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Donald Trump, Deutsche Bank und EZB-Desaster

Nachrichten zum Wochenbeginn, die nicht unbedingt für die Rationalität der Welt sprechen..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

1. Der US-Wahlkampf wird immer rüder, es dreht ich alles um Sexismus  (Trump), vermeintlich mißbrauchte Frauen (Bill Clinton) – man kann fast froh darüber sein, dass wir hier in Europa (noch?) nicht so tief gesunken sind!

Während die Umfrage von CNN erneut Clinton als Siegerin ausmacht, ist die Sache für die Märkte offenkundig weniger klar. Das beste Barometer für die Chancen von Donald Trump auf das Amt des US-Präsidenten ist das Währungsverhältnis Dollar-mexikanischer Peso. Und hier zeigt sich, dass Trump offenkundig doch nicht so schlecht abgeschnitten hat (der Peso wird wieder stärker):

usdmxn10-10-16
(Dollar-Peso)

Trump drohte sogar Clinton, dass sie, sollte er Präsident werden, ins Gefängnis gehen müßte. So etwas gab es zuletzt wo?

Heute wurde übrigens bekannt, dass die Show „Today“ von NBC-Moderator Billy Bush, Gesprächspartner von Trump in dem „Sexismus-Video“ (und Neffe von Ex-Präsident George W. Bush), von dem Sender suspendiert wurde.

2. Stärke ist nicht unbedingt das Stichwort für die Aktien der Deutschen Bank. Nach der fulminanten Hoffnungs-Rally der letzten Woche heute der Rückschlag, die DB zweitweise über 3% im Minus, nun aber erste Erholungstendenzen:

db10-10-16

3. Die EZB, dein freund und Helfer, bemüht sich ja sehr, ihre in fast allen Belangen scheiternde Geldpolitik als Erfolg zu verkaufen. Seltsamerweise sprechen aber die Fakten gegen diesen vermeintlichen Erfolg. So war eines der wichtigsten Ziele der Notenbank, dass Banken ihre Liquidität nicht mehr bei der EZB parken – daher hat man Negativzinsen als eine Art „Strafzins“ eingeführt, in der Hoffnung, die Banken würden Kredite vergeben, statt das Geld bei der EZB sinnlos zu parken. Und was passiert? Seit die EZB den Einlagezins in den Minus-Bereich gedrückt hat (11.Juni 2014), parken Banken vermehrt Gelder bei der EZB!

Nun also parken Banken derzeit gut 409 Milliarden Euro bei der EZB!

Heute hat der lettische Notenbankchef, Vitas Vasilauskas, betont, dass es noch zu früh wäre, über einen Ausstieg aus dem QE zu diskutieren. Also zu früh – das ist indirekt ein Hinweis, dass das Thema sehr wohl bei der EZB auf der Agenda zu stehen scheint..

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Christoph

    10. Oktober 2016 10:23 at 10:23

    Peso wird stärker -> Clinton hat gewonnen!

  2. Avatar

    bauer

    10. Oktober 2016 12:32 at 12:32

    Trump wird dennoch Präsi,Gold wird noch stärker!
    Trump hat in allen Belangen vollkommen recht,denn er ist Protektionist,genauso wie ich!
    Er hat Kohle und läßt andere arbeiten,ich auch,nämlich ihr arbeitet alle für mich…euch ist es blos noch nicht bewußt!
    Trump macht mich reich und euch zum Lakaien der Welt
    Forever Trump and Clinton into the hell…

  3. Avatar

    Petkov

    10. Oktober 2016 15:38 at 15:38

    @Hr. Fugmann:

    Hallo Herr Fugmann,

    Sie schreiben: „Und hier zeigt sich, dass Trump offenkundig doch nicht so schlecht abgeschnitten hat (der Peso wird wieder stärker):“

    Mein Verständnis war, dass Trumps Präsidentschaftschancen eher negativ für die lateinamerikanische Währung sind. Ich sehe das ähnlich wie Sie, dass sich der Trump diesmal gar nicht so schlecht geschlagen hat, aber angesichts des erstarkten Pesos hätte ich gedacht, dass die Devisenmärkte eher die Clinton vorne sehen. Habe ich einen Denkfehler?

    Vielen Dank.

    • Avatar

      bauer

      10. Oktober 2016 16:07 at 16:07

      Trump wird noch stärker…wartet mal ab,wenn der als Präsi einen Frauenknast nach dem anderen errichten lassen wird!
      Aber er hat recht…seit die Lampem-Pölitik immer mehr zum Fiasko wird,muß man in Zukunft hart durchgreifen!
      Schaut mal nach Indien?
      Und…?.totaler MÄNNER ÜBERSCHUß….!.wo sind den die Frauen hin?

      • Avatar

        Petkov

        10. Oktober 2016 16:17 at 16:17

        Das mag sein, beantwortet aber meine Frage nicht. Bitte nicht den Posting unnötig aufblähen, das schaut immer doof aus. Deine Meinung in Ehren, aber lass uns mal beim Thema bleiben. Es geht um die Währung Peso.

        • Avatar

          bauer

          10. Oktober 2016 18:12 at 18:12

          …blähungen?

  4. Avatar

    bauer

    10. Oktober 2016 18:14 at 18:14

    Wem interessiert der Peso?
    Es geht doch um Frauen,od.?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

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Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

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