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10 Kommentare

  1. Die letzten Trümpfe kommen ins Spiel, hoffentlich!

    Schaut aber, wie schon so oft, derzeit nach einem Bluff aus.

    …hoffentlich wird endlich von allen Seiten verstanden, daß das kein Spiel, sondern Konkursverschleppung auf höchstem Niveau ist!

    1. …..in Deutschland (Bund offen 2,2 Billionen), USA nur 19 Billionen (bzw. 19 Trillions ist das alles kein Problem…..die USA haben ihre Staatsverschuldung zwischen 2004 u. 2014 von 8,5 Billionen USD auf über 19 Billionen USD erhöht, was ist denn dann dies??? Griechenland ist dagegen ein Furz in der Landschaft, aber immer schön für Stammtischparolen…..wir Deutsche sind ja so vorbildlich….

      VG

      1. Der Furz bestimmt nicht (derzeit leider doch) die Regeln.

        Wenn den Amys was nicht passt, gibt’s Haue, egal ob Recht oder nicht, auf Pump oder…nichts ist umsonst.

  2. Schäuble scheint langsam Vernunft anzunehmen.
    Frage ist immer nur: schreckt der Grexit mehr als er nutzt.
    Schrecken kann er wegen seiner Beispielswirkung mit Neugeburt für´s Land die Eurogroup, weil sodann weiter Exit betrieben werden könnte, der Euro schwächelte und sein Tod beschleunigt wird.
    Nutzen kann er wegen der damit belegten Härte gegenüber Schwächlingen wie allen Mediterranen, ihre Zahlen in Ordnung zu bringen. Der Euro könnte so noch ein paar Tage länger überleben – vielleicht.

    1. Abgesehen von Deutschland und Frankreich (?) gibt’s in den einzelnen Binnenstaaten nur mehr „zahnlose Regionalpolitiker“, die sich seit Jahrzehnten auf die Politik(er) dieser beiden Staaten und die Bühne in Brüssel verlassen und verkaufen.

      Wenn der Schrecken Beispielwirkung bekommt, war Griechenland nur der Anfang.

      …davor hat Brüssel Angst, denn diese „zahnlosen Regionalpolitiker“ haben nie gelernt zu leiten und zu führen.

      1. Wer immer auf Fremde vertraut, dass sie einen doch „führen“* mögen (= eigenes, metales Versagen), der hat in seinem Leben noch einiges nicht verstanden. Der „Deutsche“ ist – ohne Verlaub – immer so wahrhaft dämlich, den Mist der Vergangenheit noch einmal zu wiederholen und merkt es nicht einmal.

        *dieses Wort als Substantiv sollte uns eigentlich daran erinnern, tut es aber leider nicht, denn wir erkennen es nicht

  3. Das dürfte wohl das Beste sein überhaupt.

    Nur so kann Griechenland seinen Laden letztlich auf Vordermann bringen.
    Alles andere bringt nur eine unendliche Qual für alle Beteiligten mit sich.

    Thomas Mayer, ehemaliger Chefwirt der Deutschen Bank
    – und ein sehr kluger Kopf –
    hat diese Lösungsmöglichkeit der griechischen Regierung anempfohlen
    und mit den Herren Varoufakis und Tsipras durchdekliniert.

    Varoufakis ist ein sehr heller (und unabhängiger) Intellektueller
    der die von Thomas Mayer aufgezeigte Lösungsmöglichkeit
    sicherlich gut einzuschätzen weiß.

    Also bleiben wir mal gespannt was da so auf uns zukommt.

    Das Mayer’sche Vorgehen wäre zudem auch eine „anti-fragile“ Maßnahme
    im Sinne der Definition des Risiko-Experten Nassim Nicholas Taleb
    auf den Herr Fugmann dankenswerter Weise in einem früheren Beitrag aufmerksam gemacht hat.

    Es bleibt wie immer spannend …

    Griechenland braucht im Prinzip bis Ende des Jahres
    um das von Thomas Mayer anempfohlene System zu platzieren.

    Die derzeitig kolportierten „Zaunpfähle“
    dass sich eine „Lösung“ bzw. „Einigung“ abzeichnet ohne diese zu benennen
    könnte man (auch) so werten
    dass Griechenland weiterhin noch knapp über der Hungergrenze durchgefüttert wird
    damit die Regierung das Mayer’sche System implantieren kann
    (implantieren trifft es diesbezüglich wohl besser als implementieren).

    Wetten (auf den DAX und den Euro) werden noch angenommen …

    Wie werden/würden „die Märkte“ wohl auf eine solche Mayer’sche Lösung reagieren?

    Dies zu beleuchten wäre doch mal eine interessante intellektuelle Herausforderung für Finanzmarktwelt.de und seine Autoren.

    1. Wenn die Großen spielen, dürfen wir wenigstens drauf wetten…

      DAX 8.070 EURO 0,75

      alles noch zu QE

  4. Zitat:

    EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici hält einen Staatsbankrott Griechenlands und einen Austritt des Landes aus der Eurozone für ausgeschlossen. „Es gibt keinen Plan B“, sagte der Franzose in einem Interview mit den Zeitungen „El País“ (Madrid) und „La Repubblica“ (Rom). „Die Märkte wissen, dass Griechenland in der Eurozone bleiben wird.“

    …dabei handelt es sich um eine besonders engstirnige und aussichtlose Sichtweise.

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