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Draghis Dax-Problem: Der Dax kann jetzt bis 13.000 Punkte steigen – und ist dennoch im Bärenmarkt!

Der Dax hat scheinbar ein Problem: seit sich abzeichnet, dass die EZB aus dem QE – ob sie will oder nicht – aussteigen muß, geht es mit dem deutschen Leitindex bergab. Das ist kein Zufall – aber jetzt könnte der Dax dennoch einige hundert Punkte steigen – und ist dennoch wohl schon am Beginn eines Bärenmarkts!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Der Dax hat scheinbar ein Problem: seit sich abzeichnet, dass die EZB aus dem QE – ob sie will oder nicht – aussteigen muß, geht es mit dem deutschen Leitindex bergab. Das dürfte kein Zufall sein, obwohl deutsche Aktien im Vergleich zu ihren amerikanischen Pendants vergleichsweise günstig sind.

So oder so – das charttechnische Unheil, das den deutschen Leitindex ereilt hat, kommt nicht aus heiterem Himmel! Darauf weist in einem aktuellen Blog-Beitrag von northmantrader.com mit dem Titel „Draghis Dax Problem“ hin, wonach das Chartbild des Dax stark an den Zeitraum 1998 bis 2000 erinnere:


(Alle Charts: northmantrader.com; alle Charts durch anklicken vergrößern)

Zunächst aber habe der Dax starke Unterstützung durch eine seit dem Jahr 2009 bestehende Aufwärtstrendlinie:

Nun aber habe der Dax noch einmal die Chance, bis mindestens 12800 Punkte, vielleicht sogar bis 13.000 Punkte zu steigen:

https://twitter.com/NorthmanTrader/status/969571631352999936

https://twitter.com/NorthmanTrader/status/970652152896081922

Aber was kommt dann? Sehr wahrscheinlich das:

Faktisch also eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation als Ausweis eines übergeordneten Bärenmarkts:

„We could rally 1,000 points here and it could be bearish. Note $DAX printed a double top between October and January following what appears to be a very pronounced left shoulder in the summer. Any rally from here risks the building of a right shoulder. If lows were to then break following such a right shoulder, $DAX would be at risk for a massive summer/fall correction taking it down 25% off of the highs into the 10k area if the pattern triggers“.

Sollte dann im weiteren Verlauf die dann ausgebildete rechte Schulter-Zone beim Dax unterschritten werden, werde der Index also bis in den 10.000er-Bereich fallen!

Northmantrader.com resumiert süffisant:

„Draghi has yet to prove markets can handle an intervention free environment. This year’s immediate headache is that the Euro has been rallying against the dollar, which makes European goods more expensive in America. That’s impacting growth. But if you print 30B Euro a month and your currency still goes up and stocks drop your growth narrative gets cramped.

Sounds like a problem.“

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Kritisch

    6. März 2018 14:27 at 14:27

    Egal ob Draghi, Kuroda oder Mnuchin, alle haben doch das gleiche Problem. Sie werden, ob sie nun wollen oder nicht, die Überschwemmung der Märkte mit billigem Geld reduzieren müssen. Und es ist dafür ohnehin schon 5 vor 12! Wenn sie so weitertun wie bisher führt doch das in einen Abgrund, der je später das QE zurückgefahren wird nur noch tiefer wird. Im Übrigen ist es doch nach beinahe 10 jährigem Anstieg ohnehin schon sehr an der Zeit mal 20 bis 30% zu korrigieren. Das Warten auf die gewünschte Inflation ist doch ohnehin Augenauswischerei und liegt doch nur daran wie der Warenkorb zusammengestellt ist. Wenn man alle inflationären Fakten, einschließlich kalter Progression udgl. berücksichtigt kommt einem doch als Konsument und normaler Bürger ohnehin das Grausen!
    Bleibt kritisch!

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Finanznews

Aktienmärkte: Die Wette, dass teure Aktien noch teurer werden! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute mit dem typischen Montags-Optimismus, der dann jedoch weitgehend verpuffte (Nasdaq drehte sohgar ins Minus). Derzeit sitzen alle im selben Boot: Rekord-Zuflüsse in Aktien, Rekord-Abflüsse aus US-Staatsanleihen und Gold. Jim Bianco hat es so formuliert: die Aktienmärkte wetten darauf, dass extrem teure Aktien noch teurer werden. Und das gilt ja nicht nur für die großen US-Tech-Werte, sondern vor allem auch für Energie-Aktien (KGV von 30, wenn durch Impfstoff hohe Gewinnerwartungen eintreffen) und den Sektor Health Care. Selbst wenn also alles gut geht und mit einem Impfstoff dann Mitte 2012 alle Probleme mit dem Coronavirus erledigt wären, starten die Aktienmärkte von einer historisch extrem hohen Bewertung (in fast allen Bereichen in der obersten Percentile). Das kann funktionieren – muß aber nicht..

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Dax: Hohe Selbstsicherheit, Kaufbereitschaft und Optimismus!

Stephan Heibel

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Das Anlegersentiment gegenüber dem Dax hat die Verunsicherung der Corona-Pandemie mit der Vorstellung des Impfstoffes hinter sich gelassen. Auch die anderen Stimmungsindikatoren zeigen letzte Woche sehr konstruktive Entwicklungen.

“Seitwärtskonsolidierung” nennt man das an der Börse: Nach einem kräftigen Kurssprung infolge der Impfstoffmeldung von vor 14 Tagen war eigentlich zu erwarten, dass der Kurssprung “konsolidiert” wird, also zu einem Teil wieder abgegeben wird. In einer solchen “Verschnaufpause” sind die Kurse meist leicht rückläufig, geben beispielsweise ein Drittel des Kurssprungs wieder ab.

Doch in der abgelaufenen Woche konnte sich der DAX auf dem hohen Niveau, das er durch den Kurssprung erreicht hat, halten. Innerhalb der 30 DAX-Unternehmen gibt es natürlich dann reichlich Bewegung. Die Vorstellung des Impfstoffs hat die Finanzmärkte nachhaltig verändert: Unternehmen, die zuvor noch aussichtsreich aussahen, müssen plötzlich um ihre Zukunft bangen – und umgekehrt: Unternehmen, die zu den Corona-Verlierern zählen, sehen plötzlich ein Licht am Ende des Tunnels.

So gab es in der abgelaufenen Woche nicht nur Gewinner unter den Anlegern, sondern auch einige, die noch in den “falschen” Aktien gefangen sind. Wenngleich das Licht am Ende des Tunnels sichtbar ist, so kann es zwischenzeitlich dennoch zu großen Schmerzen kommen. Entsprechend ist die Anlegerstimmung letzte Woche auf 0,8 (zuvor 3,1) deutlich zurück gekommen. Aber immerhin ist nun ein Weg aus der Krise vorgezeichnet und Anleger wissen, wie sie sich positionieren wollen. Das steigert die Selbstzufriedenheit, die mit einem Wert von 1,0 den höchsten Stand seit Mitte Februar erreicht. Seit dem Coronacrash dominierte Verunsicherung unter den Anlegern. Kein Wunder, solange man mitten in einer Pandemie steckt und ein Ende noch nicht absehbar ist.

Mag sein, dass das Licht noch 6-9 Monate entfernt ist, aber die Aktienbörsen blicken ja gerne mal 6-9 Monate in die Zukunft, wie Sie wissen. So ist die Zukunftserwartung gegenüber dem Dax auf 5,4 gestiegen. Wir messen somit den größten Optimismus des Jahres. Die Investitionsbereitschaft verbleit mit einem Wert von 3,5 auf hohem Niveau und stellt somit eine gute Unterstützung für das aktuell hohe Kursniveau dar. Das Euwax-Sentiment der Privatanleger zeigt mit einem Wert von -4 eine leichte Absicherungsneigung. Ganz ähnlich sieht es bei den institutionellen Anlegern aus, die sich über die Eurex absichern. Das Put/Call-Verhältnis ist auf 2,8 angesprungen und zeigt großes Interesse an Put-Absicherungen.

In den USA notiert das Put/Call-Verhältnis weiterhin auf niedrigem Niveau und zeigt weiterhin starkes Interesse an Call-Optionen. Anleger sind dort also überwiegend bullisch positioniert. So auch die US-Fondsmanager, die mit einer Investitionsquote von 106% unterwegs sind: Über Optionen haben sie ihre Spekulationen auf steigende Kurse sogar auf über 100% ihres verfügbaren Kapitals gehobelt. Abenteuerlich, aber nicht selten. US-Privatanleger sind weiterhin bullisch gestimmt, das Bulle/Bär-Verhältnis ist gegenüber der Vorwoche zwar deutlich zurückgekommen, aber mit +18% nach wie vor stark bullisch. So bullisch, wie seit Mitte Februar nicht mehr. Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 65% leichte Gier an, ich würde das aber noch als neutral bezeichnen.

Dax: Interpretation des aktuellen Sentiments

Ja, da ist sehr viel Optimismus im Markt, doch von einer Überhitzung sind wir noch weit entfernt. Wir haben diese Woche gesehen, dass Euphorie infolge der Impfstoffmeldung auch abgebaut werden kann, ohne dass die Aktienmärkte in voller Breite einbrechen. Im Gegenteil, das Anlegersentiment ist auf ein sehr konstruktives Niveau zurückgekommen, ohne dass der Aktienmarkt Federn lassen musste.

Wir befinden uns in einer Phase, in der zwar noch Ungewissheit über den genauen Verlauf der kommenden Wochen und Monate besteht, doch bis Mitte 2021 sollten die größten Probleme, US-Präsidentschaftsübergabe sowie Corona-Pandemie, gelöst sein. Somit sind zwischenzeitliche Rücksetzer an den Aktienmärkten Kaufgelegenheiten.

Da das so klar ist, wird in diesen Tagen bereits der kleinste Rücksetzer gekauft. Einen nennenswerten Rücksetzer gibt es kaum, vor allem nicht beim Dax. Vielmehr nehmen sich Anleger Zeit für die Rotation raus aus den Corona-Gewinnern und rein in die konjunktursensiblen, zyklischen Aktien.

Nun ist die Frage, wer zuerst die Nerven verliert: Diejenigen, die unbedingt zyklische Aktien ins Depot holen müssen und die, denen die Kurse weglaufen? Das könnte zu einer Kaufpanik führen, die den DAX weiter in die Höhe treibt. Oder aber diejenigen, die sich zuvor noch aus ihren Corona-Gewinnern verabschieden müssen, die dazu aber nicht mehr die gewünschten, hohen Kurse bekommen. Wenn diese Positionen auf den Markt geworfen werden, könnte der gesamte Aktienmarkt vorübergehend nochmals in die Knie gehen.

Bis auf weiteres haben wir wohl eine Patt-Situation. Cash, das durch verkaufte Corona-Gewinner im Portfolio landet, dürfte schleunigst wieder in zyklische Aktien eingesetzt werden.

Aus Sicht der Sentiment-Theorie haben wir eine hohe Selbstsicherheit und Kaufbereitschaft, so dass der Druck derzeit eher für steigende Kurse sorgen dürfte. Dieser leichte Aufwärtstrend, der sich daraus bilden könnte, dürfte stärker ins Gegenteil umschlagen, wenn ein überraschend negatives Ereignis eintreten sollte.

Sprich: Wir haben eine starke Unterstützung und tendenziell leicht steigende Kurse, es gibt jedoch noch genügend Positionen in den Portfolios der Anleger, die panisch auf den Markt geworfen würden, wenn ein überraschend negatives Ereignis eintritt.

 

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Investoren im Dax zeigen eine hohe Selbstsicherheit

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dax und Nasdaq – dazu die UBER-Aktie

Rüdiger Born

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Im folgenden Video werfe ich direkt am Chart einen aktuellen Blick auf die Lage bei Dax und Nasdaq. Und ich schaue mir die UBER-Aktie an.

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