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option888: BaFin verbietet Geschäftsbetrieb von dubiosem Broker

Schon mal von „option888“ gehört? Der Broker genießt einen mehr als zweifelhaften Ruf. Gut, wer im Bereich Binäre Optionen unterwegs ist beziehungsweise unterwegs war, genießt eh schon einen angekratzten Ruf. Aber wie man beispielsweise…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Schon mal von „option888“ gehört? Der Broker genießt einen mehr als zweifelhaften Ruf. Gut, wer im Bereich Binäre Optionen unterwegs ist beziehungsweise unterwegs war, genießt eh schon einen angekratzten Ruf. Aber wie man beispielsweise hier oder auch hier sehen kann, ist option888 wohl einer der Broker, die mit am Stärksten negativ aufgefallen sind.

option888 ohne Lizenz für Geschäfte in Deutschland

Die BaFin hat klargestellt, dass option888 und dessen Betreiberfirma „Capital Force Ltd“ das sogenannte Finanzkommissionsgeschäft (Forex-Handel etc) in Deutschland betreibt, dafür aber keine Lizenz der BaFin besitzt. Daher müsse die Firma diese Tätigkeit unverzüglich einstellen.

Die Frage lautet: Interessiert sich option888 für dieses Verbot überhaupt? Schließlich sitzt man auf Samoa in der Südsee, und wirbt mit einer deutschsprachigen Unter-Webseite um deutsche Kundschaft. Darum geht es der BaFin wohl – nicht dass das Unternehmen aktiv in Deutschland ohne Lizenz tätig ist, sondern dass man aus dem Ausland heraus in Deutschland um Kunden wirbt, ohne eine deutsche aufsichtsrechtliche Genehmigung.

Also, wird sich bei option888 irgendjemand um dieses Verbot kümmern? Wird sich jemand dafür interessieren? Schauen Sie hier auch nach einer externen Meinung über diesen Anbieter als Forexbroker. Bis jetzt sieht es nicht danach aus, dass sich beim Anbieter etwas ändert. Die Seite läuft normal weiter, und es gibt auch keinen Hinweis zur aktuellen BaFin-Meldung. Tradern sollte man daher mehr denn je von solchen Anbietern abraten – Thema „Seriosität“. Und wenn etwas schief geht, wollen Sie als Kunde etwas nach Samoa fliegen und dort Klage gegen einen Briefkasten einreichen? Denn wer glaubt schon wirklich, dass die Betreiber auf Samoa arbeiten?

Schnell den Betreibernamen und Standort geändert?

Auf der Webseite von option888 ist nicht mal ein Impressum zu finden. Interessant ist, dass laut BaFin-Meldung vom Freitag wie gesagt die Firma „Capital Force Ltd“ hinter dem Markennamen option888 steht. Wir die Webseite aber aktuell zeigt, hat man offensichtlich zügig den Betreibernamen geändert. Aktuell ist dort folgende Info zu entnehmen:

DIE SEITE WIRD BETRIEBEN VON CELESTIAL TRADING LTD @ GLOBAL GATEWAY 8, RUE DE LA PERLE, PROVIDENCE, MAHE, SEYCHELLES.

Also, mal eben übers Wochenende den Briefkasten abgeschraubt, und per Flieger von der Südsee in den Indischen Ozean transportiert? (bildlich gesprochen). Auf den Seychellen soll es ja auch schön sein. Die Betreiber dürfte das deutsche Verbot wenig interessieren. Nur wo sitzen Sie tatsächlich? In der Ukraine wie viele andere Anbieter auch? Israel wurde nach Verboten der jüngsten Vergangenheit ein zu heißes Pflaster für die Branche. Und auf Malta untersteht man der immer strikteren EU-Regulierung, welche vor Ort von der CySec auch umgesetzt wird. Also, Ukraine?

Hier die BaFin im Wortlaut:

Die BaFin hat der Capital Force Ltd. – allgemein bekannt als „Option888“ – mit Sitz in Apia, Samoa, mit Bescheid vom 21. März 2018 aufgegeben, das ohne Erlaubnis betriebene Finanzkommissionsgeschäft sofort einzustellen und unverzüglich abzuwickeln. Die Capital Force Ltd. bewirbt unter www.option888.com unter anderem den Forexhandel sowie den Handel mit Aktien, Indizes und sonstigen Finanzinstrumenten im Sinne von § 1 Absatz 11 Kreditwesengesetz (KWG). Hierdurch betreibt sie das erlaubnispflichtige Finanzkommissionsgeschäft nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nr. 4 KWG grenzüberschreitend in der Bundesrepublik Deutschland. Über eine hierfür nach § 32 Absatz 1 KWG erforderliche Erlaubnis verfügt das Unternehmen nicht. Der Bescheid ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar.

option888 BaFin
Das BaFin-Gebäude in Frankfurt. Foto: © Kai Hartmann Photography / BaFin

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Ollie Wagonner

    10. Februar 2020 10:58 at 10:58

    First I was new to trading on Options888 and I found out they were not real 2 month later and I requested for withdrawal and broker ( Account Manager), trying to hold me back asked me trade some more to win money. I told him this is last after this withdraw my money. After 2 months my account increase but he ignored my email message send to him.
    He ask someone else to call me to trade again, I rejected and he threatened that I will not get my money back if you have not reach the turnover volume and the bonus I agreed.
    I told him I did not asked any bonus or sign any paper of bonus. At the end of argument. He help me to trade 2 days. Well, account balance increased. But still failed to withdraw.

    Send a complaint to

    binaryoptionsrecoveryint @ gmail . com

    WhatsApp: +1 740 573 9341

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

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So sichern Sie Ihr Depot optimal ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktienmärkte eilen von einem Rekord zum nächsten. Das Virus wühlt zwar weiterhin, und tatsächlich eilt auch die Anzahl der Covid-Neuinfektionen weltweit von einem Rekord zum nächsten. Wir vertrauen allerdings auf die Kraft des Impfstoffes und sehen die Volkswirtschaften dieser Welt nächstens befreit.

Bei so viel Euphorie beschleicht allerdings den ein oder anderen Börsianer ein ungutes Gefühl. Sie haben also das Bedürfnis Ihr Depot, Ihre Buchgewinne einmal zumindest teilweise abzusichern. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, welche drei goldenen Regeln Sie berücksichtigen müssen, damit die Absicherung auch wirklich greift.

Das Absichern oder Shorten eines Depots ist kein Hexenwerk. Allerdings sind wir als Börsianer natürlich eher geeicht auf steigende Kurse und Chancen. Mit anderen Worten: Shorten zählt bei den meisten von uns nicht zur ersten Begabung.

Das sind die drei goldenen Regeln:

– Fassen Sie immer punktuell und kurzfristig zu!
– Definieren Sie Ihren Depotschwerpunkt und vergessen Sie Einzelaktien!
– Legen Sie eine prozentuale Absicherungsquote fest!

Was sagen uns diese Regeln konkret?

Zu 1. Ein Short – ganz gleich ob als Optionsschein, Short-ETF oder Zertifikat – ist kein Pkw-Anschnallgurt, den wir fortwährend zur Anwendung bringen. Erfolgreiches Shorten verlangt eine kurzfristige Marktmeinung. Solche Instrumente kaufen wir immer punktuell und lediglich für wenige Wochen oder Monate. Andernfalls verzichten wir auf Geld und Rendite. Dabei sind weniger die laufenden Kosten eines Short-ETFs oder eines Optionsscheins das Problem. Sondern: Shorts – egal in welcher Form – bringen uns Verluste, wenn der Markt entgegen unserer Prognose doch steigt. Zudem fehlt uns das Kapital für den Short auf der Aktienseite. Zu Deutsch: Ein unsauber gesetzter Short wird schnell zum doppelten Renditekiller.

Zu 2. Das ist offensichtlich: Wenn von 20 Ihrer Depotpositionen 15 aus dem DAX stammen, sichern Sie nicht gegen den S&P 500 oder NASDAQ-Index ab, sondern natürlich gegen den DAX. Als kluger Börsianer kennen Sie den Schwerpunkt Ihres Depots und erwerben dazu passend einen Short. Ganz wichtig: Vergessen Sie…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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