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Dow Jones mit größtem Plus seit 1945 seit Wahlsieg von Donald Trump

Seit der Wahl Donald Trumps heute vor genau einem Jahr stieg der Dow Jones um 28,5%. Für Trump ist klar: die Rally hat nur mit ihm zu tun. Aber seine Gegner warten darauf, dass der Zug in die andere Richtung fahren wird..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wenn die Amerikaner eines lieben, dann sind es Statistiken: ob im Sport oder in der Wirtschaft, oder eben auch an den Finanzmärkten. Und so gibt es natürlich auch Statistiken über die Entwicklung von Aktienmärkten nach einer Präsidentschaftswahl – und da zeigt sich, dass der Sieg von Donald Trump vor genau einem Jahr etwa dem Dow Jones bis heute einen Gewinn von 28,5% Prozent bescherte – damit liegt Trump nur knapp hinter Frank D. Roosevelt, dessen Wahlsieg im Juli 1945 dann den Dow innerhalb der nächsten zwölf Monate um 29,83% steigen ließ (allerdings verstarb Rossevelt kurz nach der Wahl, sodass dann sein Vize Truman Präsident wurde). Gestern übrigens vor 55 Jahren verstarb Roosevelts Frau, Anna Eleanor Roosevelt, die für die Karriere ihres durch Kinderlähmung gezeichneten Mannes so maßgeblich war.

In der ewigen „Besten-Liste“ liegt übrigens der hierzulande völlig unbekannte US-Präsident Calvon Coolidge ganz vorne (+52,13%), vor Roosevelt (im Jahr 1933 mit 47,94%), noch einmal Roosevelt (1945), dann an vierter Stelle Trump (28,5%), vor Bill Clinton (1997, 26,5%).

Nun ist bekanntlich Bescheidenheit nicht gerade die hervorstechendste Tugend von Donald Trump, weshalb er vorgestern die Rally alleine auf seine Person und sein Wirken münzte:

„The reason our stock market is so successful is because of me. I’ve always been great with money, I’ve always been great with jobs, that’s what I do. And I’ve done it well, I’ve done it really well, much better than people understand and they understand I’ve done well.“

Ja, mit Geld kann der Donald sicher gut umgehen, besonders mit dem Geld anderer Leute! Aber so oder so hat Trump durch seine zahlreichen Tweets, in denen er die Hausse der Aktienmärkte feierte und auf faktisch allein auf sein Wirken zurück führte, sich eben auch angreifbar gemacht – und die nicht so seltenen Feinde und Kritiker von Trump dürften ihm dies auch durchaus zu verstehen geben, sollte der Fall irgendwann einmal eintreten, dass die US-Aktienmärkte tatsächlich fallen!

Dabei ist die Zuschreibung von Trump, wonach die US-Aktienmärkte ausschließlich mit dem US-Präsidenten zu tun hätten, bei ihm ein altes Muster. So als er im Jahr 2012 auf den Wahlsieg von Obama mit folgender Aussage über Twitter reagierte:


„The stock market and US dollar are both plunging today. Welcome to @BarackObama’s second term“.

In der Tat waren damals, nach dem Sieg von Obama am 07.November, die US-Aktienmärkte und der Dollar zunächst stark gefallen – doch stieg der Dow Jones dann in den folgenden vier Jahren seiner Amtszeit um mehr als 50%. In der achtjährigen Präsidentschaft Obamas stiegen die US-Aktienmärkte durchschnittlich jährlich um 12% – womit Obama an vierter Stelle aller US-Präsidenten seit dem Ende des 2.Weltkriegs liegt. Die Statistik zeigt ohnehin, dass die US-Aktienmärkte unter demokratischen Präsidenten besser laufen als unter republikanischen – wir werden sehen, ob das dann auch für die Amtszeit von Trump zutreffen wird!

Und vor allem: sollten die US-Aktienmärkte fallen, wird Trump dann auch dafür die Verantwortung übernehmen? Eher unwahrscheinlich. Schuld sind dann sicher die Anderen..


Der Dow Jones seit dem Wahlsieg von Donald Trump

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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