Folgen Sie uns

FMW

Edelmetalle: Perspektiven und mögliche Positionierungen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Market Scanner

Heute blicken wir zurück auf die Analysen zu Gold mit Status 31.10.2014 (http://finanzmarktwelt.de/gold-boden-erreicht-oder-nicht-6151/) und zu Silber mit Status 14.11.2014 (http://finanzmarktwelt.de/silber-weg-nach-oben-moeglich-6511/) und die seither eingetretenen Entwicklungen.

Zum Status von Gold am 31.10.2014 wurde ausgeführt:

„Im Kontext des im Vergleich zum Status vom 25.07.2014 nur unwesentlich veränderten Contango und des bereits knapp erreichten 76,40 % Retracements bei USDJPY sowie der ab (Mitte) November positiven Saisonalität für Gold (http://stockcharts.com/school/doku.php?id=chart_school:technical_indicators:seasonality ,in den letzten Jahren aber nicht zutreffend) wird, unabhängig von Deflationstendenzen in den Industriestaaten (natürlich nur außerhalb der Finanzmärkte – dort darf und muss Hyperinflation herrschen) ein länger dauerndes Unterschreiten der unteren Schranke von 1155,70 $ bis zum Jahresende 2014 als unwahrscheinlich eingestuft.“

Wie der folgende Chart per 09.01.2015 zeigt, wurde die untere Schranke auf Wochenschlussbasis nicht unterschritten und in gewissem Umfang entsprach der Kursverlauf auch der positiven Saisonalität ab Mitte November. Favorisiertes Szenario bleibt der Aufenthalt innerhalb der Fibonacci-Level 1155,70 $ und 1449 $. Sollte sich die Meinung verfestigen, dass die Zinswende in den USA sich verzögert oder gar längerfristig ausbleibt, sind auch Kurse in der oberen Hälfte des skizzierten Bandes möglich. Bei Annäherung an den Bereiches um 1300 $ kann ein Engagement in einen Put 1200 und einen Call 1500 auf Dezember 2015 in Betracht gezogen werden, wobei die entsprechenden impliziten Volatilitäten der Positionskomponenten zu beobachten wären – kein Buy and Hold empfehlenswert.

Gold

Zum Status von Silber am 14.11.2014 wurde ausgeführt:

„Analog zum Gold hat sich Silber per 14.11.2014 wieder in den zuvor verlassenen Kurskorridor zurückgearbeitet. Dies geschah aber im Gegensatz zu Gold nicht unter anziehenden Umsätzen und ist auch in Anbetracht fehlender positiver Saisonalität nicht so positiv wie beim Gold zu sehen. Sollte es aber bei Gold deutlich nach oben gehen, wird Silber dem üblicherweise verstärkt folgen. Letztlich werden wieder Mutmaßungen über Zeitpunkt und Ausmaß einer FED-Zinserhöhung den Ausschlag für die Kapitalströme in den Edelmetallen bestimmen.“

Wie der folgende Chart per 09.01.2015 zeigt, wurde die untere Schranke auf Wochenschlussbasis mehrfach unterschritten und wie gemutmaßt verlief die Kurseentwicklung von Silber in den letzten Wochen des Jahres 2014 weniger positiv als die von Gold. Mit der Rückkehr in den Seitwärtsbereich zwischen 16,175 $und 26,222 $ scheint ein temporärer Boden erreicht worden zu sein. Ein Anlaufen des oberen Randes des Abwärtstrendkanals bei aktuell ca. 18 $ in den nächsten Wochen erscheint möglich. Im Übrigen gilt das bei Gold gesagte, dass die Erwartungen an die Zinsmaßnahmen bzw. deren Ausbleiben den Kurs beeinflussen werden. Bei Annäherung an den oberen Randes des Abwärtstrendkanals erscheint eine Positionierung in einen Put 16 und einen Call 22 auf Dezember 2015 nicht chancenlos, wobei die entsprechenden impliziten Volatilitäten der Positionskomponenten zu beobachten wären – kein Buy and Hold empfehlenswert.

Silber

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Die US-Wahl – Anmerkungen! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Für die Aktienmärkte ist die US-Wahl der große Unsicherheitsfaktor – dabei ist vielleicht gar nicht so entscheidend, wer gewinnt, sondern ob möglichst zeitnah klar ist, wer der Sieger ist. In vielen US-Bundeststaaten werden Briefwahl-Zettel bis viele Tage nach der Wahl anerkannt (sofern sie spätestens am Wahltag abgestempelt sind), und es sind vor allem viele der sogenannten swing states, in denen das der Fall ist. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch soll die erste Debatte zwischen Trump und Biden stattfinden – das könnte dann ein echter game changer sein (vor allem wenn, was viele US-Demokraten befürchten, Biden keine gute Figur machen wird..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Achtung – starke Volatilität! Videoausblick

Für die Aktienmärkte gibt es nun drei entscheidende Punkte! Stimulus, der Ausgang der US-Wahl und die Corona-Pandemie. Die Volatilität bleibt hoch in den nächsten Wochen..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der gestrige Verlauf der Aktienmärkte zeigt, dass die starke Volatilität derzeit das dominierende Schema ist: Die Schwankungsbreite nimmt zu, die Nervosität vor den US-Wahlen wird nicht gerade geringer. Für die Aktienmärkte gibt es nun drei entscheidende Punkte! Erstens: kommt doch noch der US-Stimulus durch die Politik (oder unwahrscheinlicherweise gar durch die Fed)? Wird es dann zweitens bei der US-Wahl schnell einen klaren Sieger geben oder nicht. Und drittens: wie wird sich die Lage um dias Coronavirus im Herbst entwickeln – zweite Welle mit stark steigenden Zahlen und neuen lockdowns oder doch bald ein Impfstoff? All das spricht dafür, dass die Volatilität in den nächsten Wochen hoch bleibt..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Der Dollar ist der Schlüssel! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Für die Aktienmärkte scheint derzeit der beste Indikator der Dollar zu sein: wenn die US-Währung stärker wird, fallen die Aktienmärkte – und umgekehrt. Heute hat der zuletzt stetig steigende Dollar-Index ein wichtiges Widerstands-Level erreicht – von dem er zunächst abgeprallt ist, was wiederum die zunächst schwachen US-Futures (und Gold!) nach oben drehen ließ. Letztendlich ist alles ein einziger großer Trade gegen den Dollar, der gewissermaßen als Pegel für Streß fungiert. Der heutige Handel an der Wall Street sehr nervös – der Dax dagegen recht robust, ohne wirklich Strecke nach oben machen zu können. Nun beginnt das Warten auf die Fernsehdebatte zwischen Trump und Biden., bis dahin bleibt es wohl sehr hektisch..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen