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Dow Jones: so ist jetzt die Lage! Über untergründige Schwäche und große Veränderungen

FMW-Redaktion

Nach einer wilden Berg- und Talfahrt ist der Dow Jones nun seit Jahresbeginn mit 78 Punkten im Plus. Aber wenn man genauer hinsieht, zeigen sich unschöne Dinge unter der Oberfläche: ohne Boeing, die am stärksten gewichtete, weil optisch teuerste Aktie im Dow Jones (der Dow ist preisgewichtet), wäre der Dow Jones mit 317 Punkten im Minus. Seit Jahresbeginn sind zwei Drittel aller Aktien, die im Dow Jones Industrials enthalten sind, negativ!

Beim S&P 500 ist das Bild nicht viel anders: der Index ist seit Jahresbeginn nun 1% im Plus, wobei es drei Wachstums-Aktien sind, die die Hälfte dieser +1%-Performance ausmachen. Nun sagt eine Börsenregel: Märkte sind stark, wenn der Anstieg breitgefächert ist, und sie sind eigentlich schwach, wenn ihr Anstieg nur auf einer handvoll Aktien basiert. So wie es derzeit der Fall ist!

So oder so: wir haben jetzt schon mehr Handelstage in diesem noch so jungen Jahr mit einer Bewegung von mindestens 1% bei den US-Indizes als im gesamten Jahr 2017. Und: beim Dow Jones gab es in diesem Jahr bereits sieben reversals (Kurs-Drehungen) von mindestens 475 Punkten – im Jahr 2017 nicht einen einzigen! Das zeigt: wir sind mitten in einem Umnruch, die Phase niedriger Volatilität ist vorbei!

Kommen wir zum akteullen Geschehen vor Eröffnung der Wall Street: wie ist die charttechnische Ausgangslage nun einzuschätzen? Dazu Jochen Stanzl:

Und Stanzl zum S&P500:



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