Folgen Sie uns

Indizes

Dow Jones 24.000 Punkte! „Meint ihr nicht, wir könnten? Aber..“

Hurra, zumindest auf CFD-Basis (die wiederum nach dem Dow Jones-Future getaxt werden) ist es geschafft – der Dow Jones hat die Marke von 24.000 Punkten überboten! Das alles muß noch auf Kassa-Basis ab 15.30 Uhr passieren, um wirklich offiziell zu sein, aber wir als FMW feiern natürlich als extrem eingefleischte Bullen schon einmal diese runde Marke! Dazu ein genialer Marktkommentar der Einstürzenden Neubauten und ein extrem wichtiges Retracement-Level im Dow Jones..

Avatar

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Hurra, zumindest auf CFD-Basis (die wiederum nach dem Dow Jones-Future getaxt werden) ist es geschafft – der Dow Jones hat die Marke von 24.000 Punkten überboten! Das alles muß noch auf Kassa-Basis ab 15.30 Uhr passieren, um wirklich offiziell zu sein, aber wie als FMW feiern natürlich als extrem eingefleischte Bullen schon einmal diese runde Marke!

Und möchten an die Analyse von Henrik Becker vom 13.November mit dem Titel „Dow Jones in der Langfristperspektive: Die alte Dame gibt nicht auf!“ erinnern. Darin schreibt Becker über das extrem wichtige 0,62-Retracement-Level bei 24.054 Punkten im Dow Jones:

„Der Dow Jones bildet Welle (5) der übergeordneten und zudem sehr großen (rote V) aus. Das idealtypische Ziel einer Welle „5“ liegt auf dem 1.00 Retracement; hier im Chart bei 29.690 Punkten. Der Lauf bis zu dieser Widerstandslinie ist dennoch nicht zwingend, auch wenn ich diesen bereits im Chart dargestellt habe.
Auf dem Weg dahin liegt das im besonderen Maße mächtige 0.62 Retracement (24.054 Punkte) und kann ohne Weiteres für den Trendabschluß einstehen. Es wäre nicht das erste Mal, daß sich an einer derartigen Barriere die Geister scheiden. Noch sehe ich diese Gefahr für den Dow Jones nicht. Der Grund hierfür ist schlicht und einfach, daß die Zeit für einen Trendwechsel noch nicht reif ist“.

Also: jetzt wird es spannend, hop oder top, vermutlich abhängig davon, ob der US-Senat der Steuerreform zustimmt oder nicht!

Wir selbst schließen uns vollumfänglich dem Markt-Kommentar der Einstürzenden Neubauten aus dem Jahr 1989 an mit dem Titel „Meint ihr nicht wir könnten? Aber..“:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    30. November 2017 13:20 at 13:20

    Ich wusste gar nicht das FMW extrem bullisch eingestellt ist. Bei den Videos von Herrn Fugmann habe ich irgendwie einen anderen Eindruck gewonnen…

    24.000 ist nur ein Zwischenschritt. Wie gesagt wenn die Steuerreform kommt, gibt es kein Halten mehr und wir sehen bis Jahresende definitiv die 30.000 im Dow. Ob das korrekt bewertet ist, ist eine andere Frage…

    • Avatar

      Gerd

      30. November 2017 13:36 at 13:36

      Immerhin muss sogar Radio Eriwan eingestehen, dass Markus Fugmann mit seiner 5. Welle im Prinzip nicht falsch liegt. Allerdings nur dann, wenn es alsbald (und sei es grob bei den erwähnten 24054) auch wieder nach unten ginge. Und nicht weiter in die von Ihnen aufgezeigt Richtung.

    • Avatar

      leftutti

      1. Dezember 2017 00:21 at 00:21

      Radio @Gerd sein Wahn vergisst, dass @ Markus Fugmann den alljährlichen Wahnsinn zum November-Ende perfekt vorausgesehen hat. Warum auch immer, zu diesem Zeitpunkt drehen die Amis statistisch regelmäßig noch mehr durch, als sie es in der restlichen Zeit des Jahres tun. 10 kg Truthahn inkl. 900 mg synthetischer Pharmazeutika mögen dazu ihren Beitrag leisten. Und republikanische Senatoren unter Druck.
      25.000 Punkte bis Silvester dürfte das hoch ambitionierte Ziel sein, erreichen werden wir es nicht. Darauf wird der Frust folgen, die Märkte werden enttäuscht sein. Spätestens im März wird ihnen die Luft dann völlig ausgehen, 20.000 und weniger werden ein Thema sein.
      Aber bis dahin wollen wir feiern, sofort, strong long, jeden Tag doppelt so viel wie die Woche zuvor ;)

  2. Avatar

    Gixxer

    30. November 2017 23:02 at 23:02

    So wie es aussieht, dreht vor 29.690 nichts.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Indizes

Aktienmärkte: Euphorie – haben Sie schon einen Lamborghini gekauft?

Was soll denn nun schief gehen? So das derzeitige Mantra: Wir haben doch jetzt einen Impfstoff, wir haben die Notenbanken – die Beste aller Welten..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte in den USA sind in einem Zustand der Euphorie – Dow Jones, S&P 500, Nasdaq 100 und der Nebenwerte-Index Russell 2000 erreichten am Freitag alle neue Allzeithochs. Und die Stimmung ist gigantisch gut: fast alle Sentimentindikatoren sind auf Anschlag, Absicherungen für Rückschläge der Aktienmärkte (durch Puts) sind auf dem niedrigsten Stand seit vielen Jahren.

Aktienmärkte: es kann nur weiter nach oben gehen – oder?

Was soll denn nun schief gehen? Wir haben doch jetzt einen Impfstoff, womit sich die Coronakrise dann erledigen werde, so das allgemeine Mantra. Donald Trump hat offenkundig keine Chance mehr, Ärger zu machen – womit sich die Unsicherheiten im Umfeld der US-Wahlen doch erldigt haben. Und mit der Aussicht, dass sich die Wirtschaft massiv erholen wird, kommt als Rückenwind noch die Stimulus-Flut der Staaten und Notenbanken hinzu. Beste aller Welten, oder?

Auch im deutschsprachigen Bereich ist die Stimmung sorglos bis gierig: nicht zufällig brüsten sich derzeit etwa viele Zuseher meiner Videos mit ihren Gewinnen, man habe lockere Gewinne gemacht, von denen man sich jetzt entspannt einen Porsche kaufen könne. Skeptische Stimmen werden als stete Miessmacherei bezeichnet, die an der Kurs-Realität total vorbei gehe.

Was aber, wenn dann doch zur Überraschung der Euphorisierten die Beste aller Welten dann doch so nicht kommt?

Michael Silva zeigt in seinem Video nicht nur die derzeitige Lage der Aktienmärkte der USA, sondern sieht Parallelen zur Entwicklung zwischen 1987 und derzeit. Auch 1987 gab es bekanntlich einen Crash (wie 2020 im März), dann folgte eine deutliche Erholung der amerikanischen Aktienmärkte bis zum Jahr 1990 – bevor es dann einen signifikanten Rückschlag für die Aktienmärkte gab. Derzeit sehen viele Parameter genau so aus wie nach den Ereignissen aus dem Oktober 1987 bis 1990 – nur geht das in diesem Jahr 2020 gewissermaßen im Zeitraffer.

Und Michael Silva erzählt eine Episode aus der Zeit der US-Immobilienblase, als er bei „Best Buy“ jobbte und ein Kunde ihm unbedingt seinen Lamborghini zeigen wollte, den er sich mit Gewinnen aus Aktien erzielt hatte. Das war kurz vor Platzen der US-Immobilienblase und dem Ausbruch der Finanzkrise – auch damals glaubten alle, dass die Preise für Immoblien nur noch weiter steigen könnten:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Aktienmärkte und Euphorie - schon einen Lamborghini gekauft mit den Gewinnen?

weiterlesen

Indizes

Dax: „Mitsegeln“ – aber keine langfristigen Überzeugungskäufe mehr

Für den Dax gilt: für langfristige Überzeugungskäufe ist es schon zu spät. Aber solange die US-Aktienmärkte nicht fallen, kann man „mitsegeln“

Stephan Heibel

Veröffentlicht

am

Der DAX hat sich im Wochenvergleich kaum verändert. Aber wir befinden uns in einer Rotationsphase, in der sich Anleger auf die Zeit nach Corona konzentrieren.

Nach Corona wird die Autoindustrie wieder ordentlich produzieren können. Dabei werden intelligente Autos zunehmen, immer mehr Chips werden eingebaut, die sogar möglichst noch per Funk miteinander kommunizieren. Siltronic, Hersteller der Basisplatten für Chips (Wafer) konnte diese Woche um 10% zulegen. Leoni hingegen, Lieferant von Kupferkabeln, brach um 9% ein.

TUI hat weitere Staatshilfen nur gegen eine 25%-Beteiligung des Staates erhalten, wird somit zum Staatsbetrieb. Die Aktie ist um 12% eingebrochen. Fraport auf der anderen Seite, die ohne Hilfen durch diese Krise gekommen sind, konnten um 12% anspringen.

Die Global Fashion Group, die einen Online-Marktplatz im asiatischen Raum betreibt, konnte um 8% zulegen, während Rational, Anbieter von Industrieküchen, um 9% einbrach: Der verlängerte Teil-Lockdown könnte weiteren Gastronomen das Genick brechen, während das Weihnachtsgeschäft verstärkt online stattfindet.

Ein Wechselbad der Gefühle also für jeden Anleger, der sich auf Einzeltitel fokussiert, während Fondsanleger ein Gefühl der Gleichgültigkeit ausstrahlen. So ist das Anlegersentiment auf 1,9 ein wenig zurückgekommen (Vorwoche 2,8) und pendelt somit im neutralen Bereich.

Auch die Selbstzufriedenheit ist diese Woche deutlich zurückgekommen (-0,9 auf 0,7) und zeigt erste Fragezeichen in den Gesichtern der Anleger, meiner Meinung nach in erster Linie der Fondsanleger, die sich nur schwer einen Reim auf die vielen widersprüchlichen Unternehmensmeldungen machen können.

Aber mit einem Impfstoff am Horizont und einer inzwischen beruhigten Nachrichtenlage hinsichtlich des Präsidentschaftswechsels in den USA sowie mit der Aussage der EU im Rücken, dass der Brexit für uns zu verkraften sei, steigen die Zukunftserwartungen um 0,8 auf 5,2. Es gibt aktuell dreimal so viele Optimisten wie Pessimisten in Sachen Dax.

Weiterhin bleibt die Investitionsbereitschaft mit einem Wert von 2,9 (-0,3) auf einem hohen Niveau. Rückschläge im DAX werden also weiterhin frühzeitig gekauft und somit begrenzt, die Unterstützung bleibt stark.

Seit nunmehr fünf Wochen wissen wir, dass es Impfstoffe geben wird und seit fünf Wochen ist das Anlegersentiment im grünen Bereich: Es wird gefeiert auf dem Börsenparkett. Damit ist unser 5-Wochendurchschnitt des Anlegersentiments inzwischen ebenfalls auf ein hohes Niveau angestiegen. Infolge des historisch niedrigen Sentiments während des Coronacrashs ist nun eine entsprechend übertriebene Gegenbewegung durchaus möglich. Bislang war dieser etwas behäbiger reagierende Indikator im neutralen Bereich, jetzt entwickelt er sich langsam in Richtung einer Übertreibung.

Eine solche Übertreibung kann über mehrere Wochen bestehen bleiben. Für uns ist es der Hinweis, wer bislang noch nicht voll investiert ist, der sollte nun vorsichtig sein, den Kursen hinterherzulaufen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger zeigt mit einem Wert von -3 weiterhin nur eine leichte Absicherungsneigung an. Auch die Profis, die sich über die Eurex absichern, haben nach den heftigen Aktivitäten in Folge der Impfstoffmeldungen nun wieder eine moderate Absicherungsneigung an den Tag gelegt. Das Put/Call-Verhältnis zeigt mit einem Wert von 2,1 einen leichten Überhang von Put-Käufen an, also Absicherungspositionen.

Das Put/Call-Verhältnis der CBOE ist weiterhin extrem niedrig, was einem Call-Überhang entspricht. Anleger spekulieren weiterhin auf stark steigende Kurse. So bleibt auch die Investitionsquote der US-Fondsanleger mit einem Wert von 103% (-4%) sehr hoch.

US-Privatanleger haben ein Bulle/Bär-Verhältnis von 26% zugunsten der Bullen, der Optimismus ist bereits auf einem extrem hohen Niveau. Auch der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 85% extreme Gier unter Anlegern an.

Interpretation: Beim Dax noch mitsegeln, solange es noch geht – aber Kursen nicht hinterherlaufen

Die Sentiment-Analyse kann keine Hoch-Runter-Prognose für den Dax liefern. Vielmehr ist das Stimmungsbild, das wir aus der Sentimentanalyse erhalten, ein wichtiger Faktor für die Bestimmung der Strategie, die wir in dieser Marktphase anlegen. Wenn wir also aus der heutigen Stimmungserhebung ableiten, dass wir mittelfristig in eine Phase der Übertreibung laufen, dann ist es nun zu spät für beherzte, langfristige Überzeugungskäufe im breiten Markt.

Aufgrund der eingangs gezeigten Rotation, die derzeit so heftig wütet, gibt es dennoch weiterhin viele Aktien, die auch mittel- und langfristig noch sehr günstig sind. Doch gleichzeitig hat die Corona-Pandemie einige Aktien auf Höhen katapultiert, die nicht mehr lange gehalten werden können. Bei Einzeltiteln lohnt sich derzeit also ein Blick auf das Bewertungsniveau. Günstige Titel können weiterhin eingesammelt werden. Die High-Flyer hingegen sollten zumindest mit einem engen Stopp Loss abgesichert werden.

In den USA ist die Stimmungslage bereits euphorischer als bei uns in Deutschland. Daraus können wir ableiten, dass der DAX noch immer Luft nach oben hat. Das gilt jedoch nur solange, wie der Dow Jones seitwärts läuft. Sollte es in den USA zu einer Gegenbewegung kommen, wird der DAX sicherlich ebenfalls mit in den Keller gezogen.

Dennoch: Euphorie ist nicht zu erkennen, im Gegenteil, die hohe Investitionsbereitschaft liefert weiterhin eine stabile Unterstützung und so dürfte der DAX in der Vorweihnachtszeit weiterhin nach oben driften, sofern keine negativen Ereignisse diesen zugrunde liegenden Trend vereiteln.

Sprich: Mitsegeln, solange es geht :-).

Mehr von Stephan Heibel finden Sie hier..

Für den Dax gilt: für langfristige Überzeugungskäufe ist es schon zu spät

weiterlesen

Anleihen

Aktienmärkte: Ist das das nächste große Ding? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der Wall Street heute allesamt mit neuen Allzeithochs, während der Dax weiter stagniert und sogar einen leichten Wochenverlust ausweist – und das trotz neuem Optimismus in Sachen Brexit. Aber der Fokus richtet sich nun immer mehr auf die US-Anleihemärkte mit steigenden Renditen, die Zinskurve versteilt sich weiter (gut für Finanz-Aktien, nicht so gut für Tech, daher der Nasdaq heute nur mit kleinen Gewinnen). Sollten die Renditen weiter steigen, werden US-Anleihen wieder zunehmend zur Konkurrenz für die Aktienmärkte. Dort aber herrscht nach wie vor eine „Rundum-sorglos-Stimmung“, vor allem die „Corona-Verlierer“ werden wieder gekauft (der Sektor Energie daher wider mit den größten Gewinnen)..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage