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Dow Jones vor Non Farm Payrolls: Aktuelle Prognose

Gruselig? Durchaus. Überbewertet? Kann schon sein. Deshalb shorten? Kommt mir nicht in den Sinn. Ergibt sich eine entsprechend handfeste Gelegenheit zum Shorten, dann denke ich durchaus darüber nach, doch bei Aktienindizes vermeide ich grundsätzlich Short-Setups, wenn die Stimmungslage eigentlich dagegen spricht..

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Eine Analyse von forexhome.de

Allem Anschein nach startet der US Aktienmarkt heute sehr positiv in den NFP Friday. Dadurch konnte auch die relativ frisch eröffnete Long-Position im Dow Jones etwas gestärkt werden. Da die ADP Zahlen bereits hervorragend ausfielen, darf meiner Meinung nach evtl. auch bei der heutigen Veröffentlichung der Non Farm Payrolls von einem soliden bis sehr guten Ergebnis ausgegangen werden. Letztlich besteht demnach vielleicht die Chance auf weitere Kursgewinne im Tages- und Wochenverlauf. Dazu und zur übergeordneten Situation habe ich mir natürlich einige Gedanken gemacht, die hier gern teilen möchte.

Ich erkenne keine Schwäche

Das alte Spiel: Die einen sprechen seit unzähligen Monaten von einem ungesund überhitzten US Aktienmarkt, von gruseligen Kursgewinnen im US Leitindex Dow Jones und von einer scheinbar völlig überbewerteten Situation. In meinen Augen ist das ein rein subjektives Empfinden. Solang ich keine konkreten Gegensignale erhalten, sehe ich keinen Grund von meiner bullishen Grundhaltung abzurücken.


(Alle Charts durch Anklicken vergrößern!)

Gruselig? Durchaus. Überbewertet? Kann schon sein. Deshalb shorten? Kommt mir nicht in den Sinn. Ergibt sich eine entsprechend handfeste Gelegenheit zum Shorten, dann denke ich durchaus darüber nach, doch bei Aktienindizes vermeide ich grundsätzlich Short-Setups, wenn die Stimmungslage eigentlich dagegen spricht. Schaut man sich den Dow Jones über einige Jahrzehnte an, dann fällt die große Finanzkrise von 2008/2009, im Zuge derer bereits vom Ende des Kapitalismus gesprochen wurde, kaum auf. Ein Wimpernschlag. Der Kurs bewegt sich allem Anschein nach sauber am Upper Bollinger Band und oberhalb der von mir genutzten EMAs entlang. Eine Überreizung kann ich nicht feststellen.


Meine Einschätzung und Erwartungen

Das Grundgerüst steht also. Basierend auf meiner Chartanalyse des Dow Jones fokussiere ich mich ganz und gar auf die scheinbare aufwärtsgerichtete Flagge respektive deren von mir ermittelte vermeintliche Kursziele. In Verbindung mit den Fibonacci Expansion Levels und Pivot Points erhalten jene möglichen Kursziele, die leider ohne Referenzwerte der Vergangenheit auskommen müssen (Allzeithoch folgt auf Allzeithoch), eine gewisse Bestätigung.

Im Moment steht für mich das mutmaßliche primäre Kursziel bei rund 23700 Punkten im Vordergrund, was sich mit dem aktuellen Monthly R1 und Weekly R3 sowie dem heutigen Daily R3 Pivot Point in Verbindung bringen lässt. Das scheint mir eine recht brisante Information zu sein. Im Kontext der heute erscheinenden Non Farm Payrolls kann ich mir das Erreichen dieses Kursniveaus durchaus vorstellen. Ob es im Anschluss daran zu dem von mir gewünschten Retest an das evtl. Ausbruchsniveau bei rund 22600 Punkten oder sogar an den zuletzt überwundenen Widerstand bei ca. 22022 Punkten kommt, bleibt abzuwarten. So oder so gehe ich auch weiterhin von massiven Kurssteigerungen aus. Knapp oberhalb von 26300 Punkten liegt eine entsprechende plausible Zone.

Mein Depot: Dow Jones Prognose

Der Dow konnte sich jüngst an den für mich wichtigen Trendbegleitenden Daily EMAs 8/13/21 stabilisieren, was mich zu einer tiefergehenden Dow Jones Analyse veranlasste. In diesem Zusammenhang ergab meine Prognose eine seitlich laufende Wimpelformation im H4-Chart. Da der Kurs jedoch sehr spät bearish ausbrach und die übergeordnete Situation weiterhin bullish einzuschätzen war, ging ich von einem Fehlausbruch aus, was sich letztlich auch bestätigte.

Anschließend aktivierte der anscheinend nachhaltige bullishe Ausbruch ein Long-Szenario, das sich an den zuletzt gebildeten Tageswiderständen und an der Formation an sich orientierte. Diese Überlegungen flossen in meinen Signaldienst ein und ermöglichten damit ein schönes Long-Setup. (Mehr Infos zum Forex Signal Service hier:
https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/)

Das vermeintliche Formationshoch bei rund 23420 Punkten sowie das damit in Verbindung stehende 61.8er Fibonacci Expansion Level konnten in meinen Augen nachhaltig überwunden werden. Ein Retest auf diese Zone, die auch diagonal und auf Basis der H4 Trendbegleitenden EMAS unterstützt werden sollte, scheint sinnvoll. An den im Wochenchart erwähnten, für mich wichtigen Kurszielen, halte ich weiterhin fest.

Der Autor dazu im Video:

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Finanznews

Aktienmärkte: 1929, 1999, heute – Geschichte reimt sich! Videoausblick

Markus Fugmann

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Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich – und so erinnert die derzeitige Euphorie der Aktienmärkte an die Stimmung von 1929 (Boom kurz vor der Weltwirtschaftskrise) und 1999 (Dotcom-Blase). Die Erwartungen an die Wirtschaft nach der Coronakrise sind immens, eine perfekte Welt ist eingepreist. Gestern aber kurz vor US-Handelsschluß dann ein deutlicherer Rücksetzer, nachdem Pfizer bekannt gab, nur die Hälfte des Impfstoff-Volumens im Dezember liefern zu können. Eigentlich ist das ziemlich unbedeutend – zeigt aber, wie empfindlich die Aktienmärkte reagieren, wenn die Impfstoff-macht-alles-wieder-gut-Euphorie hinterfragt wird. Unterdessen verschärft sich die Coronakrise in den USA weiter mit neuen Rekorden, es drohen immer breitflächigere Lockdowns..

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DAX daily: Die Wall Street hat ihren Auftritt während der Dax nur zuschaut

Stefan Jäger

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Im Theater der großen Wall Street bleibt dem Dax derzeit nur ein Zuschauerplatz. Während die US-Börsen von Allzeithoch zu Allzeithoch jagen, steht der deutsche Leitindex auf der Stelle und schaut zu. Am gestrigen Handelstag hat sowohl der S&P500, als auch der Nasdaq ein erneutes Rekordhoch erklommen. Währenddessen leidet der Dax unter dem weiter anziehenden Eurokurs, dieser nähert sich allmählich wieder der 1,22 US-Dollar Marke an. Zudem drücken Konjunktursorgen auf die Stimmung der Anleger. Die Wirtschaft muss aufgrund der neuerlichen Lockdown-Maßnahmen in vielen Länder ihren Tribut zahlen. Anders kann man die gestern veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes nicht deuten. Diese liegen europaweit deutlich unter einem Wert von 50, was eine schwache Geschäftsentwicklung signalisiert.

Was passiert erst im Dax, wenn die US-Börsen in eine Konsolidierung übergehen? Der Leitindex schafft es ja nicht einmal mehr über die 13.300 anzusteigen, obwohl die Wall Street im Rally-Modus ist. Im gestrigen Handel verlor der Dax 60 Punkte (-0,45%) und schloss schließlich bei 13.252 Zählern. Damit ist das Hoch vom Montag bei 13.445 wieder etwas in die Ferne gerückt. Der Leitindex zeigt deutliche Ermüdungserscheinungen, zudem ist die nächste Handelswoche aus Sicht der Saisonalität auch keine gute Woche. Es riecht zwar schon nach Korrektur, aber noch ist nichts verloren. Zumindest so lange, wie die Wall Street ihr überschwängliches Schauspiel noch fortsetzt.

News und fundamentale Daten

Am gestrigen Abend hat die Nachricht über die Halbierung des Auslieferungsziels für den Impfstoff von Biontech/Pfizer die Märkte belastet. Probleme in der Lieferkette ermöglichen es nur die Hälfte der angedachten 100 Millionen Impfdosen auszuliefern. Die Aktienkurse von Pfizer (-1,8%) und Biontech (-2,5%) geben daraufhin nach.

Das heutige Highlight sind auf jeden Fall die US-Arbeitsmarktdaten. Um 14:30 Uhr werden die Anleger gespannt auf die Daten der Non Farm Payrolls schauen. Man geht zwar bereits von weniger neu geschaffenen Jobs aus, aber auch die Prognose von 469 Tsd. Stellen könnte unterboten werden. Zeitgleich erscheinen zudem noch die US-Handelsbilanz, die Daten der Exporte und Importe sowie die Auftragseingänge. Den Termin kann man sich somit als Trading-Event in seinem Kalender notieren. Die Volatilität dürfte ansteigen und folglich die US-Börsen und den Dax in Bewegung bringen.

Zuvor sehen wir heute aber auch noch Daten aus Deutschland. Vor wenigen Minuten wurden bereits die Auftragseingänge der Industrie veröffentlicht. Diese sind mit 2,9% deutlich besser wie erwartet ausgefallen (Prognose 1,5%; Vormonat 1,1%). Um 9:30 Uhr erscheint dann noch der IHS Markit Einkaufsmanagerindex für das Bauwesen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im Vergleich zu den starken US-Indizes ist es ein Trauerspiel, was der Dax diese Woche an Performance abgeliefert hat. Seit Montag geht es in kleinen Schritten abwärts. Von dem Hoch bei 13.445 sind wir heute Nacht im Tief bei 13.180 angekommen. Im frühen Handel notiert der Kurs wieder über der 13.200er Marke. Vielleicht gelingt es den US-Futures den Dax wieder mit hochzuziehen. Um nochmal die Oberseite anzugreifen, muss der Dax zunächst den Widerstand bei 13.270 überwinden. Dadurch würden sich weitere Ziele bei 13.325 und 13.370 ergeben.

Kann der Dax allerdings das gestrige Tagestief bei 13.232 nicht nachhaltig überwinden, dann sollte sich der Abwärtstrend fortsetzen. Zunächst dürfte er das Nachttief bei 13.180 anlaufen, bevor an der 13.140 ein Unterstützungsbereich wartet. Dort könnte der Dax vorerst wieder drehen. Ansonsten kann es noch eine Etage tiefer gehen, bei 13.050 und 13.020 befinden sich dann die nächsten Unterstützungen.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 04.12. - H1-Chart - Wall Street stark, Dax schwach

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.292 – Pivot Punkt R1

13.236 – Pivot Punkt

13.146 – Pivot Punk.t S1

13.090 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.232 – Tagestief 03.12.

13.180 – Nachttief

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.270 – ehemals US

13.325 – mehrfacher WS

13.370 – WS aus dem H1

13.434 – Tageshoch 01.12.

13.460 – September-Hoch

13.500 – offenes Gap vom 21.02.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Wall Street mit Allzeithochs, Dax dümpelt – warum? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der Wall Street (S&P 500 und Nasdaq 100) erreichen heute neue Allzeithochs, aber der Dax dümpelt weiter vor sich hin mit heute leichten Verlusten. Warum? Ist es der starke Euro (bzw. der schwache Dollar)? Dabei sind heute die eher „Value“-lastigen US-Indizes Dow Jones und Russell 2000 stark, also jene Indizes, die wie der Dax sehr wenig Tech-lastig sind und viele einstige „Corona-Verlierer“ enthalten, die doch besonders von der Impfstoff-Hoffnung profitieren. Unterdessen überhitzen die Aktienmärkte in den USA ungebremst weiter, es werden historische Extreme überboten. Aber die Anleihemärkte senden eine andere Botschaft: die Renditen der US-Staatsanleihen fallen – ungewöhnlich, wenn wirklich die von den Aktienmärkten erhoffte riesengroße Erholung der Wirtschaft wirklich kommen sollte..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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