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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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Einfuhrbegrenzungen für EU-Autos in den USA – haben sich die Märkte zu früh gefreut?

Die führende Supermacht der Welt hat das Ende des Freihandelssystems beschlossen – ein ökonomisches und politisches Beben wird die unvermeidbare Folge sein!

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Gestern sorgte die Meldung, dass Trump die Entscheidung zur Verhängung von Zöllen gegen die EU (vor allem EU-Autos) um bis zu sechs Monate verschieben dürfte, für ein starke Rally an den Aktienmärkten.

Aber da gibt es laut Insidern einen kleinen (oder vielleicht doch einen größeren?) Haken an der Sache: Trump scheint nämlich darauf zu bestehen, dass die Importe von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen nicht nur aus der EU, sondern auch aus Japan eingschränkt bzw. begrenzt werden, wie Insider berichten, die Einsicht in den Entwurf haben, den Trump bis Samstag unterschreiben dürfte.

Mithin würde das bedeuten, dass die Zölle nur dann nicht kommen werden, wenn zuvor von den Amerikanern eine Einfuhrquote definiert wird für Fahrzeuge und Fahrzeugteile, der die EU bzw. Japan dann zustimmen müßten, um eine pauschale Bezollung zu vermeiden.

Faktisch sind das dann in der Realität aber Importbeschränkungen, die einen geringeren Absatz von in der EU oder Japan produzierten Autos oder Autoteilen in den USA zur Folge haben werden. Ob das wirklich besser ist als Zölle, sei einmal dahin gestellt – denn Luxusmarken wie BMW oder Daimler könnten möglicherweise selbst bei Zöllen höhere Absatzzahlen erreichen als durch die Importbeschränkungen der Trump-Administration.

Das hinterläßt doch einige Zweifel über die gestrige Rally nach der Meldung, dass die Entscheidung bis zu sechs Monate von Trump vertagt werden könne!

So oder so: Trump will die Importe von Autos aus Japan und der EU zurück drängen – ob durch Zölle oder eben durch Importbeschränkungen, um europäische und japanische Autokonzerne zum Ausbau ihrer Fertigungskapazitäten in den USA zu zwingen (und dort Jobs schaffen etc.).

Kommt Trump damit durch, wird es hierzulande bzw. in Japan zu Jobverlusten kommen! Trump führt einen globalen Handelskrieg, ob durch Zölle oder andere Methoden macht da eigentlich wenig Unterschied. Die führende Supermacht der Welt hat das Ende des Freihandelssystems beschlossen – ein ökonomisches und politisches Beben wird die unvermeidbare Folge sein!

19 Kommentare

19 Comments

  1. Roberto

    16. Mai 2019 16:41 at 16:41

    ja, die habens sich so toll gefreut, das sie heute gleich noch viel weiter steigen….egal was wir hier lange und breit diskutieren und analysieren….die Märkte interessiert das einen sch….!!! die Quittung sieht man an der Kaufpanik die derzeit herrscht…der Dax aktuell schon wieder bei 12.270 und steht kurz vor einem neuen Jahreshoch und die Amis ziehen hoch als gäbe es Morgen keine Aktien mehr.
    Also wozu schlaue Beiträge schreiben wenn es doch soooo einfach ist…einfach kaufen und liegen lassen…und am besten kaufen wenn wir neue ATH´s erreichen…am besten dann noch verdoppeln. Je mehr wir neagtiv reden desto mehr steigt der Markt….
    nicht der intelligente geschulte hat recht, sondern der schlaue der zwischen den Zeilen lesen kann……und die Situation zu GELD macht…
    Hey @Michael, leg los…( Dauerbulle und andere Beleidigungen sind doch deine Stärke), hier haste Futter….möchte Dich schreiben sehen….-))))))

    • Michael

      16. Mai 2019 18:38 at 18:38

      @Roberto, da Sie ja geschworen haben, meine Beiträge nicht mehr zu lesen, macht es doch keinen Sinn, wenn ich loslege 😉

      Es ist doch so, dass ich nur dann auf Ihre Beiträge kritisch antworte, wenn diese Schwachsinn sind oder wenn Sie in überheblicher Weise alle anderen als dumm verkaufen. Aktuell trifft weder das Eine, noch das Andere zu, vor allem, weil Ihr Kommentar dieses Mal so einen Hauch von unbeholfener Ironie versprüht. Also weiß ich beim besten Willen gerade nicht, wie ich Sie beleidigen sollte. Mir fällt einfach nichts ein, vor allem, da mich die Aktienmärkte ja nicht wirklich interessieren…

  2. Macwoiferl

    16. Mai 2019 16:50 at 16:50

    Es macht Sinn:
    das Kräftemessen führt nach oben.
    Heute z.B. auch Shanghai grün.
    Wer hat den größeren Börsenlümmel:
    Donald oder Xi?
    Ein Investor darf sich 2019 und ff. für alles interessieren.
    Bis auf die Realität.
    Man hat hier noch nicht begriffen leider:
    Eine Junta macht die Kurse – hüben wie drüben.

  3. Jan

    16. Mai 2019 16:51 at 16:51

    Mir kommt der Gedanke, dass die Amis anfangen zu glauben, dass die Zölle für mehr Einnahmen und ein verschwinden des Handelsdefizit in der USA sorgen werden.
    1. Durch tatsächliche Zolleinnahmen.
    2. Durch „zurückholen“ der Produktion von allerhand Produkte die jetzt importiert werden.
    3. Durch Export diesen Produkte.
    Vielleicht auch möglich in 15 Jahre, nachdem die dafür benötigte Infrastruktur, Billiglohner, Arbeitserfahrung aufgebaut und vorhanden sind. Und weil die Börse wie oft gelesen nach vorne schaut, kommt jetzt noch ne kleine rezession die hilft vei der Lohnanpassung, (nach unten,Schritt 1) und eine Menge Arbeitslosen durch wegfallen einiges an Export, die können der Infrastruktur umbauen. Dann fehlt nur noch Erfahrung. Das kommt während man arbeitet hat mein Vater immer gesagt.
    Sonnst kann ich die heutigen Anstieg nicht erklären.

  4. Macwoiferl

    16. Mai 2019 17:12 at 17:12

    Nochmals: Es gibt KEINE Gründe für den heutigen Anstieg.
    Konjunktur, Absatzzahlen, Produkte interessieren die Börse seit Jahren nicht mehr.
    Hier geht es um eine Abrechnung unter Shorties und Longies: Es hatten zu viele auf „down“ gewettet.
    Die muss man aus dem Rennen kegeln, sonst wird es teuer für die Banken!
    Und natürlich: showdown zwischen Shanghai und Wallstreet.
    Die Börsen der Welt sind pure Wettbüros geworden. Viva Las Vegas!
    Dann und wann greift eine Zentralbank ein, wenn nötig.
    Und eben die Politik, wenn es ins Konzept passt (Wiederwahl etc.).
    Vergesst Konjunktur, Kostolany, Produkte, Märkte, Absatzzahlen, Wachstum etc.
    Was zählt sind großer und kleiner Verfall von Optionen, FED- und EZB-Termine, billiges Geld aus Händen der Politik (tax reform)
    Daytrading, Algomat, Computerhandel.
    Wers mag – prima.
    Ich bin NICHT dabei und froh darüber bis heute!

  5. Roberto

    16. Mai 2019 17:16 at 17:16

    @Macwoiferl, sehr guter Bericht. Stimme zu 100% überein !!!!

  6. Shortie

    16. Mai 2019 17:20 at 17:20

    @Roberto, es war vor 2Wochen beim Marktgeflüster am 6. Mai, (. Blufft Trump ) wo sie so euphorisch in die Welt hinaus geposaunt haben ( Handelskrieg kein Einfluss , nur kaufen u.liegen lassen ) Es war genau der Anfang der ca. 6% Korrektur. Für mich sind sie neben Marko einer der KONTRAINDIKATOREN.
    Irgendwann sind sie dann wieder verärgert, wenn sie als Permabulle betrachtet werden u.wollen der ganzen Welt erklären, dass sie eigentlich ein Bär sind.
    Bei den Menschen ist gerade die Genderdiskussion sehr verbreitet.Wie ist das bei Ihnen ,sind sie eventuell ein Bullbär ? Bitte weniger Verwirrung, dann muss @Michael u.ich weniger richtigstellen.

  7. Altbär

    16. Mai 2019 17:24 at 17:24

    Übrigens morgen noch kleiner Verfall, die Börsenwelt könnte nachher schon wieder anderst aussehen.

  8. Roberto

    16. Mai 2019 17:29 at 17:29

    @Shortie, richtig ich bin ein Bullbär, Danke für die richtige Bezeichnung.Ich würde ja gerne der Kontarindikator sein, aber da ich nur daytrading betreibe werde ich Ihnen leider nicht helfen können. Es sei denn sie entscheiden sich jede Stunde neu.Dennoch würde ich viel lieber stark sinkende Kurse sehen wie hier schon gefühlte tausend male geschrieben, weil ich endlich wieder als Investor einsteigen will. Aber ich wenn ich anfange mich zu freuen, kommen die Bullen um die Ecke und machen meine Freude wieder zunichte.
    Daher wäre ich wirklich sher gerne der Kontraindikator. Aber wer weiß vielleicht geht es ja heute mit dem crash los…dnn können wir uns alle sehr freuen.

    • Columbo

      16. Mai 2019 18:32 at 18:32

      @Roberto@Macwoiferl
      Zwei Ehrliche, die einem das Bärendasein erträglicher machen👍

  9. Marcus

    16. Mai 2019 17:43 at 17:43

    War ja wieder klar, Donald twittert was und die Börse tickt wieder komplett aus. Das scheint es wohl wieder gewesen zu sein mit dem Ausverkauf… Gut, verabschiede ich mich halt wieder von der Börse, da leider kein investmentfähiges Umfeld vorliegt.

  10. susiklatt

    16. Mai 2019 17:48 at 17:48

    mir fällt es schwer die Longseite zu traden, weil ich auch immer nur die Krisen sehe.
    Aber was bringt es außer Verluste, wenn man gegen den Markt handelt.
    Nix, wieder tolle Longchancen verpasst. Wie an einer Schnur gezogen, laufen die Märkte nach
    oben. wer da nicht profitabel tradet ist selber schuld.

  11. Lausi

    16. Mai 2019 18:21 at 18:21

    Aufgrund des morgigen Verfallstag dürften einige Stillhalter das große Hosenflattern bekommen haben, und den Dax noch weiter oben gepusht haben. Siehe auch hier:
    https://www.stockstreet.de/verfallstag-diagramm#/

  12. Macwoiferl

    16. Mai 2019 18:22 at 18:22

    Siehste, @susiklatt, ich werde den Abend genießen.
    Du wirst Börsenkurven schauen und dich ärgern.
    Wegen 1000, 2000 lächerlichen Euros.
    Aber ja, natürlich bin ich selbst schuld.
    Deswegen gehe ich jetzt Tennis spielen!
    Schönen Abend vor dem Rechner!

    • susiklatt

      16. Mai 2019 19:52 at 19:52

      ähm, mit dem selbst schuld, habe ich eigentlich an mich gedacht.
      weil ich keinen einzigen Long getradet, dafür noch shorts im Markt habe
      Wenn ich soweit bin, dass ca 2000 Euro ein lächerliche Summe sind, habe ich es geschafft :
      Dir einen schönen Abend noch. Wirst nix verpassen

  13. Prognosti

    16. Mai 2019 20:47 at 20:47

    @susiklatt, aber vor 2 Wochen gab es doch eine schöne Shortgelegenheit, von der trotz dem Riesenrebound erst 60% aufgeholt sind. Wo ist denn das Problem ? Ja die Korrekturen kommen eben immer unverhofft u.sind heftig u.kurz. Ja ich habe die Korrektur auch verpasst, obwohl ich am 6.5. noch sagte ,dass man die Erholung nicht überbewerten sollte.Die weltweiten Börsen u.Finanzmärkte sind nur noch eine Wette auf das Verhalten des US- Präsidenten u.das ist sehr volatil, wäre einfacher wenn er senil wäre. !

  14. Andreas

    16. Mai 2019 20:47 at 20:47

    Alles easy! Ist doch nur die Welle B, die momentan ihre Runde an den Indices macht. (Welle C geht wieder abwärts) .
    Es geht bald wieder etwas tiefer, das ist sicher. Aber KEIN Crash.
    Die Märkte werden langfristig weiter steigen.
    P.s.: Bitcoin macht in nächster Zeit einen schweng nach unten, dann einfach stupide kaufen. Ihr werdet es nicht bereuen!

  15. Columbo

    16. Mai 2019 21:41 at 21:41

    @Andreas
    „Die Märkte werden langfristig weiter steigen“
    Eine umwerfende Erkenntnis! Das machen die Märkte nämlich seit es sie gibt.
    Beeindruckend, mit welcher Sicherheit Sie Ihre Prognosen herauslassen, Sie müssen steinreich sein.
    Wäre an Ihrer Glaskugel interessiert.

    • Andreas

      16. Mai 2019 21:55 at 21:55

      Columbo
      Keine Chance! Glaskugel gebe ich nicht her. Ist meine Money-Maschine.

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Ohne Abverkauf kein Deal USA-China! Marktgeflüster (Video)

Die Märkte sind in einem Paradox gefangen: einen Deal kann es nur geben, wenn auch der Schmerz für die USA sehr groß ist, wenn die Wall Street abverkauft

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am

Ein substanzlos optimistischer Tweet von Donald Trump reicht am „magic risk free-Freitag“, um die Aktienmärktre nach oben zu bringen. Nach nichts sehnen sich die Aktienmärkte mehr als diesen angeblich immer wieder kurz vor dem Abschluß stehenden Deal zwischen den USA und China, der derzeit so weit wie noch nie entfernt ist! Und dabei sind die Märkte in einem Paradox gefangen: einen Deal kann es nur dann geben, wenn auch der Schmerz für die USA sehr groß ist, sprich wenn die Wall Street abverkauft – sonst hat Trump keinerlei Grund, seine harte Haltung gegenüber China aufzugeben (zumal die oppositionellen US-Demokraten Trumps harte Haltung teilen!). China aber wird Gespräche nur dann aufnehmen, wenn Trump bei Huawei einen Rückzieher macht..

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Indizes

Chinas Leidensfähigkeit im Handelsstreit – dafür gibt es Grenzen

Über die Schwachstellen der beiden Supermächte im Handelskrieg – im Fokus China

Veröffentlicht

am

Hatte Chinas Regierungschef Xi Jinping nicht erst jüngst sein Volk auf eine magere, entbehrungsreiche Periode hingewiesen? Die Ursachen dafür reichen schon etwas zurück und werden durch den Handelsstreit massiv verstärkt.

 

Chinas Achillesferse: der Arbeitsmarkt

Es ist wahrscheinlich die unzuverlässigste Wirtschaftszahl aus den entwickelten Staaten, Chinas Arbeitslosenstatistik. In den Jahren 2002 bis 2018 stieg diese Zahl nie über 4,3 Prozent und fiel nie unter 3,9 Prozent, einer Marke, die auch derzeit „offiziell“ Bestand hat. Trotz Finanzkrise 2008 und Chinas Wachstumsproblem 2015/2016.

Kann man diesem Wirtschaftsmärchen auch nur im Ansatz trauen? Daraus erschließt sich die große Sorge, die Chinas Regierung am meisten umtreibt, der Angst vor einen Einbruch auf dem Arbeitsmarkt. Ich habe in unserem freundlichen Streitgespräch zwischen Markus Fugmann und mir am letzen Mittwoch darauf hingewiesen, welch sozialer Sprengstoff hinter der Thematik steckt angesichts von weit über 100 Millionen Wanderarbeitern in China, die versorgt werden müssen. Dazu ein paar Argumente.

 

Chinas Zählweise der Arbeitslosigkeit

Ein Grund für die seltsamen Arbeitslosenzahlen liegt wohl in der Erfassung. Nach dem chinesischen Einwohnermeldesystem (Hukou) werden Stadtbewohner als Arbeiter registriert und die Landbevölkerung als Bauern. Damit werden die Hunderte Millionen Wanderarbeiter von der Statistik nicht richtig verbucht, wenn sie ihre Heimat verlassen, um in einer Fabrik zu arbeiten.

 

Chinas Sozialsysteme

Da man in China sehr geringe Beiträge in die Arbeitslosenversicherung einzahlt – in Peking sind es gerade mal 0,2% vom Salär, 0,8% zahlt der Arbeitgeber – melden sich viele Menschen nach einem Jobverlust nicht arbeitslos, weil es eben kaum etwas bringt. Aus anderen Statistiken (Volksuniversität Peking) ergeben sich bedenkliche Entwicklungen. Im ganzen Land sind die Jobangebote um 10 Prozent gesunken, während die Nachfrage um 8 Prozent gestiegen ist. Allein in Peking ist die Zahl der Arbeitssuchenden im letzten Quartal 2018 um 47 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen und dies war noch deutlich vor der weiteren Verschärfung der Zölle durch Donald Trump.

Zwar unterstützt der Staat seine Firmen und fordert zu Einstellungen auf, jedoch beträgt der Anteil der Privatfirmen bereits 85 Prozent. China steckt im größten Strukturwandel seit Jahrzehnten – dem Wandel von der Produktionsstätte für die Welt hin zu einem Hightech-Land mit Dienstleistungssektor.

 

Ein weiteres Problem – Industrieroboter

Auch in China schreitet die Automatisierung voran. Nach offiziellen chinesischen Angaben ist die Zahl der Industriearbeiter von 2012 bis 2017 um 60 Millionen zurückgegangen, den Ausgleich bildeten die Jobs im Dienstleistungsbereich. Aktuell sehr interessant auch die Absicht des Endfertigers von Apples iPones, Foxconn, 30 Prozent seiner Arbeiter durch Roboter zu ersetzen.

Aus all den angeführten Argumenten wird deutlich, warum Xi Jinping seine Landsleute auf härtere Zeiten eingeschworen hat, auch unabhängig vom Handelsstreit. Er vertraut auf die Leidensfähigkeit seiner Bürger, aber bei massiven Jobverlusten, ohne Auffangsystem, dürfte diese rasch an ihre Grenzen geraten. Die berüchtigten sozialen Unruhen. Auch wenn Xi Jinping auf Lebenszeit gewählt wurde, hat er keine Allmacht und eine Rezession würde ein soziales Problem ungeahnten Ausmaßes generieren.

 

Fazit

Es ist zweifelsohne ein Kampf der Giganten, der Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China. Und derzeit ist nicht absehbar, wer ab welchem Punkt einlenken wird, um einen gesichtswahrenden Kompromiss zu erzielen.

Es gibt aber zwei Schwachstellen, die von keiner Regierung ignoriert werden kann. In den USA ist es der Aktienmarkt, über den ich schon mehrere Kommentare verfasst habe „Das Billionen-Dollar-Risiko…“ und für China das oben skizzierte Beschäftigungsproblem. Mal sehen, wen es härter trifft und wer eher einlenkt. Auf eines möchte ich aber fast schon wetten: Donald Trump wird bei einem Aktieneinbruch in der Größenordnung von 10 Prozent plus ganz schön kleinlaut werden. Nur vertrauen die Märkte bisher immer noch auf den wirtschaftlichen Status der Supermacht – bald tempi passati?

 

Von Kzw – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8937812

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Indizes

Aktienmärkte: Ab wann greift der „Trump-Put“?

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Gibt es einen „Trump-Put“, also eine Versicherung gegen fallende Kurse? Gestern wieder ein optimistischer Tweet von Trump – und schon erholten sich die US-Indizes. Faktisch – das bringt Jochen Stanzl gut auf den Punkt – geht das Geld aus Sektoren und Aktien heraus, die in Sachen Handelskrieg viel zu verlieren haben, und in Sektoren und Aktien hinein, die davon wenig betroffen zu sein scheinen. Linke Tasche, rechte Tasche..

Aber das 2.Quartal könnte negative Überraschungen bringen bei den Firmenergebnissen der US-Konzerne (auf Link im Tweet klicken):

Aber hören wir die klaren Aussagen von Stanzl:


By Steve Jurvetson from Menlo Park, USA – The Donald & Mark Wahlberg, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=55327521

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