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Dropbox mit erstem Tag an der Börse: 25fach überzeichnet, Kursgewinn 42%

Der weltweit bekannte Online-Speicherdienst Dropbox (Kürzel DBX) ist heute an die Nasdaq gegangen. Und das in dem Umfeld. Die Ergebnisse des IPO zeigen, dass die wilde Börsenmeute trotz fallender Indizes heiß ist auf…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der weltweit bekannte Online-Speicherdienst Dropbox (Kürzel DBX) ist heute an die Nasdaq gegangen. Und das in dem Umfeld. Die Ergebnisse des IPO zeigen, dass die wilde Börsenmeute trotz fallender Indizes heiß ist auf tolle Geschichten. Obwohl große Tech-Konzerne schon seit Jahren das selbe Geschäftsmodell anbieten wie Dropbox (Cloud-Speicher), war die heutige Emission sage und schreibe 25fach überzeichnet, wie man aus Finanzkreisen hört. Das mag auch an folgendem Punkt liegen: „Nur“ 36 Millionen Aktien gingen in die Emission, zum Preis von 21 Dollar. Damit lag man über der Preisspanne von 18-20 Dollar.

Mit 36 Millionen Stück zum Preis von 21 Dollar hat die Emission nur ein Volumen von 756 Millionen Dollar – ein sehr geringes Volumen für den größten Börsenmarkt der Welt. Die Gesamtkapitalsierung des Unternehmens gemäß Emissionspreis liegt bei 8 Milliarden Dollar. Und der Name Dropbox ist nun seit Jahren bekannt und etabliert – dennoch umweht ihn ein Hauch von Silicon Valley.

Jetzt liegt der Börsenkurs nur kurz nach Handelsstart schon bei 29,92 Dollar, und damit 42% im Plus. Das ist nachvollziehbar, denn bei so einer drastischen Überzeichnung sind viele nicht zum Zug gekommen, und versuchen jetzt im freien Handel in die Aktie zu kommen. Und das Unternehmen selbst, hat es eine Chance gegen Riesen wie Mircosoft, Amazon und Co zu bestehen?

Anders als viele Große macht Dropbox 90% seiner Umsätze mit Abos von Privatkunden. Damit hat man eine ganz andere Klientel als die großen Tech-Konzerne. Seit 2016 ist der freie Cashflow der Firma positiv. Aber dennoch hat man 2017 einen Nettoverlust von 111,7 Millionen Dollar produziert (2016 noch 210 Millionen Verlust), bei einem Umsatz von 1 Milliarde Dollar. 500 Millionen registrierte User hat Dropbox. Ist da noch Potenzial vorhanden? Eine schwierige Frage. Aber für den Moment ist die Börse heiß auf das Papier!

Dropbox
Dropbox wurde an der Nasdaq notiert. Symbolfoto der Nasdaq von der Außenfassade in New York. Foto: Kowloonese / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    23. März 2018 22:28 at 22:28

    Dropbox hat seit Gründung 2007 nicht ein einziges mal einen Gewinn ausgewiesen ! Ich sehe hier nicht das man sich auf lange Sicht gegen Amazon, Google, Microsoft und andere durchsetzen kann.

    • Avatar

      Michael

      23. März 2018 23:24 at 23:24

      Ich rezitiere die großen, tiefschürfenden und hochwertigen, fast vertriebenen Profis hier auf FMW:
      Warum sich gegen die anderen durchsetzen? Börse muss kein Kampf sein, gemeinsam sind wir stärker. Wir freuen uns über neue Mitglieder in unserer Gemeinschaft. Langfristig? Man muss auch mal kurz- oder mittelfristig denken können. Börsen sind einfach, was sie sind.
      500 Millionen kennen oder nutzen Dropbox als registrierte, hauptsächlich private Nutzer (vermutlich 95% die kostenlose Variante). Technisch funktioniert das Ganze einigermaßen passabel, also rein in die Aktie mit blindem Vertrauen, raus mit gesundem Menschenverstand. ;)
      Natürlich haben Sie recht, was soll an dieser Dienstleistung irgend einen Mehrwert darstellen? Vollkommen überflüssig im NASDAQ, aber man muss ab und zu etwas Neues bieten, um neue Opferinvestoren generieren zu können.

  2. Avatar

    Kati

    26. März 2018 08:36 at 08:36

    Dropox erinnert an die Dot-com-Blase und zeigt sehr schön, dass man heute wie damals alles kauft was als moderner Hype daherkommt. Nun wird alles Digitale und Coudmässige gekauft, egal ob dahinter ein gutes Businessmodell steckt oder nicht. Auch die Schulden werden dank EZB fröhlich weiter hochgetrieben…. kommt ja keiner bei der EZB vorbei und will das gedruckte Geld zurück. Da gibt es einfach keine Grenze mehr – höchstens, dass vielleicht eines Tages normal denkende Menschen einfach kein wertloses Papier der EZB mehr wollen und wieder zum Tauschhandel zurückkehren. Der Tag wird bestimmt kommen…. bis dann, machts gut Leute.

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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