deutschen Industrie. Ganz aktuell sieht man das an den Erwartungen für deutsche Exporte. Die Exporterwartungen des ifo-Instituts sinken für den Monat Oktober von +10,3 auf +6,6 Punkte. Im April waren es im Tief -49,2 Punkte (Verlauf sichtbar im Chart).

Grafik zeigt Erwartungen an deutsche Exporte

Hier weitere Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Die weltweitsteigenden Infektionszahlen bereiten der Exportwirtschaft zunehmend Sorgen. Mit rückläufigen Exporten rechnen die Nahrungs- und Getränkeindustrie. Auch die Hersteller von Textilien und Bekleidung sind gegenwärtig nicht glücklich mit der Entwicklung auf ihren Auslandsmärkten. Dagegen verzeichneten die Exporterwartungen bei den Herstellern von elektronischen und optischen Geräten einen deutlichen Sprung nach oben. Auch die chemische Industrie geht von steigenden Auslandsumsätzen aus. Der Indikator stieg auf den höchsten Stand seit Dezember 2018.

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Gastronomie-Krise: Harte Fakten, weniger Insolvenzen, großes Problem

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Umgedrehtes Glas

Es ist kein Geheimnis. Die Gastronomie ist zusammen mit anderen Branchen wie Reisebüros, Airlines, Solo-Selbständigen uvm von der Coronakrise brutal getroffen worden, frontal und mit voller Wucht. Für den Zeitraum März bis August hat das Statistische Bundesamt heute harte Fakten für die Gastronomie geliefert. Der Umsatz der Branche lag im Vergleich zu März bis August 2019 um 40,5 Prozent tiefer. Man überlege sich das Mal. 40 Prozent weniger Umsatz in so einem großen Vergleichszeitraum. Das kann doch eigentlich kein Unternehmer überleben.

Hinzu kommt, was inzwischen auch kein Geheimnis mehr ist, dass die Insolvenzen in Deutschland in den letzten Monaten deutlich geringer ausfielen als im Vorjahr. Dies lag einerseits an Finanzhilfen des Staates und am Kurzarbeitergeld. Aber vor allem lag es an der großen staatlich genehmigten Insolvenzverschleppung. Bis vor Kurzem war die Insolvenzantragspflicht nämlich seit März ausgesetzt. Nun aber dürften ab Oktober und ab Januar die Insolvenzzahlen vermutlich deutlich ansteigen. Zitat von den Statistikern:

Von März bis Juli 2020 meldeten in dieser Branche 753 Unternehmen Insolvenz an – das waren 126 weniger als im Vorjahreszeitraum und 135 weniger als von März bis Juli 2018. Ein Grund dafür ist, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen zum 1. März 2020 ausgesetzt wurde, was über alle Wirtschaftszweige hinweg zu einem Rückgang der Insolvenzen führte. Im Juli 2020 beantragten bundesweit 146 Gastronomie-Unternehmen Insolvenz, das waren 16,1 % weniger als im Juli 2019. Dieser Rückgang entspricht der Gesamtentwicklung: Insgesamt wurden im Juli 2020 in Deutschland 16,7 % weniger Insolvenzen angemeldet als im Vorjahresmonat.

Grafik zeigt Umsätze in der Gastronomie in der Coronakrise

Unsere Meinung dazu: Die Charts zeigen eine spürbare Erholung in der Gastronomie. Der größte Teil des Tals ist für einige Bereiche der Branche demnach durchschritten. Selbst wenn man annehmen würde, dass von nun an die Umsätze in der Gastronomie wieder laufen wie früher, ist für die breite Öffentlichkeit unsichtbar ein Riesenproblem für die Branche entstanden. Oft wurden Bankkredite und Ladenmieten gestundet. Sie müssen nun zusätzlich zu den wieder aufgenommenen monatlichen Zahlungen nachgezahlt werden. Und im Zuge der Krise haben viele Unternehmer Kredite in aufgenommen. Das bedeutet: Selbst wenn die Umsätze wieder laufen sollten, wäre die monatliche Kostenbelastung für viele Betriebe deutlich höher als vor der Krise, und für viele Unternehmer ist das wohl dauerhaft nicht tragbar. Eine auf mehrere Quartale ausgedehnte Pleitewelle könnte folgen, und das nicht nur in der Gastronomie.

Weitere Details zu Umsatzrückgängen in der Gastronomie von den Statistikern im Wortlaut:

Innerhalb der Gastronomie besonders stark betroffen waren all jene Lokale, die ihr Geld mit dem Ausschank von Getränken verdienen: In dieser Sparte fiel der Umsatz von März bis August 2020 um 45,5 % geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Dagegen konnten Restaurants, Gaststätten und Imbisslokale offenbar mit Lieferdiensten und Ab-Haus-Verkäufen einen Teil des Gästeschwunds kompensieren: Hier lagen die Umsätze von März bis August 2020 um 29,3 % unter denen des Vorjahreszeitraums (Caterer: -42,1 %).

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Allgemein

Wie die Entwicklungsländer versuchen die Krise zu überleben

Hannes Zipfel

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Coronakrise sorgt in Entwicklungsländern für immense Probleme

Viele Schwellenländer standen bereits vor dem Ausbruch der Pandemie vor großen finanziellen Problemen. Einige von ihnen waren bereits unmittelbar vom Staatsbankrott bedroht. Wie gehen die Entwicklungsländer mit der Zusatzbelastung durch die Corona-Krise um, trotz bereits zum Teil überbordender Schuldenstände und weniger effizienter Staatsstrukturen und Sozialsysteme? Können sie die Krise finanziell überhaupt überleben oder lösen sie eine globale Pleitewelle bei Staaten aus?

Lage der Entwicklungsländer spitzt sich zu

Momentan schauen in Zeiten der Pandemie die westlichen Ökonomen vor allem auf die Entwicklungen vor der eigenen Haustür. Doch gerade das stark vom Export abhängige Deutschland sollte auch die Entwicklungen jenseits der Hauptabsatzmärkte Europa und USA im Auge behalten. Der Wachstumsbeitrag der Entwicklungsländer für die Weltwirtschaft betrug bislang immerhin drei Viertel des globalen Gesamtwachstums. Dieser Trend soll sich laut dem Analysehaus Ashmore und dem IWF auch in Zukunft fortsetzen (Daten aus 2019). Doch dazu müssen die Schwellenländer zunächst die Pandemie ökonomisch und gesellschaftlich überleben.

Grafik zeigt globalen Wachstumsbeitrag der Entwicklungsländer

Wuchsen die Ökonomien der als Schwellenländer eingestuften Staaten in den letzten 20 Jahren durchschnittlich um 5,9 Prozent pro Jahr, so droht ihnen im Jahr 2020 die erste Rezession mit einer wirtschaftlichen Kontraktion in Höhe von durchschnittlich 3,3 Prozent. Davon geht der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner aktuellen Publikation „Emerging And Frontier Markets: Policy Tools In Times Of Financial Stress“ aus. Doch es könnte noch viel schlimmer kommen, wenn sich die Konjunkturlage im Zuge wirtschaftlicher Einschränkungen durch die Pandemie nochmals verschlechtert und bereits jetzt stark geschwächte Länder weitere Belastungen verkraften müssen.

Besonders Staaten wie Venezuela, Argentinien, Pakistan, die Türkei, Chile, Indien etc. haben jetzt schon massive wirtschaftliche Probleme bis hin zu Währungskrisen und der teilweisen Zahlungsunfähigkeit zu meistern. Am Anfang der Pandemie hatte eine beispiellose Kapitalflucht eingesetzt, bei der innerhalb kürzester Zeit über 100 Milliarden US-Dollar von internationalen Investoren aus Schwellenländern abgezogen wurden. Die Situation war von der Dimension her damit bereits im Frühling 2020 dramatischer als während der Weltfinanzkrise. Länder wie Argentinien, die Ukraine und Chile gerieten an den Rand des Staatsbankrotts. Und so könnte die sich mit der Pandemie weiter ausbreitende Rezession lediglich der Vorbote einer neuen Schwellenländerkrise sein.

Ein globales Problem

Die Budgets und logistischen Möglichkeiten zur Stützung der heimischen Wirtschaft, zur Gesundheitsversorgung und zur Aufrechterhaltung sozialer Mindeststandards sind im Gegensatz zu den entwickelten Volkswirtschaften in den Schwellenländern deutlich geringer ausgeprägt und damit anfälliger für Krisen. Selbst der Kollaps einzelner Entwicklungsländer ist nicht mehr auszuschließen (Failed States).

Wird diese Entwicklung zum Massenphänomen, bekommen auch die Industrieländer ernste Probleme. Dabei geht es nicht nur um die finanzielle Kosten, die über die Anteile der Industriestaaten an der Weltbank und dem IWF in Form von Nothilfen oder Kreditstundungen gewährt werden, sondern auch um massive Migrationsbewegungen, die sich längst in Gang gesetzt haben und zu gesellschaftliche Spannungen führen können. So sind allein wegen der sich weiter zuspitzenden humanitären Katastrophe in Venezuela ca. 4,8 Millionen Menschen oder 15,6 Prozent der Gesamtbevölkerung seit 2016 aus dem Land geflohen. Diese Massenbewegung, auch bekannt als Bolivarian diaspora, wirkt sich auch auf die Aufnahmeländer belastend aus.

Dabei ist Venezuela alles andere als ein Einzelfall: Laut der UNO Flüchtlingshilfe waren noch nie so viele Menschen wie heute auf der Flucht vor Armut und bewaffneten Konflikten. Ende 2019 lag die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht waren, bei knapp 80 Millionen – mehr als ein Prozent der Weltbevölkerung. Im Vergleich zum Vorjahr waren das fast neun Millionen Menschen mehr. Seit 2010 hat sich die Zahl der Menschen auf der Flucht verdoppelt. Für das kommende Jahr wird mit einer deutlichen Intensivierung der globalen Fluchtbewegung in Folge steigender Armut gerechnet. Für die Entwicklungsländer und vor allem für ehemalige Kriegsgebiete wie Syrien bedeutet dies, dass für den Wiederaufbau und für die Erwirtschaftung von Wohlstand und Steuereinnahmen dringend benötigte Menschen dauerhaft verloren gehen.

Maßnahmen gegen den Kontrollverlust in den Entwicklungsländern

Der IWF und die Weltbank haben bereits im April Mittel mobilisiert, um die Corona-Folgen für die Entwicklungsländer abzufedern. Dadurch sind zunächst die akuten Zahlungsbilanzprobleme vieler ärmerer Länder abgemildert worden. Doch das war lange vor der zweiten Corona-Welle. Im Sommer war es durch Notkredite des IWF in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar, die in Rekordgeschwindigkeit ausgezahlt wurden, noch gelungen, den sofortigen finanziellen Kollaps der Entwicklungsländer abzuwenden.

Zusätzlich zu den Notfallmaßnahmen des IWF hatten die G20-Staaten ein Schuldenmoratorium für die ärmsten 43 Entwicklungsländer beschlossen. Laut Weltbank sorgt diese Maßnahme in den betroffenen Staaten für eine Entlastung beim Schuldendienst von 11,5 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr. Nun ist in Anbetracht der zweiten Corona-Welle bei den G-20-Staaten bereits eine Verlängerung des Schuldenmoratoriums bis Mitte 2021 im Gespräch. Doch auch das könnte nicht reichen, wenn die Pandemie und deren ökonomische Folgen den nach wie vor recht optimistischen Prognosen der IWF-Ökonomen folgen.

Geld spielt keine Rolle

Auch der am 27. Dezember 1945 gegründeten IWF war in seiner 75-jährigen Geschichte bisher noch nie mit einer derartigen Krise globalen Ausmaßes konfrontiert. Und so fordert die Direktorin dieser supranationalen Institution, Kristalina Georgieva, das Vermögen des Fonds von einer Billion Euro auf 2 Billionen Euro zu verdoppeln, da andernfalls im Zuge einer zweiten oder sogar dritten Corona-Welle dem Fonds die Mittel auszugehen drohen.

Doch woher kommt das Geld des Internationalen Währungsfonds (IWF)? Zum einen kann der IWF sogenannte Sonderziehungsrechte vergeben, die nichts anderes als Buchkredite der Institution an seine Mitglieder darstellen. Zum anderen kommt Geld (und Gold) über Quotenregelungen direkt von den Mitgliedsstaaten, die zu den Nettozahlern gehören, wie z B. Deutschland oder die USA. Diese Staaten müssen sich gleichwohl für die Zahlung dieser gigantischen Summen selbst zusätzlich verschulden. Da der private Kapitalmarkt diese Schuldenmassen zu für die Schuldner tragfähigen Zinsen nicht mehr schultern kann, springen die Notenbanken ein und drucken das Geld (digital).

Nichts anderes tun aktuell auch die Zentralbanken vieler Entwicklungsländer, um ihre Staaten flüssig zu halten. Da dies bei Staaten mit ohnehin schwachen Währungen gleichwohl gefährlich ist und schnell zu einem Kollaps des Außenwertes der Währung führen kann, müssen die Geldpolitiker der Schwellen- und Entwicklungsländer andere Wege zur Unterstützung der Wirtschaft und des Staates gehen.

Nahezu alle Zentralbanken senkten daher zunächst die Zinssätze. Die größten Notenbanken intervenierten an den Devisenmärkten, entweder mit eigenen Reserven oder mit Geldern des IWF bzw. US-Dollar-SWAP-Linien der US-Notenbank Fed. Etwa die Hälfte der Institute senkte die Mindestreserveanforderungen für Banken, um das Finanzsystem liquide zu halten und die Kreditbedingungen zu lockert. Rund 20 Zentralbanken der Entwicklungsländer haben zum ersten Mal überhaupt quantitative Lockerungen vorgenommen (Geldmengenausweitung), um Staats- und Privatschulden am Sekundärmarkt zu erwerben, die sonst keine Käufer mehr fanden.

Die Folgende Grafik zeigt sehr anschaulich, dass anders als in den Industrieländern mit vermeintlich starken Währungen die Notenbanken der Entwicklungsländer primär über qualitative Maßnahmen agierten. Aber nicht aus purer Vernunft, sondern weil ihnen schlicht und einfach das Privileg der momentan noch konsequenzlosen Gelddruckens in beliebiger Höhe verwehrt ist. Daher ist es nur fair, dass Staaten wie die USA oder Länder der Eurozone ihre Geldschöpfungsprivilege im Interesse der durch die Pandemie in Existenznöte geratenen Entwicklungsländer einsetzen.

Grafik zeigt Unterstützung der Notenbanken

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