Märkte

Antwort auf Chinas Dominanz Durchbruch naht: EU, USA vor Rohstoff-Abkommen gegen China

EU-USA-Rohstoffabkommen gegen China-Abhängigkeit
Grafik: ChatGPT

EU und USA stehen kurz vor einem Abkommen zur Koordination bei kritischen Rohstoffen, ein Schritt zur Reduzierung der Abhängigkeit von China. Auslöser sind zunehmende geopolitische Spannungen und gestörte Lieferketten nach Exportbeschränkungen aus Peking, die vor allem Seltene Erden betreffen. Treibende Akteure sind die Europäische Union und die US-Regierung, die gemeinsam neue Lieferketten aufbauen wollen. Gelingt der Plan, könnte dies die globale Rohstoffversorgung neu ordnen und Europas Industrie stabilisieren.

EU und USA forcieren Rohstoff-Abkommen

Laut einem Bericht von Bloomberg nähern sich die Europäische Union und die USA einer Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei der Produktion und Sicherung kritischer Rohstoffe wie beispeilsweise Seltene Erden, die ein zentraler Bestandteil moderner Technologien sind. Ziel ist es, die starke Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu durchbrechen.

Ein Entwurf eines „Aktionsplans“, der Bloomberg vorliegt, sieht vor, Anreize wie Mindestpreise zu schaffen, die nicht-chinesische Anbieter begünstigen könnten. Zudem wollen beide Seiten bei Standards, Investitionen und gemeinsamen Projekten enger kooperieren. Auch eine Abstimmung bei möglichen Lieferunterbrechungen durch Länder wie China ist vorgesehen.

Darüber hinaus bemühen sich die USA und die EU um weitere „gleichgesinnte Partner“, um ein multilaterales Abkommen zu schaffen. Dieses soll neue Lieferketten für kritische Mineralien etablieren, die in nahezu allen modernen Technologien eingesetzt werden – von Raketensystemen und Kampfjets bis hin zu Elektrofahrzeugen.

China-Abhängigkeit: EU und USA vor Abkommen über kritische Rohstoffe und Seltene Erden
Einige wenige Länder dominieren die Produktion kritischer Rohstoffe

Globale Lieferketten unter Druck

Der zunehmende Wettbewerb um den Zugang zu kritischen Rohstoffen hat sich verschärft, nachdem China im vergangenen Jahr weitreichende Exportkontrollen verhängt hat, darunter auch für seltene Erden. Diese Maßnahmen waren eine Reaktion auf Strafzölle von US-Präsident Donald Trump.

Die Folgen waren erheblich: Globale Lieferketten gerieten ins Stocken, und Unternehmen in Europa sahen sich teils mit Produktionsstopps konfrontiert. Stellungnahmen von Vertretern der US-Handelsbeauftragten sowie der Europäischen Kommission blieben bislang aus.

Ein mögliches Rohstoffabkommen könnte in den zuletzt angespannten Beziehungen zwischen der EU und den USA für Entlastung sorgen. Die Spannungen hatten sich jüngst verschärft, nachdem Trump europäische Staaten für mangelnde Unterstützung im Konflikt mit dem Iran kritisierte und mit einem Nato-Ausstieg drohte. Gleichzeitig verzögert die EU weiterhin die Umsetzung eines im vergangenen Sommer vereinbarten Handelsabkommens, während die USA auf den Abbau von Zöllen auf Industriegüter warten.

Strategische Neuausrichtung geplant

Das geplante Abkommen hat auch eine starke symbolische Bedeutung: Es zeigt, dass beide Seiten die Notwendigkeit erkannt haben, ihre Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten bei essenziellen Rohstoffen zu reduzieren.

Seit Monaten diskutieren die USA und ihre wichtigsten Handelspartner über den Aufbau einer unabhängigen Industrie für seltene Erden und kritische Mineralien. Derzeit verarbeitet China mehr als 80 Prozent der weltweiten Produktion in diesem Bereich.

Konkrete Details sind jedoch noch offen. Dazu zählen unter anderem Mindestpreise für einzelne Rohstoffe, staatliche Subventionen und Abnahmegarantien. Dennoch würde der EU-US-Plan an ähnliche Vereinbarungen anknüpfen, etwa mit Mexiko, und ein langfristiges Engagement zur Klärung dieser komplexen Fragen signalisieren.

Der Ansatz spiegelt auch frühere Initiativen wider. Bereits im Februar hatten die EU, die USA und Japan entsprechende Absichtserklärungen veröffentlicht. Bloomberg berichtete zudem im vergangenen Monat, dass diese drei Staaten eine Grundlage für ein Handelsabkommen zu kritischen Rohstoffen schaffen wollen.

Im Rahmen einer unverbindlichen Absichtserklärung würde die Partnerschaft die gesamte Wertschöpfungskette abdecken – von der Exploration über Förderung und Verarbeitung bis hin zu Recycling und Wiedergewinnung.

Zusätzlich könnten gemeinsame öffentliche Beschaffungsmaßnahmen sowie Kooperationen bei Exportbeschränkungen, strategischer Lagerhaltung und der Kartierung von Rohstoffvorkommen Teil der Vereinbarung sein.

Die entsprechenden Dokumente werden derzeit von den EU-Mitgliedstaaten geprüft. Laut informierten Kreisen könnten die Entwürfe noch angepasst werden, da die internen Abstimmungen weiterhin laufen.

FMW/Bloomberg



Stefan Jäger
Über den RedakteurStefan Jäger
Stefan Jäger berichtet als Finanzjournalist über das aktuelle Geschehen an den Aktien- und Edelmetallmärkten. Mit fundierter Fundamentalanalyse und präziser Technischer Analyse beleuchtet er zudem Chancen und Risiken verschiedenster Assets.
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

31 Kommentare

  1. Da ist nur eines zu sagen, wer mit der USA kooperiert geht unter, da man sich auf Verträge oder Abkommen nicht verlassen kann und man wieder von den Amis abhängig ist.
    Die bessere Wahl ist endlich die Öffnung nach dem Osten und Zusammenarbeit mit Russland und China.

    1. Der Wolf im Schafspelz

      @Deutscher
      Waren es nicht deine Buddies von der AfD, die in höchsten Tönen von Trump sprachen und die Nähe zu Trump suchten?
      Genau, und als Alternative sollen wir uns zu den (quasi-)Diktaturen Russland und China hinwenden. Frage an dich: Wer hat uns noch mal das Gas abgestellt? Richtig! Russland. Wer führt als als einziger in Europa Krieg? Richtig! Wladimir. Und wer droht ständig, alles mögliche zu bombardieren? Richtig! Der Putin. Und dessen Nähe sollen wir suchen?
      Ach richtig: Die AfD macht es ja schon: Lässt Programme und Reden im Kreml schreiben und nimmt auch noch Judas-Groschen vom Bären. Und AfDler spionieren für China.
      Alles für Deutschland? Eher „Alles für Despoten“ und das Vaterland verraten und verkaufen.
      Warum nehmen die eigentlich Euro und nicht Rubel und Yuan?

    2. Russland und China machen das selbe wie Trump. Genau das ist das Problem von Europa.

    3. Wer nicht auf Augenhöhe ist, und das ist Deutschland nicht, sucht sich besser den „Partner“ aus, zu dem er kulturell insgesamt besser paßt. Wirtschaftlich ausgebeutet wird man so oder so. Das ist normal.
      Die Frage ist dann eben, ob einem der freiheitlichere westliche Ansatz besser gefällt, oder man lieber sozial kontrolliert im Hamsterrad sein Leben verbringt.

      Die Grünen haben ein klares Bekenntnis zur fernöstlichen Diktatur abgelegt, die SPD handelt konkludent. In der CDU dominiert noch die Westbindung und die AfD hat stärkere Gefühle für Russland als der Rest.
      Sie haben also die Wahl, ob sie mit den Grünen oder mit der AfD Ihren Plan bestärken.

    4. @ Deutscher

      Das halte ich für falsch, aber aus völlig anderen Gründen als der Wolf hier.

      Die USA handeln unter normalen Regierungen, also solchen, die nicht anti-amerikanisch sind, wie Harris mE gewesen wäre, vollkommen rational und entlang Ihrer Interesse. Das ist gut kalkulierbar, selbst wenn eine Regierung zu falschen Schlüssen kommt, wie regelmäßig unter Neocons. Und auf dieser Basis sind sie ein verlässlicher Partner und auf jeden Fall der Beste, den man haben kann, weil sie von Rohstoffen bis HighTech alles haben.

      Wenn man sich natürlich von quasi-esoterischen Ideen leiten läßt, macht da einen Auflieger. Es ist also an uns, ein wertvoller Partner zu sein.

  2. Wenigstens in Sachen Seltene Erden könnte der 47. US-Präsident Donald John Trump weiterhin mit Staatspräsident Xi Jinping kooperieren. Ich denke hier an KI für Facebook, Instagram und die Amazon Prime Video App, im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten. Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte den chinesischen Staats- und Parteichef und das Politisches Präsidium der Kommunistische Partei Chinas vor einiger Zeit in Peking. Auch Bundesminister der Finanzen Lars Klingbeil kooperiert mit letzterem. Staatspräsident Xi Jinping ließ sich somit von Bundeskanzler Friedrich Merz zwecks eines Fototermins hinter die Fichte führen. Auch die Präsidentin der Europäische Kommission Dr. Ursula von der Leyen instrumentalisierte ihre zahlreichen Treffen mit Staatspräsident Xi Jinping für eine reine Tummelarena. BRICS und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit werden somit für China immer wichtiger. Wie geht es nunmehr mit der Star Alliance zwischen Lufthansa und Air China weiter? Lufthansa-Ceo Carsten Spohr empfand im Zusammenhang mit Joint-Ventures einmal Genugtuung darüber, daß er in Bundeskanzlerin Dr. Angela Dorothea Merkel eine kompetente Türöffnerin in Peking zur Verfügung hatte.

  3. Die Vasallen werden vom Hegemon immer über den Tisch gezogen.
    Besonders, wenn die Vasallen sich aufs Auge dücken lassen, den größten Rohstoffhändler der Welt zu sanktionieren und den aufstrebenden Hegemon als notwendiges Übel anzusehen.
    Die Amis werden die Preise für Rohstoffe, seltene Erden usw. schon diktieren.
    Anfangen wird es erstenmal mit dem LNG um die Gasspeicher für den nächsten Winter in Europa zu füllen.
    Das böse russisches Gas will die EU auch nicht mehr und geht nun per Pipelines oder Schiff nach Asien.
    Vielleicht kann ja das LNG von Asien (wie der Diesel mit einem Aufschlag) wieder zurückgekauft werden.
    Dem Ziel, hin zur Deindustrialisierung, wird das alles nicht um Wege stehen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      ah, du meinst, wie die AfD, die Lakaien von Putin und Xi sind. Sieht man ja an Orban, wohin das führt. Wie war das noch? Er böte jede erdenkliche Hilfe an und bezeichnete sich als Maus?

  4. Prawda
    Was habe ich in Spanien. mit der AfD zu tun?
    Die LNG Transporte von russischem LNG nach Europa, haben sich kurzfristig um 17 % erhöht.
    Auf Putin ist eben Verlass,

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      ach, Helmut, hast du nicht hier oft genug Regierungsmitglieder der Trump-Regierung mit den Worten zitiert, die AfD wäre die letzte Rettung für Deutschland? Genau, die Trump-Regierung, die den Iran angegriffen hat und damit gedroht hat, eine ganze Nation zu zerstören? Und jetzt musst du wieder ganz schnell schwimmen, um dich von diesen Typen zu distanzieren.

      Und Putin ist verlass: Er dreht einem einfach von einem Tag auf den anderen das Gas ab. Oder er greift seine Nachbarn an. Und begeht dabei Kriegsverbrechen. Und genau von dem willst du dein Gas kaufen. Auf Putin ist genauso viel verlass, wie darauf, dass es in Spanien keine Stromausfälle gibt. Oder Dürren. Oder Sturzfluten. Oder riesige Waldbrände.

  5. Die Hofschranzen vom Atlantik-Brücke e.V. könnten doch nunmehr diesbezüglich die Sektkorken knallen lassen.

  6. Hier entsteht gerade eine neue „Axis of Evil“.

  7. Hallo @ Felix

    …Sie haben also die Wahl, ob sie mit den Grünen oder mit der AfD Ihren Plan bestärken….

    Die Aufrechterhaltung der Sanktionen und Stärkung der Russen-Phobie wird das Konzept der Bundesregierung, Deutschland zu deindustrialisieren sein.
    Es ist ja auch im Sinne der Amis, die gerne die Filetstücke der Deutschen Wirtschaft (einschließlich der Patente billig einkaufen können.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      wer anderen das Gas abstellt und andere Länder angreift, macht sich halt nicht sonderlich beliebt.

    2. Helmut:

      Die USA will industrialisieren. Das halte ich auch für geboten. Und zwar im Interesse der ganzen Welt und nicht nur der USA.
      Wenn nun ein Land so schlechte Politik macht, dass seine Industrie nach Amerika geht, wer ist dann Schuld?

  8. Prawda
    Wer andere Länder angreift ist ein Kriegsverbrecher.
    Und wenn die bisherigen Gasabnehmer in Europa fast kein Pipeline-Gas mehr wollen, dann verkauft Russland es in andere Länder.
    Wenn die Länder in Europa doch wieder mehr Gas (LNG) haben wollen, dann wird die Liefermenge (wie aktuell) um 17 % erhöht.
    Aber auch das Gas will Europa ab 2027 nicht mehr. Daher wird Russland es auch in andere Länder verkaufen.
    Wenn die Länder in Europa über die letzte Röhre von Nordstraem wieder Gas haben wollen, steht Russland bereit.
    Wenn man allerdings Freunde hat, die deutschlands Gaspipelines in die Luft sprengen, aber gleichzeitig von Deutschland zig Milliarden nehmen, und immer mehr fordern, dann sollte Deutschland sich andere Freunde suchen.
    Wenn Deutschland weiter deindustrialisiert werden soll, dann ist es allerdings richtig auf russisches Pipeline-Gas zu verzichten.
    Europa, und ganz besonders Deutschland haben die Wahl.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @ Helmut
      komisch, dass Russland selbst jetzt sein LNG mit 40% unter Marktpreis verscherbelt.

    2. @Helmut
      interessantes Mindset: Putin ein Kriegsverbrecher nennen, aber weiterhin von ihm abhängig sein zu wollen und seine Kriegskasse zu füllen, damit er weiter Kriegsverbrechen verübt. Du forderst einerseits, dass Deutschland sich andere Partner suchen soll, andererseits willst du, dass Deutschland weiter Gas von Russland kaufst. Eine sehr inkonsistente Haltung.

      A propos: Du verschweigst natürlich gewissentlich, dass die 17% Steigerung der Produktion gemessen ist an dem Zeitpunkt vor dem Krieg. Putin musste Lieferungen und vor allem die Einnahmen daraus seit seinem Einmarsch in die Ukraine drastisch reduzieren.

  9. Prawda
    Ja klar, Großabnehmer bekommen immer hohe Rabatt. Desto größer desto mehr.
    Und Indien und China sind etwa 2/5 der Weltbevölkerung.

    Bei den anderen Sachen, z. B. warum Russland die Gasversorgung über Nordstraem eingestellt hatte, bist Du falsch informiert.
    Die 4 Gas-Leitungen standen immer bis zur Sprengung unter Druck.
    Was ja auch nach der Sprengung gut zu sehen war.
    Man wollte aber das Gas in Deutschland nicht haben, genau wie heute.

    Nun möchte ich auch mit Dir nicht Kommentar- Pingpong spielen.
    Bleibe aber ruhig bei der Meinung.
    Zu diesem Thema ist die Diskussion mit Dir beendet.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  10. Hallo @ Peter ich habe regelmäßig den Krieg gegen die Ukraine als völkerrechtswidrig genannt und Putin einen Kriegsverbrecher.
    Aber das waren fast alle US-Präsidenten auch. Ganz vorne an der Massenmörder Obama.
    Davon wird in deutschen Medien nichts berichtet. Obama wird nach Deutschland eingeladen und bejubelt.
    Mit anderem Partner suchen meine ich:
    Nicht Partner, die z. B. die Sprengung von Nordstraem sogar ankündigen, Deutschland als Vasallen behandeln, von Deutschland aus völkerrechtswidrige Kriege führen, usw.
    Damit begeht Deutschland auch wieder Kriegsverbrechen.
    Die 17 % habe ich genannt, weil die EU ab 2027 kein LNG aus Russland mehr nehmen will.
    Das Gas wird Russland dann eben über die Nordmeer-Route nach Asien transportieren.
    Natürlich hatte Russland durch die Sanktionen Probleme.
    Aber Deutschland noch mehr.
    Will Deutschland oder die EU nun auch den Iran als völkerrechtswidrig angegriffenen Staat unterstützen?
    Oder wird weiter zugeschaut, wie Trump möglichst sein Ziel (wie auch von ihm angekündigt) den Iran als Zivilisation auslöscht.
    So Freunde sollte Deutschland nicht haben. Zumal es von Deutschen auch schon versucht wurde.
    Jetzt sind sie wieder Mittäter.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      komisch, dass bei dir nur Whatsaboutism kommen und du sofort auf die USA gehst.
      Im übrigen hast du hier oft genugt betont, dass die Ukraine sich den Russen einfach ergeben will. Du willst also, dass die Ukraine sich einfach einen Kriegsverbrecher ergeben soll, der bestimmt danach noch ein paar Massaker anrichten wird.
      Du willst weiter Gas von einem Kriegsverbrecher kaufen, aber im Falle der USA willst du, dass wir uns andere Partner suchen. Russland und China. Den einen nennst du selbst Kriegsverbrecher, und China hält von internationalen Regeln soviel wie ein Mafia-Boss von Gesetzen.
      Es ist einfach interessant, wie dein moralischer Kompass immer mit zweierlei Maß misst.

  11. Hallo @ Peter, was ich will und möchte, spielt doch gar keine Rolle.
    Nur – ich habe schon bei Kriegsbeginn hier geschrieben, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnen kann, und Russland ihn nicht verlieren wird.
    Es wird nun eben irgendwann damit enden, dass ein Friedesvertrag geschlossen wird, bei dem Russland die Krim und die schon vor Kriegsbeginn geforderten Gebiete in sein Staatsgebiet intregiert.
    Nur – desto länger es noch bis zu diesem Friedensvertrag dauert, desto mehr Tote und Verwundete wird es noch geben.
    Das beschreibe ich, so wie ich darüber denke, denn ich meine, dass es realistisch ist.
    Wenn allerdings die Ukraine die von den Russen eroberten Gebiete, vielleicht sogar einschließlich der Krim zurückerobert, dann habe ich mich gewaltig geirrt.
    Ich denke aber, es wird so weitergehen, wie Du es Dir vorstellst.
    Wir werden dann ja sehen, was dabei herauskommt.
    Natürlich vergleiche ich auch diesen Krieg mit anderen Kriegen, den Kriegsverbrecher Putin mit anderen Kriegsverbrechen und wie es immer nach Kriegen aussieht.
    Wenn der Krieg zu Ende ist, machen alle wieder gute Geschäfte miteinander.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Vergesslichkeitsmut-Fan

      Helmut, ich muss dich leider korrigieren. Am Anfang des Krieges hast du folgendes geschrieben:

      „Helmut
      5. März 2022 08:23 Uhr
      Bin Laden hat auch schon alleine dadurch gewonnen, dass die USA etwa 4 Billionen in sinnlose Kriege investiert hat. So wird es auch Putin ergehen, wenn nicht noch schlimmer. Keine Armee der Welt hat jemals einen asymmetrischen Krieg gewonnen, und wird auch niemals einen gewinnen. Und schon überhaupt nicht in einem Land, dessen Kriegspateien so viele familiäre Verbindungen aufweisen.
      Das Armageddon, das Putin jetzt, (oder in den nächsten 10 Jahren) in der Ukraine erleben wird, wird beispiellos sein.
      Der Westen sollte nur Waffen liefern und abwarten.
      Sanktionen sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber natürlich nicht grundsätzlich verkehrt.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut“

      So ist das leider mit der Wahrheit!

      Hier die Referenz zu deinem Kommentar von damals, um deine Erinnerungsvermögen etwas aufzubessern:

      https://finanzmarktwelt.de/die-grosse-kapital-flucht-aus-europa-wollt-ihr-wirklich-krieg-marktgefluester-video-227677/?amp#comment-111747

  12. Vergesslichkeitsmut-Fan
    Ja- wenn die Ukraine einen asymmetrischen Krieg führen würde, dann wäre es für Putin die Katastrophe geworden.
    Aber sie wollten ja nicht.
    Lieber mit viel Waffen aus dem Westen die Krim zurückerobern, denn die russische Wirtschaft ist ja sowieso nach einigen Monaten pleite. Dann kämpfen die Russen nur noch mit Klappspaten.
    Die Sanktionen bringen die Wirtschaft sowieso um.
    Vermögen eingefroren, usw.
    Denkste!
    War nix!

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Helmut, insofern wie so oft von dir völlige Fehleinschätzung.

  13. Fehlmut-Fan
    Was habe ich falsch eingeschätzt?

    1. Allesfalschmut-Fan

      So gut wie alles, z.B. eine deiner Aussagen:

      „Das Armageddon, das Putin jetzt, (oder in den nächsten 10 Jahren) in der Ukraine erleben wird, wird beispiellos sein.“

      1. Das ist ermüdend, aber anscheinend nicht für Helmut. Helmut argumentiert, dass die Ukraine eben keinen asymetrischen Krieg führt, sondern sich auf den Westen verlassend, Russland konventionell begegnet. Das ist doch nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

        Ich sehe allerdings nicht, wie Helmut auf die Annahme kam, dass die Ukraine die Ausgangslage für einen asymetrischen Krieg gehabt hätte?

        Und nebenbei: so toll ist das für die Mullahs im Iran auch nicht. Die persische Bevölkerung ist intelligent, gut gebildet und kein Fan der Mullahs. Der kommunistische Pöbel, der 1979 für die Mullahs war, wurde von denen als erstes umgebracht. Sie stützen sich also auf Geld und religiöse Fanatiker.

        1. Symmetrie ist die Ästhetik des kleinen Mannes

          Symmetrie mit zwei „m“.

  14. Allesfalschmut-Fan
    Man, bist Du naiv, bist Du im Kindergarten?
    Putin könnte in einer halben Stunde die Ukraine in Schutt und Asche legen.
    Er muss das aber nicht machen, weil er auch so zum Ziel kommt.
    Träume einfach weiter, wie die Träumer vor Dir in den letzten Jahren.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Erinnerungslückenmut-Fan

      Helmut, warum hast du dann das zu Anfang des Ulraine-Kriegs geschrieben?

      „Das Armageddon, das Putin jetzt, (oder in den nächsten 10 Jahren) in der Ukraine erleben wird, wird beispiellos sein.“

      Das war in der Tat ganz schön naiv von dir. Vielleicht warst du damals noch im Kindergarten?

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung


Meist gelesen 7 Tage