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Devisen

Donald Trump, die Jobs – und die üblen Miesmacher!

Die voll krasse Wahrheit über den ultracoolen Donald Trump und die megamäßigen Jobs, die er schafft!

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Früher, es ist schon lange her, lange vor der Erfindung des Neu-Deutschen, da gab es den Begriff „Pfundskerl“ (also liebe Jugend: mal schnell das Wort googlen, das bringt voll die Checkung und dann schnell facebooken und liken!). Und der Trump Donald, das ist ein echter „Pfundskerl“! Spricht sogar mit Japanern von der Softbank, die dann krasse 50.000 neue Jobs in Aussicht stellen. Mega! Und die Geschichte in Indiana, wo der Trump 1000 Stellen gerettet hat, bevor die zu den listigen, jobklauenden Mexikanern abwandern – krasse Aktion! Donald, der Superbuddy!

Ok, das geht auf Kosten der Steuerzahler – mal schnell googlen, was Steuer bedeutet, ah, eine antiquierte Praxis der staatlichen Refinanzierung, eingetrieben von unschuldigen Bürgern ausserhalb des Finanzsektors vorwiegend zur Stützung desselben vor dem Kollaps, alternativlos. Aber hey, der Trump, der bringt die Jobs zurück und macht Amerika great again, Amerika first und so, voll geil.

Der Donald hat echt Eier in der Hose, vielleicht sogar zwei. Lehrt den respektlosen Chinesen wieder das Fürchten, was ja nicht schaden kann, die sind ja verdammt zahlreich und kaufen alles auf, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Schluss damit! Make Amerika Amerika again, gegen den Widerstand der Lügenpresse, haha.

Und der Donald ist auch verdammt fair, hat seine ganzen Aktien im Juni verkauft, hat doch sein Sprecher gesagt. Weil gestern hat Donald ja in diesem Tweet über Boeing mal eben 1,2 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet, war aber nur kurz, die Aktie ist dann wieder gestiegen und hat das fast alles wieder aufgeholt. Cooler Humor von Donald: Boeing soll Geld verdienen, aber nicht zu viel, voll schräg. Jetzt wo der Donald keine Boeing-Aktien mehr hat – aber vielleich hat seine Tochter ja gestern in den Rücksetzer gekauft, voll legal natürlich, is klar, beim Donald läuft alles sauber.

Hey, und der Donald hat auch den Dollar wieder great gemacht, der ist echt krass durch die Decke geschossen, weil Amerika jetzt wieder great ist, logisch.

Und was ist das Allerübelste? Presse und Wissenschaftler, die das alles überhaupt nicht raffen! Eben so einen Bericht gelesen, der sagt (oder schreibt), dass durch die Stärkes des Dollar echt viele Jobs wegfallen! Hä? Voll der Miesmacher. Total neidisch der Typ, völlig klar. Der Text stammt von Brad Setser – iggitt, möchten Sie vielleicht Brad Setser heissen?? Also ich nicht!

Jedenfalls sagt der Setser, dass durch die Aufwertung des Dollar von 4% seit dem glorreichen Sieg von Donald sich die Handelsbilanz der USA um 0,4% des BIP veschlechtern wird, weil wegen der Exporte und so, die durch den starken Dollar schwieriger werden. Hm. Und diese 0,4% des BIP entsprechen 75 Milliarden Dollar, sagt der Setser:

„The Commerce Department estimated that a billion dollar of (goods) exports supports about 5,300 (5,279) jobs in 2015.
To be conservative, let’s use that number for import competing and service jobs too. That works out to a very rough estimated loss of 390,000 jobs in export and import competing sectors from the stronger dollar (job losses that play out over time, as the exchange rate has an impact with a long lag).“

390.000 Jobs, die dann wegfallen werden? Holy fuck. Geht gar nicht. Hey Donald, verbiete doch einfach diese Miesmacher-Wissenschaftler, alles übelste Clinton-Sympathisanten mit ihrer Zahlendreherei. Braucht doch kein Mensch. Und wenn wirklich Jobs wegfallen, dann doch die von den illegalen Mexikanern, und die braucht sowieso auch keiner.

Wie war nochmal das komische Wort vom Anfang? „Pfundskerl?“. Schräg, wie die früher dahergelabert haben..

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    youngtrader

    7. Dezember 2016 12:48 at 12:48

    Herr Fugmann, ich drücke mich auch ziemlich oft aus mit Ironie, aber das was Sie täglich schreiben/im Video sagen übertrifft viele Künste ^^.
    Vielen Dank für Ihre Beiträge, lese/schaue Diese immer gerne.
    Weiter so !

  2. Avatar

    Goldener Oktober

    7. Dezember 2016 12:52 at 12:52

    Eh Alter, coole Nummer. Fugmann auf Lustig macht voll Laune!

  3. Avatar

    sascha

    7. Dezember 2016 13:01 at 13:01

    @Markus, das ist ja mal gekonnt :) , jetzt kann ich deine Lektüre auch endlich mal meinen Jungs (16 + 17 + Freundinnen) zum lesen geben, das verstehen die bestimmt. Die Fragen halt immer..ey paps..zockst wieder Börse :-).
    Danke Markus ..ich lach mich echt weg

  4. Avatar

    Oscar

    7. Dezember 2016 13:25 at 13:25

    Schon mal bei Armstrong Economics reingeschaut, sehr geehrter Herr Fugmann. Lohnenswert. Der starke Dollar hat ziemlich wenig mit Trump zu tun. Aber Hauptsache mal wieder draufgeschlagen. Sie sollten sich bei Spiegel, Focus oder Bild bewerben. Der mindset passt.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      7. Dezember 2016 14:17 at 14:17

      @Oscar, es zwingt Sie keiner dazu, diese Seite zu lesen! Gibt es etwa keine Pegida-affine Finanzseite, die Ihnen mehr liegen dürfte? Sie haben in der Vergangenheit schon manch einen Kommentar gebracht respektive Begrifflichkeiten gebraucht wie „Bio-Deutsche“, die angeblich unterwandert würden durch die Fremden etc. – alles sehr grenzwertig und hart am Rande dessen, was ich hier noch tolerieren kann!
      Wäre doch eine gute Idee für Sie, eine Marktlücke gewissermaßen, für Ihre rechtsnationalen Kollegen mal was zum Thema Finanzen beizutragen, oder?

      • Avatar

        KSchubert

        7. Dezember 2016 16:47 at 16:47

        So ist es, Herr Fugmann! Leider können einige User „unabhängig“ und „abseits des Mainstreams“ (also u. A. FMW) nicht mit „demokratisch“, „liberal“ oder einfach nur „kultivierten Meinungsaustausch“ in Übereinstimmung bringen.
        Mir fällt schon länger auf, dass FMW – leider! – auch viele „besorgte Bürger“ anzieht…
        Aber wie gesagt: Das liegt nicht an Ihnen und FMW, sondern an dem geschilderten geliebten Schwarz-Weiß-Schema.

        VG!

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          7. Dezember 2016 17:11 at 17:11

          @KSchubert, Sie sprechen mir aus der Seele! Ich und wir haben auf deutsch gesagt keinen Bock auf diese Strömungen, aber offenkundig werden diese Leute durch unsere kritische Haltung zu den Finanzmärkten davon angezogen..

          • Avatar

            Petkov

            7. Dezember 2016 18:41 at 18:41

            OK :-( Time will tell…

          • Avatar

            Michael

            7. Dezember 2016 23:52 at 23:52

            @Markus Fugmann
            Ich beneide Sie echt nicht um die Moderation dieser Seite. Aber dass sich diese „allwissenden“ Strömungen, die Werte wie liberal, demokratisch oder kultiviert (Dank an @KSchubert) mit Füßen treten, hier so frenetisch und konstant äußern, zeigt doch auch, dass Sie den Nerv der Zeit zu treffen scheinen.
            Weiter so, Sie linksliberales, kultiviertes Mainstreamsubjekt, das ständig an Muttis Rockzipfel hängt ;)

        • Avatar

          Gerd

          7. Dezember 2016 17:19 at 17:19

          Mit dem „kultivierten Meinungsaustausch“ sprechen sie mir auch aus der Seele.

          Ich denke da z.B. dran, wie vor zwei Tagen – nicht zum ersten Mal – auf Herrn Riße eingedroschen wurde.
          Gut, dass der nicht so dünnhäutig zu seien scheint.

      • Avatar

        Lars

        7. Dezember 2016 22:58 at 22:58

        Dass Sie eine derart substanzlose Fundamental“kritik“ auf Ihrer Seite noch immer tolerieren, kann ich nur bewundern.
        Ich hätte solche Strolche schon längst voll krass in die Blacklist geschoben.
        „Bei Spiegel, Focus oder Bild“… Wer diese drei Medien in einem Satz nennt, also in eine Schublade steckt, scheint nicht gerade differenziert oder feinsinnig denken zu können, sondern hängt anscheinend in einer fundamentalistisch indoktrinierten Denkweise fest. So jemand ist wahrlich kein Pfundskerl.

  5. Avatar

    Wolfgang Koch

    7. Dezember 2016 13:35 at 13:35

    Ultrakrasser Text,Kollege Geldchecker.Ich hab voll Respekt vor dir,Mann!Ey Dragan Fugmann,was geht sonst noch in ultrakrasslockere Geldfinanzmarkt ab?Hab ich voll korrekt €urodrucker bei Amazon bestellt, ist immer noch nicht da.Scheiss Verdistreik bei Amazon.Kumpel von mir hat mich eh schon total genervt mit Altersvorsorge & so‘ nem spiessigen Scheiss.So ein Spaghettigangstarapper würd uns die Kohle weg minizinsieren.Und dann wär ich voll arm im Alter.Alder,das find ich voll gemein.Wo wohnt dem Parmaschwein?Geig ich dem meine Meinung&dann gibt’s Fresse voll,klar!Der Donald,das ist ja schon ein Gruftie,sieht auch so aus,hat aber coole Ideen.Dass der die Schlitzaugen auf die Bambusbäume jagen will,boah ey!Hab ich da was verpasst?Hat der Donny,der mit der scharfen Ossipussy(wenn ich da an unsere denke!,kann zensiert werden),etwa den Günther,der von dem Billigbier in sein Kompetenzteam aufgenommen?Schau’n mer mal,dann wer’n mer sehen!

  6. Avatar

    Gerd

    7. Dezember 2016 16:25 at 16:25

    Da wollen jetzt alle in „Jugendsprache“ daherreden und merken nicht, dass das meiste Ausdrücke sind, die schon vor 20 Jahren Straßendeutsch waren.
    Ob die Jugend heute auch noch so redet?
    Vielleicht.

    Und zum eigentlichen Thema:
    Ich würde diesen „Miesmacher-Wissenschaftler“ auf Deutschland verweisen. Auch oder gerade weil
    die D-Mark seinerzeit ständig aufgewertet hat, waren die deutschen Unternehmen gezwungen, immer wettbewerbsfähiger zu produzieren. Und das haben sie gemacht.
    Und trotzdem wurden per Saldo keine Arbeitsplätze abgebaut, sondern im Gegenteil, es wurden so viele Arbeitskräfte gebraucht, dass sogar noch Millionen von ausländischen Arbeitnehmern ins Land geholt wurden.

    Wohlgemerkt, ich rede von DM-Zeiten und nicht von 2015.

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      7. Dezember 2016 17:32 at 17:32

      Da ist was dran Gerd.Ob die Jugend heute noch ähnlich redet,weiss ich nicht,so oft komme ich mit ihr nicht mehr zusammen.Mein 24jähriger Sohn berichtet mir jedoch,dass ein ähnlicher Slang gesprochen wird und er in einige Locations,wo vielleicht totally Youth angesagt ist,nicht mehr hingeht,vor allem auch wegen der Besucherzusammenstellung.Das ist etwas was mich eher beunruhigt.Ich bin schon länger der Auffassung,dass diese Missgeburtswährung €uro in seiner momentanen Form nicht mehr lange lebt.Seit Geburt liegt er im Brutkasten der Notenbanken.An ein eigenständiges Leben ist & war nicht zu denken.R.I.P €uro,2002-2017!

  7. Avatar

    sabine

    8. Dezember 2016 07:44 at 07:44

    Ich finde auch, daß FMW sehr gute Arbeit leistet, viel objektiver als in Focus, Speigel oder öffentlichrechtlich-GEZ. Aber bei manchem bin ich halt nicht einverstanden.
    Zum eigentlichen Thema: Ich sehe keinen Unterschied zu Obama, Bush und Clinton (und Griechenland 80er Jahre*).
    a) Denn „Obamas Stimulus-Paket hat bislang nur hunderttausende Staatsjobs geschaffen … eine typisch sozialistische Vorgangsweise. Die produzierende Wirtschaft verliert derweil täglich zehntausend Arbeitsplätze; depperte CO2-Gesetze (cap & trade, VW-Skandal etc.)“
    Und das staatl. Obamacare-Jobs kam dann dazu.
    http://www.politico.com/agenda/story/2016/07/what-is-the-effect-of-obamacare-economy-000164
    http://www.andreas-unterberger.at/2010/03/die-obama-dammerung/

    b) Bush genauso: „Auffällig ist auch, dass die Zahl der Beschäftigten beim Staat seit einigen Monaten stetig steigt, während Jobs in der Privatwirtschaft abgebaut werden. Seit Februar steht einem kumulierten Minus von 645.000 Beschäftigten im Privatsektor ein Plus von 128.000 neuen Staatsjobs gegenüber.“
    http://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/315854-1-500/die-charttechn-analyse-von-bear-markt-zu-bear-markt-nikkei-1990-nasdaq-2000

    c) * „In den achtziger Jahren ergatterten siebzig Prozent der Universitätsabsolventen einen Staatsjob in Griechenland“, „das ist seit 2010 vorbei…“ Tja.
    http://www.wiwo.de/politik/europa/griechenland-auf-die-kleinen-dinge-konzentrieren/6318984-2.html
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-06/griechenland-krise-interview

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Devisen

Türkische Lira mit neuem Rekordtief – warum die Zinsanhebung verpufft ist

Redaktion

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am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira stand seit letzter Woche Donnerstag vor einer möglichen Kurswende. Denn seit geraumer Zeit hangelt sie sich von einem Rekordtief zum nächsten – ein Desaster! Hauptverantwortlich dafür war die von Präsident Erdogan befürwortete Politik der türkischen Zentralbank, den Leitzins tief unterhalb der Inflationsrate zu belassen – Hauptsache es gibt günstige Kredite für Unternehmen und Verbraucher in der Türkei. Aber damit war am Donnerstag Schluss. Völlig überraschend wurde der Leitzins von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent angehoben – eine mutige, kräftige Anhebung!

Türkische Lira aktuell mit neuem Absturz auf Rekordtief

Und die türkische Lira reagierte entsprechend positiv mit einer Aufwertung. US-Dollar vs Lira fiel bis Freitag von 7,69 auf 7,51. Endlich mal ein Aufatmen für die Lira, könnte man sagen. Aber vor allem seit Start des Devisenhandels heute Nacht wertet die türkische Lira wieder deutlich ab, auf neue Rekordtiefs gegen US-Dollar und Euro. Der folgende Chart, der bis letzten Mittwoch zurückreicht, zeigt den beschriebenen Verlauf seit Donnerstag. Aktuell muss man 7,78 Lira für 1 US-Dollar zahlen (Hoch heute schon bei 7,86). Und für einen Euro muss man heute schon 9,08 Lira aufbringen.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

Geopolitik durchkreuzt Lira-Erholung

Da könnte man bei der türkischen Zentralbank in Ankara ja fast verrückt werden, möchte man meinen. Da erhöht man den Leitzins um kräftige 200 Basispunkte, und nur zwei Handelstage später notiert die türkische Lira tiefer als jemals zuvor. Aber in diesem Fall muss man die Notenbanker von jeglicher Schuld freisprechen. Die geopolitische Lage hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Denn direkt um die Ecke sind zwischen Armenien und Aserbaidschan sind heftige Kämpfe entfacht. Jetzt gilt in beiden Ländern sogar der Kriegszustand. Schweres Artilleriefeuer, zahlreiche Tote und Verletzte – die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach gehen weiter. Die Türkei hat sich umgehend an die Seite Aserbaidschans gestellt, so besagen es aktuelle Berichte. Dies setzt die türkische Lira plötzlich kräftig unter Druck. Heute verkündete Maßnahmen der türkischen Bankenaufsicht (siehe hier) gehen bei diesem kriegerischen Konflikt derzeit völlig unter.

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Euro vs US-Dollar: Schafft der Euro zum Wochenstart den Rebound?

Agata Janik

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Mehrere Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar musste in der vergangenen Handelswoche herbe Verluste hinnehmen. Innerhalb nur weniger Tage hat der Euro gegenüber dem US-Dollar über 200 Punkte verloren. Aus technischer Sicht war diese Reaktion auf der Short-Seite zu erwarten. Die Indikatorenlage war im mittelfristigen Zeitfenster ausgereizt. Zu oft hat der Major vergeblich versucht, die höheren Regionen über 1,19 nachhaltig zu erobern. Nach der letzten Seitwärtsbewegung und einem erneuten misslungenen Angriff, kam es zu einer großen Enttäuschung im Markt. Der Widerstand bei 1,1875 hat endgültig bestätigt, dass es für den Euro an der Zeit war, eine Korrektur zu erfahren. Die Bullen haben ihre Long-Trades sukzessive in Laufe der Woche geschlossen und den Euro vs USD somit unter Druck gesetzt.

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Während der ganzen letzten Woche wurde die Short-Seite von den Händlern klar favorisiert. Der frische Abwärtstrend wurde zusätzlich durch die allgemeine Dollar-Stärke beschleunigt. Der Greenback scheint momentan eine kleine Renaissance zu erleben. Nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors konnte sich die amerikanische Währung in der letzten Handelswoche gut durchsetzen. Obwohl es in den USA weiterhin brodelt und die Lage sich vor den Präsidentschaftswahlen immer mehr zuspitzt, gewinnt der USD gegen die anderen Hauptwährungen wieder an Wert. In Europa haben die Experten die zweite Welle des Covid-19 fast schon fest einprogrammiert. Die infektionszahlen steigen an und immer mehr Regionen werden zum Risikogebiet erklärt. Die Sorgen und Ängste vor der wirtschaftlichen Krise kommen zurück. Das belastet den Euro. Das Vertrauen in die europäische Leitwährung scheint zu schrumpfen.

Am Freitag wurde der Euro vs USD weiter abverkauft. Nachdem der wichtige Widerstand bei 1,1681 gehalten hatte, schlugen die Bären erneut zu und schicken den Euro weiter in den Keller. Es hat sich frische Dynamik auf der Unterseite entwickelt und der Kurs rutsche im Laufe des Tages immer tiefer. Im Low notierte EUR/USD vor dem Wochenschluss bei 1,1610. Diese Unterstützung war stark und konnte die Short-Bewegung stoppen. Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, erholte sich der Euro dann wieder leicht. Es waren aber überwiegend die Gewinnmitnahmen der Daytrader, die diese Gegenreaktion auf der Oberseite ausgelöst haben. Im späten Handel notierte der Euro zum USD bei ca. 1,1637.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro vs USD bei 1,1632. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, geriet der Euro erneut leicht unter Druck. Der Kurs rutsche bis 1,1615. Hier hat die Dynamik wieder nachgelassen. Der Angriff auf die 1,1600 Marke war somit gescheitert. Danach hat sich der Euro wieder ein wenig erholt. Die 1,1600 „big figure“ wird für die weitere Entwicklung von EUR/USD von großer Bedeutung sein. Es ist eine wichtige psychologische Marke, die nicht zu vernachlässigen ist. Die Bären werden heute wieder versuchen, den Euro unter Druck zu setzen.

Der Weg bis 1,1600 ist nicht lang. Darunter liegen viele Stop-Loss Marken. Wenn diese gezogen werden, wird sich der neue Abwärtstrend weiter fortsetzen. Die nächste signifikante Unterstützung befindet sich erst bei 1,1516 (120er Moving Average). Wenn dagegen die 1,1600 Marke aber hält, kann es zu einem schnellen Rebound kommen. Auf der Oberseite hat EUR/USD den ersten wichtigen Widerstand bei 1,1663 und dann bei 1,1681. Wenn auch diese Marke erobert wird, wird der Kurs die 1,1700 Marke suchen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar liegt heute bei 1,1641.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Euro vs US-Dollar: Der Euro im Kampf um einen Rebound

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Verschiedene Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat am gestrigen Handelstag mehrmals versucht, nach dem starken Absturz der letzten Tage, eine Gegenreaktion auf der Oberseite zu erzielen. Die wichtige Unterstützung bei 1,1632 hat in den Vormittagsstunden gut gehalten. Das hat den Euro-Bullen gut gefallen. Noch dazu haben sich im Chart mehrere Spikes ausgebildet, die darauf hingewiesen haben, dass der neue Abwärtstrend bald zu Ende sein könnte. Der Kurs ist zuerst in eine Seitwärtsphase übergegangen. Das hat gezeigt, dass der Verkaufsdruck auf den Euro nachgelassen hat. Viele Händler, die Short positioniert waren, haben ihre Trades glattgestellt. Das hat den Euro zum USD ein wenig entlastet. Natürlich von einer Trendwende konnte noch nicht die Rede sein, aber zumindest hat der Euro gegen den USD nicht mehr so stark an Wert verloren.

Am Nachmittag dann, während der amerikanischen Session, haben die Bullen die Long-Seite angegriffen. Der Kurs ist aus der engen Seitwärtsrange nach oben ausgebrochen und der kleine Break-Out war somit gelungen. Der Major ist angestiegen und erreichte gestern im Hoch die Marke von 1,1685. Die Bullen hätten sich natürlich mehr gewünscht. Das Ziel war die 1,1700 „big figure“. Dieses Niveau konnte jedoch gestern nicht erzielt werden, da im Bereich von 1,1685 der 120er Moving Average verlief. Diese Hürde konnte nicht mehr überwunden werden. Dafür hat der Euro nicht genügend Kraft entwickelt. Das haben die Long-Trader schnell gemerkt und mussten ihre Positionen glattstellen, um wenigstens die kleinen Gewinne abzusichern. Danach ist EUR/USD erneut gefallen. Im späten Handel notierte das Währungspaar bei ca. 1,1670. Der Kurs ist erneut in eine Seitwärtsphase übergegangen und bewegte sich nur in einer engen Range von ca. 12 Pips. Die Händler waren nicht mehr bereit in den Euro vs USD zu investieren.

Der gestrige Handel bei EUR/USD war nicht besonders spannend. Die Volatilität war relativ gering. Viele Trader haben sich zurückgehalten. Der Euro ist angeschlagen, aber jetzt noch zu verkaufen, kann mit einem höheren Risiko verbunden sein. Viele rechnen damit, dass der Kurs zuerst eine Erholung erfahren wird, bevor die nächste Verkaufswelle kommt.Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Major vor dem Wochenende einen Rebound schafft. Freitags wollen viele Händler ihre Positionen glattstellen, um die Gewinne zu realisieren und keine Trades übers Wochenende zu halten. Das kann dazu führen, dass die Volatilität bei EUR/USD heute steigen wird.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1668. In der asiatischen Session heute Nacht haben die Händler versucht, den wichtigen Widerstand bei 1,1675 zu durchbrechen. Dazu kam es jedoch nicht, weil der Kurs seit gestern schon durch den 120er Moving Average gedeckelt ist. Damit der Euro seine Erholung fortsetzen kann, muss zuerst diese Hürde überwunden werden. Solange das nicht gelingt, kann der Euro vs USD weiter unter Druck geraten. Auf der Unterseite befindet sich die nächste wichtige Unterstützung bei 1,1632. Sollte diese brechen, wird der Major die 1,1600 „big figure“ ansteuern. Hier sollte der Kurs aber halten, da sich ansonsten die Lage für den Euro noch verschlechtern würde. Wer konservativ denkt, kann auf diesem Niveau seine Positionen schließen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD befindet sich heute bei 1,1661.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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