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„Dr. Doom“ Marc Faber in Schwierigkeiten – das Ende einer Medien-Karriere?

Marc Faber ist an den Finanzmärkten bekannt wie ein bunter Hund – sein „Gloom Boom & Doom Report“ genießt einen gewissen Kult-Status. Er gilt als „Crash-Prophet“ – ein ziemlich undankbarer Titel in Zeiten täglich neuer Allzeithochs an den Aktienmärkten! Nun aber ist Marc Faber in ernsten Schwierigkeiten!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Marc Faber ist an den Finanzmärkten bekannt wie ein bunter Hund – sein „Gloom Boom & Doom Report“ genießt einen gewissen Kult-Status. Er gilt als „Crash-Prophet“ – ein ziemlich undankbarer Titel in Zeiten täglich neuer Allzeithochs an den Aktienmärkten!

Nun aber ist Marc Faber in ernsten Schwierigkeiten! Der Grund sind seine Aussagen aus einem am 03.Oktober veröffentlichten Newsletter, wonach die USA ihren Wohlstand der Tatsache verdanken würden, dass sie von Weissen besiedelt wurden und nicht von Schwarzen – sonst würde die Lage in den USA so sein wie in Simbabwe:

„And thank God white people populated America, and not the blacks. Otherwise, the US would look like Zimbabwe, which it might look like one day anyway, but at least America enjoyed 200 years in the economic and political sun under a white majority.“

Ein größerer Auszug seines Textes hier:


(Durch Anklicken vergrößern!)

Diese Aussagen schlagen große Wellen in den USA – die Empörung ist groß, Faber sei ein Rassist. Faber wiederum meint in Reaktion auf die Vorwürfe, er habe doch nur historische Tatsachen benannt, und wenn das Rassismus sei, sei er eben ein Rassist:

„If stating some historical facts makes me a racist, then I suppose that I am a racist“.

Aber eigentlich sei er doch kein Rassist, so Faber weiter – er spreche nur Fakten aus:

„I am not a racist, but the reality — no matter how politically incorrect — needs to be spelled out.“

Nun sieht es danach aus, dass damit die Medien-Karriere Fabers beendet ist: sowohl der US-Börsensender CNBC als auch Fox Business News haben gestern Abend erklärt, Faber zukünftig nicht mehr einladen zu wollen in ihre Sendungen!

Marc Faber war im Direktorium der asset manager-Firma Sprott – aber auch das ist vorbei. Der CEO von Sprott, Peter Großkopf, hat gestern den inzwischen erfolgten Ausschluß von Faber aus dem Sprott-Direktorium angekündigt:


“We take pride in the fact that we are a global organization with a racially inclusive employee, client and investment base. Our policies in that regard are crystal clear and well known. As such these comments and thinking are completely unacceptable and we will be taking immediate steps to distance ourselves from Mr. Faber and request his resignation from our board.“

Und so werden wir wohl in Zukunft auf Fernseh-Auftritte von Marc Faber verzichten müssen – bedauerlich angesichts legendärer Sätze Fabers wie „The Dollar is confetti“, von Faber mit starkem schweizer Akzent ausgeprochen..

Faber stellte sich auch auf die Seite derjenigen, die gegen die Demontage von Statuen historischer Persönlickeiten der amerikanischen Geschichte demonstrierten – ein Thema, das durch die Ereignisse in Charlottesville besondere Brisanz hat.

Während in den USA also jede Form von Rassismus-Verdacht zum Ausschluss aus Medien führt, reicht dafür schon in Deutschland das Bekenntnis, die AfD gewählt zu haben – wie kürzlich beim „Der Crash kommt“-Autor Max Otte, der seitdem nicht mehr von deutschen Fernsehsendern eingeladen wird..


Marc Faber – nun wohl von der Wall Street verbannt..
Foto: Hundsgemeini / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

28 Kommentare

28 Comments

  1. Avatar

    asyoulike

    18. Oktober 2017 13:15 at 13:15

    Moin, moin,
    kurz nur zu Herrn Prof. Otte. Wieso gründet er keinen Nicht-Mainstream-Sender? Man darf wohl davon ausgehen, dass eine gewisse „Marktlücke“ vorhanden ist.

  2. Avatar

    leser

    18. Oktober 2017 13:22 at 13:22

    Politische Korrektheit ist die moderne Form der Ketzerei oder Häresie. Auch die Vorgehensweise dagegen hat sich seit Jahrhunderten nicht geändert:
    1. Polemik (Behauptung, Ketzer sei moralisch verkommen)
    2. körperliche Gewalt (heute Antifa u. Autobomben auf Malta)
    3. Exkommunikation (keine Fernsehauftritte mehr)
    4. Inquisition (kommt noch?)

  3. Avatar

    Petkov

    18. Oktober 2017 15:40 at 15:40

    Die Afrikaner hätten meiner Meinung nach bis heute die neue Welt nicht entdeckt, weil sie im Gegensatz zu uns weißen „Evolutionskrönungen“ eine wesentlich höhere Harmonie mit ihrer Umwelt hatten und nicht auf immer weitergehende Ausbeutung von Naturressourcen oder gar anderen Menschen angewiesen waren. Dass jetzt der ganze Kontinent praktisch irreparabel kaputt und gefährlich ist, stimmt zwar. Aber wer hat die Steinlawine ins Rollen gebracht? Ich hasse undifferenziert „denkende“ Vollidioten. Es ist allerdings ein und dieselbe Krankheit, die Menschen in linke oder rechte Abscheulichkeiten verwandelt. Und ich bin mir sicher: Ob Ku Klux Clan oder AntiFa: beide Parasitengruppen lassen sich mit dem gleichen Impfstoff ausrotten.
    Aber zurück zum Thema:Auf nimmer Wiedersehen, Marc Faber.

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      GN

      18. Oktober 2017 22:30 at 22:30

      ….schöner und absolut richtiger Kommentar, danke!!!

      • Avatar

        Petkov

        19. Oktober 2017 00:28 at 00:28

        Ich habe zu danken.

  4. Avatar

    PK

    18. Oktober 2017 16:31 at 16:31

    ich weiss nicht, wie man einen so jämmerlichen Kommentar von Faber noch verteidigen kann. Das hat mit freier Meinungsäusserung nichts mehr zu tun sondern ist widerlichster Südstaaten Ku Klux Klan Rassismus.
    Wer den Originaltext gelesen hat – er rechtfertigt ja sogar die Sklaverei.
    Was seine Börsenprognosen betrifft – ein bisschen werde ich ihn als Kontraindikator vermissen.

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      Petkov

      18. Oktober 2017 16:48 at 16:48

      Nein, lieber PK. Kontraindikatoren haben wir genug. Zumal Leute wie Sie ohnehin keinen Gebrauch davon machen. Sie haben da zuverlässigere Systeme entwickelt. Das Problem mit Faber & Co. ist, dass sie genau die negativen Tendenzen verschlimmern, gegen die sie angeblich ankämpfen. Machen zwar viele Grüne und Linke auch, aber eben das ist besorgniserregend. Wenn der Gestank sowohl von links als auch von rechts immer größer wird, fängt auch die bisherige Mitte an zu faulen.

      • Avatar

        Michael

        18. Oktober 2017 21:20 at 21:20

        @Petkov, ich frage mich langsam, wer oder was da stinkt und fault, parasitär oder abscheulich ist. Sie bezeichneten sich jüngst selbst als gebildeter und integrierter Ausländer und sind stolz auf Ihre sprachlichen Deutschkenntnisse, die Sie sich selbst beigebracht haben.
        Letzteres ist ohne Zweifel richtig und lobenswert, aber ich frage mich, was da bei Ihnen so alles an Abscheulichkeiten unter der Oberfläche, dem Deckmäntelchen der Bildung, schlummert. Sie scheuen sich nicht, bei anderen Kommentatoren auf die Netiquette zu verweisen, während Sie gleichzeitig hemmungslos für andere Menschen und deren Ansichten Attribute wie „Gestank, Fäulnis, Vollidioten, Vollpfosten, Abscheulichkeiten, Parasiten, Ausrottung, Dreckspopulisten, verblendete Lusche, dampfendes, klebriges, verpestetes Gesülze“ verwenden.
        Eloquenz, Sprachbegabung und/oder Bildung schützt vor Dummheit nicht. Sie hassen undifferenziert „denkende“ Vollidioten laut eigener Aussage. Gleichzeitig ist Ihr Weltbild in derart engen Scheuklappen gefangen, dass es verwundert, wie Sie eigentlich von „differenziertem Denken“ sprechen können.
        Offensichtlich fällt alles links (83%) und rechts (2%) der AfD (die Sie als Mitte betrachten) unter oben genannte Attribute.
        Evtl. sollten Sie einmal berücksichtigen, dass nicht alleine Sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben, dass es auch einmal überlegenswert wäre, die Werte und Ansichten anderer Menschen sowie Tugenden wie Demut, Toleranz, Akzeptanz wenigstens in Erwägung zu ziehen.
        Und übrigens: „Die Afrikaner hätten meiner Meinung nach bis heute die neue Welt nicht entdeckt…„: Ganz so blöd oder rückständig sind die auch nicht…

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          Petkov

          18. Oktober 2017 22:07 at 22:07

          Michael, ich habe oben einen rassistischen Crashpropheten, die AntiFa und den Ku Klux Clan auf die Hörner genommen und schon fühlen Sie sich berufen, mich zu bekämpfen. Bevor Sie immer wieder Ihre wirkliche Fratze zeigen, flüchten Sie lieber wieder in Ihre selbst zusammengeklickte, kleine Photoshopwelt. Sie sind doch ein Comicsdesignerchen, nicht wahr? Gestalten Sie sich die Welt, wie sie Ihnen gefällt und überlassen Sie die Realität den Leuten, die in der Lage sind, sie unverfälscht wahrzunehmen.

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            Michael

            18. Oktober 2017 23:06 at 23:06

            @Petkov, ich bekämpfe Sie nicht, ich stelle nur fest, dass trotz Ihrer Eloquenz und nahezu fehlerlosen Grammatik und Rechtschreibung unter der Oberfläche ein radikaler, verbitterter, intoleranter, sarkastischer und narzisstischer Mensch zu stecken scheint, der es nicht lassen kann, andere als Ihre eigenen extremen Ansichten als minderwertig abzutun. Alleine der Satz „überlassen Sie die Realität den Leuten, die in der Lage sind, sie unverfälscht wahrzunehmen“ sollte eigentlich Bände sprechen.

        • Avatar

          Petkov

          18. Oktober 2017 22:11 at 22:11

          Ich habe die Afrikaner geadelt und uns Europäer angeprangert, Sie verbissenes Rumpelstilzchen.

          • Avatar

            Lars

            18. Oktober 2017 23:15 at 23:15

            @Petkov, Sie adeln die Afrikaner, solange die in ihrem Elend verbleiben. Sobald es jedoch darum geht, dass die Afrikaner deutsche Grenzen überschreiten, mussten wir an dieser Stelle von Ihnen bereits leider eher menschenunwürdige Kommentare lesen und ertragen.

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            Petkov

            19. Oktober 2017 00:14 at 00:14

            Sie verwechseln hier die zeitlichen Dimensionen, Lars. Ich adelte die Afrikaner vergangener Zeiten, bevor wir sie unserer „Zivilisierung“ unterzogen. Warum ist es so schwierig zu verstehen? Ein Kind würde sagen: „Wir böse, böse, böööööse.“ (Obwohl ich mit „wir“ eigentlich die früheren Kolonialmächte und die Kriegsspielchen der heutigen US-Jungs und ihren „verbündeten“ Schwanzwedlern meine. Mein Volk ist da sauber) ;-)

            Und wer Wind sät, der wird Stürme ernten. Und die Stürme in der Kölner Silvesternacht und den Dutzenden weiteren Beispielen waren wirklich menschenunwürdig. Wenn Deutschland (oder die EU) eine gesunde, handlungsfähige politische Führung hätte, würde der Petkov unermüdlich wie ein Hahn „Wir schaffen es“ schreien. Aber wir haben die merkel und deswegen bin ich so, wie Sie mich gelegentlich erlebt haben und wie ich mich selber nicht mag. Aber wir Ausländer tragen halt keine künstlich beigeprügelte geschichtliche Verantwortung und nennen frei Roß und Reiter.
            Warum machen wir das? Damit die zarte deutsche Gesellschaft keine Erfahrungen macht, die sie für lange Zeit in einen Abwärtssog stürzen können. Das haben viele von uns Ausländern schon mal erlebt. Und auch damit der Extremismus in Deutschland weiterhin einigermaßen im Zaum gehalten wird. Denn ab einer kritischen Masse an „Schlüsselerlebnisen“ können auch manipulierte Medien nichts mehr aufhalten. Und wenn eines Tages Deutschland richtig in Schwierigkeiten stecken sollte, ist es für alle, wirklich alle schon zu spät.

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          Petkov

          18. Oktober 2017 22:46 at 22:46

          Und wann habe ich denn die AfD als Mitte betrachtet? Ich habe mal gesagt, dass ich ihr Erstarken sehr bedauerlich finde, aber nüchtern betrachtet war es eine logische Konsequenz politischer Leistungsverweigerung. Sie halluzinieren offenbar. Ab sofort ignoriere ich Sie dauerhaft. Ich fand mal Ihre Naivität durchaus sympathisch, aber sie ist in Wirklichkeit eine gut versteckte Arroganz gapaart mit Ignoranz.

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            Michael

            19. Oktober 2017 00:04 at 00:04

            @Petkov, ich bin zutiefst betrübt und finde es wirklich bedauerlich, dass Sie mich ab sofort dauerhaft ignorieren. Angesichts Ihrer Aussage vor einigen Wochen: „Man muss über die Probleme frei diskutieren, um sie zu lösen„, hatte ich eigentlich angenommen, dass Sie für freie Diskussionen offen sind. Frei und offen habe ich Ihre Fäkaliensprache aus Ihren eigenen Kommentaren zitiert, um Ihnen Ihre eigenen Ansichten widerzuspiegeln. Ich will damit nicht „immer wieder meine wirkliche Fratze zeigen“.

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            Petkov

            19. Oktober 2017 07:26 at 07:26

            Die starke, unverblümte Sprache nutze ich, wenn ich die Hässlichkeit mancher Entwicklungen da draußen prägnant rüberbringen will. Es ist dasselbe wie wenn ein Photoshopkünstlerchen wie Sie eine Karrikatur zeichnet. Dass Sie das „Fäkaliensprache“ nennen, zeigt Ihre Arroganz und grudsätzliche Diskussions- und Reflexionsunfähigkeit. Denn Sie machen sich die Welt zu einfach: alles ist entweder rosa-grün-gut oder eben braun-böse. Sie können nur die eine Seite der Medaille sehen, Sie können sich nur bei Tag orientieren und nachts verkriechen Sie sich in Ihrer zufällig immer noch intakten, kleinen Welt und lassen sich schöne Märchen vor dem Einschlafen erzählen. Das mag ich zwar auch, aber ich habe auch den Blick für das Ganze und ich lehne es vehement ab, so wie Sie die Augen vor der Realität zu verschließen, damit ich politisch korrekt und „sexy“ rüberkomme.

            Sie sehen selber, dass Sie mich polemisch niemals einschüchtern können, egal wie aggressiv und schäbig Sie werden. Ich will Sie im Grunde nicht ignorieren, sonden aus gegenseitigem Respekt die einzig vernünftige Wahl treffen, Sie ab sofort schweigend zu tolerieren. Und ich bin mir sicher: irgendwann werden Sie den nächsten Entwicklungsschritt machen müssen. Das habe ich schon bei sooo vielen bislang künstlich „politisch korrekten“, weil unerfahrenen Leuten erlebt. Und dann reden wir wieder.

            Aber für den Moment habe ich fertig mit Ihnen. Es ist für uns beide besser so.

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            Feldmaen

            19. Oktober 2017 09:48 at 09:48

            @Petkov & @Mickael, ich werde ihre Zankerei vermissen, war sie doch für mich immer sehr kindisch-intellektuell unterhaltsam und manchmal auch aufschlussreich. Schade dass sie es beide nicht geschafft haben sich die Hände zu reichen, dass hätte in der heutigen Zeit eine gewisse symbolische Kraft gehabt. Aber sie haben beide meiner Meinung nach eher viel Energie mit gegenseitigen Anschuldigungen verbraucht als wirklich etwas mit ihren Aussagen zu bewirken.

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    Chris

    18. Oktober 2017 19:58 at 19:58

    Marc Faber ist ein logisch denkender Mann und sicherlich kein Rassist.

    Er ist mit einer Gelben verheiratet und hat eine gemeinsame Tochter.
    Ich habe gerne seinen kostenpflichtiger Report gelesen, die Einnahmen daraus gehen ausschließlich an eine durch ihn aufgebaute Schule in Asien.

    Hätten die Schreiber der menschenverachtenden Kommentare so viel geleistet wie Marc Faber, ich könnte es würdigen.

    • Avatar

      Columbo

      18. Oktober 2017 20:37 at 20:37

      „Er ist mit einer Gelben verheiratet“, die Ausdrucksweise sagt eigentlich schon alles.

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        Chris

        18. Oktober 2017 22:13 at 22:13

        Ja, ich bin weiß und meine Freundin ist gelb. Das ist ihre eigene Ausdrucksweise.

      • Avatar

        Michael

        18. Oktober 2017 22:46 at 22:46

        @Columbo, genau das dachte ich zuerst auch gleich spontan. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Chris den Begriff rassistisch verwendet hat.
        Mal ehrlich: Wie sollen wir heutzutage Menschen verschiedener Rassen und Hautfarben politisch korrekt bezeichnen?
        Vor einigen Jahren gab es noch Weiße bzw. Bleichgesichter, Rothäute, Gelbe, Neger, für mich und viele andere war das alles ohne irgendeine rassistische Wertung. Einfach so als neutrale gleichwertige Bezeichnung, um effizient kommunizieren zu können, ohne gleich einen zweizeiligen Nebensatz für die Hautfarbe einfügen zu müssen.
        Ich finde es inzwischen anstrengend genug, ständig Schreibweisen wie der/die Kommentator/in anwenden zu müssen, nur weil selbst im Kompromiss Plural (die Kommentatoren) das weibliche Element zu kurz kommt. Politisch korrekt müsste es dann Kommentator(inn)en lauten, weil da der Schrägstrich nicht mehr hinhaut. Irgendwann wird es dann der/die Mond und die/der Sonne heißen, weil sich der/die eine oder andere ansonsten verunglimpft fühlt.
        Zurück zur Hautfarbe: Neger geht nicht mehr, Schwarzer ist auch verpönt, Afroamerikaner trifft nur Menschen der entsprechende Rasse zu, die in Wonderland leben. Farbige ist Blödsinn, weil alle farbig sind, die nicht den weißen Bleichgesichtern angehören.
        Haben Sie einen Vorschlag, wenn zum Beispiel Chris nicht weiß, ob die Ehefrau Chinesin, Mongolin, Nepalesin, Tibetanerin, Koreanerin, Japanerin oder Ost-Russin ist?

        • Avatar

          Michael

          19. Oktober 2017 00:24 at 00:24

          Um allen Missverständnissen vorzubeugen, ich will hier nicht den oben im Artikel beschriebenen Schwachsinn von Marc Faber verteidigen. Mir geht es nur um die Aussage von Chris „Er ist mit einer Gelben verheiratet“ und um die Antwort von Columbo.

        • Avatar

          Petkov

          19. Oktober 2017 00:47 at 00:47

          Genau das sind die fundamentalen, disruptiven Probleme, die Michael den Schlaf rauben: Wie nennt man politisch korrekt die Schwarzafrikaner, die Araber und die Asiaten.

        • Avatar

          Columbo

          19. Oktober 2017 00:57 at 00:57

          Da geb ich Ihnen Recht. Muß mich, glaub ich, bei Chris entschuldigen.

    • Avatar

      Petkov

      18. Oktober 2017 21:53 at 21:53

      Dann mag er halt „Gelbe“ und hält nichts von „Schwarzen“. Also ein Rassist.
      Gegen die völlig wirkungslose Flüchtlingspolitik und den brutal verfehlten Umgang mit den zahlreichen Problemen der sog. „Minderheiten“ bin ich bekanntlich selber. Aber es geht hier um die Amerikaner und die löffeln heutzutage die Suppe aus, die sie sich selber über viele Jahrzehnte eingebrockt haben.
      Ich erwarte nicht, dass Faber Lösungen präsentiert. Wahrscheinlich gibt es in der Tat keine oder keine „schöne“ Lösung für die besagten Probleme. Es geht mir persönlich nur darum, nicht zu verleugnen, dass wir Europäer/Amerikaner es waren, die die bösen Geister riefen und die ersten Peitschen schwangen. Angefangen mit der Sklawerei bis hin zu der jahrelangen Unterstützung von islamistischen Monstern, die man jetzt zu bekämpfen versucht.
      Wir müssen unbedingt vermeiden, dass Rechtsextreme Wasser auf die Mühlen der Linksextremen und umgekehrt liefern. Denn die allermeisten von uns befinden sich zwischen den Zangenbacken.

  6. Avatar

    Faber Fan

    18. Oktober 2017 21:06 at 21:06

    @Chris, genau richtig,Marc Faber ist ein logisch denkender Mensch u.genau deswegen ist er (bis jetzt ) mit seinen Prognosen falsch gelegen.Der Grund ist weil er wie viele andere die irrwitzige lange dauernde Gelddruckerei nicht voraussehen konnte .Auf dieser Plattform hat es Leute ,die ihn immer kritisieren, die ihm nie u.nimmer das Wasser reichen können.
    In einer Welt wo Lug ,Betrug ,Mord u.Totschlag an der Tagesordnung ist u.gewisse Religionen Andersläubige
    mit Attentaten bekämpfen ist der Rassismusvorwurf nur scheinheilig.

  7. Avatar

    Chris

    18. Oktober 2017 22:17 at 22:17

    Ich würde mal den Gesinnungsethikern, ich würde mich als Handlungsethiker bezeichnen folgendes kleine Video empfehlen:

    Warten auf uns Umerziehungslager für Systemkritiker? + SchrangTV-Video
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/warten-auf-uns-umerziehungslager-fuer-systemkritiker-schrangtv-video-a2244730.html?latest=1

    Epochtimes ist übrigens bezüglich Meldungen aus China interessant.

  8. Avatar

    Ich hasse Schlümpfe

    19. Oktober 2017 09:29 at 09:29

    Boah, habt Ihr alle Sorgen….
    Die Welt ist bunt und das ist gut so!

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Umsätze der Wirtschaft genau so hoch wie im Februar? Ziemlich erstaunlich!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Arbeiter in der Metallverarbeitung

Die Umsätze in der gewerblichen Wirtschaft (Industrie, Bau, Handel und Dienstleistungen) lagen im Oktober nur noch 0,3 Prozent unter dem Niveau aus Februar, als direkt vor Ausbruch der Coronakrise. So sagt es heute das Statistische Bundesamt. Der folgende Chart zeigt die Umsätze als Index. Es ist eine fast V-förmige Erholung. Von September auf Oktober stiegen die Umsätze um 1,5 Prozent. Gut, man darf annehmen, dass sie nun im November dank dem Lockdown für die Gastronomie wieder schrumpfen werden. Aber dass man bis Oktober die Delle quasi komplett aufgeholt hat, ist doch erstaunlich.

Die Statistiker sprechen bei ihrer heutigen Veröffentlichung von einem Frühindikator. Was wichtig sein könnte: Diese Betrachtung der Umsätze in der gewerblichen Wirtschaft wurde von den Statistikern aus den monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen ermittelt. Dazu muss man wissen: Viele kleine Unternehmen melden nur quartalsweise an die Finanzämter. Und das gigantische Heer an Solo-Selbständigen reicht gar keine Umsatzsteureerklärungen (und somit auch keine Voranmeldungen) ein, weil die Einnahmen unter der Mindestschwelle liegen. Es ist also unklar, in wie weit die oft völlig erodierten Umsätze dieser Selbständigen in dieser Statistik mitgezählt oder geschätzt werden.

Man müsste doch eigentlich annehmen, dass diese dramatischen Umsatzausfälle von Millionen von Ein-Personen-Dienstleistern immer noch eine riesige Lücke gegenüber Februar reißen. Oder man darf in diesem Fall eher annehmen, dass die Statistiker nur jene Umsätze mit früheren Umsätzen vergleichen, die auch schon damals umsatzsteuerpflichtig waren. Dann allerdings hätte diese Statistik wenig Aussagekraft, weil sie das gesamte Bild der Umsatzentwicklung der deutschen Wirtschaft nicht vollständig darstellt.

Chart zeigt Umsätze der Wirtschaft in den letzten Jahren

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Janet Yellen – wird sie den Dollar weiter abstürzen lassen?

Was bedeutet die faktische Ernennung von Janet Yellen zur zukünftigen US-Finanzminsterin für den Dollar? Sind die USA auf den Spuren Japans?

Wolfgang Müller

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am

Was bedeutet die faktische Ernennung von Janet Yellen zur zukünftigen US-Finanzminsterin für den Dollar? Mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden kehrt wieder etwas Berechenbarkeit in die amerikanische Politik zurück. Auch erkennbar an den ersten Postenbesetzungen im neuen Kabinett. Der Vorschlag für die Nachfolge Steven Mnuchins schlug in den letzten Tagen wie eine kleine Bombe in der Finanzszene ein, schließlich möchte der neue Präsident eine „altbewährte“ Ökonomin mit dieser Schlüsselposition besetzen: die ehemalige Präsidentin der Federal Reserve, Janet Yellen. Was heißt das für die künftige Geld- und Fiskalpolitik  – und amit für den Dollar?

Die Karriere der Janet Yellen

Mit der ehemaligen Wirtschaftsprofessorin wird eine Person vom Fach den Posten des obersten Geldverwalters oder korrekter der Geldverwalterin in den USA antreten, was in anderen Ländern nicht generell der Fall ist. Janet Yellen kam neben ihrer Lehrtätigkeit schon früh in Kontakt mit der US-Notenbank, wo sie bereits ab 1975 Mitarbeiterin beim Board of Governors im System der Federal Reserve gewesen ist. Von 1994 bis 1997 war sie Mitglied im Vorstand der Federal Reserve, anschließend wurde sie Vorsitzende des Rates der Wirtschaftsberater von US-Präsident Bill Clinton. Also eine Funktion, wie sie jüngst Larry Kudlow in besonderer Art und Weise ausgefüllt hat.

Von 2004 bis 2010 war sie Präsidentin der Fed von San Francisco, ab dem Jahr 2009 stimmberechtigtes Mitglied im Federal Open Market Committee. Im Jahr 2010 wurde sie zur Stellvertreterin von Fed-Chef Ben Bernanke ernannt und ab 2013 gelangte sie als erste Frau an die Spitze der bedeutendsten Zentralbank der Welt. Diese Position verlor sie als Demokratin nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten, der mit diesem Schritt einmal mehr von der bisherigen Tradition abwich. Ihr Nachfolger Jerome Powell ist bereits seit 2012 im Direktorium der Federal Reserve, somit dürften sich die neue Finanzministerin und der Fedchef sehr gut kennen. Janet Yellen ist mit dem Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften George A. Akerlof verheiratet – sie ist also privat und beruflich immer im Umfeld der Ökonomie.

Die „dovishe“ Janet Yellen

Für die Benennung der Wirtschaftsprofessorin als neue Finanzministerin hat der neue US-Präsident sicherlich mehrere Gründe: Zum einen gilt die Demokratin als sehr ausgleichend zwischen den Parteien, was nach Donald Trump sicherlich äußerst bedeutsam wird, und zum anderen wird sie eine Konnexion zwischen Politik und Notenbank gewährleisten, was in der jetzigen Verschuldungssituation sehr vonnöten ist. Die Regierung braucht den kurzen Draht zur Geldpolitik, eine Sonderstellung der Notenbank wäre in der kommenden Zeit sehr hinderlich. Die Märkte gehen von einer guten Weichenstellung aus, deshalb auch die erste positive Börsenreaktion. Die Tauben sind demnächst in den USA am Drücker – daher tendiert auch der Dollar wieder schwächer.

Des einen Freud, des anderen Leid

Was wird diese neue Konstellation Janet Yellen – Powell für geldpolitische Konsequenzen haben? Zunächst freut man sich an den Märkten, dass „der Kelch“ in Gestalt der linken Demokratin Elisabeth Warren an ihnen vorübergegangen ist. Deren während ihrer Kandidatur vorgetragenes Programm hätte die Wirtschaft und die Finanzmärkte eine Zeit in Wallung gebracht, denn ob Warren ihre Vorstellungen in die Tat hätte umsetzen können, steht auf einem anderen Blatt. Nach einer Corona-Schonfrist würden bald schon die Midterm Elections anstehen, die rasche Veränderungen im Kongress bringen können.

Wer sind die Profititeure, wer die Leittragenden?

Zunächst dürften die Finanzmärkte sich über eine weiterhin lockere Geldpolitik freuen, denn es sind zwei Tauben an den Schaltstellen, die über alles sinnieren werden, jedoch nicht über künftige Zinserhöhungen.

Bevor eine Massenimpfung eine echte Erleichterung am Arbeitsmarkt bringt – Stichwort: Maximum Employment – wird man vonseiten der Federal Reserve das Anleihekaufprogramm fortsetzen und retten, wo es zu retten gilt. Hinzu kommen wird der unbedingte Wille der Durchsetzung von Konjunkturprogrammen, speziell im Umweltbereich, einem zentralen Thema von Joe Biden, in dem er ganz besonders den neuen Wind nach Trump symbolisieren könnte. Was nichts anderes bedeutet, als weiter die Verschuldung nach oben zu treiben, auch unter Inkaufnahme einer ansteigenden Inflation. Sowohl Fed-Chef Powell als auch die mögliche neue Finanzministerin haben eine gewisse Flexibilität mit einer höheren Inflationsrate bekundet. Niedrige Zinsen, bei steigender Teuerungsrate – damit wird deutlich, wer dabei besonders leiden könnte: der Dollar!

Aber in der jetzigen Situation kommen einige frühere Bemerkungen von Janet Yellen ins Gedächtnis, wenn es um die Bewältigung einer Rezession geht. Bereits auf einer Konferenz im September 2016 brachte die damalige Notenbankchefin den Gedanke von neuen Instrumenten ins Spiel, die die Fed zur Bewältigung einer Wirtschaftsschrumpfung benötigen könnte: Ankauf von Firmenbonds und Aktien. Letzteres wiederholte sie in diesem Jahr bei einem Interview im April. Die USA auf den Spuren Japans, was für ein Gedanke! Diesen Gedanken hatte unser Autor bei FMW, Hannes Zipfel, in seinem bemerkenswerten Artikel vom 30.6.2020 schon ins Spiel gebracht („Aktienmarkt: Verlassen Sie sich auf die Fed“!)

Fazit

Noch ist es zu früh irgendwelche Schlussfolgerungen über ungelegte Eier anzustellen. Aber eines dürfte klar sein: Bei zwei Verfechtern einer lockeren Geldpolitik wird es von innen heraus keine große Änderung in der Fiskal- und Geldpolitik geben. Das Zusammenspiel zweier Vertreter einer taubenhaften Geldpolitik wird in der jetzigen Lage den monetären Impuls nicht ohne Not verringern.

Und von woher könnte eine solche Notsituation kommen? Eher nicht von einer opulent anspringenden Wirtschaft, die ohne Stütze auskommt, sondern eher von der Inflation, die nun schon ein Jahrzehnt wie tot erscheint. Aber in diesem Zeitraum haben die Notenbanken weltweit auch nicht sieben Billionen Dollar binnen eines Dreivierteljahres ins System geschleust.

Wird die dovishe Janet Yellen den Dollar weiter schwächen?

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Aussicht für deutsche Exporte verfinstern sich spürbar

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Über den Hamburger Hafen laufen viele Exporte Richtung Übersee

Die Stimmung der deutschen Industrie für ihre Exporte in den nächsten Monaten verfinstert sich gerade spürbar. Denn laut aktueller Veröffentlichung des ifo-Instituts hat sich die Stimmung unter den deutschen Exporteuren merklich verschlechtert. Die ifo Exporterwartungen der Industrie sind im November von plus 7,0 auf minus 2,1 Punkte gefallen. Der Chart zeigt nach der Erholung aus dem „Corona-Tal“ den Absturz bei den Erwartungen an die Exporte. Erstmals seit Juni ist der Erwartungsindex wieder negativ.

Insbesondere die Heftigkeit der zweiten Corona-Welle in vielen europäischen Ländern belastet laut ifo-Institut die Exporte. Einen deutlichen Dämpfer beim künftigen Auslandsgeschäft musste die Automobilbranche verkraften. Der Optimismus der vergangenen Monate ist verflogen. Mit deutlichen Rückgängen beim Export rechnet die Nahrungsmittelindustrie. Der Maschinenbau geht eher von einer konstanten Entwicklung bei den Exportumsätzen aus. Gleiches gilt für die Metallbranche. Weitere Zuwächse erwarten hingegen die Chemische Industrie und die Elektrobranche.

Der Chart vom ifo-Institut zeigt Erwartungen für die deutschen Exporte

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