Haben Sie es die letzten Tage auch gelesen? Laut DIW-Chef Marcel Fratzscher wandern Unternehmen mit ihren Investitionen massenweise ins Ausland ab, wegen dem Klimawandel! Aber eine wichtige Umfrage in der Industrie, auf die er sich bezieht, spricht gar nicht von Klimarisiken als Grund, sondern nur von hohen Energiepreisen! Wir führen hier eine klare Dokumentation an, dass Fratzscher das Wort „Klimarisiken“ als Grund einfach hinzugefügt hat. Mehrere Medien berichteten es ab dem 11. Juli: DIW-Chef Marcel Fratzscher hatte eine neue erstaunliche Theorie entwickelt, warum Unternehmen Investitionen ins Ausland verlagern. Der Klimawandel sei schuld. Mal wieder eine fast schon unglaubliche Behauptung vom guten Herrn Fratzscher.
DIW-Fratzscher und die „Klimagründe“ – die gab es gar nicht
Aber von Anfang an. Wie sicherlich viele andere Leser, las auch ich aufmerksam die neuesten „hochinteressanten“ Aussagen von Dr. Marcel Fratzscher, Chefs des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Am 11. Juli veröffentlichte er einen identischen Text bei ZEIT und auf der DIW-Webseite, mit dem Titel „Die unterschätzte Bedrohung für die deutsche Industrie“. Eine große Bedrohung für die deutsche Industrie werde übersehen, nämlich der Klimawandel. Nicht die Energiewende gefährdet laut Fratzscher die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland, sondern „die wirtschaftlichen Folgen der Erderwärmung“ und immer häufigerer Extremwetterlagen. Seine These ist also, dass vor allem der Klimawandel den deutschen Industriebetrieben Probleme bereitet. Daraus ließe sich natürlich die Argumentationsgrundlage schaffen, dass mehr statt weniger Klimaschutz-Maßnahmen umgesetzt werden müssten, und dass noch mehr grüne Regularien die Industrie eher schützen statt abwürgen.
Dazu hat Marcel Fratzscher in seinem Text verschiedene Argumente und auch Quellen angeführt, die seine Argumentation untermauern sollen. Dabei fiel mir ein Satz sofort ins Auge:
„Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft haben 47 Prozent der befragten Industriebetriebe Investitionen wegen Klimarisiken verschoben oder ins Ausland verlagert.“
Das konnte ich kaum glauben. Fast die Hälfte der deutschen Unternehmen haben aus diesem Grund Investitionen verlagert? Wirklich? Das wollte ich mir genauer anschauen. Also fragte ich bei der Originalquelle nach, beim dort genannten Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Und siehe da, das IW hatte diese Aussage gar nicht getätigt. Zitat von der IW-Pressestelle am nächsten Tag an unsere Reaktion: „Wir haben gestern länger recherchiert und konnten die Zahl in unseren Publikationen nicht finden. Vielleicht kontaktieren Sie Herrn Fratzscher direkt.“
Hier der Screenshot der ersten Version des Textes von Herrn Fratzscher:
Daraufhin fragte ich direkt beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) nach, dem Herr Fratzscher vorsteht. Die Antwort des DIW auf meinen Hinweis, dass diese Aussage von IW nie getätigt wurde: „Vermutlich haben Sie es bereits gesehen, aber bei Zeit Online und auf unserer Website ist die Kolumne inzwischen geändert. Leider enthielt die vorherige Version eine falsche Referenz zum IW Köln.“
Nachdem das DIW aufgrund unserer Nachfrage den Text änderte, stand dort ab dem 15. Juli ein neuer Verweis auf die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) als Quelle. Diese Umfragedaten mit Bezug auf Klimagründe für die Industrie-Abwanderung sollten also in Wirklichkeit vom DIHK stammen, aus August 2024. Bei der ZEIT und beim DIW stand dann also geschrieben:
„Laut einer Umfrage des DIHK haben 47 Prozent der befragten Industriebetriebe Investitionen wegen Klimarisiken verschoben oder ins Ausland verlagert.“
Also machte ich mich im Text des DIHK auf die Suche nach dieser Aussage. Der Titel des DIHK-Textes lautete „Energieprobleme verfestigen Abwanderungstendenzen“. In der Tat hatte der DIHK eine Umfrage unter Industriebetrieben durchgeführt. Dort schrieb man aber:
„Aktuell erwägen vier von zehn Industriebetrieben, ihre Produktion am Standort Deutschland wegen der Energiesituation einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern.“
Herr Fratzscher schrieb in seinem Text, dass die Verlagerung wegen Klimarisiken stattfindet. Aber die Originalquelle DIHK, auf die er sich beruft, spricht nicht von Klimarisiken, sondern von zu hohen Energiepreisen als Grund für die Abwanderung. Kein Wort war davon zu lesen, dass Klimarisiken, Klimawandel oder Ähnliches einen Grund für die Abwanderung der Industrie darstellen. Das DIHK schreibt sogar explizit von hohen Stromkosten als Problem: „Die hohen Energiepreise beeinträchtigen auch die Investitionstätigkeiten der Unternehmen und damit deren Innovationsfähigkeit. So geben mehr als ein Drittel der Industriebetriebe an, wegen der hohen Energiepreise aktuell weniger in betriebliche Kernprozesse investieren zu können.“
Damit konfrontierte ich das DIW. Warum führte Herr Fratzscher Klimagründe für die Abwanderung von Investitionen ins Ausland an, wo doch die Originalquelle davon gar nicht gesprochen hatte? Zumal es in sich unschlüssig ist: Denn falls Industriebetriebe in Deutschland unter dem Klimawandel leiden, wäre es denn mit dem Klimawandel in Polen, in China oder in Indien nicht genau so schlimm? Oder hört das schlimme Klima an den deutschen Staatsgrenzen etwa auf? Warum deswegen also auswandern?
Aber gut, ich fragte geduldig wieder beim DIW an. Die Antwort des DIW, warum Herr Fratzscher eine Quelle mit Klimagründen zitierte, obwohl die Quelle (DIHK) davon gar nicht sprach: „Herr Fratzscher hält den Satz und die Formulierung so für absolut richtig und zutreffend, zumal auch der nächste Satz noch ergänzend heißt: „Das schwindende Vertrauen in den Standort Deutschland ist damit nicht allein auf hohe Energiepreise oder Regulierung zurückzuführen, sondern ebenso auf das Ausbleiben einer entschlossenen Anpassung an ökologische Realitäten.“
Auf meine erneute Nachfrage an das DIW, dass Fratzscher´s Bezug auf Klimagründe beim DIHK gar nicht genannt wird, die Antwort vom DIW: „Das ist seine Interpretation.“
Daraufhin hakte ich nochmal nach beim DIW, und schrieb folgendes: „Es gibt also keine Grundlage im DIHK-Text für seine Aussage, und er hat den Text allgemein interpretiert? Es müsste doch zumindest ansatzweise oder in Andeutungen DIHK-Aussagen zu diesen 40 % geben, die als Grundlage für seinen Verweis auf das DIHK dienen? Sonst müsste ich annehmen, dass er sich diese Zahl einfach nur ausgedacht hat? Ich bitte um eine Klarstellung.“
Daraufhin die finale Antwort des DIW:
Das war eine missverständliche Darstellung von unserer Seite, die wir zu entschuldigen bitten. Wir lassen den Satz von Zeit online ändern in „Laut einer Umfrage des DIHK erwägen 40 Prozent der deutschen Industriebetriebe, Investitionen wegen hoher Energiekosten ins Ausland zu verlagern“ und streichen den Zusatz zu den Klimarisiken.
Und so steht es nun als aktuellste Version auf den Webseiten bei ZEIT und DIW. Die Klimarisiken kommen als Grund nicht mehr vor. Damit hat das DIW endgültig bestätigt: Die Aussage von Herr Fratzscher, dass 47 (oder 40) Prozent der befragten Industriebetriebe Investitionen wegen Klimarisiken verschoben oder ins Ausland verlagert haben, ist falsch. Auch schrieb Fratzscher in seiner ersten Version davon, dass die Unternehmen bereits verlagert haben. Nun aber wird die DIHK auch dahin gehend korrekt zitiert, wonach 40 % der Firmen erwägen abzuwandern. Ein gewaltiger Unterschied!
Also: Die Studie des DIHK gibt es zwar, auch erwägen massenweise Firmen Investitionen ins Ausland verlagern. Aber die Erzählung von Herrn Fratzscher, dass der Klimawandel daran schuld sei, hat es beim DIHK gar nicht gegeben. Nun sind wir keine Juristen. Also bewerten Sie als Leser gerne selbst: Hat Marcel Fratzscher hier eine falsche Aussage getätigt, um ein Klima-Narrativ zu untermauern? Hinzugedichtet, oder war es nur ein bedauerlicher Fehler? Aber wie kann so etwas laut DIW einfach nur eine „missverständliche Darstellung“ sein?
Kommentar
Immer wenn man denkt, Marcel Fratzscher könne nicht noch einen draufstehen, wird man eines Besseren belehrt. Dass Marcel Fratzscher von links-grüner Seite all zu gern gesehene Studien und Aussagen liefert (nett ausgedrückt), ist ein offenes Geheimnis. Die FAZ bezeichnete ihn im Jahr 2017 als Claquer (Beifallklatscher) der SPD. Auch wir haben ihn seit Jahren kritisch begleitet. So behauptete Fratzscher zum Beispiel im November 2024, ein Inflationsrate von 4 Prozent sei „wirtschaftlich nicht schlechter als eine von zwei Prozent“. 2021 sprach er im Nachgang der Coronakrise von „Willkommener grüne Inflation“. Klagen über gestiegene Energiepreise führten in die Irre, denn klimaschädigendes Verhalten von Unternehmen und Menschen müsse teurer werden, so Marcel Fratzscher.
Und jüngst der neueste „Sensationsvorschlag“ aus dem Hause DIW, der „Boomer Soli„. Rentner die etwas mehr bekommen, sollen einen Teil abgeben für Rentner, die weniger bekommen – obwohl die Rentner diese Auszahlungsansprüche über Jahrzehnte hinweg erarbeitet und unendlich viele Steuern gezahlt haben. Das große Lied der Umverteilung – genau das richtige Lied für SPD, Grüne und Linke.
Jetzt aber erreicht Marcel Fratzscher sozusagen eine neue Eskalationsstufe in seinem „Wirken“. Ist das noch Wirtschaftsforschung, oder eher Kampagne zur Bestätigung des eigenen Weltbilds? Wenn Hitze, Dürre etc wirklich die Wirtschaft beeinträchtigen, dann würde das ja genau so zutreffen auf Firmen, die hier dicht machen und in Polen oder China die Fabrik neu eröffnen. Dort würde der Klimawandel die Unternehmen doch genau so negativ beeinflussen. Also warum dann der Umzug ins Ausland aus Klimagründen? Wie gesagt: Hört der schlechte Klimawandel etwa an der deutschen Staatsgrenze auf, und im Ausland ist ganz viel gutes Klima? Abgesehen davon: Fratzscher sägt mit seinem jüngsten Verhalten weiter an seiner Reputation, die eh schon ziemlich ramponiert ist.
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Es sind die politisch vorsätzlich herbeigeführten Kosten ,sosnt gar nix . Die Sozialisten sind dann am Ende,wenn ihnen das Geld anderer Leute ausgeht.
Sie verars……… euch ………..allle
Euer Artikel ist noch zu nett geschrieben.
Die Gründe sind ja genau das Gegenteil von Klimarisiken, nämlich zu grüne Politik.
Moin, moin,
der Kerl und die anderen Links-Grünen-Realitätsverweigerer spielen mit unserem Geld. Sie spielen mit unseren Unternehmen. Unternehmen und Unternehmer sind die Juwelen einer Nation. Sie erwirtschaften das Geld, dass in Löhne und Gehälter fließt, dass in die Sozialkassen etc. fließt Wer daran Hand anlegt gehört nach Nürnberg.
Irgendwann ist auch für die BRD Ende im Gelände. Ein Blick in die Zukunft der BRD gewünscht? Gerne, schauen wir uns die 1920 Jahre an. Freikorps gegen Rote und dann die Folgen in den 1930er Jahren.
Fazit: Die Stunde Null muss her und zwar schnell. Erst danach (nicht vorher) wird die BRD einen Neustart machen können. Links-Grün gehört verboten oder es droht der Untergang in Schritten.
Zustimmung. Die gegenwärtige Politik ist mindestens grob fahrlässig, der Führung muss man leider klar Vorsatz unterstellen.
Und bei „Nürnberg“ bin ich seit Corona. Da ändere ich meine Meinung auch nicht. Das muss aufgeräumt werden.
Fake News. Mehr ist da nicht zu sagen. Konsequenzen natürlich keine.
Da kommt dann meine Idee vom Grundgehalt bei gleichzeitigem Einsparen von überflüssigen Jobs. Die würde man leicht finden. Die, diecam besten bezahlt sind. Gilt in abgeschwächter Form auch in der Privatwirtschaft.
Ich kann mich leider nicht erinnern, jemals von Hr. Fratscher etwas intelligentes gelesen zu haben. Solche Aussagen sind typisch für ihn – das ganze DIW könnte man gut einsparen
Da kann man nur froh sein, dass in Frankreich, Polen, Ungarn und der Schweiz nicht so ein scheiß Klima ist, wie in Dummland. Wir können ja froh sein, wenn wir morgen noch Wetter haben.
Wer bezahlt eigentlich diese tollen Kontraindikator?
Schon mal Chatgpt.com gefragt, was der zukünftige Nobel-Preisträger an Geld bekommt? Ich zitiere mal aus der Antwort: „Position: Als Direktor eines renommierten Forschungsinstituts wie dem DIW hat Fratzscher eine verantwortungsvolle Rolle, die ein entsprechendes Gehalt rechtfertigt.“ – Ich lach mich scheckig :-)
Die Höhe darf jeder selbst erfragen. Wir leben in einer Clownswelt und sie zeigen uns jeden Tag aufs Neue, dass es so ist.
Mit der Brechstange – aufgrund der nicht erreichbaren Mehrheiten mit demokratischen Mitteln – treibt die politische Linke die Bevölkerung in die Verarmung , um dadurch Zustimmung für sozialistisch-totalitäre Verhältnisse zu erzwingen. Dazu passt die Massenimmigration vom 90% Analphabeten, die über Generationen keine wirtschaftliche Perspektive außer dem Staat haben. Dazu passt der Green Deal von UvdL und die grüne Agenda von Lagarde- alles auch nur Vorwände in grüner Tarnung, um Unternehmen abhängig zu machen. Es dürfte ein Drittel der der ethnisch-kulturellen deutschen Bevölkerung sein, die vom totalitären Sozialismus nach DDR-Muster die Nutznieser sind – Versager, Faulenzer, bildungsschwach, psychisch labil, geplagt von Neidkompexen..Es liegt an den 2/3 der Bevölkerung, dem sich endlich aktiv entgegen zu stemmen.
„Dazu passt die Massenimmigration vom 90% Analphabeten“
Wie kommen sie darauf? Quelle?
„aufgrund der nicht erreichbaren Mehrheiten mit demokratischen Mitteln – treibt die politische Linke“
Wir hatten doch erst eine SPD, Grüne, FDP Regierung. Das war ja sehr links. Es wurde somit mit demokratischen Mitteln bereits erreicht. Oder meinen sie noch viel weiter Links mit Linke und BSW (irgendwie links und rechts)?
Leider ist die Politik grottenschlecht in Deutschland. Seit langer Zeit haben die nichts mehr richtig gut hinbekommen. Die Energiewende hätte seit Jahren kräftig angepasst und optimiert werden müssen. Aber da kommt einfach nichts…
Haben andere Länder keine „Klimarisiken“?
Wer jetzt noch in Deutschland oder in der EU investiert, kann den Knall nicht gehört haben.
Ich bin mal gespannt, wie lange das die Menschen (etwa 15 Millionen) noch mitmachen, die das Geld erarbeiten müssen. Und auch die Menschen, die für den Schuldenberg so lange noch die Zinsen erarbeiten müssen, bis mit einen „Neustart“ alle Schulden und Vermögen auf Null gesetzt werden müssen.
Wer sowieso nichts hat, dem wird ein Neustart nichts ausmachen. Wer noch Vermögen hat, sollte es soweit wie möglich außerhalb der EU parken, einlagern oder anlegen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Gut, dass es keine Klimarisiken gibt. Keine Ahrtal-Katastrophe, keine Überschwemmungen im letzten Jahr mit Schäden von ein paar Milliarden Euro. Oder Sturmfluten, die höher auflaufen und deswegen für Millionen Deiche erhöht werden. Hinter den Deichen lebt ja auch niemand, den man schützen müsste – so wie eine Großstadt. Naja, wenn da Hamburg liegen würde – aber die liegt ja bekanntlich mitten im Binnenland, weit entfernt von der Küste.
Und gut, dass das in anderen Ländern auch so ist. Wie China zum Beispiel – wo die Taifune häufiger auftreten und sich langsamer über das Wasser ziehen. Mehr Regenfälle, häufigere Hitzewellen…
Gut, dass so etwas nur in Märchen stattfindet. Und nicht in der Realität von Helmut.
Der sitzt in Spanien – und damit in dem Land, das den Klimawandel im Zeitraffer erlebt.
Helmut, wie viel dummes Zeug laberst du eigentlich jeden Tag?
@Klimaverweigerer:
Du hast die Problematik leider gar nicht verstanden – schon erkennbar an Deinem Nickname.
Aber das macht nichts, zum Glück denken die meisten wie Helmut !
Hallo @ Cashburner
Das Problem ist, dass nicht so viele Menschen denken wie ich.
Sie lassen sich lieber für dumm verkaufen und das Geld wegen dieser Klima-Hysterie aus der Tasche ziehen.
Ja- es wird wärmer, aber das war seit Millionen von Jahren so.
Die Spannbreite liegt zwischen einer vollkommen vereisten Erde und der „grünen Hölle“ mit etwa 10 x mehr CO2 in der Luft, als die Dinosaurier lebten, denn CO2 ist Dünger für Pflanzen.
Allerdings bin ich auch dafür, dass so wenig fossile Rohstoffe verbrannt werden wie möglich, denn dafür sind sie viel zu kostbar; aber das kann anders erreicht werden.
Nur- Wohlstand, ohne hohen Energieverbrauch, gibt es nirgendwo auf der Welt.
Jetzt belastet mich die Klima-Hysterie in Deutschland hier in Spanien Gott sei Dank nicht.
Wir haben sehr billigen Strom.
Und wenn jetzt im Sommer die Klimaanlage in der Nacht im Schlafzimmer läuft, dann kostet das (dank Nachtstromtarif) nur wenige Cent.
Der Strom wird dann auch durch (auf deutsche Verhältnisse umgerechnet) 14 AKWs erzeugt.
Die Deutschen müssen aber ihren Glauben haben, und die Angst, dass sie bestraft werden, wenn sie nicht versuchen, die etwa 0,08% CO2 möglichst vollständig einzusparen, wofür Deutschland in der Welt verantwortlich ist.
Sie werden dumm gehalten und wegen ihrem Glauben an die Kima-Hysterie kann ihnen viel Geld abgenommen werden.
Halte sie dumm und arm.
Die ganze Welt lacht über Deutschland und selbst die Amis machen sich Sorgen darüber, dass die Demokratie in Deutschland (zusammen mit der Wirtschaft) gegen die Wand gefahren wird.
Ich betrachte das, was da in Deutschland abläuft, mehr als Kino aus dem Zirkus, wo die Clowns immer genau das tun, was ihnen schadet, bzw. einen Lacher bringt.
Aber da muss Deutschland nun durch.
Mal sehen wie tief das wirtschaftliche Tal und die Entdemokratisierung in Deutschland noch fortscheiten werden, bis die Masse merken wird, dass sie verarscht wurden.
Hoffentlich endet es nicht wieder (dann zum 3 x innerhalb von 120 Jahren) mit einem Krieg gegen Russland.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Klimaverweigerer
Und woher kamen die Überschwemmungen 1601, 1719, 1804 und 1910 im Ahrtal?
Auch menschengemachter Kimawandel?
Das können Sie jemandem erzählen, der die Hose mit der Kneifzange anzieht.
Diese Katastrophen gab es immer, wenn Menschen dort bauen, wo aus einem ruhigen Fluss ein reißender Fluss werden kann.
https://grafbruehl.com/magazin/ahrtal-hochwasser-chroniken/
Und NEIN, diese Naturkatastrophen sind auch nicht mehr geworden.
Im Jahr 2023 wurden weltweit 398 Naturkatastrophen registriert. Dieser Wert liegt leicht unter dem Durchschnitt der vergangenen zwanzig Jahre
https://www.google.com/search?q=gibt+es+weltweit+mehr+Naturkatastrophen&gs_ivs=1
Aber ich weiß, dass Ideologen das überhaupt nicht interessiert.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut,
es ist rührend, wie du versuchst, dich mit Google-Suchanfragen und Anekdoten aus dem Barock gegen 150 Jahre Klimawissenschaft zu stemmen – wie ein nasser Waschlappen gegen einen Flächenbrand.
„1601 war auch ein Hochwasser“, schreibst du. Ja. Und 79 n. Chr. ist Pompeji untergegangen. Sollten wir jetzt aufhören, Vulkane zu beobachten?
Der Punkt ist nicht, dass es früher auch Katastrophen gab – der Punkt ist, dass sie häufiger, heftiger und vorhersehbarer mit dem Klimawandel zusammenhängen.
Aber du willst das nicht verstehen. Nicht weil du es nicht könntest – sondern weil es dein mühsam errichtetes Weltbild erschüttern würde: Die Vorstellung, du seist der abgeklärte, rationale Realist unter lauter hysterischen Weltuntergangsfanatikern.
Leider bist du nicht rational. Du bist bloß bequem.
Du ziehst deine Gewissheiten aus Linklisten von obskuren Seiten, redest von „Ideologen“ und meinst damit alle, die lesen können – und deine größte intellektuelle Leistung ist die Flucht in ein Land mit 45 Grad im Schatten, um dann von dort zu verkünden, dass alles halb so schlimm ist.
Das ist ungefähr so glaubwürdig wie ein Alkoholiker, der in der Schnapsabteilung „kein Problem mit dem Pegel“ ruft.
Willst du Zahlen? Hier, friss:
🔸 IPCC AR6 Summary for Policymakers: Extremwetter nehmen zu. Global. Nachweislich. (https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downloads/report/IPCC_AR6_WGI_SPM_final.pdf)
🔸 EM-DAT Database: Verdopplung klimabedingter Katastrophen seit 1980. (https://public.emdat.be/)
🔸 World Weather Attribution: Zwei Drittel aller Extremwetter durch Klimawandel verstärkt. (https://www.worldweatherattribution.org/)
🔸 Und falls du lieber deutsch liest: Die Munich Re (weltweit größte Rückversicherung, kein grünes Häkelkollektiv) verzeichnet für 2023 einen „überdurchschnittlich hohen wirtschaftlichen Schaden durch wetterbedingte Naturkatastrophen“.
→ https://www.munichre.com/de/company/media-relations/media-information-and-corporate-news/media-information/2024/2023-natural-disasters-balance.html
🔹 Der UNDRR-Bericht 2000–2019 zeigt: Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände – alle nehmen zu.
→ https://www.undrr.org/publication/human-cost-disasters-overview-last-20-years-2000-2019
Alles, was du ignorierst, weil’s nicht in die Google-Überschrift passt.
Und nein, Helmut, nicht die „Ideologen“ sind das Problem – sondern die Leute, die Ideologie mit Google-Meinung verwechseln.
Du sitzt da mit deinem Rotwein, vermutlich leicht über Raumtemperatur, und erklärst, dass früher alles genauso schlimm war.
Weißt du, was der Unterschied ist?
Früher hat man so geredet, wenn man keine Informationen hatte. Heute redet man so, um keine aufnehmen zu müssen.
Dein Kommentar ist keine Kritik – er ist eine Beichte: Du willst dich nicht ändern. Du willst glauben, dass die Welt dir nichts mehr sagen kann.
Und genau deswegen bist du raus aus der Debatte.
Nicht weil du Widerstand leistest – sondern weil du längst nichts mehr beizutragen hast.
Wer 1601 googelt, während 2021 im Ahrtal Menschen ertrinken, hat nicht die Perspektive eines kritischen Bürgers – sondern die Relevanz einer vertrockneten Flussmündung.
In diesem Sinne: Bleib in Andalusien. Trink was. Und bitte, bitte – schreib keinen zweiten Kommentar. Du wirst wieder verlieren.
@Klimaverweigerer
„Willst du Zahlen? Hier, friss:“
Was ist das denn für eine Sprache? Die des Grünen Reiches?
Nach dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC AR6) schlägt sich der Klimawandel bisher lediglich in einem häufigeren Auftreten von „extremer Hitze“ und seltenerem Auftreten von „Kälteeinbrüchen“ nieder (Tabelle 12. 12., IPCC AR6, WGI, Chapter 12; https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downloads/report/IPCC_AR6_WGI_Chapter12.pdf). Alle anderen Wetterereignisse wie Trockenheit (alle Typen), Flussüberschwemmungen, Starkregen, Landrutsche, Stürme, tropische Zyklone, Sandstürme, Eisstürme, Hagel, Lawinen und Küstenüberflutungen treten demnach bislang nicht häufiger oder verstärkt auf. Bis 2100 wird das auch so bleiben, selbst unter dem extremen (weil unrealistischem) RCP8.5 Szenario (mit Ausnahme von schwerem Regen). Die „IPCC Summary for Policymakers“ wird bekanntermaßen nicht von den IPCC Wissenschaftlern geschrieben, sondern von den Klimapolitikern der Mitgliedsländer. Es finden sich häufig aktivistische Formulierungen. Aber Widersprüche zu den Zahlen des wissenschaftlichen Teils sind trotzdem selten. An welcher Stelle widerspricht Ihrer Meinung nach die „Summary for Policymakers“ des AR6 denn dem WGI, Chapter 12?
„World Weather Attribution“ ist politisches Voodoo und hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Dass die Münchner Rück ein finanzielles Interesse an drohenden Klimakatastrophen hat, die dann nicht eintreten, sollte einleuchten.
Ganz genau Klimaverweigerer
Genau wie wir die Vulkane beobachten, können wir auch nur das Klima beobachten.
Mehr geht nicht.
Da hast Du mal gut mitgedacht.
Aber, wer mehr tun möchte, kann das gerne tun.
Nur nicht mit meinem Geld und mit meiner Zeit.
Viel Spaß beim Klima ändern.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Klimaverweigerer
Es macht keinen Sinn, gewissen Schreiberlingen zu antworten. Ganz egal zu welchem Thema.
Besser ignorieren…
@René Maçon, ein wirklich netter Versuch!!! 😉
Die Sachstandsberichte sind allerdings ein fortlaufender Prozess in mehreren Schritten und mit verschiedenen Arbeitsgruppen. Bisherige Ergebnisse – und dazu zählen die erwähnten Extremwetterereignisse – werden nur bei Vorliegen neuer Erkenntnisse und Messdaten neu aufgerollt bzw. ergänzt.
Der Schwerpunkt dieses 6. Sachstandsberichts lag demnach auf zukünftigen Maßnahmen, wie Anpassung und Katastrophenrisikomanagement. Er befasste sich mit Optionen und Strategien zur Minderung des Klimawandels und Anpassungsstrategien an die sich verändernden klimatischen Bedingungen.
Der AR6 wurde zwischen 2021 und 2023 veröffentlicht. Er besteht aus drei Hauptteilen:
– Arbeitsgruppe I: Naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels
– Arbeitsgruppe II: Folgen des Klimawandels, Anpassung und Verwundbarkeit
– Arbeitsgruppe III: Minderung des Klimawandels
Zusätzlich wurde ein übergreifender Synthesebericht veröffentlicht, der die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst.
Die Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf Extremereignisse wurden bereits in AR5 behandelt.
Im AR6 wird dieses Thema daher nur noch zusammenfassend erwähnt. Darin heißt es:
„Der vom Menschen verursachte Klimawandel wirkt sich bereits auf viele Wetter- und Klimaextreme in allen Regionen der Welt aus. Seit dem Fünften Sachstandsbericht (AR5) gibt es stärkere Belege für beobachtete Veränderungen von Extremen wie Hitzewellen, Starkniederschlägen, Dürren und tropischen Wirbelstürmen sowie insbesondere für deren Zuordnung zum Einfluss des Menschen.
{2.3, 3.3, 8.2, 8.3, 8.4, 8.5, 8.6, Box 8.1, Box 8.2, Box 9.2, 10.6, 11.2, 11.3, 11.4, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 12.3}
(Abbildung SPM.3) „
https://www.de-ipcc.de/media/content/Hauptaussagen_AR6-WGI.pdf
https://www.de-ipcc.de/media/content/AR6-WGI-SPM_deutsch_barrierefrei.pdf
https://www.de-ipcc.de/media/content/IPCC_AR6_SYR_DE_barrierefei.pdf
Als wahrscheinlich bis äußerst wahrscheinlich gelten u.a. folgende Ereignisse:
[Von mir grob nach Themenbereichen sortiert]
Zunahme der Häufigkeit und Intensität von Starkniederschlagsereignissen im globalen Mittel seit 1950.
Intensivierung dieser Niederschläge seit den 1980er Jahren.
Zunahme des globalen Anteils schwerer tropischer Wirbelstürme (Kategorie 3–5) in den letzten vier Jahrzehnten.
Verschiebung der Zugbahnen von Stürmen mit hoher Intensität von den Tropen in Richtung Pole (und damit u.a. nach Mitteleuropa) seit den 1980er Jahren.
Veränderungen des Salzgehalts des oberflächennahen Ozeans.
Zunehmende Versauerung der Ozeane und Absinken des Sauerstoffgehalts in vielen Regionen.
Anstieg des mittleren globalen Meeresspiegels zwischen 1901 und 2018 um 20 cm.
Erhöhung der durchschnittlichen Geschwindigkeit des Anstieges zwischen 1901 und 2018 von 1,3 auf 3,7 mm pro Jahr.
Der Meeresspiegel ist damit seit 1900 schneller angestiegen als in jedem vorangegangenen Jahrhundert der letzten 3.000 Jahre.
Der vom Menschen verursachte Klimawandel stellt die Hauptursache für den weltweiten Gletscherrückgang und das Abschmelzen des grönländischen Eisschilds seit den 1990er Jahren sowie für den drastischen Rückgang der arktischen Meereisfläche und den Rückgang der Frühjahrsschneedecke auf der Nordhalbkugel dar.
Erhebliche Schäden und zunehmend irreversible Biodiversitätsverluste in Land-, Süßwasser-, Küsten- und Meeresökosystemen, deren Ausmaß weit größer ist als in früheren Bewertungen geschätzt.
Deren Widerstandsfähigkeit und natürliches Anpassungspotenzial ist stark gehemmt.
Etwa die Hälfte der weltweiten Arten ist bereits polwärts oder auch in höhere Lagen an Land gewandert.
Der Verlust hunderter lokaler Arten ist auf die Zunahme von Hitzeextremen, das Massensterben an Land und im Meer sowie auch den Verlust mariner Kelpwälder zurückzuführen. Einige Verluste sind bereits unumkehrbar.
Beeinträchtigung der Ernährungs- und Wassersicherheit.
Negative Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktivität weltweit.
Gleiches gilt für die Nahrungsmittelproduktion der Fischerei.
Zunahme von Hitzeextremen in Häufigkeit und Intensität seit den 1950er Jahren.
Extreme Kälteereignisse sind seither seltener und schwächer.
Ohne anthropogenen Einfluss wäre das Eintreten diverser extremer Hitzeereignisse seit 2011 äußerst unwahrscheinlich gewesen.
Die Häufigkeit mariner Hitzewellen hat sich seit den 1980er Jahren etwa verdoppelt.
Erhöhte Häufigkeiten von gleichzeitig auftretenden Hitzewellen und Dürren auf globaler Ebene.
Mehr Feuerwetter in manchen Regionen aller bewohnten Kontinente.
@Helmut
klar, es gibt keinen menschengemachten Klimawandel.
Geld kann auch nur eine Zentralbank erschaffen, keine Geschäftsbank
Deutschland existiert auch schon seit 1000 Jahren.
Einfuhrumsatzsteuer und Merhwertsteuer sind Zölle
Kurt Kiesinger war in der SS.
Helmut und seine Geischichten aus dem Paulanergarten…
Helmut, glaubst du echt, dass du bei allen deinen Fehltritten, die du hier leistet, es noch irgendeiner Diskussion bedarf? Du solltest einfach mal anfangen, diene Goldunzen in Bildung zu investieren.
@Helmut
Sie haben da eine Kleinigkeit vergessen. In allen ausreichend gut dokumentierten Berichten zu Ihren anekdotischen Überschwemmungen heißt es:
1804: „Es forderte nach regenreichen Wochen und einem Unwetter…“
1882: „Hochwasser durch langanhaltenden Regen…“ (17 Tage lang mit kurzen Unterbrechungen)
1910: „Ähnlich wie 1804 verhielt es sich 1910: Vor den Wolkenbrüchen und der dadurch ausgelösten Flutwelle am 12. / 13. Juni 1910 hatte es ebenfalls wochenlang geregnet…“
Jedes Mal waren also die Böden bereits durch wochenlangen „normalen“ Regen gesättigt. Das sorgt dafür, dass weitere Niederschläge kaum mehr versickern können. Allen Ereignissen ist gemeinsam: „Langanhaltend, wochenlang“…
Erkennen Sie den Unterschied zu 2021?
Da gab zwar auch zuvor bereits wiederholte Niederschläge. Allerdings waren das mehrere intensive Episoden mit Starkregen – und das alles innerhalb von 72 Stunden.
2021 fielen innerhalb kurzer Zeit enorme Regenmengen – mehr als normalerweise im gesamten Monat und ohne wochenlanges Regenwetter zuvor. Der Großteil der Regenmenge konzentrierte sich auf ein kurzes Zeitfenster von etwa 14 Stunden.
Die in diesem Zeitraum beobachteten Niederschlagsmengen brachen laut DWD die historisch beobachteten Niederschlagsrekorde um ein Vielfaches.
👆 Und weil es gar so lustig ist, muss ich noch auf Ihren anderen Unfug eingehen, dass die Naturkatastrophen nicht mehr geworden seien. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll 😂
Sie fassen Ihren eigenen Link zur Google-Suche mit dem Resümee zusammen: „Aber ich weiß, dass Ideologen das überhaupt nicht interessiert.“
Sehr interessant … Denn nach Anklicken des Links erscheint gleich einmal als Erstes:
„Ja, es gibt weltweit mehr Naturkatastrophen, und ihre Anzahl hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen.
Hier sind einige Punkte, die diese Zunahme belegen:
Zunehmende Anzahl von Katastrophen:
Laut einer UN-Studie gibt es seit den 1960er Jahren mehr Stürme, Überschwemmungen, Erdrutsche und andere Katastrophen, die auch intensiver und folgenschwerer werden.
Extreme Wetterereignisse:
Extreme Wetterphänomene wie Hitzewellen, Dürren und Stürme sind häufiger geworden und verursachen erhebliche Schäden und Vertreibungen.
Häufigkeit von Überschwemmungen und Stürmen:
Überschwemmungen und Stürme sind die häufigsten Naturkatastrophen weltweit, wobei die Anzahl der registrierten Überschwemmungen zwischen 2000 und 2019 deutlich höher war als in den beiden Jahrzehnten davor, berichtet Statista.“
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1222072/umfrage/anzahl-naturkatastrophen/
Dann mein Favorit für den Oberknüller: Unter „Naturkatastrophen“ fallen auch Erdbeben und Vulkanausbrüche 🤣😅
„Naturkatastrophen können beispielsweise durch Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Stürme ausgelöst werden.“
https://de.statista.com/themen/551/naturkatastrophen/
Ansonsten fällt noch auf, dass Sie nur die Teile von Statista zitieren, welche Ihnen für Ihr Framing in den Kram passen 😮
Das gesamte Zitat lautet nämlich: „Im Jahr 2023 wurden weltweit 398 Naturkatastrophen registriert. Dieser Wert liegt leicht unter dem Durchschnitt der vergangenen zwanzig Jahre (400). Die meisten Naturkatastrophen im untersuchten Zeitraum ereigneten sich im Jahr 2019: In diesem Jahr kam es zu 449 Naturkatastrophen.“
Das bedeutet, in einem einzigen Jahr 2023 gab es mal ganze 2 Naturkatastrophen weniger als im Durchschnitt der 20 Jahre davor.
Wie viele davon wohl alleine nur Vulkanausbrüche waren? In 2023 waren es Null, in den 20 Jahren davor 58.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249326/umfrage/anzahl-der-weltweiten-naturkatastrophen/
Nun geht es beim Klimawandel aber um einen Vergleich von 20- oder 30-Jahreszeiträumen mit denen davor. Und vor allem mit der Referenzperiode 1961-1990.
Denn wie Sie wissen, ist alles andere nicht Klima, sondern Wetter.
Und wie Sie hier bei Statista sehen können, hat sich die Lage dramatisch verschlechtert: 😮
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1222072/umfrage/anzahl-naturkatastrophen/
@Jonas
😂🤣😅👍
Da hat sich der Andalusier tatsächlich mal wieder einen besonders peinlichen Auftritt gegönnt!
Warum sollte es außerhalb der EU besser sein? Die USA werden mit riesigen Schulden, die noch weiter ausgeweitet werden, auch in den nächsten Jahren vor die Wand gefahren. UK hat auch Schuldenprobleme. Ich wüsste nicht, wo man das Geld alternativ parken sollte.
Zumal viele Länder das Geld von Ausländern hoch besteuern würden oder gleich einziehen, wenn es denen dann auch schlecht geht.
„Wer jetzt noch in Deutschland oder in der EU investiert, kann den Knall nicht gehört haben.“
Also diese 61 Unternehmen wollen 631 Milliarden Euro am Standort Deutschland investieren. Sie scheinen also ziemlich daneben zu liegen.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/made-for-germany-diese-61-unternehmen-sind-teil-der-investitionsoffensive/100143077.html
Das sind alles Konzerne, die hier ihre bestehenden Planungen als Werbung benutzen und auf zusätzliche Mittel aus Neuverschuldung des Staates hoffen. Handelsblatt lesen lohnt nicht, das sind Klatschhasen. Ausgewogener sind z.B. die regelmäßigen Berichte von Folker Hellmeyer die über verschiedene Plattformen erhältlich sind (z.B. Investing).
Natürlich machen die das auch aus PR Gründen. Die sind ja nicht blöd. Es sollen aber nicht nur bereits geplante, sondern auch neue Investitionen im dreistelligen Milliardenbereich dabei sein.
Lieber ein FAZ Bericht dazu? :-)
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/made-for-germany-initiative-unternehmen-wollen-631-milliarden-investieren-110600115.html
Einen konkreten Bericht von Hellmeyer zu Investitionen haben ich bei Investing.com jetzt nicht gefunden. Werde ihm mal folgen. Er ist aber hoffentlich nicht Trump überschwänglich? In einem Mai Video redet er von vielen tollen Erfolgen der Trump-Regierung. Mittlerweile hat sich das relativiert (keine höhere Staatsverschuldung bis Mai, etc.).
Dies erinnert mich daran, daß die Luftverkehrssteuer am Lufthansa-Heimatmarkt Luftverkehrsstandort Deutschland Stand aktuell wettbewerbsverzerrend und somit ungerecht ist, weil an den Heimatmärkten der Arabische Liga-Luftfahrtallianz Arab Air Carriers Organization und am Heimatmarkt des Lufthansa Star Alliance-Partners und Arabische Liga-Luftfahrtallianz Arab Air Carriers Organization-Partners Turkish Airlines keine Luftverkehrssteuer berechnet wird. Vielleicht kann man DIW-Chef Marcel Fratzscher ja dahingehend als Partner gewinnen, daß die genannte Luftverkehrssteuer seit ihrer Einführung rein entfernungsbezogen gestaffelt ist, und somit weder Flottenerneuerung, noch die Beimischung von alternativen Kraftstoffen zu Kerosin aus fossilem Erdöl im Rahmen der Staffelung der Luftverkehrssteuer berücksichtigt.
Das Niveau des DIW war immer schon sehr niedrig. Aber Leuten wie Marcel Fratscher und Claudia Kemfert ist das Kunststück gelungen, es noch weiter zu senken! Solange die Grünen mit ihren Netzwerken für die Finanzierung sorgen, leben diese Herrschaften leider ziemlich sorgenfrei!
Und dann wird genau der Typ noch vom ÖRR dauernd in Talkshows eingeladen wo er als „Kompetenzen / Finanzexperte“ fungieren soll. Absolute Clownswelt.
Ich habe hier an die Situation beim Verfassungsgericht gedacht, wo rot-grün gleich zwei ihrer Experten unterbringen will. Der Herr Fratscher ist der rot-grüne Experte für Wirtschaftsthemen.
@leftutti
Einfach das von mir angegebene Chapter 12 laden, Tabelle 12.12 „Emergence of CIDs in different time periods, as assessed in this section“ anschauen und den dazugehörigen Abschnitt „12.5.2 Emergence of Climatic Impact-drivers Across Time and Scenarios“ lesen.
https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downloads/report/IPCC_AR6_WGI_Chapter12.pdf
Die Tabelle bezieht sich auf den globalen Durchschnitt. Der Abschnitt erläutert, dass der Befund für einzelne Regionen davon abweichen kann. Der Befund resultiert auf den wissenschaftlichen Studien, die der IPCC ausgewertet hat.
Aber ich verstehe, das Akzeptieren von Fakten fällt schwer, wenn man sich aus einzelnen wissenschaftlichen Befunden ein religiöses Weltbild gezimmert hat, das einen dazu berechtigt, anderen Menschen vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben.
@René Maçon, Strohmänner und andere Scheinargumente, wie etwa die Nichtakzeptanz von Fakten, religiöse Weltbilder und angebliche Vorschriften zu Verhaltensweisen anderer Menschen, dürfen natürlich in keinem guten, seriösen wissenschaftlichen Kommentar fehlen 😉
Gerne noch einmal kurz und bündig:
„A.3 Der vom Menschen verursachte Klimawandel wirkt sich bereits auf viele Wetter- und Klimaextreme in allen Regionen der Welt aus. Seit dem Fünften Sachstandsbericht (AR5) gibt es stärkere Belege für beobachtete Veränderungen von Extremen wie Hitzewellen, Starkniederschlägen, Dürren und tropischen Wirbelstürmen sowie insbesondere für deren Zuordnung zum Einfluss des Menschen.“
https://www.de-ipcc.de/media/content/Hauptaussagen_AR6-WGI.pdf
Oder deutlich ausführlicher in Kapitel 11, das Sie leider komplett außer Acht lassen.
Dieses Kapitel bewertet Veränderungen von Wetter- und Klimaextremen auf regionaler und globaler Ebene, auf Basis aufgetretener Veränderungen. Zu den beobachteten Extremen gehören Temperaturextreme, Starkniederschläge und Regenfluten, Flussüberschwemmungen, Dürren, Stürme (einschließlich tropischer Wirbelstürme) sowie kombinierte Ereignisse (multivariate und gleichzeitig auftretende Extreme).
https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/chapter/chapter-11/
Zitat:
„Häufigkeit und Intensität von Starkniederschlagsereignissen haben wahrscheinlich* global in den meisten Landregionen mit guter Beobachtungsabdeckung zugenommen. Auf kontinentaler Ebene haben Starkniederschläge wahrscheinlich* auf drei Kontinenten zugenommen: Nordamerika, Europa und Asien. Regionale Zunahmen der Häufigkeit und/oder Intensität von Starkniederschlägen wurden mit mindestens mittlerer Sicherheit für fast die Hälfte der AR6-Regionen beobachtet.
Zunehmende Trends landwirtschaftlicher und ökologischer Dürren wurden auf allen Kontinenten beobachtet (WAF, CAF, WSAF, ESAF, WCA, ECA, EAS, SAU, MED, WCE, WNA, NES), abnehmende Trends gab es jedoch nur in einer AR6-Region (NAU). In einigen AR6-Regionen wurden zunehmende Trends hydrologischer Dürren beobachtet.
Es ist wahrscheinlich*, dass der globale Anteil tropischer Wirbelstürme der Kategorie 3–5 in den letzten vier Jahrzehnten zugenommen hat. Der durchschnittliche Ort, an dem TCs ihre maximale Windintensität erreichen, hat sich seit den 1940er Jahren im westlichen Nordpazifik sehr wahrscheinlich* polwärts verlagert. Die globale Häufigkeit von Ereignissen mit schneller TC-Intensivierung hat in den letzten vier Jahrzehnten wahrscheinlich* zugenommen. Keine dieser Veränderungen lässt sich allein durch natürliche Variabilität erklären.“
Ihr selektiv und isoliert zitiertes Kapitel 12 befasst sich mit Informationen zum Klimawandel rein auf regionaler Ebene für die Bewertung von Auswirkungen und Risiken in der Zukunft.
Dieses Kapitel ist neu in den Sachstandsberichten der Arbeitsgruppe I des IPCC und stellt einen Beitrag zum „IPCC-Risikorahmen“ dar. Innerhalb dieses Rahmens werden klimabezogene Auswirkungen und Risiken durch das Zusammenspiel zwischen dem Auftreten von Klimagefahren und deren Folgen in Abhängigkeit von der Exposition des betroffenen menschlichen oder natürlichen Systems und seiner Anfälligkeit gegenüber den Gefahrenbedingungen bestimmt.
Die weißen Bereiche in Tabelle 12.12 bedeuten nicht „Nichts“, sondern lediglich „Low confidence in direction of change“ (geringes Vertrauen in die Richtung der Veränderungen).
Ein geringes Vertrauensintervall kann weiterhin in insuffizienter Beobachtungsabdeckung einzelner Regionen begründet sein.
Was bedeutet: Der Klimawandel führt zu lokalen Abnahmen in der einen und Zunahmen in der anderen Region, womit global bzw. im größeren geografischen Maßstab keine eindeutige Richtung festgelegt werden kann.
Beispiele:
– Mehr Dürren in Europa und Kanada, weniger in Zentral-Nordamerika und NW-Australien.
– In der Mittelmeerregion einerseits längere und intensivere Dürren, andererseits mehr und heftigerer Starkregen
– Böden können diesen Starkregen nicht aufnehmen, werden also tendenziell trockener, obwohl in der Summe nicht weniger Niederschläge fallen.
_______________
* (Sprachregelung bezüglich Unsicherheit und Wahrscheinlichkeiten im AR6)
praktisch sicher: 99–100 % Wahrscheinlichkeit
sehr wahrscheinlich: 90–100 %,
wahrscheinlich: 66–100 %
unwahrscheinlich: 0–33 %
sehr unwahrscheinlich: 0–10 %
https://www.de-ipcc.de/media/content/WGI_Box1.1_Unsicherheiten.pdf
Man sollte bei allen Zahlen nicht vergessen, dass die Menschheit sich seit 1900 etwa verfünffacht hat und viel Infrastruktur aufgebaut wurde (geschätzt das zehnfache) was durch Extremwetterereignisse zu Verlusten an Menschenleben und Infrastruktur führt.
So ein Hochwasser würde heute unzähligen Menschen das Leben kosten und Billionen an Sachschäden verursachen.
..Im Mittelalter war das Münsterland häufig von Überschwemmungen betroffen, wobei das Magdalenenhochwasser 1342 als besonders verheerend gilt. Es handelte sich um eine europaweite Katastrophe, die auch das Münsterland schwer traf. Weitere Hochwasserereignisse, wie die Fluten von 1436 und 1570, führten ebenfalls zu erheblichen Schäden und forderten Menschenleben…
Um 1400 lebten aber nur etwa 14 Millionen Menschen auf dem Gebiet des heutigen Deutschland.
Heute eine nicht vorstellbare Katastrophe bei einem vergleichbaren Unwetter.
Und an materiellen Schäden überhaupt nicht abschätzbar.
Das sich die materiellen Schäden durch Extremwetterereignisse in den z. B. letzten 50 Jahren vervielfacht haben, ist daher verständlich.
Die Kosten für die Wiederinstandsetzung der Infrastruktur haben sich allerdings auch vervielfacht.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Früher konnte man einzelne Artikel von blackout- news kopieren.
Heute kommt eine negative Meldung nach der anderen.
https://blackout-news.de/
Viele Grüße aus Andalusien
Ach @Helmut…
Früher fand man Leute wie dich in dunklen Ecken von Telegram-Kanälen. Heute glaubst du, unter jedem halbwegs fundierten Artikel deinen persönlichen Linkdump platzieren zu müssen – garniert mit wahlweise Weltuntergang oder Putin-Versteherei.
blackout-news.de? Ernsthaft?
Das ist so ziemlich die energetische Variante von „Wissenschaft von YouTube“. Aber klar, du brauchst keine faktenbasierte Analyse, solange dir eine Überschrift in Großbuchstaben das liefert, was du eh schon glaubst.
Du nennst es Information. Die meisten würden es „confirmation bias mit Suchmaschinenanschluss“ nennen.
Aber mal ehrlich: Du liest die Artikel doch gar nicht, oder? Nur die Schlagzeile, dann kurz die Kommentare scannen – und weiter zum nächsten Propaganda-Link