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Indizes

Dunkle Wolken: Der Dax und die fehlenden neuen Hochs

Der Dax im größeren Zeitfenster..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von forexhome.de

Die ganze Problematik wird erst sichtbar, wenn man einige Schritte zurückgeht und sich den Wochen- und Monatschart etwas genauer anschaut. Natürlich kann man im Moment keineswegs von einem sofortigen Crash sprechen, denn weder wurden neue Tiefs gebildet noch sind irgendwelche Unterstützungen in den beiden genannten Timeframes durchbrochen worden. Was hat es aber mit der heutigen Einschätzung auf sich?

 

Der stagnierende Monatschart

Eine nachhaltig überwundene Range innerhalb eines ebenfalls nachhaltig überwundenen aufwärtsgerichteten Trendkanals. Sieht doch gut aus. Auf geht es in Richtung Norden. Wenn da nicht dieser doppelte Retest ohne neue Hochs wäre…

 


Dax Monatschart; alle Charts durch anklicken vergrößern)

Im Hochsommer letzten Jahres kam es zum Retest des Ausbruchs aus der Range. Anfang dieses Jahres noch einmal. Dennoch konnten bislang keine neuen Hochs ausgebildet werden. Evtl. gibt es schlichtweg nicht mehr genug Vertrauen im Markt und die Marktteilnehmer waren froh, dass sie knapp unterhalb der letzten Hochs zu einem guten Preis verkaufen konnten.

Ein Wiedereintritt und was daraus folgen könnte

Werden in den nächsten Wochen wieder keine neuen Hochs gebildet, fällt der Kurs anschließend in den Kanal hinein und sogar unter die ehemalige Oberseite der Range bei rund 11350 Punkten, ist das möglicherweise ein gemütlicher Anfang vom Ende der langjährigen Hausse.

 


Dax Monatschart (2)

Es besteht dann die Gefahr einer gigantischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Der positive Aspekt: Sollte sich wirklich eine SKS Formation ausbilden, sollte der Kurs, nach deutlichen Kursverlusten in Richtung Neckline, noch einmal in Richtung 12000 Punkte laufen, um die rechte Schulter auszubilden. Wenn es sich lediglich um eine Schulter-Kopf-Formation (ja, auch die gibt es) handelt, werden wir einen zügigen Rutsch unter die Neckline sehen.
Der negative Aspekt: Falls der Kurs wirklich eine saubere rechte Schulter ausbildet, halbiert sich der Wert des deutschen Leitindex vermutlich. Keine schöne Vorstellung.

 

Zwei interessante Kursbereiche

Im Wochenchart bildet sich vielleicht der Kopf der Formation im Monatschart aus. Auch eine SKS? Sie ist nicht schön, sie ist nicht nett, aber sie ist da. Und scheitert der Kurs wieder rund um das 61.8er Fibonacci Retracement, dann geht vermutlich das große Rutschen los.

 


(Dax Wochenchart)

Klar kann die Range auch in Richtung Norden durchbrochen werden und wie sehen den Dax in einigen Monaten bei rund 15100 Punkten, aber das bleibt abzuwarten. Zwei Bereiche haben meine Aufmerksamkeit geweckt: Das erwähnte 61.8er Retracement und damit der Kampf um neue Hochs und die augenscheinliche Unterstützung knapp unterhalb von 12000 Punkten. Hier wird es meiner Meinung nach besonders spannend.

 

Ganz aktuell: Gap Close und neue Chancen

Das Sommerloch dürfte die meisten Marktteilnehmer, mich eingeschlossen, mal wieder gehörig nerven, doch der Sinn und Zweck des Hin und Her ist durchaus erkennbar.

 


Dax Tagesachart

Bspw. die schöne Evening Star Formation vom 22.05.2018, bei deren Retest am 14.06.2018 ein schöner Short-Einstieg in unserem Follower Service Tr8ersMind Forex CFD möglich wurde. Nähere Infos zur Teilhabe am Handelssystem Com4Trading hier:
https://www.forexhome.de/tr8ersmind-forex-cfd/
Bis zum 89er Retracement gibt es noch einige große Gaps zu schließen und damit die Möglichkeit sich erneut short in Richtung 11995 Punkten zu positionieren. Wir bleiben auf jeden Fall dran. Im H4- und H1-Chart geht es momentan ziemlich turbulent zu, weshalb ich diese beiden Timeframes heute außen vor lasse.

Dazu der Autor auch im Video:

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https://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/

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Finanznews

Aktienmärkte: Wall Street mit Allzeithochs, Dax dümpelt – warum? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte der Wall Street (S&P 500 und Nasdaq 100) erreichen heute neue Allzeithochs, aber der Dax dümpelt weiter vor sich hin mit heute leichten Verlusten. Warum? Ist es der starke Euro (bzw. der schwache Dollar)? Dabei sind heute die eher „Value“-lastigen US-Indizes Dow Jones und Russell 2000 stark, also jene Indizes, die wie der Dax sehr wenig Tech-lastig sind und viele einstige „Corona-Verlierer“ enthalten, die doch besonders von der Impfstoff-Hoffnung profitieren. Unterdessen überhitzen die Aktienmärkte in den USA ungebremst weiter, es werden historische Extreme überboten. Aber die Anleihemärkte senden eine andere Botschaft: die Renditen der US-Staatsanleihen fallen – ungewöhnlich, wenn wirklich die von den Aktienmärkten erhoffte riesengroße Erholung der Wirtschaft wirklich kommen sollte..

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Indizes

Dax noch mit Aufwärtspotenzial bis Jahresende? Tradingideen bei Apple und Euro

Redaktion

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Von

Der Dax hat 15 Prozent zugelegt im November. Ein historisch guter Monat war es auch für den Dow Jones. Darüber und ob noch Platz nach oben ist, spricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. An den bisherigen Kursgewinnen der letzten Zeit solle man sich als Anleger erfreuen. Man könne jetzt die Füße Stil halten, und dann ab Januar ins neue Jahr starten.

Die Experten der trading house Börsenakademie empfehlen die Aktien von Apple zu kaufen. Derzeit könne man per Market-Order direkt in den Markt einsteigen. Bei Euro gegen US-Dollar könne man ebenfalls market kaufen. Die beiden Ideen werden im Video konkret begründet.

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