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Dow Jones in der Langfristperspektive: Die alte Dame gibt nicht auf!

Der Dow Jones befindet sich aktuell noch in einem stabilen Aufwärtstrend. Dieser Trend wird den Index noch bis mindestens zur 0.62-Linie bei 24.054 Punkten steigen lassen. Mit Abschluß des Trends wird auch die große Welle abgeschlossen, dann folgt eine Korrektur, die erheblichen Druck auf den Dow Jones ausüben wird..

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Eine Analyse von Henrik Becker

In meiner letzten Analyse hatte ich für den Dow Jones ein durchaus positives Szenario gezeichnet. Der Anstieg bis 25.000 Punkte hat sich noch nicht eingestellt, denn das Erreichen dieser Kursmarke hatte ich erst für die erste Jahreshälfte 2018 avisiert; wie es das auf dem mittleren Chart dargestellte Zeitlineal zeigt. Der obere Chart stammt vom Oktober´15 und zeigt ein auch heute noch erstaunlich realistisches Bild auf. Der mittlere Chart ist da schon etwas konkreter, und auch fast genau ein Jahr jünger.


(Alle Charts durch Anklicken vergrößern!)

Im Grund hat sich meine Sichtweise nicht verändert, lediglich die Zielmarken haben sich, bedingt durch eine andere Sicht auf Welle (4), etwas verschoben. Ungeachtet dessen bewegt sich der Index seit 2009 in einem stabilen und immer noch voll intakten Aufwärtstrend. Zeitnah wird sich dieser Zustand, meiner Sichtweise folgend, auch nicht verändern, wird sich der Trend weiter fortsetzen.

Ausblick:

Der Dow Jones bildet Welle (5) der übergeordneten und zudem sehr großen (rote V) aus. Das idealtypische Ziel einer Welle „5“ liegt auf dem 1.00 Retracement; hier im Chart bei 29.690 Punkten. Der Lauf bis zu dieser Widerstandslinie ist dennoch nicht zwingend, auch wenn ich diesen bereits im Chart dargestellt habe.
Auf dem Weg dahin liegt das im besonderen Maße mächtige 0.62 Retracement (24.054 Punkte) und kann ohne Weiteres für den Trendabschluß einstehen. Es wäre nicht das erste Mal, daß sich an einer derartigen Barriere die Geister scheiden. Noch sehe ich diese Gefahr für den Dow Jones nicht. Der Grund hierfür ist schlicht und einfach, daß die Zeit für einen Trendwechsel noch nicht reif ist, wie Sie es nachfolgend lesen können.

Denn in temporärer Hinsicht liegt das nächste Ziel von (rote V) erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres. Auffallend dabei ist die Übereinstimmung der beiden, in ihrer Stellung in der Hierarchie sehr unterschiedlichen, Zeitlineale. Beide Instrumente zeigen als wahrscheinlichen Trendabschluß das 4. Quartal 2018 an!
Diesem Datum sollte, aufgrund dieser frappierenden Übereinstimmung, eine extrem hohe Bedeutung beigemessen werden.

Die Angaben des Zeitlineals sollten nicht ganz so wörtlich genommen werden; sind in dieser Größenordnung Abweichungen von einigen Wochen bis hin zu 2-3 Monaten durchaus möglich.

Mit Abschluß des Trends wird auch die große Welle (blaue III) abgeschlossen und somit der Ausbildung von (IV; nicht dargestellt) die Tür geöffnet. Wie ich es im Chart angedeutet habe, wird diese Korrektur erheblichen Druck auf den Dow Jones ausüben. Dabei kann der Preisabschlag schon heftig ausfallen, wie der Chart es aufzeigt. Auch wenn ich einen waschechten Crash nicht propagieren möchte, wird der Dow Jones mindestens 38 Prozent auf dem Parkett lassen müssen.

Fazit:

Der Dow Jones befindet sich aktuell noch in einem stabilen Aufwärtstrend. Dieser Trend wird den Index noch bis mindestens zur 0.62-Linie bei 24.054 Punkten steigen lassen. Das lehrbuchmäßige Ziel liegt allerdings eine Sprosse höher, bei 29.690 Zählern (1.00 Retracement). Der Lauf bis zu dieser Linie ist indes nicht zwingend und sollte daher nicht als in Stein gemeißelt angesehen werden. Ich werde in einer späteren Ausgabe, nach Erreichen des ersten Zieles, wieder näher darauf eingehen. Der temporäre Arm des aktuellen Trends reicht bis Ende kommenden Jahres, vielleicht noch bis Anfang 2019. Größere Risiken existieren derzeit nicht.

 

Mehr von Henrik Becker unter https://neo-wave.de

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Leo

    13. November 2017 13:03 at 13:03

    Gute Analyse.

  2. Avatar

    Altbär

    13. November 2017 14:49 at 14:49

    Frage, sind bei dieser Wellentheorie die GELDDRUCKWELLEN auch berücksichtigt, gibt es da Erfahrungswerte ?
    Ich habe schon mehrmals gelesen, dies sei ein „erstmaliges Experiment mit ungewissem Ausgang “ .

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    Henrik Becker

    13. November 2017 15:02 at 15:02

    Ja, in den EW sind alle Einflüsse inbegriffen. Es gibt de facto keine Fehlsignale, außer der Analyst hat einen Fehler begangen. Sie können sich dazu auch meine Videos auf Youtube ansehen. Im ersten Vortrag gehe ich, in der zweiten Hälfte, auf derartige Einflüsse ein und zeige auf, daß diese Ereignisse keinen Einfluss auf das Chartbild haben. Der Link führt Sie zum 1. Beitrag.
    https://www.youtube.com/watch?v=xc56MsRlr4g
    Beste Grüße
    Henrik Becker

    • Avatar

      Andreas

      13. November 2017 16:15 at 16:15

      Einen schönen Tag.

      Habe eine kurze Frage an Herrn Fugmann und das FMW-Team: Kann man möglicherweise einen Reiter oder so integrieren, indem man auf alle Analysen von Herrn Becker zugriff hat?
      Die Analysen sind ja sehr langfristig, ich würde gerne immer wieder mal einen Blick in ältere Analysen werfen…

      Vielen Dank!

      P.S.: Bin für diese Webseite sehr dankbar. Gehört schon genauso zur Morgenroutine wie ein kräftiger Kaffee. Immer weiter so, der Humor von Herr Fugmann ist unschlagbar!

    • Avatar

      PK

      13. November 2017 16:30 at 16:30

      also völlig egal wer Fed-Chef wird, ob Trump zurück tritt oder nicht oder die Steuerreform kommt oder nicht, ob Korea einen Atomangriff startet, der Markt weiss das schon alles und es ist alles bereits jetzt in den Kursen per Elliot Wave Theorie sichtbar.

      • Avatar

        Columbo

        13. November 2017 17:04 at 17:04

        Da beginnt dann für mich die Astrologie.

  4. Avatar

    Beobachter

    13. November 2017 17:05 at 17:05

    @ Henrik Becker,also gleich was passiert,der Chart ist vorgegeben,
    ALSO EINE TODSICHERE WETTE ????????????????

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      Lausi

      13. November 2017 18:46 at 18:46

      So todsicher, dass sie ihren Sarg darauf verwetten können :-) Ich habe schon viele große EW-Päpste mit ihren Analysen daneben liegen sehen. Aber eins scheint schon ziemlich todsicher zu sein: Die Zentralbanken werden auf lange Sicht Geld drucken ohne Ende, und somit werden auch Aktien (= Sachwerte) ansteigen ohne Ende. Das Ende wird dann der totale Vertrauensverlust und eine Währungsreform sein.

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    Rainer Hofmann

    13. November 2017 18:54 at 18:54

    Also Jungs, ich denke wir sollten Herrn Becker eigentlich dankbar sein! Wo findet man derart langfristige Analysen; welcher Analyst wagt sich das schon. Ich finde das gut und bekanntlich rechtfertigt der Zweck die Mittel. Schaut euch mal seine Videos an.

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      PK

      13. November 2017 21:47 at 21:47

      die Grundannahme, daß alles in den Kursen steckt – und das macht die Elliot Wave Theorie im Wesentlichen aus – ist falsch.
      Vieles wirkt anfangs einladend und ich bin da als Anfänger vor vielen Jahren auch drauf reingefallen. Irgendwann stellt man aber fest, daß es genauso viele Zählweisen wie Elliot Waver gibt. Es gibt keine eindeutige Zählweise.
      Gäbe es die, könnte man das einfach programmieren und backtesten.
      Hört auf nach dem heiligen Gral im Chart zu suchen.

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Aktienmärkte: Die Wiedergeburt der Zykliker und die Risiken

Die neue Welle des Coronavirus hat Folgen für die Aktienmärkte: zuletzt hatten sich zyklische Aktien erholt – aber diese Erholung steht nun auf dem Spiel

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Das letzte Halbjahr der Aktienmärkte war die Periode für Hightech, für die so genannten FANG-Aktien, wie man sie ursprünglich abkürzte. Die großen Profiteure der Pandemie, die ihr Geschäft durch das Social Distancing inmitten einer Rezession sogar ausweiten konnten. Doch still und heimlich waren auch zyklische Aktien gestiegen, denen die Aktienmärkte beim Wiederanspringen der Wirtschaft Potenzial zuerkannte. Jetzt werden mehr und mehr Zweifel laut darüber, ob die Märkte nicht zu viel eingepreist haben, die Wirtschaftserholung stockt, den Zyklikern droht etwas Ungemach.

Aktienmärkte: Der Nasdaq 100 überstrahlte alle

Anfang September wurde sie gestartet, die erwartete Korrektur des Nasdaq 100, nach fast 78 Prozent plus binnen sechs Monaten und den darin enthaltenen Einzelwerten Apple, Alphabet, Amazon, Facebook und Microsoft. Diese repräsentieren bereits fast die Hälfte der Marktkapitalisierung im Nasdaq 100 – und selbst im riesigen S&P 500 etwa ein Viertel der Bewertung. Trotz eines Rückschlags von 14 Prozent in der Spitze sieht das Ganze noch nicht nach einer richtigen Korrektur aus. Aber gleichzeitig haben sich still und leise die zurückgebliebenen Zykliker zurückgemeldet, deren KGV im S&P 500 mit 20 deutlich niedriger liegt als jenes der Techwerte.

Hierzu ergab die letzte Umfrage der Bank of America unter den großen Fondsmanagern, dass die Profis bei Versicherern, Fondsgesellschaften und Pensionskassen so viele zyklische Werte eingesammelt hätten, wie seit dem Januar 2018 nicht mehr. Und gerade diese Branche korrigierte am Montag beim Abverkauf der Aktienmärkte stärker als die Highflyer im Nasdaq 100.

Die Zykliker im Dax

Gerne wird mit dem Finger auf den deutschen Leitindex gedeutet, der über Jahre hinweg dem großen Bruder in den USA, dem S&P 500, hinterherläuft. Aber war dies auch in den letzten Monaten so? Konnte der Dax im letzten Halbjahr von seinem Tief von 8255 Punkten Ende März nicht auch 60 Prozent zulegen? Verursacher dieser Performance waren nicht nur die spärlich im Index vertretenen Techwerte wie SAP oder Infineon, sondern auch die alten Industriewerte. Allen voran Daimler, die fast 100 Prozent zulegen konnten, wie auch Volkswagen und BMW, die stärker als der DAX gestiegen waren. Oder auch HeidelCement oder der Chemiekonzern Covestro. Alles in die Aktienmärkte eingepreiste Hoffnungen auf eine weitere Erholung der Wirtschaft.

Jetzt wackeln die konjunkturabhängigen Titel

Die aktuelle Entwicklung bringt die zyklischen Werte in neue Bedrängnis. Corona und seine steigenden Zahlen sind Themen nicht nur für die Aktienmärkte, sondern vor allem auch für alle dafür zuständigen Politiker in Europa. In Spanien und Großbritannien glaubt man schon, dass die Sache außer Kontrolle geraten sei. Aber auch Deutschland wird davon stark betroffen, zu erkennen an der Lufthansa, die immer mehr ums Überleben kämpft – oder den Reisekonzern TUI, der sein Programm weiter zusammenstreicht. Und wieder einmal die Bankenwerte. Diese haben korrigiert und kommen auch nicht wieder hoch – altes Thema: ohne Zinsen keine Erträge. Ohne Bankentitel aber gibt es keine vollständige Erholung der Indizes.

Die neueste Konjunkturprognose des Münchner Ifo-Instituts brachte positive aber auch negative Botschaften.

Für dieses Jahr schätzt das Institut für das deutsche Bruttoinlandsprodukt ein Minus von 5,2 Prozent und damit deutlich niedriger als bei der letzten Schätzung von minus 6,7 Prozent. Sollte dies so eintreten, käme es im Coronajahr 2020 nicht zur schärfsten Rezession seit Kriegsende, denn in der Finanzkrise 2009 hatte das Minus 5,7 Prozent betragen.

Aber das Ifo-Institut prognostiziert für 2021 ein geringeres Wachstum aus dem Tal heraus, von 5,1 Prozent (OECD 5 Prozent). Sehr zum Leidwesen der Zykliker und des Dax. Ist das der Grund dafür, warum der deutsche Leitindex seit dem 8. Juni über drei Monate in einer Seitwärtsphase beharrt und jeder Ausbruch nach oben verhindert wurde? Daher muss ich noch mal auf den Ifo-Index am Donnerstag zurückkommen, der um 10:00 Uhr bekanntgegeben wird. Dessen neuester Stand wird einen kleinen Einblick geben auf die Aussichten für die (alte) deutsche Industrie, inklusive der zyklischen Werte.

Fazit

Der erste Teil der V-förmigen Erholung der Wirtschaft ist geschafft, jetzt kommt der asymmetrische Teil, sprich die in die Länge gezogene Erholung, gespickt mit einigen Rückschlägen. Corona in der kalten Jahreszeit und die US-Wahlen sind Unsicherheitsfaktoren, trotz der Versprechen der Notenbanken alles zur Unterstützung der Wirtschaft (und der Aktienmärkte) zu tun. Dies und das Modeakronym TINA ziehen ein Sicherheitsnetz unter die Aktienmärkte, können aber nicht verhindern, dass es zu weiteren Bereinigungsphasen kommen wird. Wenn die Einschränkungen durch Covid-19 weiter einen dunklen Schatten auf Wirtschaftssektoren wie Luftfahrt, Freizeit und Tourismus, Gastronomie und Hotellerie werfen – dafür ist ihr Gewicht an der Wertschöpfung eines Landes einfach zu hoch. Gleichzeitig dämpft dies das Wachstum der Zykliker, um zum Eingangsthema zurückzukehren..

Die neue Welle des Coronavirus und die Folgen für die Aktienmärkte

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Finanznews

Aktienmärkte: Starker Dollar als Warnzeichen? Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte in den USA konnten im gestrigen Tagesverlauf ihre Erholung fortsetzen – aber ist die fortgesetzte Stärke des Dollar ein Warnzeichen? Gold fällt im asaitischen Handel unter die 1900er-Marke, der Euro fällt unter die Marke von 1,17. Seit März diesen Jahres (also seit Beginn der Coronakrise) gibt es eine extrem negative Korrelation zwischen dem Dollar und Risiko-Assets, aber noch reagieren die Aktienmärkte auf die Stärke der US-Währung nicht. Ignorieren sie damit ein wichtiges Warnsignal? Charttechnisch spricht vieles für eine weitere Stärke des Dollars, und wenn die negative Korrelation zwischen der US-Währung und den Aktienmärkten nicht plötzlich endet, könnte es ungemütlicher werden..

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Indizes

DAX daily: Wichtige Richtungsmarke voraus – Erholung oder Korrektur

Stefan Jäger

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Der Dax steht kurz vor einer Richtungsentscheidung – setzt sich die Erholung fort oder geht es noch weiter runter? Im gestrigen Handel hat sich die Lage im Dax nach dem kräftigen Kursrutsch zu Wochenbeginn wieder entspannt. Dementsprechend haben sich die Dax-Anleger wieder aus der Deckung gewagt und bei Aktien zugegriffen. Insbesondere wurden Aktien der Gewinner der Corona-Pandemie nachgefragt, dazu gehörte im Dax zum Beispiel der  Essenslieferant Delivery Hero (+4,5 %). Insgesamt konnte der deutsche Leitindex um 52 Punkte zulegen und ist schließlich bei 12.594 aus dem Handel gegangen. Das Tageshoch wurde bei 12.698 markiert und das Tagestief lag bei 12.592.

Für heute ist der Bereich zwischen 12.750 bis 12.770 entscheidend. Kann der Dax darüber ansteigen, dann würde sich die charttechnische Situation wieder aufhellen. Scheitert er allerdings bei dem Versuch, dann ist die Chance groß, dass der Dax das Tief bei 12.505 nochmal unterschreitet. Kurzfristig fällt in dem Bereich eine entweder oder Entscheidung.

News und fundamentale Daten

Vor wenigen Minuten wurde das GfK Konsumklima veröffentlicht. Der Index ist mit -1,6 schlechter als erwartet ausgefallen, damit befindet er sich auch Monate nach dem Corona-Crash immer noch im negativen Bereich – Prognose war -1,0, im Vormonat lag der Wert bei -1,8. Das Konsumklima gibt einen Einblick in das Vertrauen der deutschen Bürger in die konjunkturelle Entwicklung. Ein fallender Wert zeugt nicht gerade von Konsumlust.

Darüber hinaus sehen wir heute diverse Einkaufsmanagerindizes. Um 9:30 Uhr erscheinen zuerst der Einkaufsmanagerindizes Verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungen aus Deutschland. Danach folgen um 10:00 Uhr die Daten aus der Euro-Zone und zuletzt um 15:45 aus den USA. Zudem sehen wir um 16:00 Uhr erneut den Fed-Chef Powell der zum konjunkturellen Ausblick und der Geldpolitik der letzten Zeit Stellung nimmt. Die Stellungnahme besteht dabei aus zwei Teilen. Erstens ein vorbereitetes Statement zweitens folgen Fragen von den Ausschussmitgliedern. Während der Befragung kann es zu heftigen Ausschlägen am Markt kommen, davon ist auch der Dax betroffen. Schließlich sollten alle Öl-Interessierten um 16:30 Uhr einen Blick auf die US-Rohöllagerbestände werfen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax notiert vorbörslich bereits weit im Plus. Folglich wird er mit einem Aufwärts-Gap in den Handel starten. Der deutsche Leitindex steht vor einer Reihe von Widerständen. Zuerst muss er das Nachthoch bei 12.712 überwinden. Danach folgt der Pivot Punkt R1 bei 12.733, bevor er den wichtigen Widerstandsbereich zwischen 12.750 und 12.770 erreicht. Dieser Bereich ist entscheidend für den kurzfristigen Verlauf im Dax. Ein Anstieg darüber würde die Situation deutlich aufhellen, wohingegen ein Scheitern zur Fortsetzung der Korrektur führt. Durchbricht er den Widerstand, dann ergeben sich Ziele bis 12.904.

Dafür muss er aber noch weitere Hürden nehmen, zum Beispiel bei 12.789 (PP R2). Darüber folgt ein weiterer Widerstandsbereich beginnend bei 12.835 (50% RT) bis zur 12.864 (261,8 % Ext.). Zuletzt folgt noch die 12.872 (PP R3), bevor er die 12.904 erreicht. An dieser Stelle befindet sich auch das 61,8 % Retracement (12.912) der Abwärtsbewegung vom Wochenbeginn, also ein weiterer Entscheidungspunkt. Ein Anstieg darüber würde den Dax wieder zur 13.000er Marke führen.

Korrektur Szenario

Scheitert der Dax zum Beispiel an dem Widerstandsbereich bei 12.750 – 12.770, dann könnte er die Abwärtsbewegung wieder aufnehmen. Eine erste Unterstützung liegt bei 12.690, darunter befindet sich der heutige Pivot Punkt bei 12.647. Dort könnte der Dax erstmal wieder Halt finden. Fällt er jedoch darunter, dann geht es in Richtung Gap-Close bei 12.594, dort liegt auch das gestrige Tagestief bei 12.592. Die nächste Unterstützung folgt erst am Punkt 2 aus der Bodenbildung (M15-Chart) bei 12.540. Danach geht es zum Tagestief vom Montag bei 12.505. Ein Bruch der Unterstützung würde den Dax zur 12.434 bringen. Darunter folgt dann noch die 138,2 % Extension vom September Hoch (13.460) bei 12.340.

DAX daily: Tagesausblick 23.09. - M30-Chart - Richtungsentscheidung

Dax Unterstützungen (US):

12.690 – M15-Chart

12.647 – Pivot Punkt

12.594 – Gap 22.09.

12.592 – Tagestief 22.09.

12.540 – Punkt 2 Bodenbildung (M15-Chart)

12.505 – Tagestief 21.09.

12.434 – Tageschart

12.340 – 138,2 % Extension (Hoch 13.460)

Dax Widerstände (WS):

12.712 – Nachthoch

12.733 – Pivot Punkt R1

12.750 – neuralgischer Punkt

12.757 – 38,2 % Retracement

12.789 – Pivot Punkt R2

12.835 – 50 % Retracement

12.864 – 261,8 % Extension (Tief 12.505)

12.872 – Pivot Punkt R3

12.900 – Stundenchart

12.912 – 61,8 % Retracement

13.000 – psychologische Marke

13.025 – 423,6 % Extension

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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