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Eilmeldung: Schäuble erwägt Einführung einer Parallelwährung in Griechenland

Markus Fugmann

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Das berichten informierte Kreise. Der Euro kommt daraufhin unter Druck. Allerdings sei dies nur dann notwendig, wenn die Verhandlungen zwischen Griechenland und den Gläubigern scheiterten..

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    bademeister

    22. Mai 2015 14:30 at 14:30

    Die letzten Trümpfe kommen ins Spiel, hoffentlich!

    Schaut aber, wie schon so oft, derzeit nach einem Bluff aus.

    …hoffentlich wird endlich von allen Seiten verstanden, daß das kein Spiel, sondern Konkursverschleppung auf höchstem Niveau ist!

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      GN

      22. Mai 2015 15:40 at 15:40

      …..in Deutschland (Bund offen 2,2 Billionen), USA nur 19 Billionen (bzw. 19 Trillions ist das alles kein Problem…..die USA haben ihre Staatsverschuldung zwischen 2004 u. 2014 von 8,5 Billionen USD auf über 19 Billionen USD erhöht, was ist denn dann dies??? Griechenland ist dagegen ein Furz in der Landschaft, aber immer schön für Stammtischparolen…..wir Deutsche sind ja so vorbildlich….

      VG

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        bademeister

        22. Mai 2015 17:36 at 17:36

        Der Furz bestimmt nicht (derzeit leider doch) die Regeln.

        Wenn den Amys was nicht passt, gibt’s Haue, egal ob Recht oder nicht, auf Pump oder…nichts ist umsonst.

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    khaproperty

    22. Mai 2015 17:37 at 17:37

    Schäuble scheint langsam Vernunft anzunehmen.
    Frage ist immer nur: schreckt der Grexit mehr als er nutzt.
    Schrecken kann er wegen seiner Beispielswirkung mit Neugeburt für´s Land die Eurogroup, weil sodann weiter Exit betrieben werden könnte, der Euro schwächelte und sein Tod beschleunigt wird.
    Nutzen kann er wegen der damit belegten Härte gegenüber Schwächlingen wie allen Mediterranen, ihre Zahlen in Ordnung zu bringen. Der Euro könnte so noch ein paar Tage länger überleben – vielleicht.

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      bademeister

      22. Mai 2015 17:59 at 17:59

      Abgesehen von Deutschland und Frankreich (?) gibt’s in den einzelnen Binnenstaaten nur mehr „zahnlose Regionalpolitiker“, die sich seit Jahrzehnten auf die Politik(er) dieser beiden Staaten und die Bühne in Brüssel verlassen und verkaufen.

      Wenn der Schrecken Beispielwirkung bekommt, war Griechenland nur der Anfang.

      …davor hat Brüssel Angst, denn diese „zahnlosen Regionalpolitiker“ haben nie gelernt zu leiten und zu führen.

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        joah

        23. Mai 2015 16:06 at 16:06

        Wer immer auf Fremde vertraut, dass sie einen doch „führen“* mögen (= eigenes, metales Versagen), der hat in seinem Leben noch einiges nicht verstanden. Der „Deutsche“ ist – ohne Verlaub – immer so wahrhaft dämlich, den Mist der Vergangenheit noch einmal zu wiederholen und merkt es nicht einmal.

        *dieses Wort als Substantiv sollte uns eigentlich daran erinnern, tut es aber leider nicht, denn wir erkennen es nicht

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    Fred

    22. Mai 2015 17:46 at 17:46

    Das dürfte wohl das Beste sein überhaupt.

    Nur so kann Griechenland seinen Laden letztlich auf Vordermann bringen.
    Alles andere bringt nur eine unendliche Qual für alle Beteiligten mit sich.

    Thomas Mayer, ehemaliger Chefwirt der Deutschen Bank
    – und ein sehr kluger Kopf –
    hat diese Lösungsmöglichkeit der griechischen Regierung anempfohlen
    und mit den Herren Varoufakis und Tsipras durchdekliniert.

    Varoufakis ist ein sehr heller (und unabhängiger) Intellektueller
    der die von Thomas Mayer aufgezeigte Lösungsmöglichkeit
    sicherlich gut einzuschätzen weiß.

    Also bleiben wir mal gespannt was da so auf uns zukommt.

    Das Mayer’sche Vorgehen wäre zudem auch eine „anti-fragile“ Maßnahme
    im Sinne der Definition des Risiko-Experten Nassim Nicholas Taleb
    auf den Herr Fugmann dankenswerter Weise in einem früheren Beitrag aufmerksam gemacht hat.

    Es bleibt wie immer spannend …

    Griechenland braucht im Prinzip bis Ende des Jahres
    um das von Thomas Mayer anempfohlene System zu platzieren.

    Die derzeitig kolportierten „Zaunpfähle“
    dass sich eine „Lösung“ bzw. „Einigung“ abzeichnet ohne diese zu benennen
    könnte man (auch) so werten
    dass Griechenland weiterhin noch knapp über der Hungergrenze durchgefüttert wird
    damit die Regierung das Mayer’sche System implantieren kann
    (implantieren trifft es diesbezüglich wohl besser als implementieren).

    Wetten (auf den DAX und den Euro) werden noch angenommen …

    Wie werden/würden „die Märkte“ wohl auf eine solche Mayer’sche Lösung reagieren?

    Dies zu beleuchten wäre doch mal eine interessante intellektuelle Herausforderung für Finanzmarktwelt.de und seine Autoren.

    • Avatar

      bademeister

      22. Mai 2015 23:26 at 23:26

      Wenn die Großen spielen, dürfen wir wenigstens drauf wetten…

      DAX 8.070 EURO 0,75

      alles noch zu QE

  4. Avatar

    bademeister

    22. Mai 2015 19:03 at 19:03

    Zitat:

    EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici hält einen Staatsbankrott Griechenlands und einen Austritt des Landes aus der Eurozone für ausgeschlossen. „Es gibt keinen Plan B“, sagte der Franzose in einem Interview mit den Zeitungen „El País“ (Madrid) und „La Repubblica“ (Rom). „Die Märkte wissen, dass Griechenland in der Eurozone bleiben wird.“

    …dabei handelt es sich um eine besonders engstirnige und aussichtlose Sichtweise.

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Hans-Werner Sinn: Warum die Inflation ausbleibt, und wann sie kommt

Claudio Kummerfeld

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Der ehemalige Chef des ifo-Instituts, hoch angesehene und bekannteste Ökonom Deutschlands Hans-Werner Sinn (hier jüngst im Gespräch mit Marc Friedrich) hat aktuell der Mission Money ein ausführliches Interview gegeben. Ein echter zweiter Lockdown müsse in Deutschland vermieden werden, so der Appell von ihm.

Die deutsche Wirtschaft wird laut Hans-Werner Sinn die zweite Corona-Welle überleben. Aber es werde eine große Pleitewelle geben. In einem ersten Schritt würden zahlreiche Unternehmen in die Insolvenz gehen, die bis jetzt dank ausgesetzter Insolvenzpflichten viel neue Schulden angehäuft hätten. Und erst in einem zweiten Schritt würde es dann die Banken hart treffen, weil die ja in Folge der Insolvenzen die Kreditausfälle zu verkraften hätten.

Hans-Werner Sinn mit Schwerpunktthema Inflation

Ein zentral wichtiges Thema im folgenden ausführlichen Interview ist die möglicherweise anstehende Inflation in Europa und Deutschland. Hans-Werner Sinn äußert sich hierzu ausführlich. Vor Corona habe die Geldmenge der EZB 3,2 Billionen Euro betragen, seitdem sei bis heute 1 Billion Euro dazugekommen. Bis Sommer 2021 werde die Summe auf 5,4 Billionen Euro anwachsen. Es entstehe ein gigantischer Geldüberhang.

Hans-Werner Sinn erklärt ausführlich seine große Sorge vor der anstehenden Inflation. Zunächst erklärt er ausführlich, warum es bislang trotz Geldschwemme keine Inflation in Form von Preisexplosionen gebe (ab Minute 23 im Video). Seine Ausführungen dazu sind hochinteressant. Das zusätzlich geschaffene oder besser gesagt in den letzten Monaten nicht ausgegebene Geld sei nicht aktiv, weil es herumliege. Bei den Bürgern auf den Sparkonten oder im Tresor. Bei den Banken liege es laut Hans-Werner Sinn herum zum Beispiel auf deren Zentralbankkonten. Es werde nicht vollständig als Kredit an Wirtschaft oder Verbraucher herausgereicht. Daher wirke die gestiegene Geldmenge nicht inflationär. Denn in Krisenzeiten würden sich die Menschen nicht trauen Geld auszugeben.

Aber nach der Krise, wenn es zum Beispiel einen Impfstoff gegen Corona gebe und die Wirtschaft wieder boomt, dann steige auch wieder der Optimismus bei den Menschen. Gewerkschaften würden höhere Löhne verlangen, die Unternehmen würden die Preise anheben usw. Die Inflation könne dann sehr leicht über das 2 Prozent-Ziel der EZB ansteigen. Dann müsse die EZB die Zügel anziehen. Aber dann stehe man vor einem gewaltigen Problem. Hierzu wollen wir die wirklich sehr interessanten und aufschlussreichen Ausführungen von Hans-Werner Sinn nicht vorwegnehmen. Schauen Sie bitte das Video! Nur so viel. Er erläutert auch dann möglicherweise anstehende Folgeeffekte wie dann platzende Luftbuchungen und ein Bankensterben.

Hans-Werner Sinn
Hans-Werner Sinn. Foto: https://www.hanswernersinn.de/de/Bildarchiv

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Lockdown: Was läuft falsch bei den Corona-Maßnahmen?

Markus Fugmann

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Heute dürften in Deutschland und Frankreich neue Beschränkungen und Corona-Maßnahmen bis hin zum Lockdown verkündet werden. Im Grunde reagieren die durch die starken Anstiege alarmierten Regierungen in Europa alle ähnlich. Nach Informationen des Informations-Mediums für Intellektuelle, also bild.de, dürfen ab 04.November in Deutschland sich maxiximal zehn Menschen treffen, die wiederum maximal aus zwei Haushalten stammen dürfen.

Lockdown, Corona-Maßnahmen und Anreizkonflikte

Viele Menschen gehen davon aus, dass die Corona-Maßnahmen schon gerechtfertigt seien – auf der anderen Seite gibt es jene, die das Coronavirus und die damit verbundenen Maßnahmen latent verharmlosen – und nicht selten eine Verschwörung der Eliten vermuten zur Entmündigung der Bürger. Symbol dafür ist ihnen der Lockdown.

Nun müssen die Regierungen die Bevölkerung schützen – aber sind die getroffenen Maßnahmen gerechtfertigt? Professor Christian Rieck macht auf zwei zentrale Probleme der Maßnahmen deutlich, die häufig entweder zu „Überreaktionen“ oder zu „Unterreaktionen führen.  Es gebe viele „Anreizkonflikte“, die zu problematischen Reaktionen der Betroffenen führen, so Rieck.

In folgendem Video erklärt er, was er damit meint:

 

Lockdown und Corona-Maßnahmen - sind sie gerechtfertigt?

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Daniel Stelter: Die Zeitbombe tickt für Deutschland! Was jetzt passieren muß

Markus Fugmann

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Daniel Stelter zählt fraglos zu den besten Köpfen in Deutschland: Er zeigt immer wieder, dass das scheinbar so reiche Land in Wirklichkeit gar nicht so reich ist – und vor allem ab dem Jahr 2030, wenn die Babybommer in Rente gehen, die demografischen Probleme faktisch zu einer Unfinanzierbarkeit der Rentenversprechen führen.

Daniel Stelter über die tickende Zeitbombe Deutschlands

Was also tun? Als Pionier das Klima retten, wie Bundesregierung und EU propgaieren durch eine „Klimaplanwirtschaft„? Überall mehr Staat angesichts der massiven Einbrüche der Wirtschaft in der Coronakrise? Daniel Stelter plädiert für das Gegenteil: für einen funktionierenden Kapitalismus – denn die weiter ausgreifenden Versuche des Staates, die Wirtschaft zu lenken, wird die Wirtschaftstätigkeit bremsen statt zu beschleunigen.

Kürzlich hat Thorsten Polleit in seinem Buch  „Der Antikapitalist: Ein Weltverbesserer der keiner ist“ genau darauf aufmerksam gemacht: der Kapitalismus ist nicht unser Problem, sondern die Lösung – wenn man ihn denn funktionieren lassen würde. Aber der Ruf nach staatlicher Lenkung wird gerade in der Coronakrise immer lauter, immer tiefer mischt sich die „Obrigkeit“ in die Wirtschaft ein (etwa indem man die Insolvantragspflicht aussetzt und damit Zombie-Firmen weiter durchschleppt). Man kauft Zeit durch staatliche Rettungsmaßnahmen, ohne diese Zeit für Reformen zu nutzen. Alle reden „vom Verteilen und Besteuern“, statt die Wohlstandmehrung im Fokus zu haben – so formuliert es Daniel Stelter.

Fakt ist: „Die Lasten steigen, während unsere Wirtschaftskraft sinkt“, so der Ökonom. Also müsste die Struktur geändert werden – etwa bei der tickende Zeitbombe, der Rente. Hier schlägt Daniel Stelter einen Staatsfonds im Stile Norwegens vor, bei dem der Staat jedem Bürger unter 65 Jahren 25.000 Euro schenkt, die dann in die Finanzmärkte investiert werden. Auch in der EU müsste sich einiges ändern – und hier hat Stelter einen ungewöhnlichen Vorschlag: Deutschland und die andere Euro-Länder sollten sich auf Kosten der EZB entschulden können!

In folgendem Video fasst Stelter das zusammen, was für Deutschland und die Lösung seiner Probleme jetzt zwingend notwendig wäre:

 

Daniel Stelter über die tickende Zeitbombe in Deutschland

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