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Donald Trump erobert als „Cheerleader für Amerika“ den Davos-Gipfel

Er kam, sah und punktete..

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am

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Er kam, sah und punktete: Donald Trump dominierte den Wirtschaftsgipfel in Davos.

Beim Weltwirtschaftsform der globalen Eliten in Davos hatten sich zwar zunächst die Geister geschieden über den Auftritt des oft brachialen Trump. Doch rasch erfasste eine kleine „Trump-Mania“ den Gipfel im tief winterlichen Schweizer Alpenort.

 

Alle wollen das Unikum aus Washington sehen.

Trump verkaufte breitspurig sein neues „Sieger-Amerika“ (Boom-Wirtschaft, Millionen neue Jobs, Wall-Street-Rekorde). Er bewarb den Standort USA als Motor der Weltwirtschaft. „Wenn Amerika wächst, wächst die Welt”, sagte er bei der Schussrede.


Drohungen wegen Copyright-Klau

Es kam warm-kalt: Er sprach sanft von der Hoffnung auf „eine prosperierende Welt“, doch kündigte eine harte Linie in Handelsfragen an: Die USA würden Copyright-Klau und Handelsverstöße nicht tolerieren. Trump verteidigte seine America-First-Parole: „Ich setze mich nur für mein Land ein“. Punktierte Handelsbarrieren seien nötig.

Seitenhiebe aber gab es seitens der Europäer: Kanzlerin Merkel hatte den neuen Egoismus in der Weltpolitik angeprangert.

Trump sah sich bei einer Diskussionsrunde nach der insgesamt passablen Rede als „Cheerleader für Amerika“.

Die Bilanz: Insgesamt gab es überraschend gute Noten für Trumps Davos-Trip.

Völlig unangebracht aber waren neuerlich die dumm-dreisten und unprovozierten Attacken gegen die Presse. Es kamen prompt Buhrufe aus dem Publikum.


Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.


America first wird wohl Realität unter Trump, aber es dann wirklich „great again“ sein wird?
Foto: Gage Skidmore; https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

9 Kommentare

9 Comments

  1. asyoulike

    26. Januar 2018 16:06 at 16:06

    Moin, moin,
    Jeder Staats-Chef kämpft für sein Land. Das sieht dann in etwas so aus (kurzer Ausschnitt):
    Trump kämpft für die USA
    Macron kämpft für Frankreich
    Putin kämpft für Russland
    Merkel kämpft gegen die BRD
    Also kann man Trump verstehen. Er ist gewählt und versucht für die USA, insbesondere für den Geldadel, das Beste zu erreichen. Job done!

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Trump liegt in neuer Schockumfrage weit hinter Top-Demokraten

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Eine Kurz-Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

 

Donald Trump glaubt ja öffentlich nicht an Meinungsumfragen – doch diese sollte ihm einen gehörigen Schreck einjagen: Laut einer Erhebung von „Fox News“, dem Trump-freundlichen News-Kanal, würden ihn alle der Top-Demokraten-Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2020 haushoch schlagen.

Ex-Vize Joe Biden liegt mit 50 zu 38 Prozent am weitesten vorne, aber auch die Demokraten Bernie Sanders (+9%), Elizabeth Warren (+7%) und Kamala Harris (+6%) lassen den Präsidenten im Staub zurück.

 

Mies sind derzeit auch Trumps Popularitätswerte: Nach den schockierenden Fehltritten in den Tagen nach dem Doppelmassaker in El Paso und Dayton lehnen laut „Fox News“ 52 Prozent der US-Wähler Trump ab (im Schnitt der Umfragen sind es sogar 54,1 Prozent).

 

Anmerkung der Redaktion: Trump ist wenig erfreut über die Fox-Umfrage – der Sender habe sich zum Negativen verändert..

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

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Kreditzinsen für Unternehmen sinken im Rekordtempo – historisches Allzeittief!

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Die Kreditzinsen für Unternehmenskunden in Deutschland sinken in dramatischem Tempo Richtung Null-Linie. Bei Neukrediten mit fünf Jahren Zinsbindung liegt der Zins laut „Barkow Consulting Corporate Credit Index“ jetzt nur noch bei 0,93%. Am 4. August waren es noch 1,08%, im Mai waren es noch 1,43%. Damit erreicht der Wert aktuell ein Rekordtief! Und kommt es wie allgemein erwartet im September zu Zinssenkungen der EZB, dürfte sich dieser Trend bei den Kreditzinsen für Unternehmen weiter beschleunigen. Im Rekordtempo Richtung Null?

Gerade für die Commerzbank, die stark ist bei der Finanzierung des deutschen Mittelstands, dürfte dies eine dramatische Entwicklung sein. Die Zinserträge für die CoBa dürften wohl deutlich sinken, mehr schon als sowieso geschehen in den letzten Jahren! Was das für CoBa, Deutsche Bank, Sparkassen etc bedeutet? Dramatisch schrumpfende Erträge aus dem Firmenkundengeschäft! Verbände von Volksbanken und Sparkassen warnten jüngst schon, dass beispielsweise bei Privatkunden demnächst Negativzinsen für Einlagen bei der EZB an die Endkunden weitergereicht werden dürften. Und bei den errodierenden Kreditzinsenf für Unternehmen? Da brechen weitere Ertragsbringer weg, und die Lage für die deutschen Banken wird wohl noch dramatischer werden.

Kreditzinsen für Unternehmen
Quelle: Barkow Consulting Credit News, Barkow Consulting GmbH, www.BarkowConsulting.com

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