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Basiswissen: Was heißt eigentlich „eingepreist“?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

da staunen wir regelmäßig. Ein Unternehmen gibt hervorragende Quartalszahlen bekannt und trotzdem fällt der Aktienkurs. Wie passt dieser eigentümliche Befund zusammen?

In diesem Falle dürften die Aktien des Unternehmens bereits vor Bekanntgabe der Geschäftszahlen erheblich gestiegen sein. Als dann die Zahlen publiziert worden sind, waren sie für die Börse nur noch kalter Kaffee. Man hatte damit gerechnet und die Aktie bereits zuvor hochgekauft. Börsianer bezeichnen einen solchen Vorgang dann als Einpreisung eines erwarteten Ereignisses.

Börse ist im Kern nichts anderes als ein Wettlauf. Jeder von uns ist bemüht, Ereignisse bereits im Vorfeld zu erkennen und entsprechend zu handeln, bevor die Herde lostrampelt. Deshalb steigt eine Aktie immer schon im Vorfeld erwartet starker Quartalszahlen. Oder umgekehrt: Die Aktie fällt bereits im Vorfeld erwartet schwacher Zahlen. Ich wiederhole mich: Kommen dann die Tatsachen auf den Tisch, wirken sie nicht mehr, weil die Informationen eben schon im Aktienkurs enthalten sind oder – anders formuliert – eingepreist worden sind.

Diese Frage ist legitim: Wie weit – zeitlich betrachtet – werden Ereignisse wie Quartalszahlen, Zinserhöhungen, Arbeitslosenzahlen etc. im Vorfeld eingepreist? Im Kern kennen wir als Börsianer hier drei Kategorien?

1. Stets wiederkehrende Informationen: Quartalszahlen, Inflationsdaten oder Arbeitslosenzahlen werden rund eine Woche zuvor an der Börse „gehandelt“. Hier gibt es einen Terminkalender und viele Börsianer…..

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