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Einfuhrbegrenzungen für EU-Autos in den USA – haben sich die Märkte zu früh gefreut?

Die führende Supermacht der Welt hat das Ende des Freihandelssystems beschlossen – ein ökonomisches und politisches Beben wird die unvermeidbare Folge sein!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Gestern sorgte die Meldung, dass Trump die Entscheidung zur Verhängung von Zöllen gegen die EU (vor allem EU-Autos) um bis zu sechs Monate verschieben dürfte, für ein starke Rally an den Aktienmärkten.

Aber da gibt es laut Insidern einen kleinen (oder vielleicht doch einen größeren?) Haken an der Sache: Trump scheint nämlich darauf zu bestehen, dass die Importe von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen nicht nur aus der EU, sondern auch aus Japan eingschränkt bzw. begrenzt werden, wie Insider berichten, die Einsicht in den Entwurf haben, den Trump bis Samstag unterschreiben dürfte.

Mithin würde das bedeuten, dass die Zölle nur dann nicht kommen werden, wenn zuvor von den Amerikanern eine Einfuhrquote definiert wird für Fahrzeuge und Fahrzeugteile, der die EU bzw. Japan dann zustimmen müßten, um eine pauschale Bezollung zu vermeiden.

Faktisch sind das dann in der Realität aber Importbeschränkungen, die einen geringeren Absatz von in der EU oder Japan produzierten Autos oder Autoteilen in den USA zur Folge haben werden. Ob das wirklich besser ist als Zölle, sei einmal dahin gestellt – denn Luxusmarken wie BMW oder Daimler könnten möglicherweise selbst bei Zöllen höhere Absatzzahlen erreichen als durch die Importbeschränkungen der Trump-Administration.

Das hinterläßt doch einige Zweifel über die gestrige Rally nach der Meldung, dass die Entscheidung bis zu sechs Monate von Trump vertagt werden könne!

So oder so: Trump will die Importe von Autos aus Japan und der EU zurück drängen – ob durch Zölle oder eben durch Importbeschränkungen, um europäische und japanische Autokonzerne zum Ausbau ihrer Fertigungskapazitäten in den USA zu zwingen (und dort Jobs schaffen etc.).

Kommt Trump damit durch, wird es hierzulande bzw. in Japan zu Jobverlusten kommen! Trump führt einen globalen Handelskrieg, ob durch Zölle oder andere Methoden macht da eigentlich wenig Unterschied. Die führende Supermacht der Welt hat das Ende des Freihandelssystems beschlossen – ein ökonomisches und politisches Beben wird die unvermeidbare Folge sein!

19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    Roberto

    16. Mai 2019 16:41 at 16:41

    ja, die habens sich so toll gefreut, das sie heute gleich noch viel weiter steigen….egal was wir hier lange und breit diskutieren und analysieren….die Märkte interessiert das einen sch….!!! die Quittung sieht man an der Kaufpanik die derzeit herrscht…der Dax aktuell schon wieder bei 12.270 und steht kurz vor einem neuen Jahreshoch und die Amis ziehen hoch als gäbe es Morgen keine Aktien mehr.
    Also wozu schlaue Beiträge schreiben wenn es doch soooo einfach ist…einfach kaufen und liegen lassen…und am besten kaufen wenn wir neue ATH´s erreichen…am besten dann noch verdoppeln. Je mehr wir neagtiv reden desto mehr steigt der Markt….
    nicht der intelligente geschulte hat recht, sondern der schlaue der zwischen den Zeilen lesen kann……und die Situation zu GELD macht…
    Hey @Michael, leg los…( Dauerbulle und andere Beleidigungen sind doch deine Stärke), hier haste Futter….möchte Dich schreiben sehen….-))))))

    • Avatar

      Michael

      16. Mai 2019 18:38 at 18:38

      @Roberto, da Sie ja geschworen haben, meine Beiträge nicht mehr zu lesen, macht es doch keinen Sinn, wenn ich loslege ;)

      Es ist doch so, dass ich nur dann auf Ihre Beiträge kritisch antworte, wenn diese Schwachsinn sind oder wenn Sie in überheblicher Weise alle anderen als dumm verkaufen. Aktuell trifft weder das Eine, noch das Andere zu, vor allem, weil Ihr Kommentar dieses Mal so einen Hauch von unbeholfener Ironie versprüht. Also weiß ich beim besten Willen gerade nicht, wie ich Sie beleidigen sollte. Mir fällt einfach nichts ein, vor allem, da mich die Aktienmärkte ja nicht wirklich interessieren…

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    Macwoiferl

    16. Mai 2019 16:50 at 16:50

    Es macht Sinn:
    das Kräftemessen führt nach oben.
    Heute z.B. auch Shanghai grün.
    Wer hat den größeren Börsenlümmel:
    Donald oder Xi?
    Ein Investor darf sich 2019 und ff. für alles interessieren.
    Bis auf die Realität.
    Man hat hier noch nicht begriffen leider:
    Eine Junta macht die Kurse – hüben wie drüben.

  3. Avatar

    Jan

    16. Mai 2019 16:51 at 16:51

    Mir kommt der Gedanke, dass die Amis anfangen zu glauben, dass die Zölle für mehr Einnahmen und ein verschwinden des Handelsdefizit in der USA sorgen werden.
    1. Durch tatsächliche Zolleinnahmen.
    2. Durch „zurückholen“ der Produktion von allerhand Produkte die jetzt importiert werden.
    3. Durch Export diesen Produkte.
    Vielleicht auch möglich in 15 Jahre, nachdem die dafür benötigte Infrastruktur, Billiglohner, Arbeitserfahrung aufgebaut und vorhanden sind. Und weil die Börse wie oft gelesen nach vorne schaut, kommt jetzt noch ne kleine rezession die hilft vei der Lohnanpassung, (nach unten,Schritt 1) und eine Menge Arbeitslosen durch wegfallen einiges an Export, die können der Infrastruktur umbauen. Dann fehlt nur noch Erfahrung. Das kommt während man arbeitet hat mein Vater immer gesagt.
    Sonnst kann ich die heutigen Anstieg nicht erklären.

  4. Avatar

    Macwoiferl

    16. Mai 2019 17:12 at 17:12

    Nochmals: Es gibt KEINE Gründe für den heutigen Anstieg.
    Konjunktur, Absatzzahlen, Produkte interessieren die Börse seit Jahren nicht mehr.
    Hier geht es um eine Abrechnung unter Shorties und Longies: Es hatten zu viele auf „down“ gewettet.
    Die muss man aus dem Rennen kegeln, sonst wird es teuer für die Banken!
    Und natürlich: showdown zwischen Shanghai und Wallstreet.
    Die Börsen der Welt sind pure Wettbüros geworden. Viva Las Vegas!
    Dann und wann greift eine Zentralbank ein, wenn nötig.
    Und eben die Politik, wenn es ins Konzept passt (Wiederwahl etc.).
    Vergesst Konjunktur, Kostolany, Produkte, Märkte, Absatzzahlen, Wachstum etc.
    Was zählt sind großer und kleiner Verfall von Optionen, FED- und EZB-Termine, billiges Geld aus Händen der Politik (tax reform)
    Daytrading, Algomat, Computerhandel.
    Wers mag – prima.
    Ich bin NICHT dabei und froh darüber bis heute!

  5. Avatar

    Roberto

    16. Mai 2019 17:16 at 17:16

    @Macwoiferl, sehr guter Bericht. Stimme zu 100% überein !!!!

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    Shortie

    16. Mai 2019 17:20 at 17:20

    @Roberto, es war vor 2Wochen beim Marktgeflüster am 6. Mai, (. Blufft Trump ) wo sie so euphorisch in die Welt hinaus geposaunt haben ( Handelskrieg kein Einfluss , nur kaufen u.liegen lassen ) Es war genau der Anfang der ca. 6% Korrektur. Für mich sind sie neben Marko einer der KONTRAINDIKATOREN.
    Irgendwann sind sie dann wieder verärgert, wenn sie als Permabulle betrachtet werden u.wollen der ganzen Welt erklären, dass sie eigentlich ein Bär sind.
    Bei den Menschen ist gerade die Genderdiskussion sehr verbreitet.Wie ist das bei Ihnen ,sind sie eventuell ein Bullbär ? Bitte weniger Verwirrung, dann muss @Michael u.ich weniger richtigstellen.

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    Altbär

    16. Mai 2019 17:24 at 17:24

    Übrigens morgen noch kleiner Verfall, die Börsenwelt könnte nachher schon wieder anderst aussehen.

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    Roberto

    16. Mai 2019 17:29 at 17:29

    @Shortie, richtig ich bin ein Bullbär, Danke für die richtige Bezeichnung.Ich würde ja gerne der Kontarindikator sein, aber da ich nur daytrading betreibe werde ich Ihnen leider nicht helfen können. Es sei denn sie entscheiden sich jede Stunde neu.Dennoch würde ich viel lieber stark sinkende Kurse sehen wie hier schon gefühlte tausend male geschrieben, weil ich endlich wieder als Investor einsteigen will. Aber ich wenn ich anfange mich zu freuen, kommen die Bullen um die Ecke und machen meine Freude wieder zunichte.
    Daher wäre ich wirklich sher gerne der Kontraindikator. Aber wer weiß vielleicht geht es ja heute mit dem crash los…dnn können wir uns alle sehr freuen.

    • Avatar

      Columbo

      16. Mai 2019 18:32 at 18:32

      @Roberto@Macwoiferl
      Zwei Ehrliche, die einem das Bärendasein erträglicher machen?

  9. Avatar

    Marcus

    16. Mai 2019 17:43 at 17:43

    War ja wieder klar, Donald twittert was und die Börse tickt wieder komplett aus. Das scheint es wohl wieder gewesen zu sein mit dem Ausverkauf… Gut, verabschiede ich mich halt wieder von der Börse, da leider kein investmentfähiges Umfeld vorliegt.

  10. Avatar

    susiklatt

    16. Mai 2019 17:48 at 17:48

    mir fällt es schwer die Longseite zu traden, weil ich auch immer nur die Krisen sehe.
    Aber was bringt es außer Verluste, wenn man gegen den Markt handelt.
    Nix, wieder tolle Longchancen verpasst. Wie an einer Schnur gezogen, laufen die Märkte nach
    oben. wer da nicht profitabel tradet ist selber schuld.

  11. Avatar

    Lausi

    16. Mai 2019 18:21 at 18:21

    Aufgrund des morgigen Verfallstag dürften einige Stillhalter das große Hosenflattern bekommen haben, und den Dax noch weiter oben gepusht haben. Siehe auch hier:
    https://www.stockstreet.de/verfallstag-diagramm#/

  12. Avatar

    Macwoiferl

    16. Mai 2019 18:22 at 18:22

    Siehste, @susiklatt, ich werde den Abend genießen.
    Du wirst Börsenkurven schauen und dich ärgern.
    Wegen 1000, 2000 lächerlichen Euros.
    Aber ja, natürlich bin ich selbst schuld.
    Deswegen gehe ich jetzt Tennis spielen!
    Schönen Abend vor dem Rechner!

    • Avatar

      susiklatt

      16. Mai 2019 19:52 at 19:52

      ähm, mit dem selbst schuld, habe ich eigentlich an mich gedacht.
      weil ich keinen einzigen Long getradet, dafür noch shorts im Markt habe
      Wenn ich soweit bin, dass ca 2000 Euro ein lächerliche Summe sind, habe ich es geschafft :
      Dir einen schönen Abend noch. Wirst nix verpassen

  13. Avatar

    Prognosti

    16. Mai 2019 20:47 at 20:47

    @susiklatt, aber vor 2 Wochen gab es doch eine schöne Shortgelegenheit, von der trotz dem Riesenrebound erst 60% aufgeholt sind. Wo ist denn das Problem ? Ja die Korrekturen kommen eben immer unverhofft u.sind heftig u.kurz. Ja ich habe die Korrektur auch verpasst, obwohl ich am 6.5. noch sagte ,dass man die Erholung nicht überbewerten sollte.Die weltweiten Börsen u.Finanzmärkte sind nur noch eine Wette auf das Verhalten des US- Präsidenten u.das ist sehr volatil, wäre einfacher wenn er senil wäre. !

  14. Avatar

    Andreas

    16. Mai 2019 20:47 at 20:47

    Alles easy! Ist doch nur die Welle B, die momentan ihre Runde an den Indices macht. (Welle C geht wieder abwärts) .
    Es geht bald wieder etwas tiefer, das ist sicher. Aber KEIN Crash.
    Die Märkte werden langfristig weiter steigen.
    P.s.: Bitcoin macht in nächster Zeit einen schweng nach unten, dann einfach stupide kaufen. Ihr werdet es nicht bereuen!

  15. Avatar

    Columbo

    16. Mai 2019 21:41 at 21:41

    @Andreas
    „Die Märkte werden langfristig weiter steigen“
    Eine umwerfende Erkenntnis! Das machen die Märkte nämlich seit es sie gibt.
    Beeindruckend, mit welcher Sicherheit Sie Ihre Prognosen herauslassen, Sie müssen steinreich sein.
    Wäre an Ihrer Glaskugel interessiert.

    • Avatar

      Andreas

      16. Mai 2019 21:55 at 21:55

      Columbo
      Keine Chance! Glaskugel gebe ich nicht her. Ist meine Money-Maschine.

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Finanznews

Corona – Konsequenzen in Zahlen! Videoausblick

Was bedeutet Corona für die Entwicklung der nächsten Jahre? Von der Ablösung der USA durch China bis zu steigenden Rohstoffpreisen..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Was bedeutet Corona für die Entwicklung der nächsten Jahre? Weltpolitisch wird China die USA als größte Volkswirtschaft einige Jahre früher überholen als zuvor angenommen, wel das Reich der Mitte die Krise um Corona viel besser gemeistert hat. Heute ist der letzte Regierungs-Tag von Donald Trump – im Fokus aber steht Janet Yellen mit ihren Aussagen vor dem US-Senat mit dem Tenor: „go big“! Wohl in Vorfreude auf dieses „go big“ steigen die US-Futures über Nacht deutlich an, der Dax eröffnet über der Marke von 13900 Punkten. Die Reaktionen auf die Coronakrise haben aber auch jenseits der Aktienmärkte Konsequenzen, die uns noch lange beschäftigen werden..

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Indizes

DAX daily: Dax wieder auf dem Weg zur 14.000er Marke

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Dem Dax ist es im gestrigen Handel auch ohne die Unterstützung der US-Börsen gelungen die Marke von 13.800 Punkten zurückzuerobern. In der Nacht konnte er zudem noch die 13.900 überwinden. Ob die Erholung wirklich nachhaltig ist, wird sich im Verlauf des heutigen Handelstages zeigen, wenn die US-Indizes aus dem verlängerten Wochenende zurückkommen. Indessen kam bereits am Sonntag eine positive Nachricht aus den USA. Die künftige US-Finanzministerin Janet Yellen hat sich für einen starken US-Dollar ausgesprochen und möchte das auch in ihrer Anhörung vor dem Kongress nochmal betonen. Das ist sowohl für die deutsche Exportindustrie, als auch für den Dax eine positive Meldung.

Vom gestrigen Tagestief bei 13.701 konnte der Dax eine kleine Rally starten und damit ein Plus von 60 Punkten (0,44%) über die Ziellinie bringen. Der Schlusskurs lag schließlich bei 13.848 Zählern. Die Partystimmung der Vorwochen scheint aber zunächst eine Pause einzulegen. In den nächsten Tagen geht es auf der Unterseite um den Bereich bei 13.600 und auf der Oberseite um die 14000. Erst ein Ausbruch auf der einen oder anderen Seite dürfte wieder für Schwung sorgen.

News und fundamentale Daten

Unterstützung erhielt der Dax gestern auch von den überwiegend guten Wirtschaftsdaten aus China. Heute werden die hiesigen Anleger ihr Augenmerk auf die um 11:00 Uhr erscheinenden ZEW-Konjunkturerwartungen richten. Der ZEW-Index gilt als einer der bedeutsamsten Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung. Die Prognose ist mit einem Wert von 60 recht optimistisch, einen Monat zuvor lag der Wert noch bei 55. Zeitgleich erscheint auch noch der ZEW-Index der Euro-Zone. Außerdem findet heute der Corona-Gipfel von Bund und Ländern statt. Ein paar Details sind bereits durchgesickert. Zum einen soll es eine Homeoffice-Regelung geben, zudem könnte der verschärfte Lockdown bis Mitte Februar verlängert werden. Sollten keine großen Überraschungen dazu kommen, dann dürfte die Reaktion des Dax eher gering ausfallen.

Bereits einen Tag vor der Vereidigung des neuen US-Präsidenten schauen die Anleger auf die Rede der designierten US-Finanzministerin und ehemaligen US-Notenbankchefin Janet Yellen, in ihrer Antrittsrede könnte sie Hinweise zur Währungspolitik und zum Konjunkturpaket der USA geben. Darüber hinaus nimmt die Bilanzsaison weiter an Fahrt auf. Heute legen unter anderem die Bankhäuser Goldman Sachs und Bank of America ihre Zahlen vor. Aber auch der Computerzubehör-Hersteller Logitech und der Streaming-Riese Netflix werden ihre Bücher öffnen. Gerade bei Netflix, die zu den Stay-at-home-Aktien gehört, wird es interessant zu sehen, ob die vorherigen Wachstumsraten beibehalten werden können.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax setzt seine gestern begonnene Erholung auch in der Nacht fort und dürfte kräftiger eröffnen. Bei 13.958 (61er Retracement) hat er sein erstes Etappenziel erreicht. Hier könnte er zunächst eine Pause einlegen, bevor es weiter aufwärts geht. Eine erste Unterstützungszone befindet sich zwischen 13.890/870. Findet der Dax dort keinen Halt, dann könnte noch das Gap bei 13.848 geschlossen werden. An dieser Stelle sollte der Dax wieder drehen, ansonsten dürfte sich die Abwärtsbewegung bis 13.804 fortsetzen. Kurse oberhalb von 13.804 sind positiv zu werten und sprechen für eine Fortsetzung der Erholung in Richtung der 14.000 und höher. Erst ein Tagesschlusskurs unter der Marke würde das Bild zugunsten der Bären drehen.

Aus der Bodenbildung bei 13.672 ergeben sich weitere Extensionsziele auf der Oberseite. Ein Überschreiten der 13.958 könnte den Dax zuerst zur 14.000er Marke führen. Darüber befinden sich die nächsten Ziele bei 14.029 (161,8 Ext.) und dem offen Insel-Gap bei 14.049.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 19.01. - H1-Chart - Zurück zur 14.000

Dax Unterstützungen (US):

13.868 – mehrfache US

13.804 – Punkt 1 Topbildung (H4)

13.711 – Punkt 2 Bodenbildung (H1)

13.672 – Tagestief 15.01.

13.600/630 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

Dax Widerstände (WS):

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

13.988 – offenes Gap 14.01.

14.000 – psychologische Marke

14.049 – Gap 08.01.

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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