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Ein Jahr Zollstreit USA versus China – die Auswirkungen zeigen sich (noch) nicht in den Einfuhrpreisen, sondern woanders

Donald Trumps Politik des „America first“ hat zu einer Abschottung der Staaten geführt und zu einer spürbaren Beeinträchtigung des freien Welthandels

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Am 15. Juni 2018 begann der US Präsident seine Zolldrohungen gegenüber China in die Tat umzusetzen – zunächst mit 10 Prozent auf ein Volumen von 50 Milliarden US-Dollar. Seither steigerten sich Zölle und Gegenzölle stetig, nebst Sanktionen und schwarzen Listen und das große Finale steht vermutlich erst bevor. Doch was haben diese Zölle für Spuren in den Konjunkturdaten bewirkt? Preisanstiege? Mitnichten, nach den am Donnerstag veröffentlichten Inflationsdaten waren die Preise von Exporten aus China in die USA sogar rückläufig.

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Warum stiegen die Preise nicht?

Wie ist so etwas möglich, trotz weiter gestiegener Zölle, was man auch als Zusatzsteuern sehen kann – kein Preisauftrieb? Zum einen hat China seine Währung abgewertet, die Exporteure die Preise gesenkt und es war auch etwas Etikettenschwindel dabei. Gemeint ist eine inzwischen unterbundene Verfahrensweise Chinas, die Exporte für die USA nach Vietnam zu leiten, dort mit dem Etikett „Made in Vietnam“ zu versehen, um diese dann in die USA zu verschiffen. Mittlerweile gehen die Vietnamesen gegen diese Händler vor – natürlich aus Angst vor Trumps Reaktionen. Während die US-Importe aus China im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent sanken, stiegen die Einfuhren aus Vietnam um 40 Prozent an – auf fast 16 Milliarden Dollar.

 

Ein Rückgang weltweiter Investitionen

Der Handelsstreit zwischen den beiden Großmächten führte einem UN-Bericht zufolge, zu einem weltweiten Rückgang an Investitionen aus dem Ausland.

Die UN-Organisation Unctad stellte fest, dass sich Unternehmen immer seltener über die Grenzen wagen, um dort neue Fabriken aufzubauen. Konkret sanken die ausländischen Direktinvestitionen im Jahr 2018 weltweit um 13 Prozent auf 1297 Milliarden Dollar.

Der Attentismus von Investoren eben, aufgrund unsicherer Rahmenbedingungen, über den den ich schon öfters geschrieben habe. Besonders betroffen sind die Industriestaaten, in denen der Rückgang der Investitionen um 27 Prozent auf 557 Milliarden Dollar besonders ausgeprägt war. So niedrig wie seit 2004 nicht mehr. Profitieren konnten bisher die Vereinigten Staaten, aber nicht so sehr wegen der Rückkehr von Arbeitsplätzen aufgrund der Zölle, sondern wegen der Senkung der Unternehmenssteuern von 35 auf 21 Prozent. Ein Lockruf, dem viele im Ausland tätigen US-Unternehmen gefolgt sind.

 

Die Verlierer der De-Globalisierung – auch Deutschland

Verlierer dieser Entwicklung in Europa sind jene Länder, die in der Vergangenheit besonders von attraktiven Standortkonditionen profitiert haben, so Unctad, wie die Schweiz oder Irland (Facebook-Niederlassung).

Aber auch Deutschland ist betroffen mit einem Rückgang der Direktinvestitionen auf 26 Milliarden Dollar, von 37 Milliarden im Vorjahr.

Im Ranking fiel Deutschland hinter Spanien, Kanada, Frankreich und Mexiko zurück. Die UN-Studie ist auch als Weckruf an die deutsche Politik zu sehen, die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu verbessern.

 

Fazit

Donald Trumps Politik des „America first“ hat zu einer Abschottung der Staaten geführt und zu einer spürbaren Beeinträchtigung des freien Welthandels. Auch zu einem Steuerwettbewerb der Nationen und da sieht es derzeit für das „Hochsteuerland“ Deutschland nicht so gut aus. Eine Schwächung der Weltwirtschaft müsste die unausweichliche Folge sein. Wie weit wird der US-Präsident die beschriebene Entwicklung noch forcieren?

2 Kommentare

2 Comments

  1. Spargelstecher

    14. Juni 2019 10:56 at 10:56

    Könnte mal jemand eine Übersicht machen, wie weit der Zollstreit zwischen den USA und China schon eskaliert ist (betroffenes Volumen in USD, höhe der Zölle in Prozent, sonstige Maßnahmen, wie z.B. die schwarze Liste, etc.)? Das wäre super!

  2. Vasari

    14. Juni 2019 12:10 at 12:10

    soweit ich Ihren interessanten Bericht verstehe, dann hat Trump alles richtig gemacht.
    Seine Arbeit geht in die richtige Richtung.
    Inflation bleibt niedrig.
    Steuersenkung – viele gehen nach Amerika zurück –
    Amerika first
    negative Folgen – trifft alle – also ausgelichen
    Trump macht alles richtig für sein Amerika.

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US-Notenbank Fed startet Anleihekaufprogramm

Seit Beginn der akuten Notfallmaßnahmen am 17. September zur Abwendung des Kollapses des US-Dollar Repo-Marktes hat die Fed ihre Bilanz bis zum 9. Oktober bereits um über 190 Mrd. US-Dollar ausgeweitet

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Im Volumen von ca. 60 Mrd. US-Dollar pro Monat will die US-Notenbank Fed bis mindestens zum zweiten Quartal 2020 US-Staatsanleihen mit kürzerer Laufzeit erwerben. Darüber hinaus werden die Interventionen am Repo-Markt fortgesetzt.

 

US-Notenbank Fed druckt bereits dreistellige Milliardenbeträge

Am Freitagabend veröffentlichte die US-Notenbank im Schatten der Berichterstattung um die Zollverhandlungen zwischen China und den USA in Washington eine Presseerklärung, in der sie den Beginn eines neuen Kaufprogramms für US-Staatsanleihen bekannt gibt. Ab dem 15. Oktober sollen US-Schatzwechsel (T-Bills) in einem Anfangsvolumen von 60 Milliarden US-Dollar pro Monat gekauft werden.

Die Kaufsumme wir den Marktbedürfnissen angepasst und an jedem neunten Bankarbeitstag des Monats erneut veröffentlicht. Die Anleihekäufe sollen bis mindestens zum zweiten Quartal 2020 fortgeführt werden. Über ihre Website und via Twitter teilte die Fed mit, dass darüber hinaus auch die seit Mitte September laufende Liquiditätsunterstützung des Repo-Marktes fortgesetzt wird. Im Detail stellt die Fed für über Nacht Repo-Geschäfte an jedem Bankarbeitstag 75 Mrd. US-Dollar zur Verfügung. Darüber hinaus werden zweimal pro Woche länger laufende Wertpapierpensionsgeschäfte im Volumen von jeweils 35 Mrd. US-Dollar durchgeführt.

Seit Beginn der akuten Notfallmaßnahmen am 17. September zur Abwendung des Kollapses des US-Dollar Repo-Marktes hat die Fed ihre Bilanz bis zum 9. Oktober bereits um über 190 Mrd. US-Dollar ausgeweitet.

 

Im Zuge des jetzt verlautbarten Maßnahmenkatalogs wird die US-Notenbank dem Geld- und Staatsanleihenmarkt pro Monat in Summe ca. 205 Mrd. US-Dollar zur Verfügung stellen. Zum Vergleich umfasst das QE-Programm der EZB, das am 1. November startet, zunächst nur 20 Milliarden Euro bzw. 22 Milliarden US-Dollar pro Monat.

Ziel der Maßnahmen sei es, so die US-Notenbank, die Liquiditätsreserven der Banken mittels des frisch geschöpften Geldes wieder auf den Stand vor den Verspannungen am Geldmarkt zu hieven. Faktisch ist der private Geld- und Kapitalmarkt mit der Emissionsflut an US-Staatsanleihen überfordert und wäre ohne das neuerliche digitale Gelddruckprogramm der Fed bereits Mitte September kollabiert.

 

QE, or not QE?

Umso erstaunlicher ist es, dass die US-Notenbank sich weigert anzuerkennen, dass sie bereits mitten drin steckt in einem neuen QE-Programm. „QE“ steht für Quantitative Easing, was übersetzt mengenmäßige Lockerung bedeutet. Damit ist die Erhöhung der Geldmenge durch die US-Notenbank Fed gemeint, die über das US-Dollar Geldschöpfungsprivileg verfügt.

Durch das Erzeugen neuer Dollars und den Ankauf von Staatsanleihen wird faktisch die US-Dollar Geldmenge erhöht und die Fed-Bilanz ausgeweitet, ergo handelt es sich um ein QE-Programm. Die Fed versucht, den Stress am Repo-Markt als technische Verspannung darzustellen, was aber nicht der Realität entspricht. Eine Repo-Transaktion (Sale and Repurchase Agreement), auch Repo genannt, ist ein Vertrag, bei dem der Verkäufer Staatsanleihen an den Käufer verkauft und sich gleichzeitig verpflichtet, dieselben Staatsanleihen zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukaufen. Dabei zahlt er den gleichen Preis wie beim ursprünglichen Verkauf, jedoch zuzüglich Zinsen für den während der Laufzeit erhaltenen Barbetrag. Der Repo-Markt hat für die zur Verfügungstellung von Liquidität für den Staatsanleihenmarkt eine große Bedeutung. Weil im Zuge der Liquiditätsaustrocknung ab Mitte September nicht mehr ausreichend Anleihe-Käufer am Markt vorhanden waren, schoss der Repo-Zins kurzfristig intraday auf über 10 Prozent nach oben und drohte die Nachfrage nach US-Staatsanleihen auszutrocknen und Banken in Geldnot zu bringen. Nur durch die anhaltende und massive Liquiditätsflutung des Marktes mit frisch „gedruckten“ Dollars gelang es, den Repo-Zins aktuell wieder auf 1,91 Prozent abzusenken.

Nur so konnte ein Übergreifen der Liquiditätskrise auf den internationalen Geldmarkt und andere Wertpapiermärkte verhindert werden, wobei die Welt durch einen technischen Fehler beim Handelsdesk der mit den Offenmarktgeschäften betrauten New Yorker Fed nur knapp einer Katastrophe entgangen ist.

 

Der Staat braucht Geld, die Fed erzeugt es

Egal, wie die Fed ihre jüngsten Maßnahmen benennt, so handelt es sich faktisch doch um eine Erweiterung ihrer Bilanz. Dafür werden neue Dollars aus dünner Luft geschaffen und nachfragewirksam in den Repo- und Staatsanleihenmarkt gepumpt. Damit ist die Definition von Quantitative Easing eindeutig erfüllt. In Anbetracht des weiter steigenden Refinanzierungsbedarfs des Staates, der Unternehmen sowie der Verbraucher war es nur eine Frage der Zeit, bis die Fed als Gläubiger der letzten Instanz erneut in den Markt eintreten muss, so wie alle Zentralbanken der westlichen Hemisphäre.

Der Refinanzierungsbedarf allein der US-Bundesregierung wird vom Congressional Budget Office (CBO) der USA für das laufende Fiskaljahr auf 1.200 Mrd. US-Dollar geschätzt. Das sind 240 Mrd. US-Dollar oder 25 Prozent mehr als im Fiskaljahr 2018/2019. Dies entspricht einem Staatsdefizit gemessen am Bruttoinlandsprodukt von ca. 4,8 Prozent (Maastricht-Kriterium sind 3 Prozent). Die Schuldenquote liegt gemessen am BIP aktuell bei 106 Prozent. Ab einem Verschuldungsgrad von 80 Prozent gemessen am BIP sprechen Ökonomen von Überschuldungstendenzen. In der Konsequenz belaufen sich die Zinszahlungen aus den US-Bundesschulden auf mittlerweile 372 Mrd. US-Dollar pro Jahr.

Die Staatsverschuldung der USA liegt aktuell bei 22,8 Billionen US-Dollar, die Gesamtverschuldung bei 73,98 Billionen US-Dollar. Die daraus resultierende gesamte Zinsbelastung beläuft sich auf 3,54

Billionen US-Dollar pro Jahr. Die jährlichen Kreditkosten entsprechen damit 17 Prozent des US-BIP in Höhe von 20,5 Billionen US-Dollar. Ohne ein permanent laufendes QE-Programm und weiter fallende Zinskosten ist diese Schuldenlast im Verhältnis zum BIP dauerhaft nicht mehr finanzierbar.

Fazit und Bedeutung für die Märkte

An Hand der Dimensionen des Refinanzierungsbedarfs und der Dynamik der Schuldenexpansion, allein auf staatlicher Ebene, wird deutlich, dass es sich nicht um ein temporäres oder technisches Problem am Geldmarkt handelt, sondern um ein handfestes Überschuldungsproblem, dessen die Fed mittels Bilanzausweitung versucht, Herr zu werden. Bereits seit Ende Juli bedient sich die US-Notenbank dazu erneut des Instruments der qualitativen Geldpolitik, also Zinssenkungen. So kontrolliert sie den Zins für kurzfristige Darlehen.

Mittlerweile ist es für die US-Volkswirtschaft gleichwohl von essenzieller Bedeutung, den Zins auch für länger laufende Verbindlichkeiten signifikant zu senken. Dieser Kapitalmarktzins, der sich an den Zinsen für Staatsanleihen orientiert, ist die Grundlage für Darlehen an Unternehmen, Häuslebauer, Konsumenten und Studierende. Um den Kapitalmarktzins ebenfalls zu senken, wird die Fed in Zukunft mit sukzessive steigendem Volumen Schuldverschreibungen längerer Laufzeiten und weniger bonitätsstarker Schuldner aufkaufen. Andere Zentralbanken, wie die Bank of Japan, bedienen sich bereits permanent des Instruments der quantitativen Geldpolitik.

Für reale Vermögenswerte, wie Aktien, Immobilien und Rohstoffe/Edelmetalle bedeutet der Start des massiven QE-Programms der US-Notenbank eine nachhaltig preistreibende Wirkung und die Fortsetzung der liquiditätsgetriebenen Hausse, respektive Blase. Die Verwässerung der US-Dollar Geldmenge bei gleichzeitig sinkenden Zinsen verringert im Gegenzug die Attraktivität der Weltleitwährung US-Dollar. Zu den generellen Risiken und Nebenwirkungen dieser extrem laxen Geldpolitik hält Sie Finanzmarktwelt.de permanent auf dem Laufenden.

Die US-Notenbank Fed erweitert wieder ihre Bilanzsumme

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Allgemein

Aktuell: USA-China-Gespräche im Weißen Haus – Update 22:06 Uhr mit Trump-Aussage

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Vor wenigen Minuten hat die chinesische Delegation das Weiße Haus betreten zu Gesprächen über eine Lösung im Handelskrieg zwischen China und den USA. Hier die wichtigsten Infos in Kurzform. Bitte aktualisieren Sie diesen Artikel für neue Infos.

Angeblich Teil-Deal für „Waffenstillstand“ im Handelskrieg, damit Donald Trump und Xi Jinping später im in diesem Jahr echten Deal vereinbaren können.

Kleiner Deal für Waffenstillstand könne dafür sorgen, dass geplante Zollanhebungen erstmal nicht in Kraft treten.

Update 21:05 Uhr:

Gleich ist es soweit. Presse soll wohl gleich ins Oval Office kommen.

Update 21:38 Uhr:

WH lässt Reporter zappeln. Vermutung: Man wartet bis 22 Uhr deutscher Zeit, bis die US-Aktienmärkte geschlossen haben?

Update 21:41 Uhr:

Trump: Erster Schritt eines Deals mit China, Abschluss Mitte November. Solange dauert es den Deal schriftlich zu fixieren. Deal beinhaltet:

– Geistiges Eigentum
– Finanzdienstleistungen
– Große Käufe von Agrargütern
– Devisenkurse

„Sell on good news“? Dow fällt in letzten 10 Minuten um 120 Punkte.

Update 21:53 Uhr:

Finanzminister Mnuchin: Zölle gegen China werden nächste Woche nicht erhöht.

Update 21.58 Uhr:

US-Handelsbeauftrager Lighthizer: Wir werden einen aufwändigen Konsultationsprozess zur Durchsetzung der Vereinbarungen haben, und sind auf die letzten Details angewiesen, was passiert, wenn es keine Lösung gibt. FMW: Also noch jede Menge offene Fragen und Probleme, und jede Menge Raum für Trump um böse Tweets abzusetzen? Fällt der Dow deshalb vom Top von vorhin aktuell um 150 Punkte?

Trump: Er denkt nicht, dass das Abkommen in den nächsten Wochen bröckeln wird, obwohl das passieren könnte.

Aktuelle Zollanhebungen entfallen, aber für Dezember noch keine Entscheidung (FMW: Na, das kann ja ein heiteres Chaos geben in den nächsten Wochen).

Huawai noch nicht Teil der heutigen Vereinbarung.

Update 22:06 Uhr:

Kurz-Fazit in Frageform: USA tauschen kurzfristig im Oktober Sojabohnen gegen Zollaussetzung? Und dann für November und Dezember bleibt man noch schön unverbindlich? Jede Menge offene Fragen. Dow hat in den letzten 30 Minuten 200 Punkte verloren.

Trump: Ab Mitte November soll dann Phase 2 des Deals mit China folgen usw. Es sei besser so einen Deal in einzelnen Abschnitten umzusetzen. Im Klartext: Man konnte sich einfach in vielen Punkten nicht einigen, und verschiebt die Probleme in die Zukunft?

Weißes Haus in Washington DC

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Finanznews

Was China Trump anbietet! Marktgeflüster (Video)

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Die Märkte heute mit einer impulsiven Rally aufgrund der überbordenden Hoffnungen auf einen Deal im Handelskrieg. Diese Hoffnung wurde ausschließlich von Trump geschürt (heute erneut Tweets von ihm) – von chinesischer Seite dagegen Stillschweigen. Inzwischen ist durchgesickert, was China Trump anbieten will: ab 01.Januar 2020 will Peking auf den Zwang für ausländische Firmen verzichten, mit chinesischen Firmen Joint Ventures einzugehen bei einer Firmengründung im Reich der Mitte (seit Sommer ist dieser Zwang bereits in der Autoindustrie abgeschafft worden). Wird das ausreichen, um die Ansprüche von Trump zu befriedigen, der doch eigentlich einen „großen Deal“ will? Ist der US-Präsident bereit, die ab 15.Oktober angekündigte Zoll-Anhebung von 25% auf dann 30% aufzugeben? Die Märkte gehen offenbar davon aus..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

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