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DWS-Aktie mit erstem Handelstag – alle Infos, alle Daten

Mit 32,50 Euro wurde die DWS-Aktie an Erstzeichner verkauft. Heute in den ersten Börsentag startete die Aktie nur 5 Cents höher mit 32,55 Euro. Die Zeichnungsspanne lag zuletzt bei 32-33 Euro, nachdem sie vorher noch bei 30-36 Euro…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Mit 32,50 Euro wurde die DWS-Aktie an Erstzeichner verkauft. Heute in den ersten Börsentag startete die Aktie nur 5 Cents höher mit 32,55 Euro. Die Zeichnungsspanne lag zuletzt bei 32-33 Euro, nachdem sie vorher noch bei 30-36 Euro gelegen hatte. Im Tagestief lag sie heute bei 32,27 Euro. Sie rutschte also unter ihren Ausgabepreis. Die Aktie wird im „Prime Standard“ der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
Aktuell notiert die DWS-Aktie wieder bei 32,55 Euro, und damit nicht am Tageshoch von 32,85 Euro.

Dreifach überzeichnet?

Insgesamt ist das ein lauer bis schwacher Börsenstart für die DWS-Aktie. Selbst nach Absenken der Zeichnungsspanne schaffte man es nur einen Mittelkurs zwischen 32 und 33 Euro zu finden. Hat die Deutsche Bank mit all ihren dazu genommenen Konsortialbanken nicht genug Kaufwillige auftreiben können, damit der Maximalpreis erzielt wird? Offensichtlich nicht. Das ist schwach.

Der Börsengang der DWS-Aktie ist der größte deutsche Börsengang seit langer Zeit mit einem Emissionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro, welches direkt an die verkaufende Mutter Deutsche Bank fließt – erhofft hatte man sich mal 2 Milliarden Euro Verkaufserlös. Der Gesamtwert der Firma DWS liegt damit bei 6,5 Milliarden Euro. Die Deutsche Bank verkaufte nur 22,25% ihrer Anteile an DWS, und verzichtete darauf insgesamt 25% an die Börse zu bringen. Angeblich soll die Emission dreifach überzeichnet gewesen und die Nachfrage gerade von Privatinvestoren sehr groß gewesen sein.

Die Sache mit der dreifachen Überzeichnung wirkt nicht ganz glaubwürdig, weil man erstens auf die Aufstockung bis auf 25% verzichtete, und weil der Ausgabepreis eben nicht am oberen Ende der Spanne lag. Das wäre doch normalerweise der Fall gewesen. Extrem starker Kaufdruck = höchst möglicher Preis. Ob am heutigen Tag die betreuenden Banken auch Kurspflege betrieben haben um die DWS-Aktie nicht gleich am ersten Handelstag im Minus schließen zu lassen? Das ist durchaus wahrscheinlich, gerade im aktuellen Börsenumfeld, wo die Gesamtmärkte negativ sind.

DWS-Aktie langfristig ein Rendite-Sternchen?

Das ist eine gute Frage. Die DWS-Aktie könnte (nicht muss) langfristig ein nettes Rendite-Sternchen für Dividendenjäger werden. Immerhin will man 65-70% des Nettogewinns zukünftig an die Aktionäre ausschütten, was relativ viel ist im Vergleich zu anderen börsennotierten Unternehmen. Momentan stürmen die Deutschen mangels Zinsen die Investmentfonds-Branche, wovon auch die DWS erst einmal weiterhin profitieren sollte. Aber wenn die Zinsen wieder auf ordentliche Niveaus steigen, und es dazu noch Einbrüche bei Aktienkursen gibt, dürfte sich diese schöne Welt ändern, und viele Anleger wieder Gelder aus Fonds abziehen.

Vielleicht wartet man auf den nächsten Börseneinbruch, um die DWS-Aktie dann auf einem tieferen Niveau zu kaufen? Da sie ja quasi ein indirekter Indikator für das Börsenklima ist, könnte das Warten auf Rückschläge ratsam sein. Ein günstigerer Einstieg erhöht nebenbei ja auch die persönliche Dividendenrendite des einzelnen Anlegers. Aber wann und zu welchen Kursen man kaufen sollte – das entscheiden Sie bitte ganz alleine. Es liegt uns fern hier irgendeinen Vorschlag zu unterbreiten!

Ein Konstruktionsproblem

Ein Konstruktionsproblem der DWS könnte gerade institutionelle Investoren vielleicht abgeschreckt haben, und auch weiterhin davon abhalten die DWS-Aktie zu kaufen. Sie firmiert nämlich nicht als DWS AG, sondern als „DWS Group GmbH & Co. KGaA“. Sie ist also eine Kommanditgesellschat auf Aktien, und somit keine klassische AG nur mit Stammaktien, wo alle Aktionäre gleichberechtigt sind. Die Deutsche Bank als Hauptaktionär ist hier als sogenannter Komplementär eingetragen.

Ohne ihn können keine Hauptentscheidungen getroffen werden, auch wenn der Anteil der Bank an der DWS zukünftig weiter sinken sollte. Die Deutsche Bank hat zwar angedeutet die Rechtsform in eine reine AG umwandeln zu wollen, wenn ihr Anteil an der DWS unter 40% fällt. Aber ob das jemals geschehen wird? Mit dieser Rechtsform bleibt die Deutsche Bank dauerhaft der totale Beherrscher bei der DWS, und andere Großaktionäre dürfen nur mit abnicken auf der Hauptversammlung.

DWS-Aktie
Beispielfoto vom Parkett der Deutschen Börse. Foto: Deutsche Börse AG

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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