Folgen Sie uns

FMW

Donald Trump und Richard Nixon: Unheimliche Parallelen bei denThemen!

Wenn man einen kurzen Blick wirft in die Zeit unter Nixon, zeigt sich, dass die Themen Trumps und Nixons in der Tat deutliche, fast schon unheimliche Parallelen aufweisen! Importsteuern, Nixon-Rally und Trump-Rally, Forderung höhere Beiträge zur Verteidigung – und der China-Taiwan-Komplex..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Markus Fugmann

Steen Jakobsen hatte darauf hingewiesen (siehe dazu „Die USA unter Trump: Eine Wiederholung von Nixon? Und Nixons Frau sagte Trumps Präsidentschaft voraus!“) dass unter Trump eine Art Wiederholung der Ära Nixon zu erwarten sei – Fokussierung auf den Binnenmarkt, der Dollar als zentrales Kampf-Feld etc. Wenn man einen kurzen Blick wirft in die Zeit unter Nixon, zeigt sich, dass die Themen Trumps und Nixons in der Tat deutliche, fast schon unheimliche Parallelen aufweisen!


US-Präsident Richard Nixon
Foto: Oliver F. Atkins; Gemeinfrei

Da ist zunächst die mit allen anderen Partner-Ländern nicht abgestimmte Aufhebung der Bindung des Dollars an den Goldstandard, der das Bretton-Woods-System als zentrales Muster der Nachkriegszeit mit einem Schlag beendete. Nixon sagte damals (15. Juli 1971) in einer Fernsehansprache:

„Wir müssen die Position des US-Dollar als eines Stützpfeilers der Währungsstabilität überall in der Welt schützen. In den letzten sieben Jahren kam es durchschnittlich jedes Jahr zu einer internationalen Währungskrise. Wer profitiert von solchen Krisen? Nicht der Arbeiter, nicht der Kapitalanleger, nicht die wahren Produzenten von Vermögenswerten. Die Gewinner sind die internationalen Geldspekulanten. Weil sie von Krisen leben, helfen sie mit, Krisen zu schaffen. In den letzten Wochen haben die Spekulanten einen Krieg mit allen Mitteln gegen den amerikanischen Dollar entfacht. Die Stärke der Währung einer Nation beruht auf der Stärke ihrer Wirtschaft – und die amerikanische Wirtschaft ist die bei weitem stärkste der ganzen Welt. Dementsprechend habe ich den Finanzminister beauftragt, die zur Verteidigung des Dollars gegen Spekulanten erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Ich habe Finanzminister Connally angewiesen, vorübergehend die Konvertibilität des Dollar in Gold oder andere Reservemittel auszusetzen, ausgenommen bei Beträgen und unter Bedingungen, die als im Interesse der Währungsstabilität und als im besten Interesse der Vereinigten Staaten liegend angesehen werden. […] Diese Maßnahme wird uns keine Freunde unter den internationalen Geldhändlern einbringen, aber unsere Sorge gilt in erster Linie den amerikanischen Arbeitern und einem fairen Wettbewerb überall auf der Welt. […] Ich bin entschlossen, dafür zu sorgen, dass der amerikanische Dollar nie wieder ein Spielball in den Händen der internationalen Spekulanten sein wird.“

Damals war der Dollar stark unter Abwertungsdruck, die Inflation war hoch. Das ist derzeit anders in den USA. Aber wichtig ist, dass Nixon zeitgleich mit der Gold-Bindung des Dollars auch beschloß, eine 10%-Importsteuer einzuführen, weil fast alle Länder (ausser Deutschland!) sich weigerten, zugunsten der USA ihre eigene Währung aufzuwerten! Also eine Strafmaßnahme. Hier zeigt sich ein Schema Nixons, das sich unter Trump wiederholen könnte: wenn ihr nicht tut, was wir wollen, dann werden wir Maßnahmen erlassen, die uns nützen, euch aber schaden!
Das Thema Importsteuer hat nach Nixon dann kein einziger Präsident der USA wieder in Angriff genommen – es gab vereinzelte, aber eben nicht flächendeckend erhöhte Importsteuern auf einzelne Produkte, aber eben keine allgemeine Importsteuer – nun will Trump offenkundig eine solche Steuer wieder einführen!

Für Deutschland waren die Aktionen Nixons damals ein Schock: die Bundesregierung hatte am 10.Mai aus Solidarität zu den USA den Wechselkurs der D-Mark zum Dollar frei gegeben – die Folge war eine schnelle Aufwertung der D-Mark um 8% zum Dollar. In Kombination mit der D-Mark-Aufwertung dann noch die 10%-Importsteuer für Exporte in die USA, das war für die deutsche Exporindustrie ein echter Schock!

Dazu schrieb damals „Der Spiegel“ (23.08.1971):

„US-Wahlkämpfer Richard Nixon suchte seinen Inflationsdollar zu retten, koste es die anderen, was es wolle. In einem nationalökonomischen Parforce-Programm untersagte er den Umtausch von Dollar in Gold, stoppte Löhne und Preise und belegte die US-Einfuhr mit Schutzzöllen. Der am Dollar orientierte Welthandel geriet aus dem Gleichgewicht, das düpierte EWG-Europa in Panik, die deutsche Exportindustrie in Existenzangst (..)
Die Deutschen, schon seit langem in der Defensive gegenüber dem Inflationsdollar, behielten recht. Aber sie hatten den Schaden. Zum eigenen Schutz und um den Amerikanern beizustehen, hatten sie am 10. Mai bereits den Wechselkurs gegenüber dem Dollar freigegeben und die deutschen Exportgüter damit bis Ende vorletzter Woche um acht Prozent verteuert. Am vergangenen Montag vergällten die Amerikaner den Freundesdienst mit weiteren zehn Prozent Importabgabe. Zudem muß Bonn im Herbst mit den härtesten Milliarden-Forderungen der Amerikaner für die Stationierung ihrer Truppen auf deutschem Boden rechnen.“

Also auch hier das Thema Trumps (in Bezug auf die NATO) schon bei Nixon, nämlich dass die Bündnis-Partner höhere Summen beisteuern müssten für die Verteidigung!

Und noch etwas ist interessant: unter Nixon begann die sogenannte „Ein-China-Politik“ der USA – und zwar genau an dem Tag, als er die Gold-Bindung des Dollars aufhob, am 15.Juli 1971. Nixon kündigte an diesem Tag die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu China an, und beendete gleichzeitig die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan. Offenkundig will Trump genau das rückgängig machen – damit eine Politik, die auch in den USA als bislang un-hinterfragbar galt seit der Nixon-Entscheidung!

Und noch etwas ist interessant? Was passierte an den internationalen Finanzmärkten? Eine Nixon-Rally, ähnlich wie die bisherige Trump-Rally! Dazu schrieb damals „Die Zeit“ (Ausgabe 19, 1971):

„Die Reaktion der Börsen zeigt, wie die Lasten verteilt werden sollten. In New York gab es am Tag nach Nixons Entscheidung bei einem Rekordumsatz von 31,7 Millionen Stück Aktien eine stürmische Hausse. Tokio dagegen erlebte die schärfste Baisse seiner Geschichte: innerhalb von zwei Stunden fielen die Kurse japanischer Aktien um fast zehn Prozent. Beides ist eine logische Folge des Beschlusses, eine Sondersteuer von zehn Prozent auf Importe zu erheben. Amerikanische Unternehmen können sich bessere Absatzchancen am heimischen Markt errechnen, ausländische Konkurrenten müssen einen empfindlichen Rückgang ihrer Exporte in die USA befürchten.“

Also schon damals unter Nixon: Amerika first, unser Vorteil ist euer Problem. Genau das dürfte sich unter Trump wiederholen! Insgesamt verloren jedoch die US-Aktienmärkte während der gesamten Amtszeit 20% – und wie sieht´s uter Trump aus?

Nixon war übrigens der einzige Präsident in der US-Geschichte, der selbst zurück trat (1974) – um einem Amtsenthebeungsverfahren zu entgehen, das sicher erfolgreich gewesen wäre nach dem Watergate-Skandal. Und Trump..?

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    bauer

    20. Januar 2017 17:42 at 17:42

    Goldstandart….des predige ich doch schon seit ca.1 jahr…..gell hr.m.fugmann!
    Greife ich etwa ihre Themen im Vorfeld schon mal ab?

  2. Avatar

    bauer

    20. Januar 2017 18:08 at 18:08

    Einer der geilsten Reden des Planeten..und er ist noch nicht fertig!
    Die Wallstreet wird jetzt nach seinen Lippen traden!
    So einen Mann braucht DE!

  3. Avatar

    Flachwitz

    20. Januar 2017 19:04 at 19:04

    So, hier mal meinen Senf zum Thema Trump:

    Ich denke, daß bald Ernüchterung auf den Trump-High folgen wird. Selbst ein Trump wird den Karren nicht mehr aus dem Mist ziehen können. Die Erwartungen an ihm sind einfach zu hoch gesteckt. Man erwartet einen neuen R(D)onald Reagan – und einen Boom wie in den 80-er Jahren. Aber die Zeiten haben sich geändert. Das heutige Finanzsystem steht kurz vor dem Kollaps. Eine schmerzfreie Gesundung des Wirtschafts- und Finanzsystems – so wie es Trump verspricht – ist meiner Meinung nach nicht mehr möglich. Dafür hat sich über die Zeit einfach zu viel Mist angesammelt. Trump’s angekündigte Schulden-Party wird unweigerlich zu einer unkontrollierbaren Inflation führen, zumal die Schuldenblase schon jetzt kurz vor dem Platzen steht. Und erhöht er die Ausgaben nur wenig oder gar nicht, so wird sich auch nicht viel an der Situation im Land ändern – und die versprochenen Verbesserungen werden ausbleiben. Der andere angekündigte Heilsbringer – der Protektionismus – wird sich schnell als zweischneidig erweisen, und der Wirtschaft eher schaden als nützen. Und was will uns Trump mit dem Spruch „America first“ sagen? Daß sich die armen Amerikaner in der Vergangenheit immer so schrecklich selbstlos verhalten hätten? Daß sie im Umgang mit anderen Ländern zu wenig an ihre eigenen (Wirtschafts-) Interessen gedacht hätten? Ich sehe eher ein umgekehrtes Bild, wo die Amis bis jetzt die Profiteure von internationalen Austausch und Handel waren. Alleine schon weil sie die Besitzer der Welt-Reserve-Währung US$ sind, und sich damit unendlich verschulden können. Und jetzt will mir Trump mit seinem „America first“ sagen: Wir werden egoistischer!? Das ich nicht lache! Irgendwann wird ihnen ihr Egoismus noch im Hals stecken bleiben! So wichtig sind die Amis für die Weltwirtschaft auch nicht mehr, daß sie sich alles erlauben können. Die Welt wird sich nicht mehr alles gefallen lassen – darüber hinaus wächst das Bündnis, das die Macht des Dollars zu brechen versucht. Und Trumps Ankündigungen für die Außenpolitik? Rußland soll jetzt der Heilsbringer werden, dieses daniederliegende und bis in die Knochen korrupte Land? Dabei ist China das vielfach wichtigere Land für die USA, und da sieht es ja eher nach Konfrontation aus.
    Der fundamentale Faktor, der die amerikanische Wirtschaft so schlecht aussehen läßt, ist die Deindustrialisierung, die über die letzten Jahrzehnte stattgefunden hat. In einigen Bereichen – z.B. High-Tech – spielen sie noch ganz oben mit, aber die Job-Zahl in diesen Bereichen ist begrenzt, und wird auf absehbare Zeit nur einen (kleinen) Teil der Arbeitskräfte binden können. Und selbst, wenn Trump es schaffen sollte, daß in den USA wieder ein Industriewachstum stattfindet, so werden die Firmen und Fabriken nicht wie Pilze aus dem Boden schiessen, sondern sich die Erfolge erst in vielen, vielen Jahren zeigen. Ein nachhaltiger Industrieaufbau wird bei der jetzigen Deindustrialisierung mindestens 10 bis 20 Jahre benötigen. Fazit: Der Wagen wäre auch ohne Trump gegen die Mauer geprallt, aber vielleicht hat er das Zeug dazu, die Zeit bis zum Aufprall deutlich zu verkürzen!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      20. Januar 2017 19:09 at 19:09

      @Flachwitz, sehe ich ganz genauso!

      • Avatar

        Flachwitz

        20. Januar 2017 19:13 at 19:13

        Danke für die Blumen… :-)

  4. Avatar

    gerd

    20. Januar 2017 19:30 at 19:30

    Ihr wollt uns Bären ja nur mit einem Fünkchen Untergangshoffnung beruhigt ins Wochenende geleiten. Also genieß ich die zwei Tage.

  5. Avatar

    Peet

    20. Januar 2017 20:25 at 20:25

    QH. Fugmann:

    Weil Sie Trump mit Nixon vergleichen: Trump gilt als ein großer Freund des Goldes und des Goldstandards. Es gibt nicht wenige die mutmaßen, dass er vor hat eine Abwandlung des damaligen Goldstandarts wieder einzuführen. Seine Wirtschaftsberaterin ist Dr. J. Shelton – eine der größten Anhänger des Goldst. – Vielleicht könnte die Frau auch FED-Mitglied irgendwann werden. Trump hat mehrmals die Aufhebung dieses Standarts kritisiert und auch die grße Gelddruckerei der Zentralbanken. Also nimmt Trump schonmal die genau gegenteilige Haltung dazu ein. Wußten Sie scheinbar nicht. Und generell: die Jahre nach der US Wahl sind immer sehr mieße Börsenjahre und gute Goldjahre – das wird wohl auch diesmal so kommen, und das liegt nicht am Präsidenten wenn es ein immer sich wiederholendes Ereignis ist. Sie könnten auch mal erwähnen, dass die es vielleicht nichts heldenhaftes ist wenn man wie seine Vorgänger an allen Ecken der Welt Krieg führt und Länder destabilisiert. Aber scheinbar heißt das für einige „weltoffen“ zu sein.

    • Avatar

      gerd

      20. Januar 2017 21:08 at 21:08

      So könnte man „weltoffen“ traurigerweise anscheinend auch definieren. Die Amis meinten bisher, die ganze Welt stünde ihnen offen.

      Schauen Sie aber bitte wegen der „…immer sehr mießen Börsenjahre“ doch noch mal die vielen Folgejahre ab 1980 an. Da wurde R. Reagan Präsident. Ich vergleiche aus Sicht von Besitzern amerikanischer Aktien, wenn überhaupt, Präsident Trump eher mit eben dem Altpräsidenten Reagan.

      Ich müsste mich schwer irren, wenn der Dow Jones sich nicht während Reagans Amtszeit nahezu verdreifacht hätte. Mit einem kurzzeitigen, aber nur vorübergehenden heftigen Absturz im Herbst 1987.

      • Avatar

        Emm wie Meikel

        21. Januar 2017 07:59 at 07:59

        Schwer zu sagen, was die Börse unter Trump macht. Von der Charttechnik her ist alles im grünen Bereich. Derzeit sehe ich keinen Absicherungsbedarf (gemäß festgelegter Kriterien). Ebenso lasse ich die Finger von Shorts oder Leerverkäufen.

        Ich erwarte eine deutliche Korrektur dieses Jahr, will mich da aber auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Viele erwarten eine solche, weshalb sie womöglich deutlich schwächer ausfällt, als gemeinhin angenommen.

  6. Avatar

    Walter Schmid

    21. Januar 2017 02:12 at 02:12

    Wer will schon vorhersagen, wie die Märkte in den nächsten Wochen und Monaten reagieren werden? Niemand weiß es! Die Unsicherheiten nehmen aber immer mehr zu und die Börse mag keine Unsicherheiten. Selbst dem „kleinen Mann“ wird seit Jahren immer mehr und mehr klar, dass die stetig weiter ausufernden Verschuldungsorgien und die ständig wachsenden Ungleichgewichte kein gutes Ende nehmen können. Der nächste Crash wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich habe es schon einige Male erlebt, wie eine plötzlich aufkommende Massenpanik die Kurse nach unten peitscht und jeder denkt „Rette sich wer kann“. Der Computerhandel macht die Hysterie perfekt. Gut, bis es soweit ist, könnten die Kurse durchaus noch eine ganze Zeit lang weiter steigen. Die Luft wird aber immer dünner und die Gefahren nehmen weiter zu.
    Wer also ruhig schlafen will, reduziert seine Aktieninvestments jetzt deutlich, stockt Gold und Silber auf und hält sich einen ordentlichen Anteil Bargeld. Letzteres braucht man nämlich in ausreichender Menge, um nach einem Crash unten wieder einzusteigen. Das ist dann auch der richtige Zeitpunkt, um Aktien zu kaufen. Jetzt ist es der falsche, denn selbst wenn die Kurse noch Jahre lang weiter steigen sollten, das aktuelle Kursniveau sehen wir auf jeden Fall wieder.

  7. Avatar

    Marko

    21. Januar 2017 13:50 at 13:50

    „. Alleine schon weil sie die Besitzer der Welt-Reserve-Währung US$ sind, und sich damit unendlich verschulden können“.

    Na gut, dasgleiche könnte man auch zum YEN sage, BIP-Verschuldung ?
    Tja, das Lustige wird sein, dass Amerika mit der Donald-Trump-Startegie so richtig auf die Fresse bekommen wird, von wegen Weltwährüng Nummer 1… :D
    Musilime raus, Einreisebeschränkungen für EU-Bürger ?Die Einführung des EUR als Angriff auf Amerika… Liebe Leute, das mit dem America first ist vorbei…

    „Und jetzt will mir Trump mit seinem „America first“ sagen: Wir werden egoistischer!? Das ich nicht lache! Irgendwann wird ihnen ihr Egoismus noch im Hals stecken bleiben!“

    Die Ams sind auf einem einzigen Feld bedeutend, da aber konkurrenzlos, dem Tech-Sektor. Das Allerdümmste was machen können, ist die Mauer zu Mexiko zu bauen (für 15 – 30 MRD USD ???) – das wäre zweifellos das Sahnestück eines Herrn Trumps, Amerika kann man eben nicht wie einen Konzern „führen“…

    „Die Welt wird sich nicht mehr alles gefallen lassen – darüber hinaus wächst das Bündnis, das die Macht des Dollars zu brechen versucht.“

    Die „Macht“ des USD wird in dem Moment gebrochen, sollte sich China dazu entscheiden „frei“ zu sein. China hat doch schon knallharte Warungen an die Amis gesendet.

  8. Avatar

    Marko

    21. Januar 2017 14:03 at 14:03

    „Wer will schon vorhersagen, wie die Märkte in den nächsten Wochen und Monaten reagieren werden? Niemand weiß es! Die Unsicherheiten nehmen aber immer mehr zu und die Börse mag keine Unsicherheiten. Selbst dem „kleinen Mann“ wird seit Jahren immer mehr und mehr klar, dass die stetig weiter ausufernden Verschuldungsorgien und die ständig wachsenden Ungleichgewichte kein gutes Ende nehmen können. Der nächste Crash wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich habe es schon einige Male erlebt, wie eine plötzlich aufkommende Massenpanik die Kurse nach unten peitscht und jeder denkt „Rette sich wer kann“. Der Computerhandel macht die Hysterie perfekt. Gut, bis es soweit ist, könnten die Kurse durchaus noch eine ganze Zeit lang weiter steigen. Die Luft wird aber immer dünner und die Gefahren nehmen weiter zu.“

    Aber eigentlich ist der Donald – ganz anders als die „Rauten-Angela“ ein Unsicherheitsfaktor ?

    Wenn Ihre These stimmen würde, stünden wir beim DAX bei 9000-10000, oder ?

    Wir sehen dieses Jahr eben keine Panik beim Ölmarkt, relativ ruhig, der ganze Laden. Woran liegt das ?
    Nachdenken hilft. Aber lassen wir mal dem Donald seine 100 Tage-Karenz-Zeit. Und der Donald ist mit Sicherheit kein Ronald…

  9. Avatar

    Marko

    21. Januar 2017 21:15 at 21:15

    Und die „Mauer-zu-Mexiko“ ist die allergrößte Schwäche Donalds, er hat ja nicht nur gesagt, wir bauen eine Mauer.
    Nein, die Mexikaner sollen dafür bezahlen !!! Wie soll das funktionieren, die Mauer wird auf US-Staatsgebiet gebaut ? :D
    Mach doch, mein lieber Donald, so mal locker 20 – 35 MRD USD raushauen , das dürfte doch nur ein kleines Problem sein, wozu ist man Multimillädär ? ;)
    Ich geh zu meinem Nachbran rüber. : Ich baue ne Mauer, und Du bezahlst ! – Warum, wird der Nachbar fragen ?!? Ja, weil ich das sage und Donald Trump bin !! :D
    VG
    Marko

    • Avatar

      verinet

      22. Januar 2017 17:21 at 17:21

      20-35 Mrd US Dollar das sind doch peanuts und ungefähr soviel wie das wesentlich kleinere Deutschland jetzt jährlich für seine „Flüchtlinge“ aufbringen darf. Weiß zwar auch nicht wie Trump Mexiko dafür bezahlen lassen möchte evtl. erhebt er einfach Zölle
      oder Visa kosten eben 200$ aber das ist ein Nebenkriegsschauplatz und nicht die größte Schwäche Trumps.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Achtung – starke Volatilität! Videoausblick

Für die Aktienmärkte gibt es nun drei entscheidende Punkte! Stimulus, der Ausgang der US-Wahl und die Corona-Pandemie. Die Volatilität bleibt hoch in den nächsten Wochen..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der gestrige Verlauf der Aktienmärkte zeigt, dass die starke Volatilität derzeit das dominierende Schema ist: Die Schwankungsbreite nimmt zu, die Nervosität vor den US-Wahlen wird nicht gerade geringer. Für die Aktienmärkte gibt es nun drei entscheidende Punkte! Erstens: kommt doch noch der US-Stimulus durch die Politik (oder unwahrscheinlicherweise gar durch die Fed)? Wird es dann zweitens bei der US-Wahl schnell einen klaren Sieger geben oder nicht. Und drittens: wie wird sich die Lage um dias Coronavirus im Herbst entwickeln – zweite Welle mit stark steigenden Zahlen und neuen lockdowns oder doch bald ein Impfstoff? All das spricht dafür, dass die Volatilität in den nächsten Wochen hoch bleibt..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Der Dollar ist der Schlüssel! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Für die Aktienmärkte scheint derzeit der beste Indikator der Dollar zu sein: wenn die US-Währung stärker wird, fallen die Aktienmärkte – und umgekehrt. Heute hat der zuletzt stetig steigende Dollar-Index ein wichtiges Widerstands-Level erreicht – von dem er zunächst abgeprallt ist, was wiederum die zunächst schwachen US-Futures (und Gold!) nach oben drehen ließ. Letztendlich ist alles ein einziger großer Trade gegen den Dollar, der gewissermaßen als Pegel für Streß fungiert. Der heutige Handel an der Wall Street sehr nervös – der Dax dagegen recht robust, ohne wirklich Strecke nach oben machen zu können. Nun beginnt das Warten auf die Fernsehdebatte zwischen Trump und Biden., bis dahin bleibt es wohl sehr hektisch..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Warum es abwärts geht! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktzienmärkte geraten wieder deutlich unter Druck – und der aufwertende Dollar ist das sichtbare Streßsymptom dafür. Warum geht es bergab für die Aktienmärkte? Weil nun endgültig klar ist, dass der Stimulus nicht mehr kommt vor den Wahlen – und die Fed in Gestalt von Jerome Powell klar gemacht hat, dass von ihr vorerst nichts mehr zu erwarten ist. Damit ist das angenommene Sicherheitsnetz für die Märkte deutlich tiefer gehängt, dazu droht das Damoklesschwert einer US-Wahl, die in einem Desaster endet. Bleibt wohl nur die (unbegründete) Impfstoff-Hoffnung als Motiv für eine Rally. Im derzeitigen Umfeld sind solche Rallys aber wohl gute Verkaufs-Gelegenheiten..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen