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„Dr. Doom“ Marc Faber in Schwierigkeiten – das Ende einer Medien-Karriere?

Marc Faber ist an den Finanzmärkten bekannt wie ein bunter Hund – sein „Gloom Boom & Doom Report“ genießt einen gewissen Kult-Status. Er gilt als „Crash-Prophet“ – ein ziemlich undankbarer Titel in Zeiten täglich neuer Allzeithochs an den Aktienmärkten! Nun aber ist Marc Faber in ernsten Schwierigkeiten!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Marc Faber ist an den Finanzmärkten bekannt wie ein bunter Hund – sein „Gloom Boom & Doom Report“ genießt einen gewissen Kult-Status. Er gilt als „Crash-Prophet“ – ein ziemlich undankbarer Titel in Zeiten täglich neuer Allzeithochs an den Aktienmärkten!

Nun aber ist Marc Faber in ernsten Schwierigkeiten! Der Grund sind seine Aussagen aus einem am 03.Oktober veröffentlichten Newsletter, wonach die USA ihren Wohlstand der Tatsache verdanken würden, dass sie von Weissen besiedelt wurden und nicht von Schwarzen – sonst würde die Lage in den USA so sein wie in Simbabwe:

„And thank God white people populated America, and not the blacks. Otherwise, the US would look like Zimbabwe, which it might look like one day anyway, but at least America enjoyed 200 years in the economic and political sun under a white majority.“

Ein größerer Auszug seines Textes hier:


(Durch Anklicken vergrößern!)

Diese Aussagen schlagen große Wellen in den USA – die Empörung ist groß, Faber sei ein Rassist. Faber wiederum meint in Reaktion auf die Vorwürfe, er habe doch nur historische Tatsachen benannt, und wenn das Rassismus sei, sei er eben ein Rassist:

„If stating some historical facts makes me a racist, then I suppose that I am a racist“.

Aber eigentlich sei er doch kein Rassist, so Faber weiter – er spreche nur Fakten aus:

„I am not a racist, but the reality — no matter how politically incorrect — needs to be spelled out.“

Nun sieht es danach aus, dass damit die Medien-Karriere Fabers beendet ist: sowohl der US-Börsensender CNBC als auch Fox Business News haben gestern Abend erklärt, Faber zukünftig nicht mehr einladen zu wollen in ihre Sendungen!

Marc Faber war im Direktorium der asset manager-Firma Sprott – aber auch das ist vorbei. Der CEO von Sprott, Peter Großkopf, hat gestern den inzwischen erfolgten Ausschluß von Faber aus dem Sprott-Direktorium angekündigt:


“We take pride in the fact that we are a global organization with a racially inclusive employee, client and investment base. Our policies in that regard are crystal clear and well known. As such these comments and thinking are completely unacceptable and we will be taking immediate steps to distance ourselves from Mr. Faber and request his resignation from our board.“

Und so werden wir wohl in Zukunft auf Fernseh-Auftritte von Marc Faber verzichten müssen – bedauerlich angesichts legendärer Sätze Fabers wie „The Dollar is confetti“, von Faber mit starkem schweizer Akzent ausgeprochen..

Faber stellte sich auch auf die Seite derjenigen, die gegen die Demontage von Statuen historischer Persönlickeiten der amerikanischen Geschichte demonstrierten – ein Thema, das durch die Ereignisse in Charlottesville besondere Brisanz hat.

Während in den USA also jede Form von Rassismus-Verdacht zum Ausschluss aus Medien führt, reicht dafür schon in Deutschland das Bekenntnis, die AfD gewählt zu haben – wie kürzlich beim „Der Crash kommt“-Autor Max Otte, der seitdem nicht mehr von deutschen Fernsehsendern eingeladen wird..


Marc Faber – nun wohl von der Wall Street verbannt..
Foto: Hundsgemeini / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

28 Kommentare

28 Comments

  1. Avatar

    asyoulike

    18. Oktober 2017 13:15 at 13:15

    Moin, moin,
    kurz nur zu Herrn Prof. Otte. Wieso gründet er keinen Nicht-Mainstream-Sender? Man darf wohl davon ausgehen, dass eine gewisse „Marktlücke“ vorhanden ist.

  2. Avatar

    leser

    18. Oktober 2017 13:22 at 13:22

    Politische Korrektheit ist die moderne Form der Ketzerei oder Häresie. Auch die Vorgehensweise dagegen hat sich seit Jahrhunderten nicht geändert:
    1. Polemik (Behauptung, Ketzer sei moralisch verkommen)
    2. körperliche Gewalt (heute Antifa u. Autobomben auf Malta)
    3. Exkommunikation (keine Fernsehauftritte mehr)
    4. Inquisition (kommt noch?)

  3. Avatar

    Petkov

    18. Oktober 2017 15:40 at 15:40

    Die Afrikaner hätten meiner Meinung nach bis heute die neue Welt nicht entdeckt, weil sie im Gegensatz zu uns weißen „Evolutionskrönungen“ eine wesentlich höhere Harmonie mit ihrer Umwelt hatten und nicht auf immer weitergehende Ausbeutung von Naturressourcen oder gar anderen Menschen angewiesen waren. Dass jetzt der ganze Kontinent praktisch irreparabel kaputt und gefährlich ist, stimmt zwar. Aber wer hat die Steinlawine ins Rollen gebracht? Ich hasse undifferenziert „denkende“ Vollidioten. Es ist allerdings ein und dieselbe Krankheit, die Menschen in linke oder rechte Abscheulichkeiten verwandelt. Und ich bin mir sicher: Ob Ku Klux Clan oder AntiFa: beide Parasitengruppen lassen sich mit dem gleichen Impfstoff ausrotten.
    Aber zurück zum Thema:Auf nimmer Wiedersehen, Marc Faber.

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      GN

      18. Oktober 2017 22:30 at 22:30

      ….schöner und absolut richtiger Kommentar, danke!!!

      • Avatar

        Petkov

        19. Oktober 2017 00:28 at 00:28

        Ich habe zu danken.

  4. Avatar

    PK

    18. Oktober 2017 16:31 at 16:31

    ich weiss nicht, wie man einen so jämmerlichen Kommentar von Faber noch verteidigen kann. Das hat mit freier Meinungsäusserung nichts mehr zu tun sondern ist widerlichster Südstaaten Ku Klux Klan Rassismus.
    Wer den Originaltext gelesen hat – er rechtfertigt ja sogar die Sklaverei.
    Was seine Börsenprognosen betrifft – ein bisschen werde ich ihn als Kontraindikator vermissen.

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      Petkov

      18. Oktober 2017 16:48 at 16:48

      Nein, lieber PK. Kontraindikatoren haben wir genug. Zumal Leute wie Sie ohnehin keinen Gebrauch davon machen. Sie haben da zuverlässigere Systeme entwickelt. Das Problem mit Faber & Co. ist, dass sie genau die negativen Tendenzen verschlimmern, gegen die sie angeblich ankämpfen. Machen zwar viele Grüne und Linke auch, aber eben das ist besorgniserregend. Wenn der Gestank sowohl von links als auch von rechts immer größer wird, fängt auch die bisherige Mitte an zu faulen.

      • Avatar

        Michael

        18. Oktober 2017 21:20 at 21:20

        @Petkov, ich frage mich langsam, wer oder was da stinkt und fault, parasitär oder abscheulich ist. Sie bezeichneten sich jüngst selbst als gebildeter und integrierter Ausländer und sind stolz auf Ihre sprachlichen Deutschkenntnisse, die Sie sich selbst beigebracht haben.
        Letzteres ist ohne Zweifel richtig und lobenswert, aber ich frage mich, was da bei Ihnen so alles an Abscheulichkeiten unter der Oberfläche, dem Deckmäntelchen der Bildung, schlummert. Sie scheuen sich nicht, bei anderen Kommentatoren auf die Netiquette zu verweisen, während Sie gleichzeitig hemmungslos für andere Menschen und deren Ansichten Attribute wie „Gestank, Fäulnis, Vollidioten, Vollpfosten, Abscheulichkeiten, Parasiten, Ausrottung, Dreckspopulisten, verblendete Lusche, dampfendes, klebriges, verpestetes Gesülze“ verwenden.
        Eloquenz, Sprachbegabung und/oder Bildung schützt vor Dummheit nicht. Sie hassen undifferenziert „denkende“ Vollidioten laut eigener Aussage. Gleichzeitig ist Ihr Weltbild in derart engen Scheuklappen gefangen, dass es verwundert, wie Sie eigentlich von „differenziertem Denken“ sprechen können.
        Offensichtlich fällt alles links (83%) und rechts (2%) der AfD (die Sie als Mitte betrachten) unter oben genannte Attribute.
        Evtl. sollten Sie einmal berücksichtigen, dass nicht alleine Sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben, dass es auch einmal überlegenswert wäre, die Werte und Ansichten anderer Menschen sowie Tugenden wie Demut, Toleranz, Akzeptanz wenigstens in Erwägung zu ziehen.
        Und übrigens: „Die Afrikaner hätten meiner Meinung nach bis heute die neue Welt nicht entdeckt…„: Ganz so blöd oder rückständig sind die auch nicht…

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          Petkov

          18. Oktober 2017 22:07 at 22:07

          Michael, ich habe oben einen rassistischen Crashpropheten, die AntiFa und den Ku Klux Clan auf die Hörner genommen und schon fühlen Sie sich berufen, mich zu bekämpfen. Bevor Sie immer wieder Ihre wirkliche Fratze zeigen, flüchten Sie lieber wieder in Ihre selbst zusammengeklickte, kleine Photoshopwelt. Sie sind doch ein Comicsdesignerchen, nicht wahr? Gestalten Sie sich die Welt, wie sie Ihnen gefällt und überlassen Sie die Realität den Leuten, die in der Lage sind, sie unverfälscht wahrzunehmen.

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            Michael

            18. Oktober 2017 23:06 at 23:06

            @Petkov, ich bekämpfe Sie nicht, ich stelle nur fest, dass trotz Ihrer Eloquenz und nahezu fehlerlosen Grammatik und Rechtschreibung unter der Oberfläche ein radikaler, verbitterter, intoleranter, sarkastischer und narzisstischer Mensch zu stecken scheint, der es nicht lassen kann, andere als Ihre eigenen extremen Ansichten als minderwertig abzutun. Alleine der Satz „überlassen Sie die Realität den Leuten, die in der Lage sind, sie unverfälscht wahrzunehmen“ sollte eigentlich Bände sprechen.

        • Avatar

          Petkov

          18. Oktober 2017 22:11 at 22:11

          Ich habe die Afrikaner geadelt und uns Europäer angeprangert, Sie verbissenes Rumpelstilzchen.

          • Avatar

            Lars

            18. Oktober 2017 23:15 at 23:15

            @Petkov, Sie adeln die Afrikaner, solange die in ihrem Elend verbleiben. Sobald es jedoch darum geht, dass die Afrikaner deutsche Grenzen überschreiten, mussten wir an dieser Stelle von Ihnen bereits leider eher menschenunwürdige Kommentare lesen und ertragen.

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            Petkov

            19. Oktober 2017 00:14 at 00:14

            Sie verwechseln hier die zeitlichen Dimensionen, Lars. Ich adelte die Afrikaner vergangener Zeiten, bevor wir sie unserer „Zivilisierung“ unterzogen. Warum ist es so schwierig zu verstehen? Ein Kind würde sagen: „Wir böse, böse, böööööse.“ (Obwohl ich mit „wir“ eigentlich die früheren Kolonialmächte und die Kriegsspielchen der heutigen US-Jungs und ihren „verbündeten“ Schwanzwedlern meine. Mein Volk ist da sauber) ;-)

            Und wer Wind sät, der wird Stürme ernten. Und die Stürme in der Kölner Silvesternacht und den Dutzenden weiteren Beispielen waren wirklich menschenunwürdig. Wenn Deutschland (oder die EU) eine gesunde, handlungsfähige politische Führung hätte, würde der Petkov unermüdlich wie ein Hahn „Wir schaffen es“ schreien. Aber wir haben die merkel und deswegen bin ich so, wie Sie mich gelegentlich erlebt haben und wie ich mich selber nicht mag. Aber wir Ausländer tragen halt keine künstlich beigeprügelte geschichtliche Verantwortung und nennen frei Roß und Reiter.
            Warum machen wir das? Damit die zarte deutsche Gesellschaft keine Erfahrungen macht, die sie für lange Zeit in einen Abwärtssog stürzen können. Das haben viele von uns Ausländern schon mal erlebt. Und auch damit der Extremismus in Deutschland weiterhin einigermaßen im Zaum gehalten wird. Denn ab einer kritischen Masse an „Schlüsselerlebnisen“ können auch manipulierte Medien nichts mehr aufhalten. Und wenn eines Tages Deutschland richtig in Schwierigkeiten stecken sollte, ist es für alle, wirklich alle schon zu spät.

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          Petkov

          18. Oktober 2017 22:46 at 22:46

          Und wann habe ich denn die AfD als Mitte betrachtet? Ich habe mal gesagt, dass ich ihr Erstarken sehr bedauerlich finde, aber nüchtern betrachtet war es eine logische Konsequenz politischer Leistungsverweigerung. Sie halluzinieren offenbar. Ab sofort ignoriere ich Sie dauerhaft. Ich fand mal Ihre Naivität durchaus sympathisch, aber sie ist in Wirklichkeit eine gut versteckte Arroganz gapaart mit Ignoranz.

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            Michael

            19. Oktober 2017 00:04 at 00:04

            @Petkov, ich bin zutiefst betrübt und finde es wirklich bedauerlich, dass Sie mich ab sofort dauerhaft ignorieren. Angesichts Ihrer Aussage vor einigen Wochen: „Man muss über die Probleme frei diskutieren, um sie zu lösen„, hatte ich eigentlich angenommen, dass Sie für freie Diskussionen offen sind. Frei und offen habe ich Ihre Fäkaliensprache aus Ihren eigenen Kommentaren zitiert, um Ihnen Ihre eigenen Ansichten widerzuspiegeln. Ich will damit nicht „immer wieder meine wirkliche Fratze zeigen“.

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            Petkov

            19. Oktober 2017 07:26 at 07:26

            Die starke, unverblümte Sprache nutze ich, wenn ich die Hässlichkeit mancher Entwicklungen da draußen prägnant rüberbringen will. Es ist dasselbe wie wenn ein Photoshopkünstlerchen wie Sie eine Karrikatur zeichnet. Dass Sie das „Fäkaliensprache“ nennen, zeigt Ihre Arroganz und grudsätzliche Diskussions- und Reflexionsunfähigkeit. Denn Sie machen sich die Welt zu einfach: alles ist entweder rosa-grün-gut oder eben braun-böse. Sie können nur die eine Seite der Medaille sehen, Sie können sich nur bei Tag orientieren und nachts verkriechen Sie sich in Ihrer zufällig immer noch intakten, kleinen Welt und lassen sich schöne Märchen vor dem Einschlafen erzählen. Das mag ich zwar auch, aber ich habe auch den Blick für das Ganze und ich lehne es vehement ab, so wie Sie die Augen vor der Realität zu verschließen, damit ich politisch korrekt und „sexy“ rüberkomme.

            Sie sehen selber, dass Sie mich polemisch niemals einschüchtern können, egal wie aggressiv und schäbig Sie werden. Ich will Sie im Grunde nicht ignorieren, sonden aus gegenseitigem Respekt die einzig vernünftige Wahl treffen, Sie ab sofort schweigend zu tolerieren. Und ich bin mir sicher: irgendwann werden Sie den nächsten Entwicklungsschritt machen müssen. Das habe ich schon bei sooo vielen bislang künstlich „politisch korrekten“, weil unerfahrenen Leuten erlebt. Und dann reden wir wieder.

            Aber für den Moment habe ich fertig mit Ihnen. Es ist für uns beide besser so.

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            Feldmaen

            19. Oktober 2017 09:48 at 09:48

            @Petkov & @Mickael, ich werde ihre Zankerei vermissen, war sie doch für mich immer sehr kindisch-intellektuell unterhaltsam und manchmal auch aufschlussreich. Schade dass sie es beide nicht geschafft haben sich die Hände zu reichen, dass hätte in der heutigen Zeit eine gewisse symbolische Kraft gehabt. Aber sie haben beide meiner Meinung nach eher viel Energie mit gegenseitigen Anschuldigungen verbraucht als wirklich etwas mit ihren Aussagen zu bewirken.

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    Chris

    18. Oktober 2017 19:58 at 19:58

    Marc Faber ist ein logisch denkender Mann und sicherlich kein Rassist.

    Er ist mit einer Gelben verheiratet und hat eine gemeinsame Tochter.
    Ich habe gerne seinen kostenpflichtiger Report gelesen, die Einnahmen daraus gehen ausschließlich an eine durch ihn aufgebaute Schule in Asien.

    Hätten die Schreiber der menschenverachtenden Kommentare so viel geleistet wie Marc Faber, ich könnte es würdigen.

    • Avatar

      Columbo

      18. Oktober 2017 20:37 at 20:37

      „Er ist mit einer Gelben verheiratet“, die Ausdrucksweise sagt eigentlich schon alles.

      • Avatar

        Chris

        18. Oktober 2017 22:13 at 22:13

        Ja, ich bin weiß und meine Freundin ist gelb. Das ist ihre eigene Ausdrucksweise.

      • Avatar

        Michael

        18. Oktober 2017 22:46 at 22:46

        @Columbo, genau das dachte ich zuerst auch gleich spontan. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Chris den Begriff rassistisch verwendet hat.
        Mal ehrlich: Wie sollen wir heutzutage Menschen verschiedener Rassen und Hautfarben politisch korrekt bezeichnen?
        Vor einigen Jahren gab es noch Weiße bzw. Bleichgesichter, Rothäute, Gelbe, Neger, für mich und viele andere war das alles ohne irgendeine rassistische Wertung. Einfach so als neutrale gleichwertige Bezeichnung, um effizient kommunizieren zu können, ohne gleich einen zweizeiligen Nebensatz für die Hautfarbe einfügen zu müssen.
        Ich finde es inzwischen anstrengend genug, ständig Schreibweisen wie der/die Kommentator/in anwenden zu müssen, nur weil selbst im Kompromiss Plural (die Kommentatoren) das weibliche Element zu kurz kommt. Politisch korrekt müsste es dann Kommentator(inn)en lauten, weil da der Schrägstrich nicht mehr hinhaut. Irgendwann wird es dann der/die Mond und die/der Sonne heißen, weil sich der/die eine oder andere ansonsten verunglimpft fühlt.
        Zurück zur Hautfarbe: Neger geht nicht mehr, Schwarzer ist auch verpönt, Afroamerikaner trifft nur Menschen der entsprechende Rasse zu, die in Wonderland leben. Farbige ist Blödsinn, weil alle farbig sind, die nicht den weißen Bleichgesichtern angehören.
        Haben Sie einen Vorschlag, wenn zum Beispiel Chris nicht weiß, ob die Ehefrau Chinesin, Mongolin, Nepalesin, Tibetanerin, Koreanerin, Japanerin oder Ost-Russin ist?

        • Avatar

          Michael

          19. Oktober 2017 00:24 at 00:24

          Um allen Missverständnissen vorzubeugen, ich will hier nicht den oben im Artikel beschriebenen Schwachsinn von Marc Faber verteidigen. Mir geht es nur um die Aussage von Chris „Er ist mit einer Gelben verheiratet“ und um die Antwort von Columbo.

        • Avatar

          Petkov

          19. Oktober 2017 00:47 at 00:47

          Genau das sind die fundamentalen, disruptiven Probleme, die Michael den Schlaf rauben: Wie nennt man politisch korrekt die Schwarzafrikaner, die Araber und die Asiaten.

        • Avatar

          Columbo

          19. Oktober 2017 00:57 at 00:57

          Da geb ich Ihnen Recht. Muß mich, glaub ich, bei Chris entschuldigen.

    • Avatar

      Petkov

      18. Oktober 2017 21:53 at 21:53

      Dann mag er halt „Gelbe“ und hält nichts von „Schwarzen“. Also ein Rassist.
      Gegen die völlig wirkungslose Flüchtlingspolitik und den brutal verfehlten Umgang mit den zahlreichen Problemen der sog. „Minderheiten“ bin ich bekanntlich selber. Aber es geht hier um die Amerikaner und die löffeln heutzutage die Suppe aus, die sie sich selber über viele Jahrzehnte eingebrockt haben.
      Ich erwarte nicht, dass Faber Lösungen präsentiert. Wahrscheinlich gibt es in der Tat keine oder keine „schöne“ Lösung für die besagten Probleme. Es geht mir persönlich nur darum, nicht zu verleugnen, dass wir Europäer/Amerikaner es waren, die die bösen Geister riefen und die ersten Peitschen schwangen. Angefangen mit der Sklawerei bis hin zu der jahrelangen Unterstützung von islamistischen Monstern, die man jetzt zu bekämpfen versucht.
      Wir müssen unbedingt vermeiden, dass Rechtsextreme Wasser auf die Mühlen der Linksextremen und umgekehrt liefern. Denn die allermeisten von uns befinden sich zwischen den Zangenbacken.

  6. Avatar

    Faber Fan

    18. Oktober 2017 21:06 at 21:06

    @Chris, genau richtig,Marc Faber ist ein logisch denkender Mensch u.genau deswegen ist er (bis jetzt ) mit seinen Prognosen falsch gelegen.Der Grund ist weil er wie viele andere die irrwitzige lange dauernde Gelddruckerei nicht voraussehen konnte .Auf dieser Plattform hat es Leute ,die ihn immer kritisieren, die ihm nie u.nimmer das Wasser reichen können.
    In einer Welt wo Lug ,Betrug ,Mord u.Totschlag an der Tagesordnung ist u.gewisse Religionen Andersläubige
    mit Attentaten bekämpfen ist der Rassismusvorwurf nur scheinheilig.

  7. Avatar

    Chris

    18. Oktober 2017 22:17 at 22:17

    Ich würde mal den Gesinnungsethikern, ich würde mich als Handlungsethiker bezeichnen folgendes kleine Video empfehlen:

    Warten auf uns Umerziehungslager für Systemkritiker? + SchrangTV-Video
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/warten-auf-uns-umerziehungslager-fuer-systemkritiker-schrangtv-video-a2244730.html?latest=1

    Epochtimes ist übrigens bezüglich Meldungen aus China interessant.

  8. Avatar

    Ich hasse Schlümpfe

    19. Oktober 2017 09:29 at 09:29

    Boah, habt Ihr alle Sorgen….
    Die Welt ist bunt und das ist gut so!

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Aktienmärkte: Die Jungen entdecken die Aktie – und zocken

Ist die Hinwendung vor allem der jüngeren Generation zum Anlagevehikel Aktie ein Trend – oder eher ein Warnzeichen für die Aktienmärkte?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte haussieren, und das bleibt nicht ohne Folgen. Das Corona-Jahr 2020 mit Covid-19 hat viele Veränderungen ins Alltagsleben der Menschen gebracht. Zwangsläufig mit vielen Aktivitäten, die mit „Home“ beginnen. Auch hatte mancher Zwangsaufenthalt in den vier eigenen Wänden dafür gesorgt, dass viele und vor allem junge Privatanleger den Weg an die Aktienmärkte fanden. Angelockt durch zahlreiche Erfolgsmeldungen über die sozialen Medien, vermutlich initiiert durch die RobinHooder aus den USA. Ein Trend, der von Dauer ist?

Aktienmärkte: Corona und der Anstieg der Zahl der Aktionäre

Die Internetblase im Jahr 2000 und der folgende Jahrhunderteinbruch des Dax (- 72 Prozent) haben lange Jahre Spuren hinterlassen. Während es nach den Daten des Deutschen Aktieninstituts im Jahre 2001 noch 12,85 Millionen Aktionäre in Deutschland gab, pendelte der Wert seit Jahren nur noch an der 10-Millionen-Marke. 2019 war die Zahl der Anleger noch einmal zurückgegangen, 9,7 Millionen direkte Aktionäre in Deutschland.

Jetzt kam die Coronakrise, die einen Boom beim Aktienhandel durch die Privatanleger ausgelöst hat. „Retail Bros“, oder Handelsbrüder, hat die englische „Financial Times“ die neuen Anleger genannt. Seit Längerem gibt es eine „Crypto Bros“, das Pendant mit Kryptowährungen.

Der Trend, der aus den USA herüberschwappt

Der Name ist in der Finanzberichterstattung in aller Munde: Robinhood, ein ehemaliges Start-up aus Kalifornien, welches in den vergangenen Monaten einen Boom verstärkt hat. Der Broker hat bereits über 13 Millionen Kunden, von denen drei Millionen allein seit Anfang des Jahres bis Herbst dazu kamen. Bemerkenswert: Die Hälfte der neuen Kunden sind Aktienneulinge. Star der Szene ist David Portnoy, Inhaber des Sport-Blogs Barstool Sports, der mit seinen superoptimistischen Börsentweets (Aktien und Aktienmärkte würden immer steigen etc.) eine ganze Community antreibt. Hinzu kommt die Entwicklung zum nahezu kostenlosen Börsenhandel, durch E-Trade und Schwab weiter vorangetrieben. So haben manche Arbeitslose ihre 600 Dollar-Wochen-Schecks zum Zocken eingesetzt.

Der Anstieg der Online-Depots in Deutschland

Eine Studie von Comdirekt, Consorsbank und ING zeigte eine deutliche Zunahme der Zahl der Aktionäre unter 25 Jahren. Viele junge handeln auch auf Plattformen wie dem Handybroker Trade Republic. Kaufgebühren von einem Euro pro Trade oder gebührenfreie Sparpläne haben schon zu sechsstelligen Kundenzahlen geführt.

Auch die klassischen Onlinebroker profitieren davon. Konkret wurde die Comdirect, die mit 232.000 neuen Kunden innerhalb der ersten neun Monate vom größten Depot-Wachstum seit 20 Jahren spricht.

Der Vormarsch der Jungen

Wie bereits erwähnt, sind es vor allem die ganz jungen deren Interesse für die Aktienmärkte gewachsen ist, wie die Studie aufzeigt. Nach 26 Prozent, der unter 25-jährigen, die im vergangenen Jahr die Aktienanlage nutzen, sind es derzeit bereits 39 Prozent. Die Steigerung gegenüber 2017 beträgt sogar 22 Prozent. Aber auch bis zur Generation Ü 50 hat sich die Zahl der Aktionäre gesteigert. Was die Börsenplätze sicherlich erfreut, dürfte nicht unbedingt für die herkömmlichen Geschäftsbanken gelten. Denn der Drang zu Online- und Discountbrokern ist unübersehbar.

Ein schnelles Hin und Her

Noch etwas zeichnet die neue Generation Börsianer aus. Die Haltedauer von Aktien ist so kurz wie nie. In den USA lag diese im Sommer diesen Jahres gerade noch bei circa fünfeinhalb Monaten, im letzten Jahr hatte sie noch achteinhalb Monate betragen. Ein Trend, der schon seit Jahrzehnten zu beobachten ist. Aus Daten der New Yorker Börse zeigt sich, dass man vor dem Jahrhundertwechsel Aktien noch durchschnittlich 14 Monate im Depot vor einer Umschichtung beließ. Die Ausnahme:

Nach der Finanzkrise von 2008 wurde das bisherige Haltetief von sechs Monaten erreicht. Krisen beschleunigen anscheinend das Handeln von Wertpapieren.

Wie könnte es anders sein: Auch in Europa ist die gleiche Aktientendenz zu beobachten. Hier ging den Erhebungen zufolge die Haltedauer von Aktien von sieben Monaten zum Jahresende 2019 sogar auf weniger als fünf Monate zurück.

Kein Vergleich mit dem Verhalten des Langfristinvestors Warren Buffett, der seinen Titeln bisher im Schnitt 11 Jahre die Treue hält, auch folgt ein Teil der jungen Generation nicht dem Rat der ungarischen Börsenlegende Kostolany: „Aktien kaufen und dann schlafenlegen.“

Allerdings gibt es heutzutage auch den großen Trend zu langfristigen Sparplänen, monatliche Einzahlungen kleinerer Investmentsummen für die Altersvorsorge. Beides wurde möglich durch eine ganz andere Gebührenstruktur. Zocken zum Nulltarif, nicht nur bei Aktien und Optionen, selbst bei Staatsanleihen oder Junk-Bonds hat sich die Umlaufgeschwindigkeit der Papiere deutlich erhöht.

Wird das eine erhöhte Rendite bringen? Vielleicht kurzfristig im besonderen Jahr 2020. Ältere Börsenexperten sind davon überzeugt, dass die Masse der Anleger durch das Hin und Her auf keine durchschnittliche Rendite von acht Prozent pro Jahr kommen wird. Das Ergebnis sollte Volatilität sein, also ein größeres Auf und Ab in den Märkten mit Vielen, die teuer kaufen und dann billig wieder aussteigen.

Fazit

Ist es ein Trend in Deutschland, die Hinwendung vor allem der jüngeren Generation zum Anlagevehikel Aktie, oder eher ein Warnzeichen für die Aktienmärkte mit dem Vergleich zur Internetblase des Jahres 2000? Damals gab es es Tausende von neuen und noch unerfahrenen Daytradern, die glaubten mit dem raschen Handel reich werden zu können. Das Ergebnis ist bekannt. Es gibt aber einen großen Unterschied zur Gegenwart. Damals warf eine 10-jährige Bundesanleihe fast noch das ganzen Jahr über Renditen von über fünf Prozent ab, selbst Lebensversicherungen waren noch attraktiv. Anders die Gegenwart. Wie soll langfristig ein Kapitalstock aufgebaut werden in dem jetzigen Zinsumfeld? Bei einem vermutlich noch länger anhaltenden Zustand der finanziellen Repression. Selbst wenn die Zinsen über die 0-Prozent-Marke stiegen, wäre dies wahrscheinlich einer gestiegenen Teuerungsrate geschuldet.

Es ist also mehr als notwendig, sich mit dem Kapitalmarkt zu beschäftigen, nicht so sehr mit Hebelprodukten auf Tesla oder FANGMAN-Aktien, sondern eher mit langweiligen Sparplänen. Nach dem wundersamen Jahr 2020 mit den vielen Home-Aktivitäten (Home Office, Home Schooling, Home Shopping, Home Banking) sollte es beim aggressiven Home Trading der RobinHoodies zunächst einmal einen schmerzhaften Ausleseprozess geben.

Die Jungen entdecken die Aktienmärkte

 

 

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Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und unsere Zukunft!

Markus Fugmann

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„Wir gehen in die zweite ganz große industrielle Revolution hinein!“, sagt der Philosoph Richard David Precht. Damit stehen wir vor einscheidenden Veränderungen nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesellschaft. Die erste industrielle Revolution beendete die Herrschaft des Adels und der Kirche – die derzeit ablaufende zweite Revolution durch künstliche Intelligenz verändert vor allem die Arbeitswelt und damit die Produktionsverhältnisse grundlegend. Nun versuchen uns Ökonomen stets zu versichern: kein Problem, es fallen zwar viele Jobs weg, aber es würden eben auch viele neuartige Jobs geschaffen werden. Das ist eine schöne Perspektive, sie hat aber leider einen kleinen Makel: sie stimmt nicht, sagt Richard David Precht zur sogenannten „Kompensations-Theorie“.

Die Menscheit jedenfalls ist durch diesen Wandel überfordert, der Boden, auf dem wir stehen, wackelt erheblich – und so entsteht zunächst einmal die Sehnsucht danach, die gute alte Welt mit ihren Werten wiederzubeleben. Ausdruck dieses Versuchs sind etwa Trumpin den USA oder die AfD in Deutschland. Aber einer der einschneidenden Änderungen im politischen Bereich wird sein, dass die Parteien, die mit der ersten industriellen Revolution entstanden und aufgestiegen waren, unter gehen werden.

Richard David Precht über schwache KI und starke KI

Richard David Precht unterscheidet zwischen schwacher und starker künstlicher Intelligenz – und führt Beispiele an, worin sich diese beiden unterscheiden. Was bedeutet das aber für uns praktisch? Wird vor allem durch „starke“ KI, also einer KI, die tiefgehende Lernprozesse leisten kann, etwa der Niedriglohn-Sektor wegfallen? Eher nicht – denn je mehr Menschen in bestimmten Bereichen verdienen, umso interessanter wird der Einsatz einer starken KI zur Kosten-Ersparnis, während sich der Einsatz im Niedriglohnsektor gar nicht lohnen würde.

Was bleibt, was wird untergehen – und welche Bereiche werden sich durchsetzen? Es werde derjenige technische Fortschritt kommen, der gesellschaftlich akzeptiert wird, dazu ein Bedürfnis befriedigt und sich gleichzeitig zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell machen läßt, sagt Richard David Precht. Folgender Vortrag des Philosophen ist ein „must see“!

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Der Philosoph Richard David Precht über Künstliche Intelligenz

Richard David Precht

Von Foto: © JCS‘, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62733272

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Allgemein

Arbeitsmarkt positiv gestimmt? Mehr neue Jobs bei IT als Entlassungen in der Gastronomie?

Claudio Kummerfeld

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Laptop mit Aufklebern

Kann das wirklich sein? Ist es das vorgezogene Weihnachtswunder am deutschen Arbeitsmarkt, mitten im zweiten Lockdown? Wenn man ein Wirtschaftsforschungsinstitut für verlässlich und seriös hält, dann doch in erster Linie das ifo-Institut! Und man möchte den Forschern bei ifo wirklich nichts Böses unterstellen. Aber ist es wirklich realistisch, dass die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt derzeit sogar besser wird, weil die IT-Dienstleister mehr neue Stellen schaffen wollen, als gleichzeitig in Restaurants, Bars, Hotels, Reisebüros etc verloren gehen?

Kann man sich das vorstellen? Gibt es überhaupt zehntausende oder hunderttausende neue IT-Experten in Deutschland, die auch so viele neue Stellen besetzen können? Ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen wirklich so stark gestiegen in den letzten Wochen? Klar, dank Corona verlagert sich sehr viel des Geschäftslebens ins Internet. Aber wirklich, nochmal mit gesundem Menschenverstand nachgedacht: Können diese neuen Jobs hunderttausende Jobs ersetzen, die bei Gastro und Co verloren gehen? Es fällt wirklich schwer das zu glauben.

Aber das ifo-Institut hat sich das nicht ausgedacht. Nein, man macht für sein Beschäftigungsbarometer Umfragen bei ca 9.500 Unternehmen. Sie werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Also, kann das wirklich sein? Die IT fängt den Arbeitsmarkt auf in dieser Krise? Hier die Aussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung ist jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen.

In der Industrie ist das ifo-Barometer leicht gestiegen. Jedoch ist die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen. Die Dienstleister planen eher Mitarbeiter einzustellen. Getragen wird die Entwicklung vor allem von den IT-Dienstleistern. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen sind Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel hat das Barometer leicht nachgegeben. Dort planen die Firmen derzeit mit konstanten Mitarbeiterzahlen. Die Bauindustrie sucht weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

Hier die vier Einzelsektoren mit einzelnem Chart:

Grafiken zeigen Beschäftigungsbarometer für den deutschen Arbeitsmarkt

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