Aktien

Dollar unter Druck nach Trump-Rede

Gastanalyse von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader

An den Börsen halten die Stimmungsschwankungen an. Die Anleger zeigten sich gestern erfreut über das Treffen zwischen dem US-Außenminister und dem russischen Präsidenten. Zwar gibt es noch immer Spannungen zwischen den zwei Ländern. Das Treffen konnte die Lage jedoch kurzfristig beruhigen.

Die Situation in Nordkorea bereitet den Anleger jedoch noch immer Sorgen. Die Börsen in Fernost schlossen den Handelstag trotz soliden Konjunkturdaten aus China und Australien mit einem Verlust ab. Den DAX sehen wir aktuell rund 20 Punkte tiefer bei 12.135 Punkten. Kurzfristig sollte man mit einer weiteren Konsolidierung an den Aktienmärkten rechnen. Währenddessen wird die Nachfrage nach Gold und Yen stabil bleiben.

Der US-Dollar kam in Asien unter Druck. Grund dafür waren die Kommentare des US-Präsidenten. Trump sagte, dass die Währung überbewertet ist, und er ein Befürworter der Niedrigzinspolitik ist. Eigentlich ist es für einen US-Präsidenten nicht üblich, das Niveau des Dollars direkt zu kommentieren. Mit Trump hat sich dies aber nun geändert.

Nachdem der Euro sich in den letzten Tag fast nicht von der 1,06er-Marke entfernt hat, ist die Volatilität nun wieder leicht gestiegen. Die Gemeinschaftswährung konnte über Nacht ein Niveau von 1,0675 USD erreichen. Widerstand liegt nun bei 1,0720 USD. Ein Bruch darüber würde einen weiteren Kursanstieg bis mindestens 1,08 USD signalisieren.




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