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Einfach zu teuer? Apple halbiert iPhone X-Produktion – Quartalszahlen am Donnerstag könnten interessant werden

Der gesunde Menschenverstand lässt es eigentlich schon vermuten. Für ein Smartphone mehr als 1.000 Euro als Kaufpreis aufzurufen, ist einfach zu teuer für die breite Masse der Konsumenten. Offenbar ist das selbst zu viel für die extrem treu ergebene iPhone-Anhängerschaft, die es schon gewohnt ist tief in…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der gesunde Menschenverstand lässt es eigentlich schon vermuten. Für ein Smartphone mehr als 1.000 Euro als Kaufpreis aufzurufen, ist einfach zu teuer für die breite Masse der Konsumenten. Offenbar ist das selbst zu viel für die extrem treu ergebene iPhone-Anhängerschaft, die es schon gewohnt ist tief in die Tasche greifen zu müssen. Das iPhone X scheint zudem auch nicht die Knaller-Innovation zu enthalten, die man unbedingt haben muss (Konsumrausch/Konsumdruck).

Wie japanische Medien heute melden, hat Apple Zulieferer angewiesen im aktuell laufenden Quartal die Produktion des iPhone X zu halbieren auf 20 Millionen Stück. Schon letzte Woche hatte sich Analysten negativ geäußert und Erwartungen nach unten revidiert.

Dass das Problem wohl vor allem am Preis des iPhone X liegt, erkennt man an folgender Info. Das ebenfalls vor wenigen Wochen auf den Markt gebrachte iPhone 8 soll in unveränderter Stückzahl produziert werden. Offenbar also gibt es von den Kunden für das preiswertere, aber ebenfalls top aktuelle Modell genug Nachfrage. Beim Modell X sei das schlechter als gedachte Weihnachtsgeschäft in China, Europa und den USA verantwortlich für die jetzige Rücknahme der Produktionsmenge.

Apple meldet Donnerstag Abend ab 22 Uhr deutscher Zeit seine Zahlen für das letzte Quartal (wir berichten dann sofort).

Im folgenden Chart vergleichen wir den steigenden Nasdaq 100 gegen die fallende Apple-Aktie seit Ende Dezember. Bis Anfang letzter Woche verliefen die Entwicklungen parallel nach oben. Aber letzte Woche begann die Apple-Aktie sich nach unten abzusetzen. Die Angst geht um. Was, wenn Apple für das letzte Quartal brutal enttäuschende iPhone X-Verkäufe meldet? Verloren hat die Aktie schon von 179 auf 171,50 Dollar. Letzte Woche gab es wie gesagt bereits negative Befürchtungen von Analysten, und eine Herabstufung durch Morgan Stanley. Es mag sein, dass diese heutige Nachricht aus Asien schon teilweise letzte Woche eingepreist wurde. Denn jetzt zum Handelsstart verliert die Apple-Aktie nur ganz leicht mit „nur“ -2,2%.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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