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Donald Trumps Pressekonferenz (17Uhr): Was wird er sagen?

Themen und Schwerpunkte der von den Märkten lange erwarteten Pressekonferenz Donald Trumps..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die neuen Berichte über die vermeintlichen Kontakte von Trump-Beratern zu russischen Beamten sowie die Aussagen der US-Geheimdienste, dass Moskau sensible Informationen über Trumps Vorlieben und Finanzen besäßen, die ihn erpressbar machten, dominieren in den USA die Schlagzeilen (eine Zusammenfassung des Berichts hier).

Was auch immer an diesen Dinge stimmt oder nicht – Trump wird sicher dazu heute auf der heutige Pressekonferenz etwas sagen, nachdem er schon über Twitter die Berichte als „Fake News“ und als „politische Hexenjagd“ bezeichnet hatte:


Donald Trump. Foto: Michael Vadon/Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Wie auch immer: bislang hat kein gewählter US-Präsident so lange gewartet wie Trump, um seine erste Pressekonerenz abzuhalten – zuletzt hatte er vor sechs Monaten Fragen von Journalisten beantwortet. Zu erwarten ist, dass Trump heute zu folgenden Themenkomplexen Stellung nehmen wird:

– Obamacare (offiziell „Affordable Care Act“) und dessen Aufhebung oder Ersetzung durch ein anderes Programm – das hat für viele Amerikaner große Auswirkungen, weil deren Kosten durch die Gesundheitsversicherung in 2017 stark steigen würden

– Aussagen zu den Anhörungen der von ihm nominierten Minister

– Handelspolitik – vor allem die Frage um die Einführung von Zöllen, speziell gegen chinesische Waren

– Immigration und die Mauer zu Mexiko

– Interessenskonflikte zwischen seinen Geschäften und dem Amt des US-Präsidenten, im Vordergrund hier auch die Probleme, die die Nominierung seines Schwiegersohns Jared Kushner als „Special Advisor to the President“ aufwerfen können, der mit Trump eng geschäftlich verbunden ist

– eine Replik auf die gestrige Abschieds-Rede von Obama – vermutlich hat er den Termin der eigenen Pressekonferenz absichtlich auf heute gesetzt, um eben auf Obama reagieren zu können

Es wäre nicht untypisch, wenn Trump sich allen Fragen der Journalisten verweigern würde angesichts seiner Auffassung, dass die Medien ihm nur sowieso nur Übles wollen.

So oder so: die PK wird mit viel Spannung erwartet – mal sehen, ob das berechtigt ist. Viele Händler jedenfalls sagen, dass es diese Pressekonferenz ist, die den Dow Jones in den letzten Tagen jedesmal in Sichtweite der 20.000er-Marke hat scheitern lassen.

Wir berichten ab 17Uhr in Headlines über die Aussagen von Trump!

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Günter Mertens

    11. Januar 2017 11:31 at 11:31

    Besser ist, sich vorher zu outen,
    hier also mein Bekenntnis:
    Ja!
    Ich sitze immer nackt in der Badewanne, wenn meine Pflegefachkraft kommt. Und das Entchen nehme ich auch nicht aus dem Wasser…
    (das macht sie dann für mich :-) )
    Ja!
    Ich bin auch lieber Top als Bottom
    (winke, winke Donald…)
    Ja!
    Ich habe auch schon einmal Marihuana genossen
    (heute selbstverständlich nicht mehr)

    So, das musste einfach mal raus!
    Nicht das noch ausgerechnet ich zum Auslöser des
    SCHWARZEN SCHWANS
    werde…

    • Avatar

      gerd

      11. Januar 2017 11:48 at 11:48

      Guut

  2. Avatar

    Bademeister

    11. Januar 2017 12:43 at 12:43

    PK^s sind nicht Trumps Staerke…das weiss er selber…dafuer wird er heute umso lauter bruellen….sell on good news without facts!

  3. Avatar

    daulini

    11. Januar 2017 14:17 at 14:17

    Besser betitelt: Wird er (überhaupt) was (Vernünftiges) sagen? Angesichts der dumpfen Sprüche wie beispielsweise: Wir bauen eine Mauer und die anderen sollen dafür bezahlen. Der Starke kann sich vielerlei erlauben ohne das man sich traut dagegen zu begehren. Aber die Angst um den eigenen Hintern nennt man dann Diplomatie.

  4. Avatar

    Masud79

    11. Januar 2017 14:44 at 14:44

    Mikrowellenpopcorn gekauft

    • Avatar

      Günter Mertens

      11. Januar 2017 15:04 at 15:04

      Ja, mir ist – nachdem ich den Sendeknopf gedrückt habe – noch eine amerik. Todsünde eingefallen. Gehört hinter dem 3. Mea culpa, kann es aber leider nicht mehr einfügen: :-(
      Ja!
      Ich weis wie man Nitroglycerin herstellt und zündet
      (mit dem Hammer drauf hauen)

      • Avatar

        ubsb55

        11. Januar 2017 15:50 at 15:50

        Der Donald wird ein paar markige Sprüchen ablassen. Konsequenz, Dollar , DAX, DOW steigen, Gold, Silber fallen, weil ja alles super läuft. Yen und Lira stürzen noch mehr ab. Ist schon Wahnsinn, auf was erwachsene Menschen so abfahren. Wahrscheinlich sind die Drogen einfach stärker als früher. Ich werde auf jeden Fall mal schauen, ob ich einen schönen Rebound erwische.

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Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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