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Finanznews

Draghi, Trump, Powell – und die Fed! Marktgeflüster (Video)

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Was für ein Tag! Zunächst sorgte Mario Draghi mit einer Art „whatever-it-takes“-Rede (Zinssenkungen und neues QE wenn Inflationserwartungen so niedrig bleiben) für eine massive Rally vor allem beim Dax. Und dann der Tweet von Donald Trump, dass er sich auf dem G20-Treffen mit Xi Jinping treffen werde (Chinas Medien betonten, dass das auf Anfrage von Trump geschehe!). In der Summe daraufhin massiv steigende Aktienmärkte – und ein Massker (vor allem wegen Draghi) bei den Renditen für Staatsanleihen. Die US-Indizes nun nur noch einen Wimpernschlag von ihren Allzeithochs entfernt – und die Aktienmärkte glauben immer noch, dass mit dieser Ausgangsposition die Fed morgen Zinssenkungen ankündigen werde. Dazu ein bericht, wonach das Weiße Haus eine legale Möglichkeit entdeckt habe, Fed-Chef Powell abzusetzen..

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Katja Wohmann

    18. Juni 2019 19:07 at 19:07

    Setzt den niemand diesen Typen bei der EZB ab? Warum schaut die Welt diesen Leuten überhaupt noch zu?

    • Michael

      18. Juni 2019 21:26 at 21:26

      @Katja Wohmann, gute Fragen, die Sie da stellen.

      Gegenfrage: Warum melden Sie sich erst jetzt, ein paar Monate vor Maestros traurigem Schlussfeuerwerk zu Worte? Warum haben Sie diesem Idioten 8 Jahre lang zugeschaut, ohne sich auch nur einmal zu Worte zu melden?

      • Savestrax

        18. Juni 2019 22:39 at 22:39

        Was hätte eine frühere Meldung von Katja Wohmann geändert? Glaube kaum das Draghi es zur Kenntnis genommen hätte.

        Andere Frage: in welcher Farbe soll ich meine Weste kaufen wenn ich gegen die Politik der Notenbank auf die Straße gehen will?

        • tm

          19. Juni 2019 10:24 at 10:24

          Und wieso eigentlich nur Draghi? Die Leitzinsen liegen u.a. in Japan, der Schweiz, Schweden niedriger und in nahezu allen hoch entwickleten Ländern kaum höher als in der Eurozone. Bei den 10-Jahres-Umlaufrenditen ist die Bandbreite sogar geringer. Da dürfte die Schweiz die niedrigsten Zinsen von rund -0,5% und die USA die höchsten mit ca. 2% aufweisen.

          Klar kann ich sagen, dass die alle keine Ahnung haben oder alle gegen die Bevölkerung handeln, aber man könnte zumindest mal darüber nachdenken, ob es nicht gute Gründe dafür gibt, dass die Zinsen fast überall so niedrig sind.

        • Michael

          19. Juni 2019 10:55 at 10:55

          Rosa mit gelben Pünktchen wäre sicher hübsch 🙂

  2. Lausi

    19. Juni 2019 00:51 at 00:51

    Das mit dem angeblichen Scheitern von Draghi kann man auch anders sehen: Wenn das Ziel von Draghi war/ist den Euro nicht scheitern zu lassen, und ein Kollaps des Schuldenturms zu vermeiden, war/ist er doch sehr erfolgreich. Natürlich hat seine Politik des billigen Geldes auch seine Schattenseiten, aber das steht auf einem anderen Blatt bzw. ist der Preis der Kollaps-Verhinderung. Möglicherweise sieht Draghi aufgrund der weltweiten Konjunkturabkühlung jetzt wieder massive Gefahren für die Finanzstabilität, und tritt entsprechend auf’s Gaspedal. Des weiteren könnte ich mir auch eine Abstimmung zwischen EZB und Fed vorstellen: Wenn die EZB jetzt etwas stärker dovish wird, kann Powell es etwas weniger werden (von einem globalen Standpunkt aus gesehen). Das wird The Donald natürlich gar nicht passen – der schäumt ja schon jetzt wie Rumpelstilzchen: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/donald-trump-attackiert-mario-draghi-wegen-weiterer-lockerung-der-geldpolitik-a-1273069.html Und dann noch seine miesen Umfragewerte, die seine Wiederwahl höchst unwahrscheinlich aussehen lassen. Für Spannung scheint gesorgt zu sein!

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Finanznews

Fed – plötzlich Zweifel an Senkung! Marktgeflüster (Video)

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Plötzlich sind Zweifel aufgekommen an der lange als scheinbar absolut sicher geltenden Zinsenkung der Fed am morgigen Mittwoch! So preisen die Fed Fund Futures derzeit nur noch eine Wahrscheinlichkeit von ca. 60% ein, dass die US-Notenbank die Zinsen wirklich senken wird – eine erstaunliche Wende in so kurzer Zeit! Die Aktienmärkte davon unberührt und kaum verändert – aber am Internbankenmarkt gab es seit gestern schwere Verwerfungen, weil viele Banken offenkundig erhöhten Dollar-Bedraf haben (aus vielerlei Gründe). Und die Amerikaner sind sich nun ganz sicher, dass die Öl-Raffinerien in Saudi-Arabien aus dem Iran angegriffen worden sind – die Saudis wiederum prügeln den Ölpreis nach unten mit der Aussage, bald sei alles wieder normal (heute dazu eine PK um 19.15Uhr der Saudis, wir berichten bei FMW so zeitnah wie möglich..)..

Hinweis: Live-Webinar Fed-Enscheidung, 18.09.; 19.55Uhr – Sie können die Live-Kommentierung der Fed-Entscheidung am Mittwoch unter folgendem Link mitverfolgen:

https://www.youtube.com/watch?v=pf-dBWKa0Js

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Unglaubliche Parallelen 2007 und heute! Videoausblick

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Gestern der massive Anstieg des Ölpreises in Folge eines Schwarzen Schwan-Ereignisses – Trump und die Saudis kommen unter Druck, nun zu reagieren. Aber übergeordnet zeigt ein Blick in die Vergangenheit, nämlich ins Jahr 2007, geradezu unglaubliche Parallelen zu heute: damals hatte sich im Vergleich zum Vorjahr die Lage deutlich verschlechtert, die Zinskurve war invertiert, die Aktienmärkte hatte im Juli ein neues Allzeithoch erreicht (wie im Juli diesen Jahres), dann folgte im August eine Korrektur, bevor die Fed am 18.September (genau der Tag der morgigen Fed-Entscheidung!) die Zinsen senkte (damals um 0,5%) – danach folgte ein neues Allzeithoch im Oktober 2007, dann stürzten die Märkte massiv ab..

Hinweis: Live-Webinar Fed-Enscheidung, 18.09.; 19.55Uhr – Sie können die Live-Kommentierung der Fed-Entscheidung am Mittwoch unter folgendem Link mitverfolgen:

https://www.youtube.com/watch?v=pf-dBWKa0Js

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Schwarzer Schwan-Ereignis! Marktgeflüster (Video)

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Die wichtigste Erkenntnis aus den Angriffen auf die saudische Öl-Raffinerie ist nicht etwa ein rasant steigender Ölpreis – sondern die Tatsache, dass mittels vergleichsweise billiger, asymetrischer Kriegsführung ein maximaler Schaden angerichtet werden kann, der die Dynamik der politischen Ereignisse verändert. In diesem Sinne haben wir am Wochenende ein Ereignis erlebt, das durchaus vergleichbar ist mit den Attacken des 11.September 2001, als ebenfalls mit minmalen Mitteln maximaler Schaden angerichtet wurde mit der Folge eines psychologischen game changers, der den Geschichtsverlauf maßgeblich prägte. Mit dem Dohnen-Angriff auf Saudi-Arabien ist nun elementare Unsicherheit über die globale Energieversorgung eines der bestimmenden Themen – während der Handelskrieg eine psychologische Auseinandersetzung um die Dominanz in der Welt ist, so ist nun ein realer Krieg USA/Saudi-Arabien/Israel gegen den Iran (hinter dem China und Russland stehen!) deutlich wahrscheinlicher geworden..

Hinweis: Live-Webinar Fed-Enscheidung, 18.09.; 19.55Uhr – Sie können die Live-Kommentierung der Fed-Entscheidung am Mittwoch unter folgendem Link mitverfolgen:

https://www.youtube.com/watch?v=pf-dBWKa0Js

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