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Donald Trump – mit Hilfe der Mafia zur Macht? (Video)

Bekanntlich hat Donald Trump sein Geld am New Yorker Immobilienmarkt gemacht – also in einem Markt, der nicht unwesentlich von der Mafia kontrolliert wird. Zentral sind Trumps Geschäfts-Kontakte auch mit Russland, die im Jahr 1987 beginnen. Nach einer Reise nach Moskau und St. Petersburg, die auf Einladung einer KGB-Tochterorganisation erfolgte, begann Trump eine Pressekampagne als Start seiner politischen Karriere..

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FMW-Redaktion

Bekanntlich hat Donald Trump sein Geld am New Yorker Immobilienmarkt gemacht – also in einem Markt, der nicht unwesentlich von der Mafia kontrolliert wird. Zentral sind Trumps Geschäfts-Kontakte auch mit Russland, die im Jahr 1987 beginnen. Nach einer Reise nach Moskau und St. Petersburg, die auf Einladung einer KGB-Tochterorganisation erfolgte, begann Trump eine Pressekampagne als Start seiner politischen Karriere. Vor allem aber sind es mafiöse Organisationen, die im Trump Tower ihren Sitz haben, die von dieser ZDF-Dokumentation in den Blick genommen werden.


Foto: whitehouse.gov

Sie sehen die Doku „ZDFzoom: Gefährliche Verbindungen“ hier:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-gefaehrliche-verbindungen-100.html

25 Kommentare

25 Comments

  1. Avatar

    Lutz Winter

    29. Mai 2017 12:23 at 12:23

    Vielleicht noch ein Satanist oder Geldfälscher oder in Kontakt mit Aliens? Vielleicht wurde er aus der Hölle geschickt um den Illuminaten zu helfen.
    FMW sollte nicht jeder hirnlosen Journalie hinterlaufen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      29. Mai 2017 12:27 at 12:27

      @Lutz, in dem Beitrag werden Fakten und Indizien genannt, die man nicht so pauschal abtun kann wie Sie es tun! Also wenn, bitte sachdienliche Hinweise, die an die Fakten gehen, und nicht pauschal und undifferenziert alles von sich weisen! Haben Sie sachliche Einwände gegen die Doku?
      Woher hatte Trump seine Gelder, als er faktisch pleite war und von keiner Bank mehr Kredite bekam?

      • Avatar

        Trigo

        29. Mai 2017 12:40 at 12:40

      • Avatar

        gerd

        29. Mai 2017 13:02 at 13:02

        Woher und wie soll ein „Durchschnittsbürger“ wie unsereiner oder Lutz Winter die Informationen haben, die die Geldherkunft von Trump zweifelsfrei erklären könnten?

        Also müssen wir doch korrekterweise abwarten, was die Nichtdurchschnittsbürger in Amerika in ein paar Wochen, Monaten ans Licht gefördert haben werden.

        In Deutschland kann live per Video gefilmt werden, wie einer einen anderen umbringt. Oder Polizisten stoppen den Täter auf frischer Tat durch einen (tödlichen) Schuss. Und trotzdem erdreisten die Medien sich noch von einem „mutmaßlichen“ Täter zu berichten.
        Macht man es im Fall Trump umgekehrt? Egal, ob die Verdächtigungen am Ende stimmen – Hauptsache es bleibt was hängen.

        Sie wissen evtl noch, dass ich kein Trump-Fan mehr bin – seitdem er sich in einen Krieger verwandelte. Meinetwegen dürfte gerne eine diesbezügliche (Verschwörungsbombe) Bombe platzen – besser als ne richtige. Wäre bestimmt gut für schlechte Kurse.
        Fürchte aber, den Gefallen bekommen wir nicht auf dem Tablett geliefert.

      • Avatar

        Denker

        29. Mai 2017 16:36 at 16:36

        ,,,lach, Fakten und Indizien durch den Propagandaanstalt ZDF?, da lachen die Hühner.
        Da werden Sachen nachgerichtet, für den gemeinen Michel. Und wenn er dann schön abnickt das deutsche Schaf, dann kommt die GEZ und verlangt noch Zwangsgebühren für ihre Lügen,… man,man,man wann machts eigentlich mal klick im Hirnstübchen.

        • Avatar

          Lars

          29. Mai 2017 22:44 at 22:44

          @Denker
          Es macht immer dann Klick, wenn man nicht die GEZ mit Trumps Verwicklungen in einem Aufguss im tumben Hirnstübchen vermischt.

        • Avatar

          Michael

          30. Mai 2017 00:13 at 00:13

          @Denker
          Welche gegensätzliche Fakten, die nicht nur Hühner, Schafe und Michels ins Wanken oder Wiehern bringen, haben Sie vorzutragen?
          Das ZDF ist seit jeher eher äußerst unkritisch gegenüber unseren amerikanischen Freunden einzuordnen, wenn sogar die derartige Skepsis veröffentlichen, sollte der @Denker seinem Namen gerecht werden und mehr als max. Quark verbreiten!

  2. Avatar

    bigben

    29. Mai 2017 13:04 at 13:04

    jaja, die öffentlichen …

    woher stammten nochmal die gelder an helmut kohl (cdu) ?

    ich weiss, ich bin aber auch nachtragend ;-)

    • Avatar

      carsn

      29. Mai 2017 15:09 at 15:09

      da gehe ich mit …..

  3. Avatar

    frank.trg

    29. Mai 2017 13:43 at 13:43

    Interessanter Stoff des ZDF über Trump, aber das ist längst alles bekannt. In den USA weiß das jeder. Im Wahlkampf wurde Trumps Vergangenheit bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet. Auch seine Verbindungen zur Mafia. Trump hat in seit den 70er Jahren große Immobilienprojekte in NewYork gebaut und dazu noch viele Kasinos. Ohne italienischer Mafia wäre das nicht möglich gewesen. Das kann man an Trump gerne kritisieren und auch sonst ist Trump eigentlich eine Witzfigur. Und trotzdem ist Trump tausendmal besser, ehrlicher und vertrauenswürdiger als Hillary Clinton und das kriminielle Washningtoner Establishment. Das Establishment dass seit mindestens 50 Jahren das Weltgeschehen lenkt. Das Establishment dass tausende Menschen ins Unglück gestürzt hat, Kriege geführt hat und einige Millionen Menschen auf dem Gewissen hat. Dann doch lieber ein Schlitzohr wie Trump, etwas zwielichtig aber das Herz am rechten Fleck…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      29. Mai 2017 13:45 at 13:45

      @frank, na mal sehen, wieviel Kriege Trump noch führen wird; in Syrien wird ja schon recht intensiv gebombt seitens der Amerikaner..

  4. Avatar

    Hondo

    29. Mai 2017 14:02 at 14:02

    Ich bin da auch eher auf Herrn Winters Seite, wenn auch nicht so vehement. Trump wird insbesondere, neben Teilen der USA, sehr stark in Deutschland kritisiert und hier bei uns demontiert. Ob es jetzt Vermutungen sind oder richtig beweisbare Tatsachen kann von uns wohl kaum einer sagen. Ich wäre aber Vorsichtig zu stark gegen Trump zu wetten. Er hat sich bis jetzt wider aller Erwartungen am Ende doch durch gesetzt. Natürlich ist der Widerstand jetzt größer als vor der Wahl, es wäre aber töricht so zu tun als wäre es schon Fakt, dass er abgesetzt wird. Ich habe manchmal das Gefühl die deutsche Elitenverblendung geht so weit, daß man meint ein Report beim ZDF reicht um Trump zu stürzen. Ob man Trump mag oder nicht ist nicht entscheidend, entscheidend ist daß er da ist und er ist unberechenbar. Meine Erfahrung mit solchen Menschen ist, nicht unnötig reizen, man muß sie erstmal annehmen wie sie sind dann werden sie ruhiger. Deutschland muß ohnehin aufpassen, daß wir uns nicht isolieren. Im Falle des Falles geht GB doch mit den USA und Macron wird uns nicht retten. Italien ist dann eh schon weg. Alle sehen auf das starke reiche Deutschland und fühlen sich bedroht. Wir haben ein Dauer ABO auf den großen Verlierer am Ende.
    Nur meine Meinung

  5. Avatar

    Masud79

    29. Mai 2017 14:27 at 14:27

    wo hat trump sich bitte durchgesetzt,
    Abschaffung Obamacare naja viel biegen und brechen aber noch ist es nicht durch?
    sein einziger halber erfolg bisher

  6. Avatar

    Feldmaen

    29. Mai 2017 14:33 at 14:33

    Ich verstehe diesen generellen Hype um Trump überhaupt nicht, sowohl im Negativen als auch im Positiven. Der Kasper hat doch garnichts zu sagen in Amerika, noch nicht aufgefallen? Alles was er vor der Wahl an Versprechungen vertönt hat kann man getrost in die Tonne kloppen. Wer hat es denn in Amerika zu sagen? FED, Wall Street, militärisch-induszrieller Komplex samt Geheimdienste? Auf einmal schießt Trump Raketen auf Syrien, ach was für ein Sinneswandel! Wohl kaum! Die Augsburger Puppenkiste lässt grüßen…

    @FMW: Ich dachte hier wird hinter die Kulissen geschaut?!

    • Avatar

      Feldmaen

      29. Mai 2017 14:35 at 14:35

      Und wenn er gehen MUSS, dann wird schon in irgendeiner Weise dafür gesorgt. Aber so lange er das Spiel mit spielt darf er bleiben…

    • Avatar

      Columbo

      29. Mai 2017 15:34 at 15:34

      Dem armseligen Kim Jong scheint er auch nicht mehr gewachsen. Der schießt gefühlt einmal in der Woche mit Raketen in der Gegend herum und die Weltmacht reagiert mit „Amerika weiß Bescheid“. Irgendwie ist da die Luft raus, ist wahrscheinlich besser so. Nach den Bundestagswahlen wird Merkel die mächtigste Frau der Welt sein, nicht mehr das arme Trumpele.

  7. Avatar

    Bademeister

    29. Mai 2017 16:19 at 16:19

    Trump führt einen Krieg gegen sich selbst, den er nicht gewinnen kann. Sieht man sich die Medienmitschnitte von G7 am Wochenende an, bestätigen sich wieder die Vermutungen, dass der Mann in einer frühen Entwicklungsstufe als Kind oder Jugendlicher emotional steckengeblieben ist. Die letzte, lt. seinen Worten, hochproduktive Woche zeigt einmal mehr, was der Mann unter Erfolg versteht.
    Der Schaden fürs eigene Land und den Rest der Welt ist enorm und wird von Tag zu Tag grösser. Wie lange noch können Märkte und Menschen sich vor der grausigen Realität verschliessen und so tun, als wäre nichts [negatives] geschehen?

  8. Avatar

    leser

    29. Mai 2017 16:26 at 16:26

    Da gibt es einen G7 Gipfel, der nach Meinung der Kanzlette und der Hochleistungspresse gescheitert ist, weil Trump sich weigert, die „europäischen“ Wahrheiten und Weisheiten zu schlucken. Der Hosenanzug erklärt, Amiland ist nicht mehr verlässlich und „Europa“ (sie meint die EU) müsse näher zusammen rücken.

    Einen Tag später zieht das Zwangsfernsehen eine Anti-Trump-Doku aus der Schublade.

    Bestimmt alles nur Zufall meint FMW.
    Für mich sieht’s eher nach gelernt ist gelernt aus. War Frau Merkel nicht mal Seketärin für Agitation und Propaganda?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      29. Mai 2017 16:28 at 16:28

      @Leser, die Doku wurde schon letzte Woche ausgestrahlt, also vor dem G7-Gipfel!

      • Avatar

        leser

        29. Mai 2017 16:32 at 16:32

        Das hat bestimmt enorm zum Gelingen des Gipfels beigetragen…

        • Avatar

          Bademeister

          29. Mai 2017 16:59 at 16:59

          @Leser Der G7 Gipfel ist definitiv gescheitert, nicht nur weil Mutti das so sieht.
          Die derzeitige Weltpolitik ist leider zu einer Konsenspolitik verkommen, Konflikte werden nicht mehr ausgetragen und entweder schöngeredet, in die Zukunft verschoben oder gar ausgesessen. Kommunikation untereinander endete lange Zeit immer im Konsens….die Welt hat einfach verlernt, gesund zu streiten. Jetzt bekommen wir vermutlich die Rechnung präsentiert.
          Vermutlich wählen die Italiener im Herbst, neben Deutschland, Österreich und vielleicht auch Holland. In Deutschland wissen wir ja wie es ausgehen wird, der Rest entspricht vermutlich nicht mehr dem jahrzehntelangen demokratieerhaltenden Gleichklang…

        • Avatar

          Lars

          30. Mai 2017 00:32 at 00:32

          @leser, Sie haben als gewichtiges, chronologisches Argument für Agitation und Propaganda behauptet „Einen Tag später zieht das Zwangsfernsehen eine Anti-Trump-Doku aus der Schublade“, wurden dahingehend widerlegt (eigentlich faktisch zerlegt), und antworten nun mit diesem kindisch-beleidigten Kommentar, statt sich zu entschuldigen bzw. Ihren Denkfehler zuzugeben?
          Das hat bestimmt enorm zur Glaubwürdigkeit und Seriosität des Lesers beigetragen…

          • Avatar

            leser

            30. Mai 2017 12:57 at 12:57

            @ Lars
            Was Sie so alles aus einem Satz herauslesen…
            Macht es einen großen Unterschied, ob so ein Beitrag im Zwangsfernsehen kurz vor dem Gipfel oder kurz danach gesendet wird? Der zeitliche Zusammenhang ist doch entscheidend. Und wer bei einem zwangsfinanzierten Medium mit politisch besetzen Gremien an reinen Zufall glaubt, der kann den Satz jetzt selbst vervollständigen.

  9. Avatar

    Schleswig-Holsteiner

    29. Mai 2017 17:11 at 17:11

    … und es gibt Trumps russische Sex Tapes doch !
    Deutschlands kompetentester Russland Experte erklärt am Beispiel Horst Seehofer wie Putin arbeitet :
    http://www.huffingtonpost.de/2016/04/12/putin-einfluss-deutsche-p_n_9668638.html

    Historiker Fugmann, merken Sie was ?

  10. Avatar

    gerd

    30. Mai 2017 11:42 at 11:42

    Unsere Politiker und Massenmedien hatten Amerika unter der Führung von Obama bislang regelrecht die Füße geleckt. Das ist seit Trump genau entgegengesetzt. Könnte man denken.

    Tatsächlich hat sich aber an deren Haltung überhaupt nichts geändert. Denn es wurde zuvor weder Amerika gehuldigt, noch Obama sondern es wurde einer übermächtigen Institution bedingungslos Gefolgschaft geleistet, die über Obama und Trump steht. (Nicht der liebe Gott). Wer weiß ich nicht. Ich höre auch immer nur Beherrscher der Atlantikbrücke, Bilderberger,
    NWO-Begründer, Wallstreet-Kapital.

    Und diesen Mächtigen ganz oben ist Deutschland immer noch hörig. Da diese unbekannten Allmächtigen aber von Anfang an gegen Trump sind (weil er gegen sie ist?), können sich die Politiker und die Medien in Deutschland natürlich auch gefahrlos Trump gegenüber als die selbstbewusst starken Deutschen aufspielen. Gefährlich würde es höchstens andersherum, wenn sie es nicht täten.
    Zuletzt mal wieder Merkel, Gabriel – oder u.a. das ZDF. Äußerlich ändern sie ihr Verhalten gegenüber Amerika sehr drastisch, nahezu um 180% – aber nur damit real alles so bleibt, wie vor Trump.

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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Unser Wohlstand kommt übers Meer – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Welt ist so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden. Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel.

Deutschland ist Exportweltmeister

Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen international einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Die Lebensadern unserer Wirtschaft liegen im Wasser

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.

Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die…..

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Hotels und Restaurants: Wachstum ja, aber noch keine V-Erholung

Claudio Kummerfeld

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Der Umsatz bei Hotels und Restaurants ist im August gegenüber Juli um 5,5 Prozent gestiegen. Aber im Vergleich zu August 2019 liegt er immer noch mit 22,2 Prozent im Minus. Die Grafik, die bis zum Jahr 2013 zurückreicht, zeigt es: Eine V-förmige Erholung ist noch nicht abgeschlossen. Der Indexwert der Umsätze von Hotels und Restaurants lag vor dem Start der Coronakrise im Februar bei 105,5 Indexpunkten, und im August waren es 80,9 Punkte. Da ist noch einiges an Lücke vorhanden. Innerhalb der Gastronomie lag der reale Umsatz der Caterer im August 2020 sogar um 32,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Gut, diese heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten sind aus August. Inzwischen haben wir Oktober, und die V-förmige Erholung könnte bis jetzt schon fast geschafft sein. Könnte, nicht muss. Aber selbst wenn…. ein halbes Jahr lang gigantische Verdienstausfälle machen einer Branche zu schaffen, die darauf angewiesen ist konstant Umsatz zu machen. Viele Betreiber und Hotels und Restaurants überleben vielleicht aktuell, aber nur dank staatlicher Kredite. Man hat also nach der Krise deutlich mehr Schulden als vorher, dazu kommen oft noch vermutlich Mietschulden, weil der Vermieter monatelang die Restaurantmiete stundete, die nun nachgezahlt werden muss. Hat man die Krise auf den ersten Blick überlebt, und hat wieder „normale“ Umsätze, so türmen sich die Schulden auf. Zeitlich verzögert könnten also viele Insolvenzen folgen, auch wenn sich die Umsätze der Branche wieder normalisieren.

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