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Einfach kein Grund zu verkaufen! Videoausblick

Seit den beruhigenden Aussagen von Jerome Powell letzten Freitag werden schlechte Nachrichten ignoriert..

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Derzeit sehen die Aktienmärkte nach dem blutigen Dezember einfach keinen Grund, zu verkaufen! Dabei werden seit den beruhigenden Aussagen von Jerome Powell letzten Freitag schlechte Nachrichten ignoriert (gestern Gewinnwarnungen Samsung und LG) – offenkundig haben die Märkte derzeit einfach keine Lust mehr auf negative Stimmung und wollen nur Positives hören. Neben dem Optimismus wegen der Handelsgepräche zwischen den USA und China sorgt nun auch Trump für Beruhigung, in dem er bei seiner Rede an die Nation nicht den nationalen Notstand ausgerufen hat. Asiens Märkte daher deutlich im Plus (vor allem China) – der Dax dürfte über der 10900er-Marke starten und in dieser Woche noch die Chance haben, seine Erholung fortzusetzen..

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Foto: Deutsche Börse AG

17 Kommentare

17 Comments

  1. Steffen Loebel

    9. Januar 2019 08:09 at 08:09

    Schön,daß ihr den blauen Desktop nicht mehr verwendet .

    • NS

      9. Januar 2019 09:23 at 09:23

      Stimme dem lebhaft zu. Auf einem nur kurz eingeblendeten Chart muss zudem die Zeitschiene auf einen Blick erkennbar sein. War heute perfekt.

  2. Wolfgang M.

    9. Januar 2019 09:16 at 09:16

    Jetzt dämmert es auch der Wirtschaftsredaktion der Welt. Wenn die Dezemberzahlen für die deutsche Industrie nicht besser ausfallen, als die vom November, so befindet sich Deutschland bereits in einer technischen Rezession (Wachstumsrückgang in Q3 und Q4). Mein derzeitiges Szenario, welches ich noch von keinem Volkswirt oder sonstwo gelesen habe.
    Dazu nochmals eine Bewertung der Samsung-Gewinnwarnung von gestern. Die Aktie, die 2018 bereits 25% an Wert eingebüßt hat (also nicht nur Apple), hat für das erste Quartal 2019 rückläufige Erträge vorhergesagt. Warum hat dies eine andere Aussagequalität als die Gewinnwarnung anderer Konzerne? Samsung ist „the most diversified company in the world“ mit der größten Produktpalette und den meisten Ländern, in denen diese Produkte zu kaufen sind (im Tech-Bereich). In Übereinstimmung zu meiner These, dass Deutschland und Südkorea aufgrund ihres Geschäftsmodells als Seismograf für den Zustand der Weltwirtschaft zu sehen sind, ist dies ein kleiner weiterer Beweis für meine obige auf Deutschland bezogene Einschätzung. Wir werden es bald erfahren.

    • tm

      9. Januar 2019 11:26 at 11:26

      “ Mein derzeitiges Szenario, welches ich noch von keinem Volkswirt oder sonstwo gelesen habe.“

      Von 45 Volkswirten, die bei Bloomberg abgestimmt haben, hatten 27 einen BIP-Rückgang prognostiziert. Ich wäre erstaunt, wenn der Anteil für die Q4 Schätzung nicht mindestens ebenso hoch liegt.

      • Wolfgang M.

        9. Januar 2019 11:31 at 11:31

        Dann müsste ja die Hälfte der Volkswirte auf eine technische Rezession gesetzt haben, denn Q3 war bereits negativ. Verstehe ich nicht. Es hieß immer unisono Abschwächung ja, aber keine Rezession.

        • tm

          9. Januar 2019 11:45 at 11:45

          Ja, das war so. Ich sehe die Liste ja hier. Auffällig ist allerdings, dass wenig deutsche Institute unter den korrekten Prognostikern zu finden sind. Da sehe ich – ohne Name des Ökonomen – Deka, Warburg und Kramer/Lips von der NordLB, ansonsten Zurcher Kantonalbank, Oxford Economics, Action Ecnonomics,Pantheon Macroeconomics, JP Morgan…

          Noch liegen keine Schätzungen für Q4 vor bzw. Bloomberg hat diese noch nicht öffentlich gemacht. Die BIP-Zahlen kommen am 14.2., das sollte also nicht mehr so lange dauern, bis die Schätzungen kommen.

          • Wolfgang M.

            9. Januar 2019 12:01 at 12:01

            Nach meiner Wahrnehmung wurde der Wachstumsverlauf 2019 von den führenden deutschen Instituten u.w. Analysestellen so beurteilt. Das dritte Quartal Q3 war ein Ausrutscher. Die negative Wachstumsrate (- 0,3%) war dem neuen Automobilprüfverfahren WLTP geschuldet, Vw hatte doch seinen Pkw am neuen Berliner Flughafen abgestellt, aber in Q4 sollte diese Delle wieder überwunden werden. Dann kamen jetzt plötzlich die Produktionszahlen von November mit dem Mehrjahrestief. Selbst an der Wall Street haben die Analysten ständig auf diesen Einbruch hingewiesen. Da müsste es schon der Dezember richten, der Monat, der viele zum Schwitzen gebracht hat. Ich habe meine Zweifel. Wir werden sehen.

          • tm

            9. Januar 2019 12:06 at 12:06

            Das war im Sommer sicherlich so, aber ich habe den Eindruck, das hat sich mittlerweile gedreht.

  3. Beobachter

    9. Januar 2019 10:28 at 10:28

    @ Wolfgang M. Einfach Nase zu und durch, das ist eigentlich das Motto der ganzen „Wirtschaftswelt“
    Sie u. ich u.vielleicht FMW, wir riechen doch die Abkühlung der Wirtschaft schon lange.
    Die riesige Buchgewinnvernichtung der letzten Monate ( auch mit Erholungsrally )wird sich auch auf die Realwirtschaft auswirken.

  4. Columbo

    9. Januar 2019 11:08 at 11:08

    Je schlechter die Aktienmärkte laufen, desto mehr verschwindet das Problem Handelszölle. Die nächste Nachricht wird ein „wundervoller“ Deal mit den „Freunden“ in China sein. Von Analysten und Bären wurde die Zollpolitik eindeutig überbewertet. Für Trump zählt das Wohlergehen von Amerikas Aktienbesitzern und weniger der drohende Führungsanspruch Chinas, der in meinen Augen gar nicht so drohend ist.
    Dann noch ein nicht stattfindender Brexit und die Allzeithochs sind wieder da. Wäre da noch die mögliche Rezession als einziger Wermutstropfen.

    • leftutti

      9. Januar 2019 12:48 at 12:48

      Das sind jetzt aber ganz schön viel optimistische Annahmen. Man könnte das auch anders sehen:
      Die mögliche Rezession wird nur schwerlich noch aufzuhalten sein.
      Ein Hitzkopf und Sturschädel wie Trump wird kaum beim Handelskrieg nachgeben und dadurch sein nächstes Versprechen brechen. Gerade derzeit erscheint er ja mal wieder äußerst gereizt und schäumt vor Wut wegen der Mauergeschichte. Hier sind also Kurzschluss- und Übersprungshandlungen nicht auszuschließen.
      Für Trump zählt nicht nur das Wohlergehen der Aktienbesitzer, denn er muss ja auch seine Fans und Wähler bei Laune halten. Und die kommen zu einem nicht unerheblichen Teil aus der Unter- und Mittelschicht und dürften hinsichtlich Aktienanteilen eine eher untergeordnete Rolle spielen.
      Und wie hoch stehen die Chancen für einen nicht stattfindenden Brexit? Höher als 50%?

      • tm

        9. Januar 2019 13:08 at 13:08

        „Für Trump zählt nicht nur das Wohlergehen der Aktienbesitzer, denn er muss ja auch seine Fans und Wähler bei Laune halten.“

        Die interessieren ihn doch nicht wirklich, ja nicht einmal im Sinne von „Stimmvieh“, das ich gut füttern muss. Er weiß doch, dass er seinen Fans erzählen kann, was er will und sie glauben es, völlig unabhängig von den Fakten. Von der Steurreform profitieren auch vornehmlich die Top 1%, von den höheren Rüstungsausgaben profitieren nicht die einfachen soldaten (die er kürzlich bezüglich der Solderhöhung angelogen hat), sondern die Rüstungsindustrie, von der Deregulierung profitieren nicht die Kleinsparer, sondern die Wall Street. Unter dem Handelskrieg leiden Bauern und Arbeiter. Was hat er überhaupt bisher für seine Wählerschaft erreicht oder auch nur versucht zu erreichen?

        • leftutti

          9. Januar 2019 13:24 at 13:24

          Was hat er überhaupt bisher für seine Wählerschaft erreicht oder auch nur versucht zu erreichen? Gar nichts!
          Ich stimme Ihrem Kommentar zu 100% zu. Vor den nächsten Wahlen wieder gewaltiges Getöse, 100te von Lügen und falschen Versprechungen, viel rechtspopulistisches und rassistisches Gebrüll, dann wird es schon reichen für 45% der Wählerstimmen.
          Und damit gewinnt man im erstaunlichsten Land des Universums schon mal locker Präsidentschaftswahlen 🙂

          Um von ihrer eigenen Dummheit abzulenken, argumentieren ja auch die tumben Trumpianer hierzulande lieber mit der Mär vom „dummen Michel und den Lemmingen“, anstatt einmal zu reflektieren, wie sehr sie sich von populistischer Rhetorik lenken lassen und dabei das Offensichtliche völlig verdrängen.

          • Wolfgang M.

            9. Januar 2019 15:12 at 15:12

            @leftutti. Grüße Sie. Angesichts des ungewöhnlich starken Niederschlags in diesem Winter, mit noch gewaltigen Folgen in den Bergen, auch in der Sicht auf das Frühjahr, können wir uns vom 22. bis 25. Januar auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos schon auf etwas einstellen. Wenn der König der „selektiven Wahrnehmung“ , zugleich Chefklimatologe DonaldTrump, die Schneemassen im Kanton Graubünden sieht, dürften schon ein paar sinnentleerte Sprüche kommen a là „where the f… is the climate change“? 😃
            VG

          • leftutti

            9. Januar 2019 15:44 at 15:44

            @Wolfgang M., aber mit etwas Glück wird er von einer Lawine überrollt, Davos so an Haufen Schnee hat 🙂

          • leftutti

            10. Januar 2019 23:06 at 23:06

            @Wolfgang M., gerade lese ich, dass sich das Thema Davos erledigt haben soll, weil die Mauer einfach wichtiger ist, Schuld sind natürlich die anderen, ohne Mauer wird great and wonderful Amerika noch im Januar fallen: 19:40 Uhr, Wegen der Unnachgiebigkeit der Demokraten beim Thema Grenzsicherheit und der großen Bedeutung von Sicherheit für das Land sage er die Reise ab, schrieb Trump auf Twitter.
            Es scheint, als will er jetzt nach seinem eigenen Land auch noch die ganze restliche Welt düpieren und als globales Argument in seinen infantil-narzisstischen Wahn mit einbeziehen?

            Es kann aber auch sein, dass ich hier nördlich des Polarkreises einfach etwas orientierungslos bin, denn all das links und rechts und die vielen den Farben verwirren mich zusehends, da ich auch lese: 19:09 Uhr, In Athen hat die Polizei am Rande des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel Tränengas gegen eine Gruppe von rund 700 linksgerichteten Demonstranten eingesetzt.

            Nun weiß zwar jeder Trottel, dass sich die Sonne, relativ betrachtet (wendet man ihr das Blickfeld zu, grob gesagt nördlich der großartigen Mauer auf der Seite der Guten und Zivilisierten) im Tagesverlauf von links nach rechts bewegt. Und dass sie natürlich im Umkehrschluss auf der Seite der Bösen im Süden von rechts nach links wandert. Es hängt einfach nur vom Breitengrad des Betrachters ab, auf dem er sich gerade befindet.
            Ich dachte nach all den Kommentaren der großen Polit- und Gesellschafts-Checker hier auf FMW verstanden zu haben, dass Merkel den extrem-linksgrünen Mainstream-Neo-Liberalismus vertrete. Doch nun muss ich in den Nachrichten lesen, dass bereits in Griechenland weit innerhalb der nördlichen Breitengrad-Mauerseite linksgerichtete Demonstranten gegen unsere extrem-linke Kanzlerin aufmarschieren, weil sie viel zu weit oben (nördlich und damit relativ rechts) positioniert sei 😉
            Wie breit sind unsere europäischen alternativen 2D-Denker und Realitätsverleugner derzeit? Wo und auf welchem Breitengrad befinden die sich? Die b’reiten bestenfalls grad‘ die Zwergen-Revolution vor 😉 Ist Merkel zu weit links? Oder zu weit rechts? Oder einfach nur zu zu weit oben?

            Wie gesagt, ich bin verwirrt, da es hier weit nördlich des Polarkreises quasi nur eine Richtung gibt: Den Süden, egal wo man hinfährt…

  5. Altbär

    9. Januar 2019 13:00 at 13:00

    Zudem, vom Motto, schlechte Wirtschaft = gut für die Börsen, müssen sich gewisse Anlager irgendwann verabschieden. Ja nun bei Apple hat es ja auch gedauert bis die Börse gemerkt hat was läuft.Die ersten Anzeichen kamen von Zulieferern, von denen einer schon etwa 80% eingebrochen ist.

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