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Indizes

Dow Jones: Korrektur geht weiter!

Für die kommenden Wochen und Monate behält die seit einigen Wochen laufende Korrektur das Sagen. Kaufsignale sind daher nicht realistisch..

Redaktion

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am

Eine Analyse von Henri Becker

 

Die zurückliegende Handelswoche hat dem erfolgsverwöhnten Aktienindex schon ziemlich zugesetzt. Überraschend kam dieser Performance indes nicht; hatte ich diesen Schritt bereits in meiner letzten Ausgabe auch so beschrieben. Damit erfüllt der Dow Jones das Anforderungsprofil meines Szenarios sehr genau. Auswirkungen auf die langfristigen Avancen sind allerdings nicht zu konstatieren. Derzeit noch liegt der Dow Jones voll im Fahrplan!.

Ausblick:


Momentan bildet der Dow Jones eine Korrektur aus in deren Verlauf sich an den kommenden Tagen ein Abverkauf, bis zur 0.50-Unterstützung bei 23.389 Punkten einstellen kann. Doch ganz so tief sehe ich den Index nicht fallen. Wie ich es in meiner letzten Ausgabe bereits angedeutet hatte, deuten immer mehr Indizien auf die Ausbildung eines Triangles hin. Diese Sicht vorausgesetzt bildet sich aktuell die zweite Trianglewelle aus. In aller Regel erreicht diese Welle nicht das Kursniveau von (
a).

Somit ist es sehr gut möglich, daß sich die Korrekturwelle deutlich über der beschriebenen Unterstützung stabilisiert. Im Anschluß daran wird sich der Dow Jones wieder leicht steigen, wobei auch auf dieser Seite nicht das alte Hoch erreicht wird. Sollte sich durch den weiteren Verlauf die Trianglevariante bestätigen, steht dem Index mit Welle (c) eine neue etwas größere Korrekturphase bevor.

(Grafik durch anklicken vergrößern)

Im Chart habe ich diese Variante bereits dargestellt. Dennoch ist nicht von einer dramatischen Entwicklung auszugehen. Erst ein eventueller Bruch des 0.38 Retracements bei 22.459 Zählern, würde eine gewisse Dramatik in den Chart tragen. Mehr aber auch nicht. Andererseits sind auch keine Anzeichen erkennbar deren Interpretationen auf die zeitnahe Auflösung der Korrektur hindeuten lassen würden.

Fazit:


Für die kommenden Wochen und Monate behält die seit einigen Wochen laufende Korrektur das Sagen. Kaufsignale sind daher nicht realistisch. Daher rate ich von erneuten Engagements in den Index ab. Positionen sollten auf dem
0.38 Retracement (22.459 Punkte) abgesichert werden.

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Indizes

Rüdiger Born: Aktuelle Chancen bei Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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Es tut sich was bei Dow Jones und Nasdaq. Im folgenden Video gehe ich darauf ein, welche Tradingchancen derzeit in diesen beiden Indizes bestehen. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Indizes

Dax: Privatanleger verkaufen den Profis ihre Aktien!

Markus Fugmann

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Lange lief der Dax seitwärts, dann folgte am Montag ein impulsiver Abverkauf. Wie aber ist jetzt die Stimmung der Investoren hierzulande – herrscht Pessimismus nach dem Kursrückgang, oder sieht man nun die niedrigeren Kurse als Kaufchance?

In der wöchentlichen Umfrage der Deutschen Börse zeigt sich, dass vor allem die Profi-Investoren bullischer werden für den Dax: so sind nun 46% im Lager der Bullen, ein Anstieg zur Vorwoche von +11% und zugleich der höchste Stand an Optimismus seit Anfang März! Es sind vor allem jene, die zuvor an der Seitenlinie standen, die nun ins Camp der Bullen gewandert sind, denn die neutral Eingestellten verlieren bei den Profis -13% auf nun nur noch 16%, während das Lager der Bären sogar leicht zulegen kann auf nun 38% (+2% zur Vorwoche).

Bei den Privatinvestoren hingegen, die zuletzt deutlich optimistischer waren als die Profis, stellt sich die Lage andere dar: hier sind noch 38% bullisch (-2% zur Vorwoche), während die Pessimisten nun auf 39% kommen und +8% zur Vorwoche hinzugewinnen.

Man könnte also gewisserweise sagen: die Privatanleger verkaufen den zuvor an der Seitenlinie stehenden Profis ihre Aktien! Ähnlich sieht das auch Joachim Goldberg:

„Damit bleibt die Stimmungskluft zwischen institutionellen und privaten Anlegern zwar fast unverändert, aber die Panels haben fast in identischem Maße ihre Rollen und Positionen aus der Vorwoche getauscht. Man könnte auch sagen, dass die vormals optimistischen Privatanleger ihre Aktienbestände an die Institutionellen weitergereicht haben. Dies macht sich insbesondere in der Sentiment-Betrachtung auf Sicht von sechs Monaten bemerkbar. Hier zeigt sich, dass der relative Optimismus bei unserer Befragung in der vergangenen Woche für beide Gruppierungen noch etwa gleich hoch war.“

Was bedeutet das für den Dax?

Ist diese Stimmung nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für den Dax? Dazu Goldberg weiter:

„Nach dieser Lesart sind die Privatanleger zwar immer noch leicht optimistisch, aber der relativ deutliche Optimismus bei den institutionellen Investoren – er ist so hoch wie zuletzt Anfang März dieses Jahres – stellt für den DAX eine Belastung dar. Nicht nur, weil auf höherem Niveau (möglicherweise zwischen 13.050 und 13.100 Zählern) Abgaben aus Gewinnmitnahmen drohen. Im Falle erneuter Kursrückgänge fehlen naturgemäß durch die jüngsten Käufe Nachfrager, die dem DAX normalerweise eine Stütze wären. Auch könnte der zuletzt schwächelnde Euro ein Indiz dafür sein, dass überdies, wie bereits in den vergangenen Wochen geschehen, internationale Kapitalabflüsse auf den Aktienmärkten der Eurozone lasten.“

Ausführlicher dazu Goldberg auch hier im Video: nach unten sei der Dax „ungeschützt“, oben sei der „Deckel drauf“..

Die Profis werden optimistischer für den Dax - ein Kontraindikator?

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