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Achtet auf die Zinskurve! Dow Jones: Der Elefant im Raum – Fed und Rezession! Videoausblick

Dow Jones und Co gestern zum zweiten Mal mit einer Party wegen niedrigerer Inflations-Daten und der Hoffnung auf eine Wende der Fed (gestern die US-Erzeugerpreise nach den US-Verbraucherpreisen letzten Donnerstag) – aber das eigentliche Thema ist die kommende Rezession! Gestern Abend dann die Meldung über den Einschlag einer Rakete in Polen mit einem Abverkauf der Aktienmärkte. Inzwischen scheint klar, dass es sich doch nicht um eine russische Rakete handelt, daher Dow Jones und die anderen Indizes zunächst wieder höher. Aber die Märkte starren weiter auf die Inflation und verkennen den Elefant im Raum: die kommende Rezession. Die Zinskurven sind negativer als in der Finanzkrise, da scheint als ökonomisch ein Tsunami heran zu rollen, während die Märkte auf die Fed starren wie ein Kaninchen auf die Schlange

Hinweise aus Video:

1. Webinar: Wie entstehen Videoausblick und Marktgeflüster, Mittwoch 18Uhr (link): http://y2u.be/fxNvhx_6C2Q

2. Apple plant die Chip-Herstellung aus Asien in die USA zu verlagern

3. Überschuldung in Deutschland auf Rekordtief – „Verdeckte Krise“



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6 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Bekanntlich können hohe Inflationen auch Rezensionen auslösen! Warum ist das so?

    Nun weil dann weniger Geld für anders da ist. Jeder Euro, jedes Pfund, jeder Dollar können nur einmal ausgegeben werden.

    Und wenn man Unsummen für’s Heizen,Wohnen und Essen ausgibt, dann bleibt weniger Geld für andere Dinge übrig.
    Dann kann eben nicht jedes Jahr ein neues IPhone bestellt werden, dann kann eben nicht jedes Jahr in Urlaub gefahren werden, dann leidet vor allem der Konsum für die Schönen, aber „unwichtigen Dinge“.
    Gerade eine Gesellschaft, wie die USA ,die zu 60 Prozent vom Konsum lebt,kann davon ein Lied singen.
    Nicht umsonst gelten dort die Siebziger als die „Bleiernen Jahre “ oder auch als „Verlorenes Jahrzehnt“.
    Der Dow ,der 1967 schon bei 850 Punkten stand, stand 15 Jahre später, im Herbst 82 immer noch bei 850 Punkten, bevor der Superbullenmarkt bis 2000 einsetzte.
    Die FED wird also gezwungen sein die Inflation weiter zu bekämpfen, auch wenn’s ihr nicht passt, vor allem den „Tauben“ in der FED.

    1. Das ist m. E. aber sehr kurz gegriffen. In einer hohen Inflation sind weit größere Gefahren als der schwindende Konsum verborgen. Wir können es ja aktuell sehr gut an der Türkei beobachten. Oder schauen wir nach Argentinien. Gewiss, Extrembeispiele.
      Das fette Kapital betreibt z. B. den Exodus und entzieht sich damit der Wirtschaft. Große Investitionen werden schwieriger, die Margen der Firmen sinken drastisch. Und wenn die Inflation sich erstmal in einer Spirale entwickelt hat, dann wird es schwierig wieder in die Normalität zurück zu kehren. Und bedenken wir, daß die USA sich ja schon länger auf einem sehr hohen Preisniveau befindet. Der wirtschaftliche Schaden kann quasi unabsehbar sein, natürlich auch für die Bürger / Konsumenten. Und die hohen Preise kommen ja fast nie wieder runter. Aktuell ist die Inflation ja beinahe weltweit vorhanden, damit sind die Nachteile noch eher gering. Wenn die USA es schafft, als Erster das in den Griff zu bekommen (davon gehe ich aus), dann kann sie auch die dicken Früchte ernten.

  2. Das war wieder einmal der realistische Schaarschmidt, dann gibt es noch den andern,der oft genau das Gegenteil schreibt, könnten sie vielleicht einmal ihren Gesinnungswandel erklären ?
    Der andere schreibt jeweils, FED macht nichts, Aktien steigen immer und so weiter mit dem ganzen Permabullen- Lexikon.

  3. Das Schwierigste an den, (verpassten), Anstiegen, in den Indizes, ist zu glauben was (Fug)man(n),
    sieht.

  4. Auffi gehts nicht immer

    Das widerlegt wieder einmal mehr das Mantra, die Börse schaue einige Monate voraus.Wenn das so wäre, dann müssten die Kurse etwa 40% tiefer sein und die für jeden Anfänger sichere Rezession einpreisen.Man kritisiert natürlich die Börse als Ganzes,verantwortlich für die unrealistischen Bewegungen sind natürlich die Anleger, die mit Hebelungen und Derivaten kurzfristig alles beeinflussen.Mal schauen wie die Mondkurse nach dem Verfall reagieren.Oft ist schon am Mittwoch vorher Schicht im Schacht ( heute) wenn alle Shorter ausgesqueezt sind. Der Jahrhundert Bondcrash und das Auffliegen des Kryptoschwindels werden noch Nebenwirkungen zeigen.Als nächstes könnte eine Immo- Korrektur den Aktien noch den Garaus machen.Die selbstgemachte Energieverteuerung in der EU wird den Trend nur noch verstärken und mindestens dem übermütigen DAX die Flügel stutzen.
    Komisch nur,dass ein so offensichtliches SCHNEEBALLSYSTEM wie die Kryptos erst kollabiert wenn schon fast die gesamte Finsnzelite involviert ist.War halt schön auf dieser Welle mitzureiten. FMW hat ja die Verknüpfungen bis in die oberste Politszene des Weltpolizisten aufgezeigt.

  5. Umverteilung hat fertig

    Auch die Spacs waren ein Auswuchs der Gratisgeld- Epoche und kommen unter Druck.So ist dieses Vehikel von 2019 bis 2021 von13 auf 150 Mia.Dollar gewachsen und werden jetzt gemäss eines Zeitungsartikels reihenweise liquidiert. ( KATERSTIMMUNG IM BÖRSENMEKKA ) Elizabeth Warren sieht die Spacs als Selbstbereicherungsinstrument für eine kleine Elite vonWallstreet- Insidern.Gemäss einer Untersuchung haben die Strippenzieher hohe Honorare bezogen,während die Anleger fast 50% verloren. Das ruft natürlich nach Regulationen, das Problem wird wieder sein ,dass natürlich die Profiteure bis in die oberste Politik vernetzt sind und vielleicht auch als Wahlkampfspender Gutes tun.
    Wenn im Winter der erste Schnee fällt werden sicher auch wieder neue Schneeballsysteme erfunden werden. Der tiefe Fall der Kryptos, Bonds und Spacs wird sicher auch noch andere Blasen platzen lassen.

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