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Donald Trump: Niederlage auf ganzer Linie – und Warnungen vor Gesundheitsproblemen

In den USA gab es in der Nacht auf den heutigen Mittwoch in den USA Gouverneurswahlen sowie Wahlen auf kommunaler Ebene – und sie waren, darüber herrscht bei den politischen Kommentatoren in den USA fast einhelliger Konsens, eine schwere Niederlage für Donald Trump und seine Politik. Nun mehren sich darüber hinaus Warnungen über seinen Gesundheitszustand..

Redaktion

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FMW-Redaktion

In den USA gab es in der Nacht auf den heutigen Mittwoch in den USA Gouverneurswahlen sowie Wahlen auf kommunaler Ebene – und sie waren, darüber herrscht bei den politischen Kommentatoren in den USA fast einhelliger Konsens, eine schwere Niederlage für Donald Trump und seine Politik. Diese Wahlen galten als Stimmungstest, als eine Art Referendum über die Trumpsche Politik, nachdem Donald Trump genau heute vor einem Jahr als US-Präsident gewählt wurde. Dementsprechend sind die Niederlagen ein Rückschlag für Trump und den „Trumpismus“.

In Virgina, einem eigentlich eher den Republikanern zugeneigten Bundesstaat, siegte der Demokrat Ralph Northam gegen den Republikaner Ed Gillespie. Trump sieht den Schuldigen nicht bei sich und seiner Politik selbst (das wäre wahrlich ein Wunder an Selbstreflexion, das man von ihm nicht erwarten kann), sondern bei dem unterlegenen Kandidaten, der eben nicht seine Werte teile:

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Dazu gewann der Demokrat Justin Fairfax das Rennen um den Vizegouverneursposten (lieutenant governor) und ist damit der erste Afroamerikaner in diesem Job seit dem Jahr 1989. Auch die Stelle des obersten Rechtsberaters des Bundestaates Virginia (attorney general) ging mit Mark Herring an einen Demokraten.

In New Yersey – einem Bundesstaat, in dem viele Bürger höhere Steuern zahlen dürften, wenn die US-Steuerreform in der derzeitigen Version wirklich kommen würde – siegte bei den Gouverneurswahlen der Demokrat Phil Murphy gegen den Kandidaten der Republikaner Kim Guadagno, der vor allem deshalb keine Chance hatte, weil der scheidende Gouverneur, der Republikaner Chris Christie, extrem unpopulär ist.

Nach den weiteren Siegen demokratischer Kandidaten bei Bürgermeisterwahlen in New York (Bill de Blasio gegen den Republikaner Nicole Malliotakis), in Charlotte (Sieg von Vi Lyles, die damit die erste afroamerikanische Frau wird, die in der Geschichte der Stadt das Bürgermeister-Amt innehaben wird) und in Hoboken (New Yersey; mit Ravi Bhalla der erste Bürgermeister, der ein Sikh ist) ist der Jubel bei den Demokraten groß. Man spricht von einer Trendwende, gar der Wiederauferstehung der Demokraten nach der Wahlniederlage vor einem Jahr – und eben als Niederlage für die Politik Trumps:

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Als wäre das nicht genug für Trump, machen sich in den USA auch Sorgen über den (körperlichen!) Gesundheitszustand Trumps breit. So bei Greg Valliere, dem an der Wall Street, aber auch in Washington stark beachteten globalen Chef-Strategen bei Horizon Investments. Er warnte gestern die Wall Street davor, dass Trump jederzeit kollabieren könne (was die US-Aktienmärkte schocken würde), weil:

– Trump 50 Pfund Übergewicht habe (Trump wog im Jahr 2016 118 Kilogramm) mit einem bodie mass index von 29,5 (stark an der Grenze zur Fettleibigkeit, um für seine Größe ein normales Gewicht zu haben müsste Trump mindestens 18 Kilogramm abnehmen)

– Trump nie Sport mache (abgesehen von Golf) und beim letzten G-10-Treffen starke Schwierigkeiten hatte, einen kleinen Hügel zu erklimmen

– er sich extrem einseitig ernähre mit Steaks, Cheesburgern und Pommes Frites, nie jedoch Früchte esse

– er pro Tag maximal vier Stunden schlafe, daher meist schlecht gekaunt sei und seine Mitarbeiter anbrülle laut Aussagen von Secret Service-Mitarbeitern


Die schlechte Ernähung ist Trump geradezu ins Gesicht geschrieben..
Foto aus dem Jahr 2015 von Michael Vadon – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41703473

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    8. November 2017 12:27 at 12:27

    Na sowas!The Donald,5500 punkteflittchen der Wallstreet,schwächelt angeblich?Fake News!Der Dow steht natürlich auf ATH!Also vermute ich,dass The Trump bestens aufgestellt ist & die Wandstrasse im Unrecht ist.

  2. Avatar

    Feldmaen

    8. November 2017 13:06 at 13:06

    „In Virgina, einem eigentlich eher den Republikanern zugeneigten Bundesstaat“

    Irgendwie sehr Lustig heute hier bei FMW, man achte auf den kleinen aber feinen Fehler im Wort Virginia. War das vielleicht ein bewusster freudscher Versprecher?

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      8. November 2017 20:39 at 20:39

      In Vagina,einem eigentlich eher den Republikanern zugeneigten Bundesstaat!Grab me by the Pussy,to the Hell!

  3. Avatar

    Columbo

    8. November 2017 13:45 at 13:45

    Auf die körperliche Gesundheit würde ich nicht short gehen. Sofern er nicht raucht, hat er mit diesen Daten eine ordentliche Lebenserwartung. Wenn schon wetten, dann auf die geistige………

  4. Avatar

    Lausi

    8. November 2017 18:05 at 18:05

    Das ist ja wirklich sehr unappetitlich, was wir hier über Herrn Donald lesen müssen!

  5. Avatar

    Steve

    8. November 2017 20:36 at 20:36

    Sind das die gleichen politischen Kommentatoren die Killary zur Presidentin gemacht haben …nicht !

    Schuster, SCHUSTER !

  6. Avatar

    Bingisser

    8. November 2017 20:44 at 20:44

    … wir wärs dem Herrn noch Krätze anzudichten? Herr Fugmann würd es sicher berichten.

    • Avatar

      leftutti

      8. November 2017 23:15 at 23:15

      Eben, ein BMI von knapp 30 ist stattlich, für einen Ami ist er eher athletisch bis gut gebaut. Ein bisschen Speck auf den Rippen kann doch nicht schaden, wie schon Marius Müller-Westernhagen so richtig erkannt hat:
      Ich bin froh, dass ich kein Dicker bin
      Denn dick sein ist ’ne Quälerei
      Ich bin froh, dass ich so’n dürrer Hering bin
      Denn dünn bedeutet frei zu sein
      Mit Dicken macht man gerne Späße
      Dicken haben Atemnot
      Für Dicke gibt’s nichts anzuzieh’n
      Dicke sind zu dick zum Flieh’n
      Dicke haben schrecklich dicke Beine
      Dicken ham ’n Doppelkinn
      Dicke schwitzen wie die Schweine
      Stopfen, fressen in sich ‚rin
      Und darum bin ich froh, dass ich kein Dicker bin
      Denn dick sein ist ’ne Quälerei
      Ja ich bin froh, dass ich so’n dürrer Hering bin
      Denn dünn bedeutet frei zu sein
      Dicke haben Blähungen
      Dicke ham ’nen dicken Po
      Und von den ganzen Abführmitteln
      Rennen Dicke oft aufs Klo
      Und darum, ja darum bin ich froh, dass ich kein Dicker bin
      Denn dick sein ist ’ne Quälerei
      Ja ich bin froh, dass ich so’n dürrer Hering bin
      Denn dünn bedeutet frei zu sein
      Dicke müssen ständig fasten
      Damit sie nicht noch dicker werden
      Und ham sie endlich 10 Pfund abgenommen
      Ja dann kann man es noch nicht mal seh’n
      Dicke ham’s so schrecklich schwer mit Frauen
      Denn Dicke sind nicht angesagt
      Drum müssen Dicke auch Karriere machen
      Mit Kohle ist man auch als Dicker gefragt

      Und darum bin ich froh, dass ich kein Dicker bin
      Denn dick sein ist ’ne Quälerei
      Ja ich bin froh, dass ich so’n dürrer Hering bin
      Denn dünn bedeutet frei zu sein

      Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke
      Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke
      Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke
      Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke, Dicke

      Na du fette Sau…

  7. Avatar

    Wolfgang Koch

    8. November 2017 22:23 at 22:23

    Sind das die gleichen politischen Kommentatoren,die Killary zur Präsidentin gemacht hätten?Was soll das Steve?Bleib bei deinen Leisten,du Schuster!

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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