Der US-Dollar legt eine massive Schwächephase hin. Im Chart sehen wir die Entwicklung der letzten fünf Jahre. Rot markiert ist der Amtsantritt von Donald Trump im Januar 2025. Seitdem fällt der Dollar-Index von 109,15 auf 96,74 Indexpunkte – ein dramatischer Absturz. Gut für uns Europäer: Wir können beispielsweise in Dubai günstiger Immobilien kaufen (Dirham ist an die US-Währung gekoppelt). Wir Europäer können in den USA günstiger Urlaub machen, und vor allem: Da Öl am Weltmarkt in Dollar gehandelt wird, kaufen unsere Importeure günstiger Öl ein, was preisdämpfend auf die Tankstellenpreise in Europa wirkt.
Dollar-Sturz – Fed-Senkungszyklus steht erst noch an
Der „Knaller“ kommt vielleicht erst noch: Der Euro wertet als großer Gegenspieler zum Dollar stark auf. Und das, obwohl die EZB die letzten acht Sitzungen jedes Mal ihre Zinsen gesenkt hat von 4,0 % auf zuletzt 2,0 % am 5. Juni. Eigentlich hätte der Euro schwächeln müssen, aber das Gegenteil war der Fall. Die USA stehen erst noch am Anfang ihres Zinssenkungszyklus. Morgan Stanley beispielsweise prognostiziert, dass die Federal Reserve im nächsten Jahr die Zinsen sieben Mal senken wird. Wenn man diesen Faktor noch mit einberechnet, könnte der Dollar noch viel stärker abwerten.
Die Gründe für die Schwäche der US-Währung seit Januar: Donald Trump hat mit seinem Handelskrieg Chaos verursacht, und das globale Vertrauen in den Kapitalmarkt USA, den Dollar und US-Staatsanleihen beschädigt. Und mit seinen ständigen Angriffen auf die US-Notenbank hat er diesen Vertrauensverlust internationaler Anleger noch verschärft.
Dollar-Index bricht um 10,8 % ein – größter Verlust im ersten Halbjahr seit 1973
Bloomberg berichtet aktuell: Der US-Dollar-Index ist in den ersten sechs Monaten des Jahres eingebrochen und verzeichnete damit das schlechteste Halbjahresergebnis seit 1973, als Richard Nixon Präsident war. Der Dollar-Index ist seit Jahresbeginn um etwa 10,8 % gefallen, verglichen mit einem Einbruch von 14,8 % im ersten Halbjahr 1973. Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Handels- und Zollpolitik von Präsident Donald Trump – zusätzlich zu seinem Drängen auf Zinssenkungen durch die Federal Reserve – haben die Währung stark belastet.
Der Dollar dürfte nach seinem Rückgang auf ein neues Mehrjahrestief weitere Verluste hinnehmen, da die dovishe Politik der Federal Reserve, schwächere Wirtschaftsdaten und die erhöhte politische Unsicherheit den Greenback stark belasten.
Brendan Fagan, Devisenstratege, New York
FMW/Bloomberg
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Naja- 1973 haben die Staaten der Welt auch erst gemerkt, was ihren mit dem schließen des Goldfensters 1971 angetan wurde.
Jetzt wird der Dollar auch noch als Waffe eingesetzt und die Verschuldung der USA erreicht (einschließlich der zu erwartenden Neuverschuldung) ein Niveau, das erwarten lässt, dass die USA wieder, ähnlich wie 1971, ein „Nixon Moment“ haben werden. Oder anders gesagt: Die USA waren pleite.
Nur-wann und wie, wird uns wohl alle überraschen.
Die Nationalbanken der Welt (die nicht Vasallen der USA sind) „riechen den Braten“ schon seit einigen Jahren, tauschen Dollars in Gold, und haben somit ihre Währungsreserven innerhalb kürzester Zeit verdoppelt. Die Anderen sitzen weiter auf ihren Dollars. Oder wie Deutschland auf über 1 Billionen Euro Target 2.
Davon ein Pensionsfonds für die Zukunft einrichten, würde viele Probleme lösen.
Es wären schon 2 Billionen, wenn dafür vor etwa 2 Jahren z. B. Gold gekauft worden wäre.
Wir sind schon 2019 in „volle Deckung“ gegangen.
Hat sich mehr als gelohnt
Aber halte sie dumm und arm.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Lieber @Helmut,
du bist der einzige Mensch, der es schafft, sich in einem Absatz gleichzeitig auf Nixon, Target 2, Goldreserven, das Weltwährungssystem und die persönliche Investmentstrategie eines Rentners zu beziehen – und dabei nichts wirklich zu verstehen. Respekt. Das ist eine rhetorische Leistung. Ein bisschen wie mit voller Überzeugung ein Sudoku mit Kartoffeln lösen zu wollen.
Also, lass uns deine Thesen kurz auseinandernehmen.
Du schreibst: „1973 haben die Staaten erst gemerkt, was ihnen mit dem Goldfenster 1971 angetan wurde.“
Helmut, du warst damals vermutlich mehr mit Umsatzsteuer und Schwarzgeld beschäftigt als mit der Triffin-Dilemma-Diskussion – aber das Goldfenster wurde nicht heimlich geschlossen. Nixon hat das öffentlich gemacht, das war keine Schattenoperation. Und ja: Die Welt hat’s gemerkt. Hat sich drauf eingestellt. Hat ein neues System gebaut. Nennt sich Fiatgeldordnung. Läuft seit über 50 Jahren, erstaunlich stabil – trotz deiner Apokalypse-Fantasien.
Dann kommt dein heißer Favorit:
„Der Dollar wird als Waffe eingesetzt.“
Ja, Helmut. Willkommen im 21. Jahrhundert. Wirtschaftssanktionen, SWIFT-Ausschlüsse, Sekundärsanktionen – alles offizielle Politik. Das ist keine Enthüllung, das ist Tagesschau-Niveau. Der Dollar ist nicht mehr nur Zahlungsmittel, sondern auch Machtinstrument. Und?
Du meinst, die USA sind „wieder pleite“ wie 1971?
Also, wenn Staatsverschuldung = Pleite, dann waren die USA seit 1933 durchgehend insolvent. Und Japan gleich mit. Und Deutschland übrigens auch – schon mal auf die eigenen Schulden geguckt?
Aber dein Höhepunkt ist natürlich:
„Wir sind schon 2019 in volle Deckung gegangen.“
Volle Deckung? Was hast du gemacht – Gold unter die Matratze gelegt und den Bunker abgeschlossen? Klingt jedenfalls nicht nach Finanzstrategie, sondern nach Prepper mit Excel-Tabelle.
Und dann diese stolze Rückschau: „Hat sich gelohnt.“ Ja? Worauf basiert diese Rendite? Auf Gold? Auf Untergangsfantasien, die sich nicht erfüllt haben? Oder auf dem guten Gefühl, schlauer zu sein als „die Anderen“?
Und dann Target 2. Ach, Target 2.
Der liebste Dauerbrenner der monetären Laien.
Helmut, Target-2-Salden sind keine echten Forderungen, sondern Buchungen im Zahlungsausgleichssystem des Eurosystems. Das ist kein Sparbuch, kein Schatz, kein vergessener Fonds in der Schublade der EZB. Man kann damit keinen Pensionsfonds füllen – genauso wenig wie man mit deinem Sonnenbrand Schulden tilgt.
Aber natürlich – für dich ist das alles klar.
Die Nationalbanken „riechen den Braten“, du warst „schon 2019 in Deckung“, die Welt „sitzt auf Dollar“, und der große Knall kommt „irgendwann“.
Dein Weltbild ist eine Mischung aus Investmentberater mit Weltuntergangskomplex und Hobby-Zentralbanker auf Valium.
Kurz gesagt:
Du liest die globale Finanzordnung wie ein alter Seemann die Wolken – viel Gefühl, wenig System, und immer das gleiche Mantra: Bald kommt der Sturm.
Nur dumm, dass seit 50 Jahren immer nur du nass wirst – und die Welt weiter dreht.
Also, bleib ruhig oben in deinem andalusischen Aussichtspunkt. Genieß die 625 Meter Abstand zur Realität.
Aber hör bitte auf, so zu tun, als wärst du die Zentralbank von Helmutistan.
Viele Grüße von hier unten, wo Denken noch an Fakten gebunden ist.
@ Der da Unten – aber denkend
Auf jeden Fall freuen sich die Spanier, dass sie für über 400 Milliarden an Waren erhalten haben, dessen Zahlungen nie fällig gestellt werden können, und dessen Summe langsam von der Inflation aufgefressen wird.
Das kann so weiter gehen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
wieder ein Beweis, dass du Target 2 nicht verstanden hast. Echt, mein Gott, wie kann man nur immer wieder den selben Unsinn wiederholen. Es muss die Hitze sein…
@Helmut
Ach Helmut.
Jetzt also Target 2. Der Endgegner aller Telegram-Kettenbriefe.
Spanien hat sich angeblich über 400 Milliarden an Waren „geholt“ und muss nie zahlen.
Das klingt für dich wahrscheinlich wie der perfekte Raubzug – und man fragt sich fast, ob du die deutsche Handelsbilanz gerade mit einem Supermarktüberfall verwechselst.
Aber bevor du dich weiter in monetäre Märchenerzählungen verrennst, hier ein kleiner Realitäts-Reminder für dich – gratis, obwohl du sonst ja offenbar nur in Gold rechnest:
**Target 2 ist kein Kredit.**
Es ist kein Überziehungskonto. Es ist kein Geschenk.
Es ist ein automatisches **Zahlungsausgleichssystem** innerhalb des Eurosystems –
und wenn du das nicht verstehst, hast du in etwa so viel Ahnung von Geld wie ein Toastbrot von Thermodynamik.
Wenn eine deutsche Firma nach Spanien exportiert, wird die Zahlung über das Bankensystem abgewickelt:
Das Geld fließt von der spanischen zur deutschen Bank – und wenn es keine Privatbanken-Kompensation gibt, bucht die spanische Notenbank eine Target-2-Verbindlichkeit, die deutsche einen Forderungszuwachs.
Das ist keine Außenstände-Liste.
Das ist kein Mahnbescheid.
Das ist einfach ein **technischer Saldo innerhalb des Eurosystems.**
Und solange der Euro existiert, wird das auch niemals „fällig“. Genauso wenig wie du deinem linken Hosentascheninhalt etwas schuldest, wenn du mit der rechten zahlst.
Aber klar – du denkst wahrscheinlich auch, dass die Bundesbank am Ende leer ausgeht,
weil irgendwo ein Spanier sich eine deutsche Waschmaschine gekauft hat und das „nie bezahlt“.
Helmut, ernsthaft:
Diese ganze „Spanier kriegen alles umsonst“-Nummer ist nicht nur wirtschaftlicher Quatsch, sie ist auch der geistige Schimmel an der Kellerdecke jeder Debatte über Europa.
Du reproduzierst dieselben falschen Narrative seit Jahren, ohne zu merken, dass du längst nicht mehr der kritische Geist bist – sondern der Typ, über den Ökonomie-Studierende im ersten Semester Augen rollen.
Und dann dein Schluss:
„Das kann so weiter gehen.“
Ja. Bitte. Es soll sogar so weitergehen.
Weil genau **diese Mechanik**, die du nicht verstehst, seit Jahren **einen reibungslosen Zahlungsverkehr in Europa ermöglicht**.
Aber hey – Hauptsache, du denkst, du hast den Euro entlarvt.
Was du da betreibst, ist keine Kritik –
es ist **ökonomischer Zynismus auf Dunning-Kruger-Niveau**.
Mit Sonnenbrille. Und Pool. Und WLAN.
Aber bitte, bleib du ruhig der Prophet am Beckenrand.
Die Welt da draußen funktioniert trotzdem weiter.
Auch ohne dein Einverständnis.
Grüße aus dem Maschinenraum.
Wo man noch liest, bevor man redet.
Viel Spaß bei 45 Grad…. So schlau scheint der Helmut aus Andalusien auch nicht zu sein….
Gruß aus Norddeutschland
Ja @ Lb wir waren so schlau.
Wir haben uns die richtige Ecke in Spanien ausgesucht.
Schau mal unter Wetter.de Almiogia
Höchsttemperatur heute 30 Grad
Dienstag 27 Grad
Mittwoch 28 Grad
Donnerstag 27 Grad
Man muss eben auch bei der Planung seines neuen zu Hause auch dabei weiter denken als die fette Sau springen kann.
Es könnte für den Pool ruhig einige Grad mehr sein.
Für die Feier auf der Terrasse ideal.
Wenn Du noch weitere Informationen benötigst, immer gerne.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Kein Teilnehmer dieses Forums läßt sich hinreißen, andauernd mit seinen Luxusgütern zu prahlen.
Dabei gibt es hier vermutlich nicht wenige, die sehr viel mehr vorweisen könnten, als ein Haus mit Pool in einer Bergwüste, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen.
Ich tendiere ganz allgemein zu folgender Annahme: Je häufiger eine Klappe offen ist, desto weniger befindet sich dahinter.
Ja Columbo,
sie verstecken sich ja auch alle hinter einer E- Mail Adresse.
„… sie verstecken sich ja auch alle hinter einer E- Mail Adresse…“
Wieso? Angeber verstecken sich doch nicht.
Angeber geben ihre Identität detailliert preis, daran erkennt man sie.
Ohne Identität hätte die Prahlerei ja keinen Sinn.
Bescheidenheit hingegen liebt die Anonymität.
Dann mal weiter so.
Ich persönlich habe ja nichts dagegen.
…Target2.Kritiker sehen Salden als ÜberziehungskrediteDie andere Seite der Ökonomen sieht die Target-2-Salden kritischer, nämlich als einen „eingebauten Risikotransfer“ innerhalb der Eurozone. Hans Werner Sinn, der ehemalige Chef des Münchner Ifo-Instituts und der wohl bekannteste Kritiker der Target-Salden, spricht von einem „öffentlichen Überziehungskredit“, den die Bundesbank anderen Länder des Euroraums via Target gewährt. Dieser ermögliche es den Unternehmen und Bürgern dort, „einen Nettozustrom von Waren, Dienstleistungen und Vermögenswerten aus Deutschland zu bezahlen“. Das Target-System im Zusammenspiel mit den nationalen Zentralbanken biete den Krisenländern die Möglichkeit, eigenständig Geld zu schöpfen, das dann von den Bürgern und Unternehmen dieser Länder benutzt wird, um Güter und Vermögenstitel in anderen Euroländern zu erwerben. Ähnlich sieht es der VWL-Professor Frank Westermann. Seiner Ansicht nach spiegeln die Target-Verbindlichkeiten „den Anteil des gedruckten Geldes wieder, mit dem im Ausland Vermögenstitel wie Aktien, Staatsanleihen oder Immobilien gekauft wurden sowie um Kredite zurück zu zahlen. Im Gegenzug wurden Sicherheiten hinterlegt, auf die die Bundesbank keinen direkten Zugriff hat.“ Die beiden Ökonomen meinen, dass die expansive Geldpolitik der EZB den Südländern Kapitalflucht und kreditfinanzierte Importfinanzierung ermöglicht. Dadurch verringere sie den Reformdruck für diese Länder. Statt ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und das für Importe benötigte Geld durch Exporte zu verdienen, würden sich die Südländer das Geld über ihre nationalen Notenbanken drucken. Je länger die Kapitalflucht anhalte und je höher die Target-Forderungen der Bundesbank würden, desto erpressbarer werde Deutschland aufgrund der Gefahr eines potentiellen Euro-Austritt Italiens oder Spaniens und der damit verbundenen Kosten für Deutschland, so die Kritiker…
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Ja, Hans-Werner Sinn hat die Target-2-Salden immer als „Überziehungskredit“ bezeichnet.
Und ja, Frank Westermann schlägt in dieselbe Kerbe.
Aber was du – wie immer – auslässt, ist, dass diese Sichtweise in der Fachwelt nicht Konsens ist.
Im Gegenteil: Die überwiegende Mehrheit der Ökonomen, EZB-Insider, Notenbanker und Finanzfachleute hält die „Sinn-Schule“ für monetär verkürzt, politisch aufgeladen und analytisch ungenau.
Target-2 ist kein Kredit im klassischen Sinne.
Es fließt kein echtes Geld von Deutschland nach Spanien.
Es werden lediglich Zahlungsströme verbucht – intern, systemisch, automatisch.
Und solange der Euro besteht, ist das kein Risiko, sondern ein technischer Normalfall eines gemeinsamen Währungssystems.
Du erwähnst, die Bundesbank habe „keinen Zugriff auf Sicherheiten“.
Tja, dann frag dich doch mal, was sie damit anfangen soll.
Willst du ernsthaft, dass die Bundesbank spanische Hypotheken eintreibt oder italienische Anleihen verwertet?
Wir reden hier über zentrale Banken, nicht über Pfandleiher.
Dein Argument klingt, als würdest du bei einer Familie, die aus dem gleichen Kühlschrank isst, darauf bestehen, dass jeder Bissen sofort abgerechnet wird – sonst sei’s Diebstahl.
Und dann dein schöner, ganz subtil eingeflochtener Subtext:
„Die Südländer drucken Geld und kaufen sich deutsche Vermögenswerte.“
Na klar. Die faulen Mediterranen.
Die bräunen sich in der Sonne und lassen sich vom deutschen Fleiß finanzieren.
Sag’s doch gleich, Helmut:
Du hast Sehnsucht nach der DM.
Nach klaren Verhältnissen.
Nach Nord gegen Süd.
Nach „wir zahlen alles“.
Was für ein Glück, dass du in Spanien lebst – dem Land, das du mit deinem Renteneuro angeblich mitfinanzierst, während du gleichzeitig gegen alles wetterst, was dir diesen Luxus ermöglicht.
Ach Helmut, wenn du wüsstest, wie viele Ökonomen längst über Sinns Target-Panik den Kopf schütteln – darunter Leute wie
– Ulrich Bindseil (EZB),
– Clemens Fuest (auch Ifo, aber mit Bodenhaftung),
– Jens Weidmann (ehem. Bundesbankchef, der übrigens Sinns Sichtweise mehrfach als „irreführend“ bezeichnet hat).
Aber du hast einen Namen gelesen, der dir gefällt – und dann ist alles andere egal.
So funktioniert halt die Helmut-Universität für angewandte Empörung.
Fazit, ganz einfach:
Du darfst Sinn gerne zitieren – das ist dein gutes Recht.
Aber bitte tu nicht so, als hättest du damit das letzte Wort gesprochen.
Denn die ökonomische Realität ist kein YouTube-Kommentar mit Daumen hoch –
sie ist komplex, widersprüchlich und selten mit einem einzigen Zitat erledigt.
Und wenn du morgen wieder schreibst:
„Ich habe ja nichts gegen Europa, aber…“
Dann wissen wir, dass der nächste Eintrag aus deinem Selbstgespräch mit der Vergangenheit kommt.
Mit Gruß aus Helmutistan.
Und ja – auch heute: Grüße aus der Realität.
Sie funktioniert immer noch. Trotz Target-2.
Und trotz dir.
Ja @ Helmutrama
Als Überziehungskredite kann man Target 2 auch bezeichnen.
Ein Überziehungskredit der praktisch unbegrenzt ist, nie ausgeglichen werden muss und von der Inflation weggefressen wird.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Ach @Helmut.
Dein ökonomisches Weltbild ist wirklich ein Kunstwerk.
Ein bisschen wie ein Uhrwerk, das aus alten Kronkorken, losem Draht und dem Handbuch eines Währungsreform-Verschwörers zusammengebaut wurde – und bei jedem Thema mit stolz geschwellter Brust das Pendel schlägt: „Früher war alles besser.“
Ja, nennen wir es ruhig einen „Überziehungskredit“.
Wenn’s dir hilft, komplexe Zahlungsabwicklung in einem grenzüberschreitenden Währungsraum in das vertraute Bild deines alten Geschäftskontos zu pressen – sei’s drum.
Aber bitte:
Dann nenn auch die Couch ein Flugzeug, weil du drauf einschlafen und träumen kannst.
Denn das eine hat mit dem anderen genau so wenig zu tun.
Ein Kredit, der unbegrenzt ist, nie zurückgezahlt wird und durch Inflation verschwindet?
Helmut, das ist keine Kritik – das ist ein Eingeständnis, dass du das System nie verstanden hast.
Was du da beschreibst, ist genau das Gegenteil eines Kredits.
Ein Kredit hat Rückzahlungspflicht, Fristen, Zinsen, Vertragspartner –
Target-2 hat Buchungssätze zwischen Notenbanken, die automatisch entstehen, wenn Geld innerhalb des Eurosystems fließt.
Spanien kauft Maschinen in Deutschland → Geld fließt → Saldo entsteht.
Morgen kauft Deutschland Orangen in Valencia → Saldo gleicht sich aus.
Oder eben nicht.
Weil das keine offenen Rechnungen sind –
sondern internes Settlement in einer Währungsunion.
So funktioniert eine Währungsunion.
Wenn du das nicht willst, musst du wieder D-Mark und Peseten einführen. Und dir dein nächstes Bier in Andalusien zum Wechselkurs von 1993 holen.
Und was deinen „von der Inflation weggefressenen Kredit“ betrifft –
du meinst also, dass Deutschland über Jahrzehnte Exportüberschüsse erwirtschaftet, die im EZB-System als Target-Forderung auftauchen,
und die „verloren gehen“, weil irgendwo die Inflationsrate zweistellig wird?
Du verwechselst da die Buchhaltung mit der Realwirtschaft, Helmut.
Wahrscheinlich denkst du auch, dass deine Rentenpunkte schmelzen, wenn du in der Sonne sitzt.
Aber immerhin: Deine Konstanz ist beeindruckend.
Seit Jahren schreibst du denselben Satz in immer neuen Varianten:
„Ich hab’s kapiert, ihr nicht. Ihr seid dumm, ich hab Gold.“
Und doch:
Du bist nicht der einsame Rufer in der Wüste.
Du bist der Urlauber, der sich am Pool selbst zuprostet und sich dabei für einen Widerstandskämpfer hält.
Also bleib du ruhig da sitzen,
mit deinem imaginären Überziehungskredit und deinem ganz realen Frust auf alles, was moderner ist als 1995.
Wir hier drüben machen derweil weiter – mit echten Daten, echten Systemen und einem echten Verständnis von Volkswirtschaft.
Viele Grüße zurück –
aus dem Euroraum,
wo man Target-2 kennt, ohne es zu mythologisieren.
Ja @ Helmutrama
Dann mal weiter so.
Ich habe kein Problem damit.
Mein Geld steckt nicht im Euro.
Es sind etwa 1 Billionen Euro im Feuer.
Und wenn Deutschland die Südstaaten nicht immer weiter finanziert, dann sind sie weg.
Oder glaubt wirklich jemand, dass z. B. Spanien dann die etwa 400 Milliarden in Pesetas zurückzahlen wird?
Die Billionen ist weg, und kommt nie mehr zurück.
….Das TARGET2-System, das den Zahlungsverkehr im Euro-Raum regelt, birgt potenziell Risiken für Deutschland, insbesondere im Falle eines Austritts eines Landes aus der Eurozone. Obwohl die Salden im System selbst keine Schulden oder Kredite darstellen, könnten sie im Falle eines solchen Szenarios zu Verlusten für die Bundesbank und damit indirekt für den deutschen Steuerzahler führen…
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
„Und wenn Deutschland die Südstaaten nicht immer weiter finanziert, dann sind sie weg.“
Jetzt wird langsam klar, worum’s dir eigentlich geht.
Du redest von „Deindustrialisierung“, „Kapitalflucht“ und „Billionen im Feuer“ –
aber was du wirklich meinst, ist:
**Was passiert mit meinem Pool, wenn Deutschland nicht mehr zahlt?**
Denn hinter all deinem Währungs-Moralismus, hinter all der bräsigen Target-2-Panik steckt ein ganz schlichter Gedanke:
**„Wenn die Deutschen das nicht mehr finanzieren – was wird dann aus mir, dem Deutschen in Spanien?“**
Du hast dein ganzes Lebenswerk in den sonnigen Süden getragen,
hast deine Rente mitgenommen, deinen Wohlstand exportiert,
lebst als komfortabler Ausländer in einem Land,
dessen angebliche „Schwäche“ du seit Jahren herbeiredest –
und jetzt dämmert dir langsam:
**Wenn das System kippt, bin ich der Erste, der fliegt.**
Du brauchst Europa.
Du brauchst offene Grenzen, Zahlungsverkehr, Stabilität,
du brauchst, dass der Euro funktioniert –
denn ohne ihn ist dein Haus plötzlich **in einer Währung bezahlt, die keiner mehr tauscht.**
Ohne ihn ist deine Rente **fremdes Geld in einem fremden Staat.**
Ohne ihn bist du **nicht mehr der geniale Aussteiger, sondern ein wirtschaftlicher Geisterfahrer mit deutschem Nummernschild.**
Dein ganzes Leben hängt an der Stabilität des Systems, das du verachtest.
Und das weißt du.
Darum jammerst du so laut.
Darum haust du so drauf.
Nicht aus Überzeugung – sondern aus **schierer Existenzangst.**
Denn du weißt:
Wenn Spanien wirklich „weg“ ist – wie du es so beiläufig sagst –
dann bist **du mit weg.**
Dann ist Schluss mit Pool.
Dann ist Schluss mit Sondervermögen.
Dann ist Schluss mit Andalusien-Patriotismus bei 32 Grad im Schatten.
Und dann bleibst du übrig:
Ein Mann mit Gold, der sich plötzlich wieder um deutsche Krankenversicherung kümmern muss.
Ein Mann, der den Euro bekämpft hat –
bis ihm auffiel, dass er ihn **selbst braucht.**
Du bist nicht der Systemkritiker, Helmut.
Du bist **der Systemprofiteur, der hofft, dass das Schiff erst untergeht, wenn er längst an Land ist.**
Aber Pech:
Du bist noch an Bord.
Und ohne das System, das du verteufelst,
ist dein Lebensabend nur noch ein Sonnenuntergang –
**ohne Anschlussverbindung.**
Ja Columbo, Ärzte hätten ein schlechtes Gewissen wenn sie mit ihren mit konkurrenzloser Arbeit verdienten Vermögen prahlen würden.Ein Handwerker, der es zu etwas gebracht hat kann und darf mit Stolz seinen Besitz öffentlich machen.Helmut ist ein Wunderkind, neben seinem schönen Besitz dient er noch als Bashing- Opfer für die unzufriedenen Neider auf FMW, was würden diese Gutmenschen ohne dieses lebenerfüllende Hobby machen?
@Helmüte
Schöne Grüße nach Andalucia!
Hallo @ Es bräuchte mehr Helmüte
Das ist für mich Kino.
Und dazu gehört als Steigerung eben die Realsatire, die hier von einigen Kommentatoren losgelassen wird. Wie Clowns in der Manege.
Mir macht das nichts, wenn ich als doppelter Handwerksmeister als Hilfsschüler bezeichnet werde. Als geisteskrank oder, oder.
Das zeigt die Hilflosigkeit der Kommentatoren.
Ich muss mich nicht hinter einer E- Mail Adresse verstecken, sondern schreibe, das was ich denke.
Was natürlich auch falsch sein kann.
Für meine liebe Frau und für mich ist es wichtig, das wir nach 57 Jahren immer noch zusammen sein dürfen und seit 25 Jahren in dem Land leben dürfen, wovon mir immer geträumt haben.
Träume können in Erfüllung gehen, Illusionen nie.
Zusammenfassend: Ich finde es lustig, wenn ich so lese, was die Leute hier so zusammen schreiben.
Spiegel aber die deutsche Seele wider.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Hier bin ich Zeuge eines spannenden Mehrkampf’s von Meinungen. Was ich lese ist je nach Standpunkt weder alles richtig, noch genauso falsche. Es sind Meinungen, die von persönlichen Überzeugungen und Standpunkten aus erklärt und abgewogen sind. Warum will jeder mit seiner Meinung hier „Recht“ bekommen und „Recht“ haben?! Es ist doch gut, hier das Für und Wider zu lesen! Wer wirklich etwas daraus machen möchte sollte doch seinen eigenen Standpunkt einmal mit der Brille seines “ Kritikers“ durchleuchten! Niemand hat hier den Stein der Weisen in der Tasche! Die eigene Einstellung kritisch hinterfragen mit den „Schlauheiten“ der Gegenseite abgleichen. Daraus dürfte der gesunde Menschenverstand durchaus brauchbare Handlungsalternativen ableiten können. Denn eines dürfte jeder „Für“ und „Gegen“- Partei durchaus einleuchten. Die aktuelle Situation ist nicht geeignet, ein fröhliches Halleluja aus den Umständen abzuleiten. Die Ausschläge in jede Richtung dürften an den Märkten nur noch schwer mit den Schwankungen der letzten 30 Jahre vergleichbar sein. Die Zeiten großer Gelassenheit dürften künftig rar gesät sein. Also hinhören, was unser „Gegenspieler“ vielleicht doch an brauchbaren Ideen in den Ring zu werfen hat.
Hall @Helmüte
Columbo meint damit, dass alle die nur in die Nähe meiner Meinung kommen, von mir geschaffene Fake- Identitäten sind.
Er fühlt sich praktisch von mir umzingelt.
Damit ist seine Welt dann wieder in Ordnung
Viele Grüße aus Andalusuen Helmut
@Helmut, wenn ich mich recht erinnere, benutzten Sie in der Vergangenheit schon mehrmals Pseudonyme.
Sorry, aber da drängt sich bei mir halt immer wieder ein Verdacht auf.
Ganz allgemein kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Foren-Extrem-Vielschreiber gerne verschiedene Nicknamen benutzen, damit ihr Suchtverhalten weniger unangenehm auffällt.
@Helmut, es ist ja schon richtig dümmlich, was Sie tagtäglich von sich lassen, aber die menschliche Vorstellungskraft reicht einfach nicht aus, dass das eine andere Person auch noch gut findet, es sei denn es sind Sie selbst oder eine Ihnen nahe stehende Person, z.B. Ihre Frau oder ein Kollege aus Ihrem Russenclub.
Nein @ Col6mbo
Ich hatte bis vor gefühlt 3 oder 4 Jahren als Helmut Josef Weber geschrieben.
Als dann ein zweiter Kommentator unter diesem Namen schrieb, habe ich meine Klarnamen verwendet.
Danach habe ich nie wieder unter diesem Pseudonym geschrieben.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
@Columbo fragte explizit nach Pseudonyme (Plural), unter denen du hier geschrieben hast. Ja, hast du. Dummerweise bist du mit deinen Pseudonymen durcheinander gekommen und musstest es irgendwann einräumen.
Doppelagent H.
Ich habe daraus nie ein Geheimnis gemacht.
Die anderen Kommentatoren haben mir nur dann vorgehalten, was ein Anderer unter Helmut Josef Weber geschrieben hat.
Und seitdem hatte ich unsere Homepage mit Telefonnummer, Koordinaten der Wohnadresse und sogar Telefonnummer im Netz.
Ich muss mich nicht verstecken.
Gut, dann kam der Neid, und dann war in Spanien alles schlecht.
Das Wetter zu heiß, die Ruhe am Wohnort zu viel, alles zu trocken, 50 Grad wären es , ich wäre geisteskrank, wir hätten ohne Baugenehmigung gebaut, die Gesundheitsversorgung schlecht, die Renten zu niedrig, Sozialschmarotzer, Betrüger usw., usw.
Ja, das ist Kino mit Realsatire.
Die armen Irren.
Heute 12:45.
28 Grad auf der Terrasse.
Es sollen 30 Grad werde.
Das sind ideale Temperaturen.
Gleich noch vor dem Mittagessen einige Runden im Pool und dann ein Mittagsschläfchen im klimatisierten Schlafzimmer.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
und wieder sagst du die Unwahrheit. Und du hast dich versteckt. Wir mussten dir erst einmal nachweisen, dass du unter mehreren Pseudonymen gleichzeitig schreibst (und dir dabei selbst geantwortet hast).
Also, du versteckst dich gleich doppelt: Hinter einem Pseudonym (was du anderen vorwirfst) und dann hast du bis zum Beweis des Gegenteils behauptest, du benutzt kein Pseudonym. Und hier bestreitest du wieder, dass du dich versteckst hast.
Ein ganz großes Kino, bis auf den letzten Platz mit Pseudonymlingen besetzt.
Großes Kino in der Tat, Junge, Junge…😂
Ausgerechnet einer, der anderen vorwirft, sich hinter E-Mail-Adressen zu verstecken, muß gestehen, selbst verschiedene Decknamen benutzt zu haben.
Wie peinlich…
@Columbo
ja, so ist es immer:
Die, die anderen Vorwerfen, sich hinter einer e-mail zu verstecken, sind selber als U-Boote unterwegs. Die, die am lautesten „Meinungsfreiheit“ schreien, sind die, die von Meinungsfreiheit nur dann was halten, wenn sie ihre Meinung sagen wollen. Anderen gestehen sie es nicht zu.
Die, die da am lautesten „Demokratieabbau“ schreien, sind diejenigen, die hier offen Parteien das Wort reden, die die Demokratie abschaffen wollen.
Die, die da am lautesten schreien, bald gibt es neue Lager, die hier selber Parteien loben, die in der Tat Lager errichten wollen und dies auch offen sagen, oder, die hier das Motto eines KZ als ihren Wahlspruch in ihre Kommentare schreiben.
Permanix, sie sind der Allerletzte der Helmut kritisieren sollte. Helmut beschreibt zwar sehr oft aber sehr ehrlich seine zufriedene Lebenslage und hat darum viele Neider. Sie verschleiern ihre Situation als Flüchtling aus dem gelobten Land ( die meisten wissen nichts von ihrer Situation als erfolgreicher Trader ,der immer nur Gewinne meldet) Fazit: Ein Angeber kritisiert den grundehrlichen Auswanderer innerhalb der EU was total verständlich und legal ist.
@Helmut, es ist ja schon richtig dümmlich, was Sie tagtäglich von sich lassen, aber die menschliche Vorstellungskraft reicht einfach nicht aus, dass das eine andere Person auch noch gut findet, es sei denn es sind Sie selbst oder eine Ihnen nahe stehende Person, z.B. Ihre Frau oder ein Kollege aus Ihrem Russenclub.
Haah, haah @ Helmutrama
Mein Gott schreibst Du einen Blödsinn.
Ob die EU oder Deutschland, aus währungspolitischen Gegebenheiten pleite geht, ist mir aus Existenzgünden vollkommen egal.
Ich hatte mein Gold und Silber schon vor der Einführung des Euro, im Jahr 2000, außerhalb der EU gelagert, weil ich dem Euro schon damals nicht traute.
Und da sich das Unheil und die Verschuldungsorgie auch in der EU immer schneller Richtung Wand bewegt, habe ich 2019 der größten Teil außerhalb der EU eingelagert.
Davon könnte ich Jahrzehnte in Freunden in jedem Land leben.
Aber ich befürworten die EU, obwohl sie reformiert werden müsste.
Den Euro finde ich auch gut und benutze ihn gerne.
Er ist auch sehr praktisch.
Mit bedrucktem und leichtem Papier, oder mit einer Plastikkarte überall einkaufen können, ist doch supi.
Wir haben neben unserem spanische Konto auch noch 2 Konten in Deutschland, mit VISA- Karten usw. Wir können damit europaweit ohne Gebühren bezahlen und auch ohne Gebühren Geld am Automaten ziehen.
Ich bin aus praktischen Gründen für den Euro und die EU.
Aber es ging auch sehr gut ohne.
Jeden Ersten sind unsere Renten auf dem Konto und die spanische Rente sogar 2 x im Jahr doppelt.
Was sollte ich gegen den Euro und die EU haben?
Ich gehöre aus eigenen Beiträgen dem spanischen Gesundheitssystem an und könnte nach 25 Jahren leicht die spanische Staatsbürgerschaft bekommen.
Zusammenfassend:
Es könnte alles so bleiben, aber es geht auch gut ohne.
16:30
29 Grad auf der Terrasse
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut, du bist wirklich eine rhetorische Wundertüte:
Erst der totale Systemabgesang – dann das große „Ich hab ja nix gegen das System“.
Mal ganz sachlich:
Du sagst, du hast Gold und Silber „aus Existenzgründen“ außerhalb der EU gelagert – und gleichzeitig schreibst du, dass du den Euro „gut findest und gerne benutzt“, weil’s so praktisch ist mit der Plastikkarte.
Kurz gesagt:
Du traust dem System nicht – profitierst aber maximal von ihm.
Und dann das nächste rhetorische Salto rückwärts:
> „Ich befürworte die EU, obwohl sie reformiert werden müsste.“
Klingt toll.
Aber du schreibst regelmäßig, dass die EU vor die Wand fährt, dass sie „nicht überleben kann“, dass sie die Deutschen „ausbluten lässt“, dass alles „in Richtung Enteignung“ geht.
Was ist es jetzt?
Reformbedarf oder finaler Untergang?
Du nutzt alle Vorteile:
Rente aus Deutschland → pünktlich am Ersten
Spanische Rente → sogar doppelt im Jahr
Gesundheitsversorgung → inklusive
Eurokonto mit VISA → weltweit nutzbar
Wohnsitz in Andalusien → herrlich günstig und stabil
Aber dann behauptest du,
du wärst komplett unabhängig vom System.
Das ist ungefähr so, als würdest du jeden Tag im ICE sitzen, deine Füße auf dem Sitz gegenüber ausstrecken, laut sagen „Ich brauch die Bahn nicht!“ – und dich dann beim Schaffner bedanken, dass er pünktlich war.
Du schreibst:
> „Ich könnte Jahrzehnte in Freiheit in jedem Land leben.“
Könntest du. Solange es in diesen Ländern politische Stabilität, funktionierende Finanzinfrastruktur, stabile Währungen, offene Grenzen, rechtliche Sicherheit und medizinische Versorgung gibt.
Also genau das, was dir die EU (mit all ihren Schwächen) seit Jahrzehnten garantiert.
Du bist nicht unabhängig vom System, Helmut.
Du bist Teil eines funktionierenden Systems, das dir so viel Freiheit und Komfort erlaubt,
dass du dir sogar den Luxus leisten kannst, es öffentlich für „pleite“ zu erklären –
während du voll versorgt in der Sonne sitzt.
Aber keine Sorge:
Niemand will dir deinen Pool nehmen.
Wir wollen dir nur sagen:
Er steht auf dem Fundament einer Welt, die du ständig madig redest – und die dich gleichzeitig trägt.
Viele Grüße aus der Realität.
Wo man auch Widersprüche erkennt – und nicht nur verwaltet.
Mein lieber Schwan .
Deutschland bei Steuern und Abgaben international auf Platz 3. Am 11.07.2024 hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) den Steuerzahlergedenktag 2024 ausgerufen. Dieser symbolische Tag solle daran erinnern, wie viele Steuern und Abgaben die Bürger im Durchschnitt leisten, so der Verein.
Der Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.
Sie verars………..euch………und ………..
Ja @ Helmutrama
Man muss flexibel sein, und die Zeichen der Zeit möglichst erkennen.
Das klappt nicht immer zu 100 %.
Das Auswandern nach Spanien hatte keine wirtschaftlichen oder steuerliche Gründe.
Gut- die spanische Mindestrente konnten wir praktisch umsonst mitnehmen, denn sie war in den 180,00 Euro monatlich enthalten, die meine Ehefrau als Selbsständige an Sozialbeiträgen bezahlen.musste. Das waren Zwangsbeiträge.
Also Krankenkasse und Rentenbeiträge zusammen.
Anders geht das in Spanien nicht.
Das sich meine Goldanlage von 2000 bis heute mehr als verzehnfacht hat, konnte ich natürlich nicht erahnen. Ich hatte (wie in den Jahren von 1971 bis 2000) auf eine vertachtfachung bis 2030 gehofft.
Seit etwa 2 Jahren habe ich noch weitere Hunderttausende auf Silber gesetzt. Sieht gut aus.
Unsere Immobilie wird, sobald wir hier wegen des Alters nicht mehr wohnen können, in eine GmbH
umgewandelt und als Ferienwohnungen vermietet.
3 komplette Wohnungen für mind. 8 Personen.
Wir nehme uns dann ein Penthouse mit einer offiziellen südamerikanischen Pflegekraft, die wir fürstlich bezahlen werden.
Die Immobilie soll auch für die Nutzung durch unsere Kinder und Enkel erhalten bleiben.
Wer weiß wie es in Deutschland mal eskaliert.
Wer in 15 Jahren welche Parteien wählt, kann man heute schon auf den Schulhöfen ablesen.
Ansonsten ist alles geregelt.
Einige Hunderttausende habe ich schon 2014 an meine Kinder verschenkt, auch das Haus das ich 2014 in Deutschland geerbt habe, wurde sofort verkauft.
Ab 2024 konnte ich wieder bis zu jeweils 400.000 Euro steuerfrei an meine Kinder verschenken.
Natürlich sind das nur die groben Eckdaten.
Man muss eben.sein Leben sorgfältig planen und das bis in den Tod.
Es ist alles geregelt.
Man sollte seinen Kindern kein ungeregeltes Erbe hinterlassen, denn das gibt nur Streit.
Unsere Kinder sind über alles informiert.
Es wird keine Überraschungen geben.
In Spanien habe ich nicht die akute Angst, dass der Rechtsstaat, wie in Deutschland gegen die Wand gefahren wird. Denn es gibt noch zu viele Menschen, die ihren. Kindern und Enkel aus eigener Erfahrung erklären können, wie es ohne Rechtsstaat in Spanien aussah.
Daher bin ich für die nächsten Jahre in Spanien noch sehr entspannt.
18: 40
28 Grad
Der Grill wird gleich in Betrieb genommen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Ach @Helmut.
Ein Meisterwerk.
Ein Monolog in Reinform, wie er nur entstehen kann, wenn man zu lange in der Sonne sitzt und glaubt, man sei dabei der letzte nüchterne Mensch unter Schlafwandlern.
Du bist das wandelnde Paradox:
Du traust keinem System, aber planst dein gesamtes Leben minutiös innerhalb genau dieses Systems.
Du wetterst gegen Deutschland, gegen EU, gegen Staat, gegen Inflation –
aber nutzt sie alle bis auf die Kommastelle aus.
Du empörst dich über „Zwangsbeiträge“ in Spanien – aber nimmst die spanische Rente gerne mit.
Findest den Euro gefährlich – aber zahlst überall bequem mit Visa-Karte.
Hast Deutschland angeblich hinter dir gelassen – aber kennst alle Schenkungsfreibeträge besser als ein Notar.
Und dann dieses schön geölte Eigenlob:
> „Man muss eben sein Leben sorgfältig planen. Bis in den Tod.“
Klingt nach stoischer Weisheit – ist aber eher:
Man muss einfach früh genug anfangen, alles auf sich selbst auszurichten und anderen eine Predigt draus zu bauen.
Du verschenkst „mehrere Hunderttausende“, lässt Immobilien in GmbHs überführen, planst südamerikanische Pflegekräfte im Penthouse und grillst dabei sorglos bei 28 Grad.
Und gleichzeitig erzählst du, wie schlimm alles ist, was auf Deutschland und Europa zukommt.
Komisch:
Wenn wirklich alles so schlimm wäre – warum hast du dann keinen Grund zur Sorge?
Weil du’s durchschaut hast?
Nein.
Weil du den Luxus genießen kannst, den dir genau die Strukturen verschaffen, die du täglich für gescheitert erklärst.
Deine ganze Geschichte liest sich wie ein Manifest aus dem Geiste des Misstrauens –
und gleichzeitig wie eine Werbebroschüre für den deutschen Sozialstaat, die EU und den Euro.
Du bist nicht der, der ausgestiegen ist.
Du bist der Idealnutzer des Systems, der sich einbildet, über ihm zu stehen.
Ach Helmut, wenn du wirklich „kein Problem mit der EU“ hättest –
dann würdest du nicht jeden Absatz mit der impliziten Drohung beenden:
„Ich bin vorbereitet. Ihr nicht.“
Und wenn du wirklich so unabhängig wärst –
dann würdest du nicht bei jedem neuen Rentenbescheid innerlich „noch mal gut gegangen“ seufzen.
Aber du bist eben der Typ, der noch in der ersten Reihe sitzt –
während er im Kino „der Film ist Mist“ ruft und sich trotzdem Popcorn nachholt.
Viele Grüße aus dem Leben mit Realitätssinn.
Wo man’s nicht „bis in den Tod plant“,
sondern einfach die Dinge so gestaltet,
dass sie auch für andere funktionieren. Nicht nur für den Grillplatz in Andalusien.
Hallo @ Helmutrama
Meine liebe Frau und ich haben uns vor 57 kennengelernt; damals 15/17.
Wir haben ja schon beide in unseren Berufen mit 17 Geld verdient und haben unsere Zukunft geplant. In dem Jahr sind die ersten Menschen auf dem Mond gelandet.
Mit 24 Meisterprüfung und Firma gegründet und mit 25 das erste Haus gebaut.
Ich „wettere “ nicht gegen die Zwangsbeiträge für Selbsständige in Spanien.
So waren wir beide für 180 Euro in Spanien krankenversichert und meine Frau war zusätzlich in der Rentenversicherung.
Das war doch optimal.
Unsere Kinder bekommen doch sowie alles.
Heute kann ich sehen wie sie sich freuen.
Später müssen sie Erbschaftssteuer zahlen und werden sich vielleicht auch noch streiten.
Das Geld von dem Hausverkauf habe ich ihnen ohne Bedingungen geschenkt. Die Edelmetalle habe ich ihnen mit Bedingungen.überschrieben.
Sie sind z. B. für ihre Altersversorgung und ich habe ein Rückforderungsrecht.
So kann ich alle 10 Jahre den steuerfreien Betrag für eine Schenkung (bei jedem Kind 400.000 Euro) ausnutzen.
Die Edelmetalle liegen immer noch dort, wo sie auch ohne Schenkung liegen würden.
Es ist nicht außergewöhnlich „schlimm“ explizit in Europa und Deutschland.
Jeder sollte ja wohl mitbekommen haben, dass das Fiat- Geldsystem dem Ende entgegen geht.
Das ist nun nicht besonderes und kann ja vielleicht auch noch Jahre hingehalten werden.
Dagegen bin ich mit Edelmetallen abgesichert.
Und das schon seit 2000.
Diese “ Versicherung“ kostet ja kein Geld. Sie hat sich auf den Einzahlungsbetrag gerechnet sogar etwa verzwölftfacht. Seit 2000 etwa 1.200 Prozent steuerfreien Kapitalertrag.
Natürlich stehe ich nicht über dem System.
Aber Idealnutzer?
Millionen Spanier sind so versichert wie wir.
Und Millonen Deutschen besitzen privat zusammen etwa 9.000 Tonnen Gold.
Ich bin eben nur ein deutscher Goldbesitzer in Spanien.
Die Rentenzahlungen waren eine Investition wie jede andere auch.
In Deutschland eine sehr schlechte Investition, denn für 21 Beitragsjahre erhalte ich etwa 550 Euro monatlich Rente.
Meine Ehefrau für 12 Beitragsjahre kmap 300.
Für genau 11,5 Jahre etwa 90 Euro monatlichen Rentenbeitrag, erhält meine Ehefrau (als Verheitatete) etwa 16.000 Euro spanische Rente im Jahr. Die fehlenden Jahre konnten aus den deutschen Rentensystem, bis zu den notwendigen 15 Jahren aufgestockt werden.
In praktisch nur einem Jahr Rente, hat sie alle Rentenbeiträge wieder heraus gegehabt.
Und ist als Rentnerin kostenlos krankenversichert.
Ich habe dabei mal über den Daumen 90 Euro für die Krankenversicherung und 90 Euro für die Rentenversicherung gerechnet.
Ich “ drohe“ nicht, sondern es ist für mich unfassbar, dass die Menschen Billionen in Geldsammelstellen stecken, und damit natürlich die Hauptruppe sind, die wie immer eine Währungsreform erst möglich machen.
Natürlich auch die Immobilienbesitzer, die wie bei der ersten Währungsreformen in den letzten 100 Jahren über die Hauszinssteuer und dann 1952 über den Lastenausgleich teilweise enteignet wurden.
Hat irgendwo auf der Welt nur eine Euro weniger, weil wir das alles so geplant und ausgeführt haben?
Was ist bei uns so außergewöhnlich, was nicht jeder gesunde Mensch auch machen konnte.
8 Jahre Volksschule, Lehre und Meisterprüfungen.
Das war die Grundlage.
Was haben wir besonderes gemacht, dass andere Menschen bewundern könnten?
Wir haben nie gejammert, sondern sind nach Rückschlägen immer wieder aufgestanden.
Hinfallen ist keine Schande, aber liegen bleiben ist eine.
Aber- ich schreibe hier immer von mir.
Meine liebe Frau und ich haben das alles zusammen geschaffen.
Wir haben natürlich auch viele Klippen umschiffen müssen.
Wir haben heute 2 erwachsene Wunschkind.
Wie haben nach fasst 7 Jahre geheiratet.
Die Familienplanung war damals als jung verliebte für uns recht einfach.
Denn wir hatten beide „sehr modern“ eingestellte Eltern.
Was für andere 16 Jährige damals (vor 55 Jahren) nicht so einfach war.
Da war mal gerade der Kuppelei- Paragraf abgeschafft.
Fasst alle meine Bekannten. „mussten“ heiraten.
Haben sich dann nach Jahren zur etwa Hälfte wieder getrennt und Scheidungskinder aus der Ehe hinterlassen.
Und nun planen wir den.letzten Abschnitt unseres Lebens.
Ich hoffe es klappt, so wie wir es uns vorstellen.
Und ich hoffe auch, ich sterbe vor meiner lieben Frau.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, warum jeden Tag immer wieder dasselbe? Ich lese nur noch die ersten paar Wörter Ihrer Beiträge, um dann schlagartig damit aufzuhören. Diese Selbstbeweihräucherung lässt auf tieferliegende Probleme in Ihrem Selbstbewusstsein schließen – ein Schrei nach Anerkennung und Lob, der Ihnen durch Ihr Verhalten hier im Forum leider nicht zuteil wird, sondern durchgehend auf Abscheu und Ekel stößt. Haben Ihnen Ihre Eltern da überhaupt nichts an Lob und Anerkennung mitgegeben? Sie müssen ja diesbezüglich völlig ausgetrocknet sein und seit Ihrer Kindheit unendlich leiden.
„Man muss flexibel sein, und die Zeichen der Zeit möglichst erkennen.“
@Helmut, den ganzen Krampf im Leben kann man sich sparen, wenn man in seine eigene Bildung und in seine eigenen Fähigkeiten investiert. Die Dividende in Form von einem regelmäßigen Gehalt ist so hoch, dass man nicht auf irgendwelche Zufälle in irgendwelchen Wertentwicklungen angewiesen ist. Die Vermögensbildung wird dann zum Hobby und nicht zum Lebensinhalt, weil das monatliche Gehalt und auch die spätere Pension und Rente so hoch ist, dass man es überhaupt nicht mehr ausgeben kann. Vermögen wird gewissermaßen unwichtig.
@ Permanix, mit ihrer Aussage beschreiben sie eine kleine Minderheit und verachten die ganz grosse Mehrheit bei der wohl Vermögen, hauptsächlich im Alter , sehr wohl eine grosse Rolle spielt und kein Hobby ist und nicht alle möchten und können in eine Steuer- Oase umziehen.
„Man muss flexibel sein, und die Zeichen der Zeit möglichst erkennen.“
@Helmut, den ganzen Krampf im Leben kann man sich sparen, wenn man in seine eigene Bildung und in seine eigenen Fähigkeiten investiert. Die Dividende in Form von einem regelmäßigen Gehalt ist so hoch, dass man nicht auf irgendwelche Zufälle in irgendwelchen Wertentwicklungen angewiesen ist. Die Vermögensbildung wird dann zum Hobby und nicht zum Lebensinhalt, weil das monatliche Gehalt und auch die spätere Pension und Rente so hoch ist, dass man es überhaupt nicht mehr ausgeben kann. Vermögen wird gewissermaßen unwichtig.